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Veröffentlicht am 07.01.2022

Sehr berührende Geschichte über den 12jährigen Lorenzo, seine Familie und Freunde

Niemand weiß, dass du hier bist
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Der zwölfjährige Lorenzo wird von seiner Mutter zu ihrem Vater, ihrer Schwester und der Haushälterin Cesarina 1942 nach Siena geschickt. Er denkt zunächst noch, dass er dort nur die Sommerferien verbringen ...

Der zwölfjährige Lorenzo wird von seiner Mutter zu ihrem Vater, ihrer Schwester und der Haushälterin Cesarina 1942 nach Siena geschickt. Er denkt zunächst noch, dass er dort nur die Sommerferien verbringen soll, bis er begreift, dass er dort bleiben soll, bis der Krieg zu Ende ist. Doch der Krieg und der Faschismus machen auch vor Siena nicht halt. Es kommt zu Gewalttaten, Hunger,.... Verfolgung anders Denkender.....
Als Lorenzo in Siena ankommt, 12 Jahre alt, ist er stolz auf seinen Vater, der Offizier ist und ist von der „Idee“ des Krieges überzeugt. Nun lernt er immer mehr die Realität und die Folgen des Krieges kennen. Außerdem freundet er sich mit Daniele an, einem jüdischem Jungen. Nicht nur das Leben von Lorenzo verändert sich, sondern auch das Leben der anderen Mitmenschen. Ein Leben geprägt von Freundschaft, Liebe, Enttäuschung, Mut, Verzweiflung.....
Dieser Roman hat mich sofort sehr gepackt. Die Geschichte spielt hauptsächlich im Zeitraum von 1942 bis Kriegsende, gibt aber auch einen kurzen Einblick in das Leben 21 Jahre später. Ich habe viel über das Leben damals in Italien erfahren bzw. wie unterschiedlich die Menschen tickten, wie viele Facetten jeder Einzelne hatte. Zwischendurch standen mir die Tränen in den Augen und doch vermittelt die Geschichte trotz all des Grauenvollen in gewisser Weise Hoffnung. Bezogen auf heute frage ich mich, in wie weit dieses gefährliche Gedankengut und solche Gesinnungen schon wieder Einzug gehalten haben. Wäre ich so mutig wie Cesarina, Tante Chiara, Lorenzo......oder …...?
Ein absolut geniales Buch, was mich zutiefst berührt hat, hoffentlich sehr viele Leser findet, denn es rüttelt uns wach, holt uns aus der „Komfortzone“.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Kurzweiliger, faszinierender und spannender Thriller

Sündenkammer: Thriller
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"Sündenkammer" ist der neunte Teil aus der Reihe der Zons-Thriller von von Catherine Shepard. Jederzeit kann man in diese Reihe einsteigen, doch aufgepasst "Suchtgefahr"! Die Zons-Thriller spielen jeweils ...

"Sündenkammer" ist der neunte Teil aus der Reihe der Zons-Thriller von von Catherine Shepard. Jederzeit kann man in diese Reihe einsteigen, doch aufgepasst "Suchtgefahr"! Die Zons-Thriller spielen jeweils in der Vergangenheit vor 500 Jahren und in der Gegenwart in Zons. In "Sündenkammer" kommt es in der Gegenwart zur Verbrennung einer Frau - alles deutet auf eine Art Hexenverbrennung hin -, sowie der ermittelnde Kommissar Oliver Bergmann es scheinbar mit einem Serienkiller zu tun hat. In der Vergangenheit kommt es auch zu einem Todesfall und alle Spuren führen den Stadtsoldaten Bastian Mühlenberg ins Kloster. Damals wie heute scheint es um "Sünde" zu gehen.
Die Autorin Catherine Shepard pendelt stets zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, sowie sie einen zeitlichen Abschnitt stets mit einem "Cliffhanger" beendet bzw. einer Ungewissheit und Spannung.
Während dieses sehr kurzweiligen Thrillers rätselte ich stets bezüglich der Täter (damals und heute), doch die Autorin führte mich ständig auf falsche Fährten und überrascht mich zum Schluss hinsichtlich des Täters. Wer dieses Buch liest, sollte es nur aufschlagen, wenn er genügend Zeit mitbringt, es möglichst am Stück zu lesen, denn schlafen lässt es einen sowieso nicht.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Interessanter Kriminalroman mit italienischem Flair

Ein Espresso für den Commissario
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Kurz zum Inhalt;

In einer Wohnung in der Nähe des Comer Sees wird ein Student tot aufgefunden. Commissario Marco Pellegrini beginnt mit seinen Kollegen zu ermitteln. Der Student verfügte anscheinend über ...

Kurz zum Inhalt;

In einer Wohnung in der Nähe des Comer Sees wird ein Student tot aufgefunden. Commissario Marco Pellegrini beginnt mit seinen Kollegen zu ermitteln. Der Student verfügte anscheinend über viel Geld, doch woher stammte dies?

Sehr gerne habe ich diesen Kriminalroman gelesen, der mich in die Welt Italiens „entführte“. Das italienische Flair schimmerte überall durch..... leckeres Essen, Espresso, familiäre Strukturen, der wunderschöne Comer See, die Seilbahn.....

Der Fall selber entpuppte sich als vielschichtig und so lernte ich einige Menschen kennen, die diesbezüglich auftauchten. Der Autor schaffte es nicht nur ihnen ein Gesicht zu verleihen,sondern führte mich immer wieder auf eine falsche Fährte. Der Kriminalroman war spannend, aber absolut nicht reißerisch, was ich sehr mag. Es ging nie die „Leichtigkeit“ verloren und ich würde mich freuen mehr von Marco Pellegrini, seinen rivalisierenden Kollegen und seiner Familie zu lesen.

Jetzt koche ich mir erst einmal einen Espresso !

5 Sterne für diesen interessanten Kriminalroman, der mich gedanklich an den Comer See reisen lässt.

Veröffentlicht am 07.01.2022

Sehr spannender Roman über E-Sport, Freundschaft und Macht

Gefährliche Spiele
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In dem Roman geht es um eine Clique von Computer-Nerds innerhalb einer Schule, die sich sehr viel mit Computerspielen beschäftigen. Einer von ihnen wird in eine Klinik wegen Spielsucht eingewiesen, zwei ...

In dem Roman geht es um eine Clique von Computer-Nerds innerhalb einer Schule, die sich sehr viel mit Computerspielen beschäftigen. Einer von ihnen wird in eine Klinik wegen Spielsucht eingewiesen, zwei weitere Mitglieder gewinnen einen Wettbewerb mit Auslandsaufenthalt. Klingt vielleicht zunächst nicht beängstigend, aber die 16jäjhrige Hannah, das vierte Mitglied des Clubs, macht sich Sorgen, da die Freunde sich nicht melden bzw. sie keinen Kontakt mit ihnen aufnehmen kann. Sie versucht herauszufinden, warum dies so ist ist, und es wird gefährlich für sie, aber auch für Lukas, einen neuen Jungen in ihrer Klasse, der Hannah sehr nett findet und ihr helfen möchte.
Dieser Jugendroman ist sehr nah am aktuellen Zeitgeist, was die Computerthematiki aber auch den allgemeinen Alltag von Schülern betrifft. Das heißt, ich erfahre etwas über die Lebenssituationen der Protagonisten, den Schulalltag - Liebeleien und Mobbing inklusive - , aber auch über Freundschaft, Verliebtsein und was es heißt, sich für einander einzusetzen. Es ist sehr kurzweilig und spannend geschrieben.
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Veröffentlicht am 07.01.2022

Wundervoller Roman über Familie, Freundschaft und Liebe

Honigduft und Meeresbrise (Neuauflage)
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Anna, eine junge Frau, ist zu ihrer Oma gefahren, um sich ein wenig zu erholen bzw. zu sich zu finden. Vor einem halben Jahr ist ihre beste Freundin Mona tödlich verunglückt und kurz darauf ist ihr Opa ...

Anna, eine junge Frau, ist zu ihrer Oma gefahren, um sich ein wenig zu erholen bzw. zu sich zu finden. Vor einem halben Jahr ist ihre beste Freundin Mona tödlich verunglückt und kurz darauf ist ihr Opa gestorben. Anna trauert und ihr Freund Jens kommt mit ihrer Trauer nur sehr schlecht zurecht. Ihre Oma dagegen hat den Tod ihres geliebten Mannes akzeptiert und gut verarbeitet. Sie ist lebenslustig, - klug, herzlich und eine passionierte Bienenliebhaberin nebst Bäckerin und Köchin. Da erhält die Oma einen Brief, der einen Postweg von fast 80 Jahren hingelegt hat, an ihre verstorbene Mutter adressiert ist und durch den die Oma und Anna sich auf Spurensuche bezüglich der Familie begeben.


Selten lese ich Bücher, die mich von Anfang an verzaubern, doch dieses gehört definitiv dazu. Es „verpackt“ gefühlsmäßig schwere Themen wie Tod, Krankheit und Trauer mit Liebe, Hoffnung, Neubeginn und Lebensfreude. Mir war es so, als ob ich mit den Figuren/Menschen dieser Geschichte am selben Tisch gesessen habe, mit ihnen zusammen ans Meer verreist bin, denn ich habe sie ins Herz geschlossen. Ein paar Mal musste ich, insbesondere über die Oma ,laut lachen, denn was ist sie für eine tolle Persönlichkeit. Einige ihrer Lebensweisheiten haben mich zum Nachdenken gebracht. Insgesamt eine tolle Geschichte, liebevoll leicht erzählt, die einem klar macht, dass Leben hat viele Facetten und es liegt an uns, das Beste daraus zu machen. Das Buch hat mich mich mit einem Lächeln im Gesicht und Appetit auf unterschiedliche Leckereien (Rezepte im Anhang des Buches) zurückgelassen.

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