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Icedragon

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2023

Träume und Realität

Im Glanz der Nachtschwärmer
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Aristella ist "anders" (also als ich ^^) - anders ist aber nicht gleichzusetzen mit schlecht, auch wenn das manch einer denkt. Sie liebt die Nacht und ihre Ruhe und ist am liebsten allein für sich (was ...

Aristella ist "anders" (also als ich ^^) - anders ist aber nicht gleichzusetzen mit schlecht, auch wenn das manch einer denkt. Sie liebt die Nacht und ihre Ruhe und ist am liebsten allein für sich (was man ihr nicht verübeln kann). Ihre besten Freunde sind Taya und und Leon, der ihre Faszination vom Träumen teilt. Mit seiner Hilfe versucht Stella ihre Träume zu steuern. Gerade als es ihr so langsam gelingt, taucht Celia - eine sprechende Katze - bei ihr auf und mit ihr erlebt Aristella ein Abenteuer, auf das wohl keiner gefasst war.
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Das Buch hat mich direkt gefangen genommen und wurde deutlich komplexer, als ich es am Anfang gedacht hätte. Neben den verschiedenen Traumarten geht es um Freundschaft, Kindheitserinnerungen/-traumata und dann kommt noch die Traumwelt drauf. Wahnsinnig viel, aber alles der Reihe nach und nicht alles auf einmal. Die Figuren wachsen einem ans Herz - vor allem Stella und Celia. Die Geschichte der beiden ist so wunderbar geschrieben, dass ich an manchen Stellen selbst nicht wusste, ob Stella träumt oder nicht, oder wem man noch trauen kann. Aufgelockert wird der Text auch durch Chats (im Messenger und im Forum), was zu Aristella passt und das ganze etwas auflockert und zeigt, dass Stella eigentlich gar nicht so allein ist.
Tja und dann: dann war das Buch zu Ende und ich muss auf den 2. Teil warten ^^.
Ich bin zwar eher eine Lerche und tagaktiv, dennoch hat mich Aristellas Geschichte gefangen genommen, denn steckt nicht so ein bisschen Aristella in jedem von uns?
5 von 5 ⭐ gibt es auf jeden Fall und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 17.11.2023

Direkt ins Herz

Bullet in my Heart
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Als Leser begleiten wir Vee (19, Ganghintergrund, will ein neues Leben starten) und Josh (soll eigentlich Anwalt werden, möchte aber viel lieber Musiker werden) auf ihrem Weg in ein neues Leben. Beide ...

Als Leser begleiten wir Vee (19, Ganghintergrund, will ein neues Leben starten) und Josh (soll eigentlich Anwalt werden, möchte aber viel lieber Musiker werden) auf ihrem Weg in ein neues Leben. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und haben sich geschworen, sich beziehungstechnisch auf keine feste Beziehung einzulassen. Aber wie man es so kennt: Es kommt erstens anders und zweitens als man denkt und so kommen sich die beiden näher - aber ob das für beide gut ist.
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Beide Hauptfiguren sind absolut sympathisch - man kann sich in alle Situationen gut hineinversetzen und die Handlungen auch nachvollziehen. Die Szenen berühren das Herz und lässt einen mit fiebern. Manchmal möchte man den beiden auch einfach einen Schubs geben und ich habe mehr als einmal die Augen verdreht, wenn die beiden wieder mal Funkstille hatten. Über allem schwebt immer das Damoklesschwert ihrer beider Vergangenheiten und man weiß, dass noch was kommt, ist gespannt, wann es passiert. Die Mischung aus aufregenden Szenen und romantischen ist super gestaltet und lässt einem Pausen zum Durchatmen. Längen gibt es aber keine. Es liest sich alles flüssig und schlüssig. Manch eine Befürchtung wird wahr, andere zum Glück nicht. Und so hat sich das Buch zu einem Buch entwickelt, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte und über das ich auch nach den Leseabschnitten nachgedacht habe - was es für mich zu einem meiner Jahreshighlights macht.
5 von 5 ⭐ und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.11.2023

Spannung pur

Hope's End
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1929 ereignet sich auf Hopes End ein Familiendrama - man kann ihr nichts nachweisen, aber Lenora Hope gilt in der Bevölkerung als schuldig. Fast 50 Jahre später lebt sie immer noch in dem alten ...

1929 ereignet sich auf Hopes End ein Familiendrama - man kann ihr nichts nachweisen, aber Lenora Hope gilt in der Bevölkerung als schuldig. Fast 50 Jahre später lebt sie immer noch in dem alten Haus auf der Steilküste - doch mit ihrer neuen Pflegerin Kit gerät etwas in Bewegung.
Das Haus der Hopes sieht man auf dem Cover des Buches, welches sehr eindrucksvoll in rot, blau und schwarz gehalten ist. Es passt zu diesem Thriller, der für mich an einigen stellen schon ins Horror-Genre abgleitet, und ist ein Eye-Catcher.
Als Leser begleitet man die Pflegerin Kit, die gezwungener Maßen die Pflege von Lenora Hope, die sich nach Schlaganfällen und einer Polioerkrankung nicht mehr bewegen und auch nicht sprechen kann. Nicht nur ihre Arbeitgeberin ist merkwürdig, auch das Haus und die restlichen Bewohner jagen ihr Angst ein. Nach und nach kommt sie Geheimnissen auf die Spur, die fast 50 Jahre unter Verschluss waren.
Der Text liest sich spannend und fesselt von der ersten Seite an. Ab und an wechselt die Perspektive in die Erzählung von Lenora und so kommt man nach und nach auf die Spur. Dabei wird man mehr als einmal in die Irre geführt. Viele Plottwists sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird und einige sind Überraschungen, mit denen man gar nicht gerechnet hat. Das macht es spannend bis zur letzten Seite.
Eine klare Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 27.10.2023

Wohlfühlbuch

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn
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Das Cover verrät schon ein wenig, worum es im Buch geht - ums Backen und der Kuchen macht direkt Lust auf mehr - trotz seiner Einfachheit.
Jenny Quinn ist die Hauptfigur in diesem Buch - sie ...

Das Cover verrät schon ein wenig, worum es im Buch geht - ums Backen und der Kuchen macht direkt Lust auf mehr - trotz seiner Einfachheit.
Jenny Quinn ist die Hauptfigur in diesem Buch - sie ist 77 und bewirbt sich für eine Backshow - ähnlich dem Großen Backen bei uns. Da sie selbst von ihrem Mut erschrocken ist, sagt sie es nicht einmal ihrem Mann, mit dem sie seit fast 60 Jahren verheiratet ist. Am Ende wird sie genommen und so kommen mehr als ein Geheimnis ans Licht, sogar ein, das sie ihr ganzes Leben gehütet hat.
Die Kapitel sind alle mit einem Gebäck betitelt, das auch in den meisten Fällen direkt im Kapitel vorkommt und wirklich Lust macht, sie auszuprobieren. Doch auch wenn das Backen das Hauptthema scheint, schleicht sich vor allem gegen Ende des Buches noch ein anderes in den Vordergrund und das nimmt einen so richtig mit. Allerdings möchte ich nicht spoilern. Auf jeden Fall war ich am Ende dann doch den Tränen nah, was ich bei dem Titel des Buches nie und nimmer erwartet hätte. Es hat mich überrascht, wieviel Tiefgang und Geschichte es doch hatte. Jenny ist dabei eine sehr sympathische Hauptfigur, die eine wichtige Botschaft vor allem an ältere hat: Traut euch. Auch Ü70 kann man noch viel erreichen. Dabei muss gesagt werden, dass Jenny eine sehr rüstige Ü70erin ist und es macht Spaß mit ihr durch die Küche und ihr Abenteuer Backshow zu tanzen.
Eine ganz klare Empfehlung und eins meiner Jahreshighlights.

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Veröffentlicht am 25.10.2023

Liebe geht durch den Magen

Vierundzwanzigsieben kochen
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Tim Mälzer kennt jeder (denke ich ^^) und dass Herr Mälzer gern auf Schickimicki verzichtet, ist auch bekannt. Daher war ich sehr gespannt auf das neue Kochbuch aus seiner Feder. Als Mama bin ich immer ...

Tim Mälzer kennt jeder (denke ich ^^) und dass Herr Mälzer gern auf Schickimicki verzichtet, ist auch bekannt. Daher war ich sehr gespannt auf das neue Kochbuch aus seiner Feder. Als Mama bin ich immer auf der Suche nach neuen Inspirationen oder Abwandlungen von Bekanntem, um die Kids und den Mann satt zu bekommen. Also rein ins Geschehen:
Das Kochbuch hat eine klare Gliederung - von Frühstück bis Süßes zum Nachtisch, alles dabei. Die einzelnen Kapitel sind mit Bildern eines Gerichts untermalt - jedes Gericht (bis auf wenige Ausnahmen) bekommt eine Doppelseite mit Bild, Zutaten und Zubereitungsanleitung zugeordnet, was es sehr übersichtlich macht. Und es ist wirklich für jeden was dabei. Wir haben bereits die Quarkbrötchen zum Frühstück und die Metaballs zum Mittag gehabt und bisher hat es geschmeckt. Es findet sich wirklich für jeden etwas und das ohne Moralkeule (von wegen, vegan ist das a und o oder so was in der Art) - sehr angenehm. Dass es sich nicht um irgendein Kochbuch von irgendwem handelt, bemerkt man allein schon daran, dass sich in jedem Kapitel auch asiatische (hauptsächlich japanische) Gerichte wiederfinden. Das ist für mich okay und macht es authentisch. Was es für mich noch schöner macht, sind die persönlichen Anekdoten, vor allem zu den Kindern. Das nimmt so Druck raus perfekt sein zu wollen. Das Kochbuch wandert in mein Regal und ich bin sicher, dass wir noch viele tolle Rezepte daraus ausprobieren. Denn die Kids fanden es toll, allein schon wegen der Illustration auf dem Cover (diese lustigen Comicfiguren finden sich auch durchgehend im Buch.
Wir vergeben 5 von 5 ⭐

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