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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

Wundervoller Roman

Sommer ist mein Lieblingsort
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Cäcilia hat ihr Erbe von ihrem Großvater in ein Tierheim auf Sylt gesteckt, was sie gemeinsam mit einer angestellten und freiwilligen Mitarbeitern führt. Obwohl sie alle Zeit, die sie hat, für diese Tiere ...

Cäcilia hat ihr Erbe von ihrem Großvater in ein Tierheim auf Sylt gesteckt, was sie gemeinsam mit einer angestellten und freiwilligen Mitarbeitern führt. Obwohl sie alle Zeit, die sie hat, für diese Tiere und die "Pfoteninsel", so heißt ihr Tierheim, gibt, so sieht es finanziell äußerst mies aus. Als sie mit den Nerven am Ende ist, überreden sie die Mitarbeiter, dass sie sich eine Auszeit nimmt und so nimmt Cäcilia ihren Hund und begibt sich mit dem ausgebauten Bus ihres Opas auf die Reise.

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber dieser Roman ist viel tiefgründiger als das Cover samt Titel erraten lassen und hat eine gute Balance zwischen Leichtigkeit von Liebe sowie Sommerfeeling als auch dem Thema Thema Tierrettung und Trauerbewältigung.

Ich habe zwischendrin Tränen bei den emotionalen Geschichten der Menschen und Tiere gehabt, die sehr vielschichtig angelegt waren, was mir sehr gut gefallen hat. Dann musste ich lachen über andere Szenen , sowie mir der optimistische Ausgang der Story sehr gefiel.

Ein wundervoller Roman..... fünf Sterne....

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Facettenreiche und berührende Geschichte

Brombeerblaue Tage
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Elisa ist Landschaftsarchitektin. lebt in einer Wohnung in Berlin und ihr Wunsch Gärten zu gestalten, die dem Ökosystem dienlich sind, entpuppt sich in der Realität als sehr stressig. Ihre Auftraggeber ...

Elisa ist Landschaftsarchitektin. lebt in einer Wohnung in Berlin und ihr Wunsch Gärten zu gestalten, die dem Ökosystem dienlich sind, entpuppt sich in der Realität als sehr stressig. Ihre Auftraggeber haben ständig Änderungswünsche und außerdem wollen sie den Preis drücken bzw. wollen nicht bezahlen. Elisas Kindheit war nicht einfach für sie, da ihr Vater, als sie Kind war, von der Bildfläche verschwand und sich nur noch zu Feiertagen meldete. Jetzt meldet sich ihr Vater unvermittelt bei ihr, da er ihre Hilfe benötigt, weil er ins Krankenhaus muss und auf Rügen sein Gutshaus nebst Hund versorgt werden soll. Auf was sie sich eingelassen hat, das zeigt sich erst bei ihrer Ankunft.
Mich hat dieser Roman schon durch Titel und Cover begeistert, denn widerspenstige, dornige Brombeeren kenne ich durch meinen eigenen Garten und ich liebe Pflanzen solange es sich nicht um dornige Gewächse handelt. Die Geschichte handelt jedoch nicht nur von Pflanzen, wobei immer einzelne Steckbriefe von Pflanzen den Roman "unterbrechen", sondern es geht um eine Vater-Tochter-Beziehung, um Haltung und Liebe zur Natur, um Liebe in verschiedenen Altersphasen, um Familie, um Kommunikation, um Geheimnisse sowie die Geschichte der Vergangenheit von dem Gutshaus des Vaters. Neben Elisa als Hauptfigur, ihrem Vater, dem Hund Aurel gibt es noch Menschen aus dem Umfeld, die eine Rolle spielen.
Fünf Sterne für einen facettenreichen Roman, der mich sehr berührt hat

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Ein sehr berührender und eindringlicher Roman

Das Mosaik der Frauen
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Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und den Namen des Autoren kannte ich auch, doch habe ich befürchtet, dass der Roman mir zu anspruchsvoll oder abgehoben wäre, so dass ich mir erst nicht ...

Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und den Namen des Autoren kannte ich auch, doch habe ich befürchtet, dass der Roman mir zu anspruchsvoll oder abgehoben wäre, so dass ich mir erst nicht sicher war, ob ich ihn lesen wollte. Der Roman ließ sich für mich jedoch sehr leichtfüßig lesen und doch las ich mehrere Sätze mehrmals, weil sie mir so gefielen und ich die Aussagen darin so weise fand. Während ich noch überlege, in welcher Person oder welche Person der Autor steckt bzw. ist, hat mich der Roman zu Tränen gerührt, weil ich über mein Leben nachdenke. in seinem Roman lässt der Autor einen syrischen Lyriker sich die Geschichte eines syrischen Mannes namens Nadim Suri anhören und aufschreiben, der über sein Leben und die Bedeutung der Frauen für sein Leben erzählt. Nie habe ich soviel über Syrien erfahren, über die Kultur, die Sprache, unterschiedliche Religionen und das was die Menschen miteinander verbindet und das, was sie trennt. Ja, jedes Kapitel im Buch ist einer Frau aus seinem Leben gewidmet und es geht um die Liebe zu ihnen, aber auch das was sie mit Nadim Suri gemacht haben. Je älter man ist desto mehr verändert sich der Blick auf das Leben und alles, was man erlebt hat, sowie wie Liebe alles beeinflusst und was sie uns gibt. Dieser Roman erzählt so vieles, manches offensichtlich - manches zwischen den Zeilen: Freundschaft, Liebe, Mut, Haltung, Erziehung, Hoffnung, Zuversicht, Trauer, Neubeginn und Abschied.
Fünf Sterne für einen sehr bewegenden Roman

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Gesellschaftskritischer Roman

Pina fällt aus
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Auch wenn das Umfallen von Pina, der Titelgeberin des Romans, alles auslöst, so ist doch eigentlich Leo, ihr zwanzigjähriger Sohn, der eine Form von Autismus hat, der Dreh- und Angelpunkt der Story. Pina ...

Auch wenn das Umfallen von Pina, der Titelgeberin des Romans, alles auslöst, so ist doch eigentlich Leo, ihr zwanzigjähriger Sohn, der eine Form von Autismus hat, der Dreh- und Angelpunkt der Story. Pina ist Mitte Vierzig und kümmert sich neben ihrer Berufstätigkeit um Leo und als sie ins Krankenhaus kommt, ist Leo alleine auf sich gestellt, dessen Alltag festen Regeln unterliegt.
Ich bekomme als Leserin sehr schnell ein Gefühl für Pinas Welt und die von Leo. Als drei der Hausbewohner für sich realisieren, dass Leo anscheinend keinen anderen Menschen außer Pina hat und die Polizei oder andere Institutionen seine Situation nicht im Blick haben, beginnen sie zunächst zögernd und teils widerwillig sich zu kümmern. Wie kümmert man sich aber um jemanden, der sich einem nur auf spezielle Art mitteilt? Alle drei, die alte Inge, eine Frau, die das Haus seit Ewigkeiten nicht verlassen hat, Wojtek, der im Homeoffice sozial isoliert lebt und Zola, die Schulabbrecherin, die sich von der Welt alleine gelassen fühlt. Das besondere im Roman ist, dass die Erzählperspektiven sich abwechseln zwischen den drei Hausbewohnern, Pina und einem Krankenpfleger, so erfahre ich stückchenweise mehr von den einzelnen Personen, ihrer Sichtweise und auch vom Fortgang der Geschichte.
Ich mag den Sprachstil, der sich für mich gefühlt ändert, sobald der Fokus auf einer anderen Person liegt und die Wortwahl sich dem Alter anpasst. Die Geschichte hat mich begeistert, denn ,obwohl sie ungeschönt zeigt wie schlecht Menschen in unserer Gesellschaft aufgefangen werden, welchen Dschungel es an Vorschriften seitens Behörden etc. gibt, liegt eine "Leichtigkeit" in der Luft, denn manches wird ad absurdum geführt. Leo hat mich zum Lachen gebracht, gerade in den Momenten, die für die unmittelbar betroffenen Menschen, bestimmt besonders anstrengend waren. "Leo Luxen, Mann von Welt" , das ist eines meiner Lieblingssprüche von ihm und nicht nur ich habe ihn in mein Herz geschlossen.
Im Nachwort hat die Autorin ganz klar gemacht, dass sie sich wünscht, dass wir den Menschen, die keine Stimme haben, eine Stimme geben. Eine Botschaft, die hoffentlich bei vielen Menschen ankommt.
Mir wird das Buch auf jeden Fall lange in Erinnerung bleiben und ich hoffe, dass die Autorin Zeif findet ein weiteres Buch zu schreiben.
Fünf Sterne

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Wunderschöne Ausgabe mit tollen Geschichten - sehr empfehlenswert!

Der kleine Rabe Socke: Noch eine Geschichte, bitte-danke!
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Wir - Erwachsene wie Kinder - sind Fans vom "Kleinen Rabe Socke" und dieses Buch beinhaltet 30 Vorlesegeschichten, die mit wunderschönen Illustrationen bereichert werden. Zu Beginn des Buches gibt es ein ...

Wir - Erwachsene wie Kinder - sind Fans vom "Kleinen Rabe Socke" und dieses Buch beinhaltet 30 Vorlesegeschichten, die mit wunderschönen Illustrationen bereichert werden. Zu Beginn des Buches gibt es ein Inhaltsverzeichnis, wobei neben Titel der Geschichte auch ein Symbol oder Gegenstand der jeweiligen Story zu sehen ist, so dass die Kinder, wenn sie die Geschichte kennen, sie selbst ohne lesen zu können, im Buch wiederfinden können bzw. dem Vorlesenden diese im Inhaltsverzeichnis zeigen können. Zusätzlich enthält das Buch ein Lesebändchen, was immer hilfreich ist, da Lesezeichen ja oft verschwinden. Die Themen der Geschichten sind vielfältig und wir haben mit dem Raben gelacht, auch über ihn, mit ihm gezittert, wenn er Angst hatte und seine Schwindeleien teilweise belächelt aber auch manchmal blöd gefunden und überhaupt eine Menge über Freundschaft und Freunde gelernt. Jeder von uns hat sich irgendwo bei den Erlebnissen des kleinen Raben wiedergefunden, manchmal "im Raben" selber", manchmal auch "in einem seiner Freund". Was wichtig ist zu wissen und zwar für alle die den kleinen Raben nicht kennen, bei allen seinen Geschichten gibt es immer ein positives Ende bzw. eine Lösung und ganz versteckt, dass die Kinder es meist nicht merken, die "pädagogische" Botschaft.

Eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne!

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