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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2024

Leider so gar nicht mein Buch....

Die Frauen von Maine
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Eigentlich mag ich Romane, die sich mit Geheimnissen von Orten oder Familien etc. beschäftigen sehr. Die Kurzbeschreibung sowie eine Leseprobe machten mir große Lust auf diesen Roman, von dem ich mir vorstellte, ...

Eigentlich mag ich Romane, die sich mit Geheimnissen von Orten oder Familien etc. beschäftigen sehr. Die Kurzbeschreibung sowie eine Leseprobe machten mir große Lust auf diesen Roman, von dem ich mir vorstellte, Jane von ihrer Kindheit/Jugend an bis zur erwachsenen Frau begleiten zu dürfen und das Geheimnis des Hauses zu ergründen. Dieses Haus auf den Klippen übt seit Kindertagen eine Faszination auf sie aus. Das Buch hat es leider nicht geschafft die Begeisterung aufrechtzuerhalten, denn weder Jane noch die anderen Romanfiguren könnten mich in ihren Bann ziehen. Zusätzlich zum immer wieder auftretenden Alkoholismus...ich lese sehr ungerne Bücher darüber.... wurde mir das Buch zu extrem mit übersinnlichen Phänomenen oder Wahrsagerei. Interessant fand ich die geschichtliche Recherche von Jane. Insgesamt hatte ich große Schwierigkeiten der Story zu folgen und als ich die Meinungen zum Buch auf dem Einband las, konnte ich den begeisterten Stimmen leider nicht zustimmen. Schade, aber von mir zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Spannendes Computerspiel voller Magie in Buchform

Akademie Splitterstern 1: Akademie Splitterstern
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Das Cover zieht mich quasi schon ins Buch hinein, so einen Sog üben die fliegenden und durch die Luft wirbelnden Protagonisten aus. Auch im Innern bietet das Buch zahlreiche ansprechende Illustrationen, ...

Das Cover zieht mich quasi schon ins Buch hinein, so einen Sog üben die fliegenden und durch die Luft wirbelnden Protagonisten aus. Auch im Innern bietet das Buch zahlreiche ansprechende Illustrationen, so dass ich sofort weiß wo ich bin und auch welche Fähigkeiten die Protagonisten haben. Splittersteen ist eine Schule, an der unterschiedlichste Heldentypen ausgebildet werden. Doch vier Schüler fallen im Unterricht besonders unangenehm auf, da sie sich nicht weiter entwickeln und die Klassen in ihrem Fortkommen stören.Als der Direktor beschließt sie in einer gesonderten Klasse zu unterrichten, passiert unglaubliches. Es wird sehr spannend und ich verfolge die Reise, zu der sie aufbrechen sowie die Level, die sie erreichen, denn ich bekomme stets ein illustriertes Update angezeigt. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Abenteuer und Missionen. Ein Muss für alle, die gerne in magischen Computerspielen unterwegs sind. Fünf Sterne

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Sehr gelungener Abschluss der Trilogie

Vielleicht können wir glücklich sein
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Es handelt sich bei dem Roman um den abschließenden dritten Teil einer Familiengeschichte im Nationalsozialismus, in der die Autorin ein Stück ihrer eigenen Familiengeschichte, sowie das allgemeine Zeitgeschehen ...

Es handelt sich bei dem Roman um den abschließenden dritten Teil einer Familiengeschichte im Nationalsozialismus, in der die Autorin ein Stück ihrer eigenen Familiengeschichte, sowie das allgemeine Zeitgeschehen miteinander verbindet. Besonders gelungen ist dies, durch die Verwendung von zwei Zeitebenen, die damalige Zeit spielt von September 1944 bis ein Jahr nach Kriegsende. in dieser Zeit steht Klara als junge Frau und Mutter von mittlerweile vier Kindern im Mittelpunkt, sowie die Menschen zu denen sie Kontakt hat. Die politische Situation - der Krieg- und der Alltag geprägt von Hunger, Angst, Denunziantentum, Bombenangriffen, sowie Klara Gewissensbisse und Sorge, was mit Tolla geschehen ist. Um besser in die Geschichte hineinzufinden, empfiehlt es sich in meinen Augen alle drei Teile in der richtigen Reihenfolge zu lesen. In der Gegenwart 2000 steht Isabell als Enkeln von Klara im Fokus, die gerade Mutter geworden, nach dem Tod der Großmutter Klara in ihrem Haus über 140 Kassetten findet, auf denen Klara ihre Lebensgeschichte von damals erzählt. Isabell hat erst ganz zum Schluss eine nahbarere Klara erlebt, als diese ihre Urenkelin auf dem Schoß hielt. Als Kind hatte sie stets eher Angst vor dieser strengen und unnahbaren Frau. Isabell lernt durch die Kassetten ganz andere Seiten ihrer Großmutter kennen und überlegt für sich, wie sie damals gehandelt hätte. Diese Frage, wie viel Schuld hätte ich damals auf mich geladen, stellt sich auch mir als Leserin des Romans, ebenso wie der Ttel des Romans gut gewählt ist...."Vielleicht können wir glücklich sein"..... denn genau dies Problem haben alle Menschen, die zu der Zeit groß geworden sind bzw. gelebt haben, aber ebenso lasten die Schatten der damaligen Zeit auch noch auf uns den nächsten Generationen. Die Frage, wie wir damals gehandelt hättten, ist gerade wieder hochaktuell, denn wie handeln wir heute bzw. welche Fragen werden uns unsere Enkel später stellen, ganz egal ob es ums Klima, Konsum, Einstellung zur politischen Situation, eigenes solziales Handeln etc. geht.

Ein sehr berührender Roman, der fünf Sterne verdient hat.

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Veröffentlicht am 26.08.2024

Großartiger Jugendroman über verliebte Teenager und ihre Alltagsprobleme sowie Mobbing

Mein Herbst voller Küsse, Chaos und Graffiti
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Ich habe schon den ersten Teil mit großer Begeisterung gelesen und mich sehr auf den zweiten Teil gefreut, mir ebenso gut wie der erste Teil gefallen hat. Auch in dem zweiten Teil wird alles aus der Sichtweise ...

Ich habe schon den ersten Teil mit großer Begeisterung gelesen und mich sehr auf den zweiten Teil gefreut, mir ebenso gut wie der erste Teil gefallen hat. Auch in dem zweiten Teil wird alles aus der Sichtweise der 14jährigen Charly erzählt und die Story geht dort ein paar Wochen später weiter, wor der erste Teil aufgehört hat. Sicherlich kann man den zweiten Teil auch ohne die Kenntnis des ersten Teils lesen, aber um die Figuren und die Vorgeschichte besser zu verstehen, würde ich empfehlen mit dem ersten Teil zu beginnen. Zu den Hauptprotagonisten zählen neben Chary, ihr Freund Noah, ihre Freundin Nele sowie deren Freund Kuki, der gleichzeitig auch der beste Freund von Noah ist. Die Vier sind eine eingeschworene Gemeinschaft und unternehmen ständig etwas zusammen. Am Ende Sommers beginnt nicht nur die Schule sondern auch Sina, mit der Charly, als sie jünger war, befreundet war und zu der sie schon lange keinen Kontakt mehr hatte, zieht bei Charly bzw. deren Familie zeitweise ein, da sie nach dem Umzug nun in Charlys Klasse gehen wird, aber ihre Mutter später nachzieht. Was zunächst Begeisterungsstürme in Charly wachruft, entpuppt sich als sehr schwierig, denn Sina ist nicht mehr das fröhliche Mädchen von früher. In der Schule wird Charly "gemobbt", aber der Mobber gibt sich nicht zu erkennen. Charly entwickelt Eifersucht auf Sina und traut ihr nicht über den Weg.Ich mag es sehr, wie auch schwierige Themen wie Trennung der Eltern, Trauer, Mobbing gepaart mit Verliebtsein, Eifersucht etc. hier angesprochen werden, doch die Leichtigkeit gepaart mit Lösungen Oberhand behalten. Charly und ihren Freundeskreis habe ich in mein Herz geschlossen und wenn man solche Freunde hat, dann kann man mit Problemen besser umgehen. Zudem gibt es immer wieder sehr schöne Szenen der Zweisamkeit von Noah und Charly. Der Roman endet offen und da eine neue Person am Ende hinzukommt, hoffe ich sehr auf einen dritten Teil!

Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Manchmal zähflüssige Lektüre

Das erste Licht des Sommers
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Das Cover ist ein Eycatcher und ein Unikat, bis ich es fast mit einem anderen Buch mit ziemlichen ähnlichem Cover verwechselte. Nichts desto trotz finde ich es gelungen. Die Geschichte von "starken" Frauen, ...

Das Cover ist ein Eycatcher und ein Unikat, bis ich es fast mit einem anderen Buch mit ziemlichen ähnlichem Cover verwechselte. Nichts desto trotz finde ich es gelungen. Die Geschichte von "starken" Frauen, die miteinander verwandt bzw. befreundet sind, ist in drei Erzählabschnitte unterteilt und erzählt über das Leben der Frauen, die vieles erstragen haben, viele Geheimnisse hatten und mit der Liebe so alle auf ihre Weise ihre Schwierigkeiten hatten. Es geht viel um komplizierte Beziehungen zwischen Mann und Frau, unter Frauen und sowie die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern, um das Leben und das Sterben/Abschiednehmen. Die Autorin erzählt die Geschichte über einen Zeitrahmen von fast sieben Jahrzehnten und springt zwischen den Zeiten hin und her. Dies macht es trotz Ort- und Zeitangaben nicht einfach der Geschichte zu folgen. Mir fehlte ein Personenregister mit Jahreszahlen, um den Üblick zu bewahren und ggf. mal nachschlagen zu können. Auch wenn die Frauen im Mittelpunkt des Romans stehen, so habe ich keinen guten Zugang zu ihnen bekommen, denn ich konnte oft nicht verstehen, warum sie sich so verhalten haben. Wirklich sympathisch und nahe war mir keine von ihnen, da fand ich die Männer, auch wenn sie nur Nebenrollen spielten, größtenteils sympathischer.
Was der Roman aber ganz klar macht ist, dass jeder auch Chancen hat, die er im Leben ergreifen kann, damit man später nicht über vertane Möglichkeiten oder ungenutzte Lebenszeit nachdenken braucht. Ein Appell an einen selbst, dass man nicht so "stur" sein soll und verzeihen sollte.
Es lohnt sich den Roman zu lesen und nicht nach dem ersten Drittel aufzuhören, was ich beinahe getan hätte.
3,5 Sterne aufgerundet vier Sterne.

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