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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2026

Klassischer Kriminalroman

Tödliches Erbe an der Côte d’Azur
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Touristen finden in einem Schacht die übel zugerichtete Leiche eines Mannes.
Madame la Commandante Danielle Tisserand übernimmt die Ermittlungen, was dem ein oder anderen gar nicht gefällt.


Bei genauerer ...

Touristen finden in einem Schacht die übel zugerichtete Leiche eines Mannes.
Madame la Commandante Danielle Tisserand übernimmt die Ermittlungen, was dem ein oder anderen gar nicht gefällt.


Bei genauerer Betrachtung des Covers fällt auf, dass es allgemein mediterran wirkt, aber nicht unbedingt spezifizisch für Südfrankreich. Dennoch passt es ganz gut zum Geschehenen. Ein Urlaubsort, an dem man kein Unheil erwarten würde.

Der Schreibstil war gut und die Kapitel recht kurz. Nach einer gewissen Zeit finden immer häufiger Perspektivwechsel statt, die den Lesern Einblicke in die Sicht des Täters ermöglichen.
Ermittlungstechnisch fand ich es nach etwa der Hälfte extrem langweilig und zäh.
Auch die Verstärkung aus Italien, die zu spät kam, konnte nichts mehr retten.
Der Spannungsbogen blieb für mein Empfinden bis zuletzt sehr schwach, auch wenn man dem Ende eine gewisse Dramatik beilegen wollte.

Die Protagonistin fand ich dagegen sehr stark. Sie bewies Scharfsinn und Coolness. Einblicke in ihr Privatleben lenken etwas von dem Fall ab.

Empfehlenswert für alle cozy friends und Frankreich- Liebhaber!

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Tolle Unterhaltung, nicht nur während des Urlaubs.

Urlaubsrätsel-Spaß Italien
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Urlaubsrätsel Spaß Italien bietet auf 96 Seiten Rätsel mit entsprechenden Lösungen, sowie ein Mini-Vokabular.

Bei den Rätselarten handelt es sich um Kreuzworträtsel, Labyrinthe, Buchstabensuppen, Mini-Quiz, ...

Urlaubsrätsel Spaß Italien bietet auf 96 Seiten Rätsel mit entsprechenden Lösungen, sowie ein Mini-Vokabular.

Bei den Rätselarten handelt es sich um Kreuzworträtsel, Labyrinthe, Buchstabensuppen, Mini-Quiz, Fotorätsel und Zuordnungen.

Inhaltlich deckt es hauptsächlich Geografie ab, Kultur, Essen und basic Wörter.

Die Illustrationen und Gestaltungen gefallen mir mit am besten.

Die Rätsel machen sehr viel Spaß und sind reichlich vorhanden, sodass man eine Weile beschäftigt ist. Teilweise waren sie auch anspruchsvoll (wenn man nicht mit den Lösungen arbeiten will vor allem). Es geht nicht nur um Gelato und Pasta, so viel kann gesagt sein ;)

Ich persönlich hätte noch mehr Vokabelrätsel gehabt, um die Sprache zu üben, aber das ist meine persönliche Meinung:)

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Man sieht sich immer zweimal im Leben!

Begegnungen
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Thomas Burmester und Amritas Leben könnten unterschiedlicher nicht sein. Dennoch treffen sie sich mehrmals an den ungewöhnlichsten Orten der Welt.

Ein ungewöhnliches Duo, für mich war Amrita sympathischer, ...

Thomas Burmester und Amritas Leben könnten unterschiedlicher nicht sein. Dennoch treffen sie sich mehrmals an den ungewöhnlichsten Orten der Welt.

Ein ungewöhnliches Duo, für mich war Amrita sympathischer, mit Thomas Charakter wurde ich nicht warm. Das Ende hat mir gut gefallen. Bleibt die Frage, ob Amritas Wunsch doch der Falsche war?

Die Geschichte schön erzählt. Ich hätte einige Stellen kürzer gestaltet, z.B. den Part mit Sarah, aber das Detaillierte ist Geschmackssache. Über die Rechtschreibung würde ich aber nochmal jemanden schauen lassen. Im Englischen wird alles außer Namen kleingeschrieben. Ansonsten hier noch ein paar Flüchtigkeitsfehler:
S. 30 " ..um uns etwas zu essen"
S. 138 make love not war
S. 153 weiter Ladung für ? geben solle.
S. 190 Von einer plötzlichen auftretenden ergriffen, ...
S. 215 "zur See gefahren", anstatt gegangen
S. 219 "magst du den Tschechow?" Nicht machst

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Oberflächlicher und unrealistischer Politthriller, der die Leser am Ende unbefriedigt zurücklässt.

Die Stockholm-Protokolle
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Julia ist Politik-Reporterin und nimmt sich gezwungenermaßen eine Auszeit seit dem Erfolg ihres letzten Artikels. Dafür startet ihr Mann Alfred als Pressesprecher des Ministerpräsidenten durch.

Ich erwische ...

Julia ist Politik-Reporterin und nimmt sich gezwungenermaßen eine Auszeit seit dem Erfolg ihres letzten Artikels. Dafür startet ihr Mann Alfred als Pressesprecher des Ministerpräsidenten durch.

Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich unbewusst die Ansprüche an Literatur steigern, je mehr Werbung ich sehe.

Die Kapitel wurden größtenteils abwechselnd aus der Sicht von Julia und von Alfred geschrieben.
Julia und ihr Mann kamen mir sehr sympathisch vor. Die eine mutig und der andere vernünftig.

Der Schreibstil kam mir oft holprig vor, weil immer wieder diese englischen Einschübe den Lesefluss aufgehalten haben. Ansonsten wurde es sprachlich aber sehr leicht und verständlich gehalten.

Dies kann man ebenfalls für den Inhalt festhalten. Da hatte ich mir tatsächlich mehr Politik erhofft.

Tatsächlich sind nur die Schauplätze und dort auftretende Personen politisch, ansonsten nichts.
Der Clou hinter dem Julia her ist, hat mich ebenfalls etwas enttäuscht. Da fand sich nichts Ungewöhnliches.

Vieles empfand ich als unrealistisch vor allem in der heutigen Zeit und das hat mir viel Spaß genommen.
Was mich gerade am meisten trifft ist das Ende. Man kann es nicht Ende nennen, da es einfach aufhört!
Selbst bei der Überlegung über eine Fortsetzung muss doch erstmal ein Teil abgeschlossen werden.

Zusammengefasst kann man diesen simplen Krimi lesen, wenn man gerade kein besseres Buch da hat, sollte aber ohne Erwartungen lesen.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Unterhaltsame Fortsetzung

Tage des Wandels
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Im zweiten Teil von Ulrike Renk gibt es eine neue Protagonistin, namens Eva.
Sie wird als erstgeborener Zwilling mit Elzes Hilfe geholt und wächst auf dem Kalmule Hof auf.
Sie erfährt in ihrem Leben, ...

Im zweiten Teil von Ulrike Renk gibt es eine neue Protagonistin, namens Eva.
Sie wird als erstgeborener Zwilling mit Elzes Hilfe geholt und wächst auf dem Kalmule Hof auf.
Sie erfährt in ihrem Leben, durch das wir sie begleiten, die Folgen von Kriegen, Misseernten, Seuchen, aber auch Liebe und Zusammenhalt.

Ulrike Renk recherchiert immer sehr viel für ihre Werke und mischt es mit einem schönen Schreibstil, der einen leicht über die Zeilen gleiten lässt. Es macht Spaß und ist sehr interessant.
Man kann sich sehr gut in die Szenen versetzen und sich vorstellen, wie und ob was das damals so war..

Einige Passagen waren mir etwas zu lang und an anderen habe ich unbewusst und vergebens auf Spannungspunkte gewartet.

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