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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Solide

Sonne und Regen – So ist unser Leben
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„Sonne und Regen“ ist ein Bilderbuch aus stabilem, hartem Material, das sich gut für jüngere Kinder eignet. Die liebevollen Zeichnungen sprechen sofort an und zeigen vertraute Alltagssituationen, die Kinder ...

„Sonne und Regen“ ist ein Bilderbuch aus stabilem, hartem Material, das sich gut für jüngere Kinder eignet. Die liebevollen Zeichnungen sprechen sofort an und zeigen vertraute Alltagssituationen, die Kinder gut wieder erkennen können. Thematisch handelt es sich um gute Alltagssituationen, wie z.B. das Gehen des Vaters zur Arbeit. Die dargestellten Szenen wirken ruhig und nahbar, auch die Textmenge ist gut gewählt und überfordert nicht. Insgesamt umfasst das Buch elf Doppelseiten, was für diese Altersgruppe gut passt.

Positiv fällt auf, dass Diversität zumindest ansatzweise vorkommt, allerdings beschränkt sich auf Nebencharakter. Hier hätte ich mir eine etwas breitere Darstellung gewünscht. Wie in vielen Büchern, sind Kinder mit asiatischem Hintergrund selten anzutreffen. Kritisch sehe ich zudem die Szene mit dem Trampolin, da sie aus meiner Sicht ein eher fragwürdiges Vorbild darstellt. Es mag kleinlich klingen, aber Trampoline werden für Kleinkinder nicht empfohlen und das Buch wäre problemlos ohne ausgekommen, Insgesamt ist es jedoch ein solides Bilderbuch mit alltagsnahen Themen, schöner Gestaltung und einer guten Balance zwischen Text und Bild.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Tolle Gliederung

National Geographic Kids - Die tollsten Tierbabys aus aller Welt
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Tolle Gliederung
„Die tollsten Tierbabys“ ist ein neuer, informativer „Bildband“ aus der National Geographic Kids Reihe. Bereits die letzten Ausgaben haben mich fasziniert. Interessant finde ich, dass ...

Tolle Gliederung
„Die tollsten Tierbabys“ ist ein neuer, informativer „Bildband“ aus der National Geographic Kids Reihe. Bereits die letzten Ausgaben haben mich fasziniert. Interessant finde ich, dass dieses Buch eher auf jüngere Kinder ausgelegt ist. Beim Buch handelt es sich um ein Hardcover-Exemplar in quadratischer Form mit knapp über 120 Seiten. Das Papier ist normal dünn, weshalb es jüngere Geschwister nicht unbeaufsichtigt in die Finger bekommen sollten. Das Papier wirkt jedoch relativ stabil. Besonders finde ich die Gliederung der Tiere nach Lebensraum. Neben fünf verschiedenen Lebensräumen (Grasland, Wasser, Berge und Wüste, Wald und Polargebiete) gibt es noch ein Kapitel zum Grundwissen. Innerhalb der Lebensräume finden sich teilweise Tiere aller Kontinente gemischt. Dies fand ich auf den ersten Blick verwirrend, denn selbst Wimmelbücher für Kleinkinder sind oft nach Kontinenten geordnet. Für jüngere Kinder finde ich dies jedoch eine geniale Lösung, da sie mit Kontinenten meist noch relativ wenig anfangen können und diese Kategorisierung eher für Erwachsene Sinn macht. Natürlich bietet dies die Möglichkeit, verschiedene Kontinente zu thematisieren, jedoch wird dies Kindern in Büchern ohnehin begegnen. Insofern finde ich die Kategorisierung nach Lebensräumen wirklich genial. Auch die Auswahl der Tiere ist sehr vielfältig. Von bekannten Tieren wie der Stockente bis zu unbekannteren Tieren wie dem Karakal ist alles vorhanden.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Lustig

Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster
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Die Buchseiten sind aus dicker Pappe und sind somit für unvorsichtige Kinderhände wunderbar geeignet. Ob die Drehscheiben dauerhaft ebenfalls Stand halten, muss sich im Langzeittest zeigen.
Die Idee an ...

Die Buchseiten sind aus dicker Pappe und sind somit für unvorsichtige Kinderhände wunderbar geeignet. Ob die Drehscheiben dauerhaft ebenfalls Stand halten, muss sich im Langzeittest zeigen.
Die Idee an sich ist lustig. Das Monster muss durch drehen an den Scheiben gefüttert werden. Dabei werden auch lustige Sachen angezeigt, wie z.B. alte Socken. Die Augen des Monsters machen dabei ebenfalls lustige Gesten, was amüsant ist anzuschauen.
Generell ist der Text sehr gelungen und nicht zu lange. Wie bei so vielen Kinderbüchern ist es für die Zielgruppe ein Buch, welches sicherlich öfter gelesen wird, auch wenn wir Erwachsenen es schnell gesehen haben.
Die Drehscheiben finde ich ein gelungenes Element, da sie zum Greifen, Drehen und Handeln einladen und das Buch sich dadurch von anderen Kinderbüchern unterscheidet.
Wer auf der Suche nach etwas Abwechslung ist und gerne ein animierendes, lustiges Buch sucht, wird hier sicherlich zufrieden sein.

Veröffentlicht am 13.01.2026

Ansprechend

Heartbreak Hotel
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„Heartbreak Hotel“ war mein erstes Graphic-Novel-Buch, weshalb es mir etwas schwerfällt, das Genre insgesamt einzuordnen oder direkte Vergleiche zu ziehen. Die graphische Umsetzung hat mich jedoch sehr ...

„Heartbreak Hotel“ war mein erstes Graphic-Novel-Buch, weshalb es mir etwas schwerfällt, das Genre insgesamt einzuordnen oder direkte Vergleiche zu ziehen. Die graphische Umsetzung hat mich jedoch sehr überzeugt. Die Illustrationen sind stimmig, aber natürlich etwas anderes als ein "normales" Buch.
Auch thematisch spricht mich das Buch an, besonders durch die Vielfalt der behandelten Fälle. Unterschiedliche Formen von Herzschmerz und Beziehungserfahrungen werden aufgegriffen, was das Buch abwechslungsreich und nahbar macht. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass es ein Kind gibt, das noch keine Beziehung hatte und trotzdem Teil der Erzählung ist. Das empfand ich als wichtig und wohltuend. Gleichzeitig hätte ich mir zusätzlich ein Kind gewünscht, das keine Beziehung hatte und sich dadurch alleine fühlt. Das hätte das Thema noch weiter geöffnet, auch wenn es den Rahmen des Buches möglicherweise gesprengt hätte.
Ich werde sicherlich nicht auf graphische Bücher umsteigen, jedoch finde ich es für ab und zu durchaus ansprechend.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Umsetzung naja

Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein
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Ich war gespannt auf das Buch, da ich mir thematisch viel von diesem Thema erhofft habe. Der Text ist sehr sehr knapp gehalten und die Illustrationen entsprechen nicht meinem Stil. Insbesondere die Oma ...

Ich war gespannt auf das Buch, da ich mir thematisch viel von diesem Thema erhofft habe. Der Text ist sehr sehr knapp gehalten und die Illustrationen entsprechen nicht meinem Stil. Insbesondere die Oma mit dem viel zu überzeichnet-dicken Mund hat mich überhaupt nicht angesprochen. Ja, ich finde es wichtig Grenzen zu setzen, jedoch hätte ich mir andere Beispiele gewünscht. Ich mag ein Einzelfall sein, aber ich bin im inzwischen froh, dass ich meiner Urgrossmutter immer einen Kuss auf die Wange gegeben habe, obwohl ich es als Kind nicht sooo mochte, einfach weil sie sich so gefreut hat. Insofern ist dies einfach nicht mein Lieblingsbeispiel, auch wenn ich dies bei meiner Tochter nie einfordern würde. Gut gefällt mir der Ansatz, dass es einen Rap und eine musikalische Verarbeitung des Themas gibt. Diesen kannte ich zuvor nicht.

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