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Icedragon

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2025

Ein bisschen Gänsehaut und viel Spannung

Bodhi, Joe und ein Dorf voller Geister
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Man hat es schon häufiger gehört, dass Dörfer wegen des Braunkohleabbaus umgesiedelt werden und war froh, dass man nie selbst betroffen war. In genau so einem Dorf wohnt die Hauptfigur dieses Buches. Bodhi ...

Man hat es schon häufiger gehört, dass Dörfer wegen des Braunkohleabbaus umgesiedelt werden und war froh, dass man nie selbst betroffen war. In genau so einem Dorf wohnt die Hauptfigur dieses Buches. Bodhi möchte aus seiner alten Heimat noch so viel wie möglich mitnehmen - unter anderem Ameisen und seine Katze Spooky. Das die jedoch ihrem Namen alle Ehre macht, das kann Bodhi noch gar nicht ahnen.

Dass es in dem Buch etwas gruseliger zugehen könnte, könnte man dem Cover entnehmen, das wirklich schon sehr gruselig ist. Aber auf keinen Fall abschreckend, es hat eher noch neugieriger gemacht. Auch die anfängliche Angst, es könnte zu gruselig werden, hat sich zum Glück nicht bestätigt. es ist durchaus gruselig, aber es macht keine Angst. Auch wenn die Geister hier mal nicht die guten und freundlichen sind (bis auf Ausnahmen), so stehen sie nicht immer im Mittelpunkt. Da findet man durchaus auch das Thema Heimat, Freunde und Familie. Vor allem Bodhis Gefühle bezüglich der Umsiedelung sind wirklich gut bei uns angekommen und auch die anderen Figuren haben zum Aufbau einer spannenden Atmosphäre beigetragen.

Ein Buch, das gut in die Herbst- und Halloweenzeit passt, das aber auch soviel mehr ist als nur ein Buch zum Gruseln.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Nichts für schwache Nerven

Zeitbrand: Genesis
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Wenn man den Klappentext liest, deutet nichts darauf hin, dass es sich bei diesem Buch nicht um die zauberhafte Fantasy handelt, die man bei dem Drachen auf dem Cover (das mir wirklich sehr gefällt) vielleicht ...

Wenn man den Klappentext liest, deutet nichts darauf hin, dass es sich bei diesem Buch nicht um die zauberhafte Fantasy handelt, die man bei dem Drachen auf dem Cover (das mir wirklich sehr gefällt) vielleicht erwartet. Selbst wenn man mit einem Kampf rechnet, dann wäre das noch harmlos.

Der Autor geht über Grenzen, ist gesellschaftskritisch und geht nicht zimperlich mit seinen Akteuren um. Das allein fand ich nicht schlimm - es muss nicht immer ein Buch sein, das gemütlich ist. Ungemütliches liest sich meistens spannender und regt zum Nachdenken an. Allerdings verbindet der Autor viele verschiedene Handlungsstränge miteinander und das hat es mir sehr schwer gemacht, da ich teilweise nicht mehr wusste, welcher Handlungsstrang es gerade ist, oder was der Figur vorher passiert ist. Die beiden Figuren Rhea und Leycon, die im Klappentext erwähnt werden, haben ihre Bühne und lässt man die anderen Figuren beiseite ist es durchaus spannend. Ich fürchte, hier ist der Knackpunkt, dass es sich um eine Reihe handelt und man in diesem ersten Band, wenig bis keine Antworten und schon gar keinen Endkampf bekommt.

An sich liest sich der Text wirklich gut, nicht blumig ausgeschmückt, aber durchaus anschaulich. Was mir fehlte: eine Karte - bei Welten, in die man neu eintaucht sind sie immer hilfreich, aber auch ein wenig mehr Hintergrundinfo, wie die Welt funktioniert wäre schön gewesen. Man bastelt sich aus den Bröckchen, die man hingeworfen bekommt, etwas zusammen; aber ob das wirklich richtig ist?

Es ist also ein Buch, das aufrühren will und zartbesaitete sollten es nicht in die Hand nehmen. Ansonsten ist es durchaus lesenswert.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Alle Jahre wieder

Das Septemberhaus
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Margaret liebt mit ihrem Mann Hal in ihrem absoluten Traumhaus. Nur ein was trübt das Glück - jedes Jahr im September bluten die Wände, das Haus schreit und viele Geister tauchen auf. Für viele wäre das ...

Margaret liebt mit ihrem Mann Hal in ihrem absoluten Traumhaus. Nur ein was trübt das Glück - jedes Jahr im September bluten die Wände, das Haus schreit und viele Geister tauchen auf. Für viele wäre das ein Grund, das Haus sofort zu verlassen, doch Margaret hat sich mit allem arrangiert - solange man sich an die Regeln hält.

Doch dann verschwindet Margarets Mann und ihre Tochter kommt das erste Mal zu Besuch. Alles droht zu zerbrechen und was wahr ist oder nicht, das kann man am Ende nicht mehr unterscheiden und zweifelt an sich selbst.


Ich habe etwas gebraucht um in das Buch hineinzukommen. Sonst landet man in einem Spukhaus und es geht langsam los. Hier war man direkt mitten im Geschehen und hat erst nach und nach ganz wenige Infos zu den Hintergründen bekommen. Margaret als Hauptfigur ist sehr stark beschrieben, ihre Tochter hingegen geht mir sehr auf die Nerven bekommt meiner Meinung nach aber noch die Kurve. Alles sehr authentisch und spannend geschrieben, mit einigen Twists, die man so nicht erwartet.

Ein Buch voller Geister und Grusel - wirklich gut geschrieben und vor allem Ende auch richtig fesselnd.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Spannend und witzig

Das Lexikon gruseliger Tiere
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Die Tierwelt kann sehr faszinierend sein. Das Lexikon der gruseligen Tiere beinhaltet einige davon. Allein das Cover sieht klasse aus - irgendwie passend zu Halloween in schwarz und orange gehalten und ...

Die Tierwelt kann sehr faszinierend sein. Das Lexikon der gruseligen Tiere beinhaltet einige davon. Allein das Cover sieht klasse aus - irgendwie passend zu Halloween in schwarz und orange gehalten und mit grimmig dreinblickenden Tieren versehen. Diese Tiere begegnen uns alle im Buch noch einmal. Direkt nach einer kurzen Einleitung geht es los. Jedes Tier ist in einer großen Illustration entweder auf einer oder auf einer Doppelseite abgebildet. Daneben stehen in Stichpunkten wichtige Fakten zu dem jeweiligen Tier. Die sind teilweise wirklich lustig verpackt, so dass wir mehr als einmal lachen mussten. Unter dieser Abbildung gibt es noch einen kurzen Text mit einigen Eckdaten. Sehr informativ und kurz gefasst. Das hat uns gefallen - keine langen Texte, dabei mit Spaß lernen. Es waren einige Tiere dabei, bei denen wir nicht dachten, dass sie in dieses Buch gehören, aber: Sie haben sich ihren Platz darin durchaus verdient.
Sehr informativ und unterhaltsam - die Aufmachung gefällt uns sehr, auch die Auswahl der Tiere. Wir möchten es in unserem Regal nicht mehr missen.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Tolles Abenteuer

Rocky Winterfeld
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Freundschaften - gerade bei Kindern und Jugendlichen - halten gut, wenn man sich täglich sieht. Doch was passiert, wenn der eine Freund ewig weit weg zieht?

Genau dieses Szenario erlebt Rocky Winterfeld ...

Freundschaften - gerade bei Kindern und Jugendlichen - halten gut, wenn man sich täglich sieht. Doch was passiert, wenn der eine Freund ewig weit weg zieht?

Genau dieses Szenario erlebt Rocky Winterfeld mit seinem besten Freund Marek. Rocky ist etwas einsam, als ein wundersamer Brief neben seinem Frühstück landet. Doch der Brief ist erst der Anfang eines tollen Abenteuers.

Rocky begibt sich auf eine Reise - es soll zu einem Wettbewerb gehen, denn Rocky ist ein schlauer Kopf. Zusammen mit anderen Kids aus seiner Schule und seiner Lehrerin führt der Weg ganz in die Nähe seines besten Freundes.

Was er da alles erlebt, muss man gelesen haben. Und das Buch liest sich wirklich toll - spannend, witzig und wirklich der Zielgruppe angepasst. Was mir besonders gefallen hat: es ist Jugendsprache, aber nicht übertrieben, alles in Maßen. Die Figuren sind schön ausgearbeitet und so viele verschiedene Charaktere, da findet sich jedes Kind irgendwie wieder. Am Ende weiß man, was wirklich wichtig ist und Zusammenhalt wirklich zählt. Ein tolles Buch mit schönen Illustrationen und starken Kindern.

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