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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2026

Zäh wie altes Kaugummi

Die wichtigste Insel der Welt
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Wer sich ein oberflächliches Reisebuch über Taiwan erhofft, ist hier falsch.
Die Ein-China-Politik wird hier zum Glück kritisiert, es wird immer wieder ausgeteilt. Aber insgesamt auf eine extrem trockene ...

Wer sich ein oberflächliches Reisebuch über Taiwan erhofft, ist hier falsch.
Die Ein-China-Politik wird hier zum Glück kritisiert, es wird immer wieder ausgeteilt. Aber insgesamt auf eine extrem trockene und zähe Eigenart, die mir persönlich zu schaffen gemacht hat.


Wie eine Masterarbeit, natürlich gewiss sehr richtig, aber genauso sehr runterwürgend.
Das Buch ist kenntnisreich und gründlich recherchiert. Bardenhagen führt den Leser durch die komplexe Geschichte, die Demokratisierung und die Beziehungen zu China und den USA.
Er beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung als weltweit führender Technologiehub. Dabei ist sein Stil journalistisch präzise, aber dennoch verständlich.

Für politisch Interessierte, die sich nicht mit Halbwissen zufrieden geben, ist dieses Werk absolut empfehlenswert.
Wahrscheinlich eines der gründlichsten Publikationen über das Taiwan der Gegenwart.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Interessant und speziell

Mit Kaltanbau zu grünen Wundern
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"Mit Kaltanbau zu grünen Wundern“ von Theres Lundén und Johannes Wätterbäck ist definitiv kein klassischer Gartenratgeber, den man mal eben schnell durchblättert. Wer das Buch aufschlägt, taucht ein in ...

"Mit Kaltanbau zu grünen Wundern“ von Theres Lundén und Johannes Wätterbäck ist definitiv kein klassischer Gartenratgeber, den man mal eben schnell durchblättert. Wer das Buch aufschlägt, taucht ein in eine sehr spezielle, extrem intensive Form der Selbstversorgung, die auf über 30 Jahren Erfahrung im schwedischen Klima basiert.
Das Besondere & Intensive
Der Ansatz ist radikal naturnah: Statt Pflanzen im warmen Haus vorzuziehen, wird die Natur imitiert.
Samen werden bereits im tiefsten Winter oder zeitigen Frühjahr direkt im Freiland oder im ungeheizten Gewächshaus ausgesät.
Die Autoren zeigen, wie Gemüse, Stauden und Sommerblumen in der Kälte keimen und zu extrem robusten Pflanzen heranwachsen. Dieser Ansatz ist sehr ungewöhnlich, aber auch sehr anspruchsvoll.

Mir ist bewusst geworden, dass es zu ungewöhnlich ist und ich bei dem mir vertrauten bleiben möchte.
Interessant, aber "nur für Hardcore-Gärtner"
Auch wenn ich das meiste aus dem Buch nicht eins zu eins nachmachen würde, war die Lektüre unglaublich interessant.
Es erweitert den Horizont enorm, was mit Geduld und der richtigen Methode möglich ist.
Die Fotos sind ästhetisch und die Geschichten, wie die Autoren ihr verwildertes Land in eine Oase verwandelt haben, motivierend.
Wer seinen Garten das ganze Jahr über intensiv nutzen möchte und Lust auf ein nachhaltiges, klimagerechtes Experiment hat, findet hier wertvolle Tipps. Für den normalen Hobbygärtner, der nur Tomaten im Mai pflanzen will, ist es vielleicht etwas zu speziell. Dennoch: Ein wunderbares Buch zum Staunen und Weiterdenken!

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Unglaublich schön

JAPAN – Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai
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Japan ist mein Traumland, wohin ich noch unzählige Male möchte. Auch wenn ich schon etwas davon sehen konnte, wird man nie alles gesehen haben. Neue Eindrücke können dabei aber nicht schaden :)

Die Optik ...

Japan ist mein Traumland, wohin ich noch unzählige Male möchte. Auch wenn ich schon etwas davon sehen konnte, wird man nie alles gesehen haben. Neue Eindrücke können dabei aber nicht schaden :)

Die Optik des Buches ist eine 11/10.
Das Cover fühlt sich, ebenso wie das Papier, hochwertig an. In modernen Farben gehalten wirkt es aber mit dem Motiv trotzdem nicht überladen.
Die Illustratoren haben ganze Arbeit geleistet. Es wird viel Platz für tolle Fotos gelassen und Texte wirken nicht zu überladen.
Meiner Meinung nach soll die Optik hier im Vordergrund stehen und Tete nur begleitend.

Gegliedert ist das 190 Seiten dünne Buch in die Jahreszeiten. Zusätzlich erhält jede Jahreszeit noch ein Rezept, Japan für zu Hause und do's/don'ts.

Inhaltlich werden neben den Städten wie Osaka, Miyajima oder dem Gebiet Hokkaido auch Rezepte beschrieben, Feste und Bräuche.

Dieses Buch ist für alle, die mehr über Japan wissen wollen. Dabei ist es völlig irrelevant, ob man schon dort war oder dorthin möchte. Spätestens nach Betrachtung der Fotos und der Infos hat man Japan auf dem Zettel!

Es versprüht die Magie, die von Japan ausgeht und verzaubert.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Horror mit science fiction vibes

REM
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In REM geht es um Alysee, die seit dem mysteriösen Tod ihres Vaters massive Schlafprobleme und extreme Albträume hat. Sie bekommt unter seltsamen Umständen ein Hotel von ihm vererbt, in dem der Spuk seinen ...

In REM geht es um Alysee, die seit dem mysteriösen Tod ihres Vaters massive Schlafprobleme und extreme Albträume hat. Sie bekommt unter seltsamen Umständen ein Hotel von ihm vererbt, in dem der Spuk seinen Lauf nimmt...

Die Cliffhanger und die Brutalität haben mir gut gefallen. Platz wird hier nur für das Nötigste gelassen- zum Glück.

Es ist ein Horrorbuch, dessen sollte man sich vorab bewusst sein.
Zudem geht es um Schlafanalyse und fiktive Technologien.
Zweiteres ist eigentlich nicht so meins. Zwischendurch musste ich an den Film 'inception' denken.
Hier und da fand ich es zu unrealistisch und widersprüchlich, doch im großen und ganzen interessant und spannend.

Man merkt doch deutlich, dass dort eine Horrorfilm-Akteurin am Werk war.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Spannende Geschichten, noch spannendere Fotos!

Das letzte Eis
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Inhaltlich nicht ganz meins, aber alleine für die Fotos muss ich 5 Sterne geben!
Die Berichte sind spannend, besonders von St. Lorenz.
Drüber geflogen bin ich schonmal und mit dem Finger über der Weltkugel ...

Inhaltlich nicht ganz meins, aber alleine für die Fotos muss ich 5 Sterne geben!
Die Berichte sind spannend, besonders von St. Lorenz.
Drüber geflogen bin ich schonmal und mit dem Finger über der Weltkugel habe ich mich ebenso immer gefragt, was man da "am Arsch der Welt" macht.

Inhaltlich Aufklärung über Klimawandel und mit ihm der Wandel der Lebensumstände, nicht verkehrt. Aber mir ist das in diesem Fall zu doll.

Die Jugendlichen der Eskimos wegen ihres Redbulls und ihrer Packung Chips beim Videospiele zocken zu verurteilen, während die Autoren vorm Imac Pro nahe der Heizung sitzen und sich ihre exotischen Granolas schmecken lassen oder gerade eine detox Kur machen.. Jeder wie er mag. 🤷‍♀️

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