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Veröffentlicht am 16.12.2021

Interessante und spannende Geschichte aus dem Grenzgebiet 1961

Die Dorfschullehrerin
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Die 29jährige Helene tritt ihren Job als Lehrerin in einer Dorfschule in einem kleinen Ort in Hessen an, was umittelbar im Grenzgebiet zum Osten ist. In der Dorfschule trifft sie auf ein Kollegium, was ...

Die 29jährige Helene tritt ihren Job als Lehrerin in einer Dorfschule in einem kleinen Ort in Hessen an, was umittelbar im Grenzgebiet zum Osten ist. In der Dorfschule trifft sie auf ein Kollegium, was sich Gegensatz zu ihr noch nie mit moderner Pädagogik bzw. Unterrichtsformen auseinandergesetzt hat und darüber hinaus auch ansonsten meist durch Abwesenheit etc. glänzt. Im Dorf weiß keiner von ihrer Vergangenheit, denn der Grund, warum Helene sich ausgerechnet in dieses Dorf hat versetzen lassen, liegt in ihrer Vergangenheit im Osten.
Die Autorin Eva Völler nimmt mich mit auf eine äußerst spannende Zeitreise, in dem sie mch in die Zeit und das Leben der Menschen im Westen und Osten der Menschen kurz vor Mauerbau im August 1961 eintauchen lässt. Mit dem Fokus auf Helene, die eine äußerst sympathische, modene und engagierte Lehrerin ist, die jeder gerne für sich selber oder seine Kinder, Enkel.... gehabt hätte bzw. haben würde und die in der Realität leider eher rar gesät sind, bekomme ich Einblick in den Schulalltag sowie in die Sorgen und Nöte der Kinder. Parallel wird die Geschichte von Menschen aus dem Osten erzählt, zu denen Helene in Verbindung steht. Auch die Liebe kommt im Roman nicht zu kurz, was durchaus nicht unproblematisch ist ist. Während ich viel über das Leben, den Alltag und die Haltung von Menschen erfahre, so wird es immer spannender und beängstigender, denn der Mauterbau steht nun kurz bevor und was dann passiert, willl ich nicht verraten. Es hat mich sehr bewegt und, auch wenn der Teil in sich abgeschlossen ist, so würde ich doch gerne erfahren, wie es mit den Menschen bzw. ihrem Leben weitergeht.

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Veröffentlicht am 16.12.2021

Grandioser, unterhaltsamer und spannender Krimi aus dem Salzburger Land

Im Flachgau wartet der Tod
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Raphael Aigner ist alleinerziehender Vater und wohnt mit seinem Sohn Felix bei seiner Schwester Gabi in einer kleinen Wohnung in ihrem Elternhaus. Er arbeitet nach dem Tod seiner Frau Sabine nicht mehr ...

Raphael Aigner ist alleinerziehender Vater und wohnt mit seinem Sohn Felix bei seiner Schwester Gabi in einer kleinen Wohnung in ihrem Elternhaus. Er arbeitet nach dem Tod seiner Frau Sabine nicht mehr als Kriminianlist in Salzburg sondern in Koppelried als "Dorfpolitzist. Weihnachten bekommt er unerwarteteten Besuch, dann gibt es einen Mord und Raphi steckt mittendrin beruflich wie privat.

Dieser Kriminalroman hat mich total begeistert, denn die Protagonisten werden sehr anschaulich dargestellt, so dass ich sie mir jederzeit gut vorstellen kann und der Dialekt - nicht immer einfach zu verstehen - trägt zur Authenzität der Geschichte bei. Der Umgangston in Familie und im Berufleben ist speziell und erheitert mich sehr häufig. Ich verfolge begeistert die Verwicklungen die der Fall mit sich bringt und erfahre viele ungeahnte Familiengeheimnisse. Geschehnisse aus der Vergangenheit und in der Gegenwart, die Verstrickungen der Kirche und die Liebesleben der Protagonisten sowie die Gier nach Geld machen diesen Kriminalroman zu einer unterhaltsamen aber auch spannenden Story.

Der Cliffhanger privater Natur, denn der "Fall" wurde sehr logisch aufgeklärt, macht mich sehr neugierig auf einen dritten Fall aus der Reihe und ich muss diese "Menschen" einfach wiedertreffen. Fünf grandiose Sterne!

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Veröffentlicht am 14.12.2021

Klimawandel und was alles damit zusammenhängt

Besser machen!
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Die beiden Autoren haben sehr viele Informationen zusammengetragen, was alles zur Klimaveränderung beiträgt und was Folgen davon sind, die vielleicht nicht sofort der Mensch im Blick hat. Was können wir ...

Die beiden Autoren haben sehr viele Informationen zusammengetragen, was alles zur Klimaveränderung beiträgt und was Folgen davon sind, die vielleicht nicht sofort der Mensch im Blick hat. Was können wir als Menschen tun, um den Klimawandel aufzuhalten und welche Initiativen, die sehr unterschiedliche Arbeit leisten, gibt es bereits. Interessiert haben mich die Fakten und Erklärungen, was mich jedoch am Buch "gestört" hat, waren die Abschweifungen, das Geplänkel der beiden Autoren und die Darstellungen ihres Handelns im Gespräch. Es hatte den Anschein als konnten sich die beiden nicht entscheiden, ob sie einen Roman oder ein Sachbuch schreiben wollen oder eine Geschichte über eine Freundschaft. Mich hat irritiert, dass sie nicht von sich als " ich" oder "wir" sprechen sondern so tun, als ob sie einen Außenstehenden erzählen lassen. Ob Waffenschmidt sich gerade Hände oder Füße aufwärmt, isst, trinkt oder in Plögers Rucksack 2 To go Becher klappern,das interessiert mich nicht, wenn ich sachlich informiert werden möchte. Drei Sterne!

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Veröffentlicht am 12.12.2021

Sehr spannender Thriller mit detailreichen Schilderungen

Pacific Crest Trail Killer
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Auf dem Pacific Crest Trail treibt ein Killer sein Unwesen und Mark Stetson ehemaliger Militärpolizist mit jahrelanger Auslandserfahrung wird unvermittelt als Berater in den Fall mit hineingezogen, da ...

Auf dem Pacific Crest Trail treibt ein Killer sein Unwesen und Mark Stetson ehemaliger Militärpolizist mit jahrelanger Auslandserfahrung wird unvermittelt als Berater in den Fall mit hineingezogen, da er, gerade selber als Hiker unterwegs, ein Opfer entdeckt.

Der Thriller erstreckt sich über 644 Seiten und ich erfahre sehr viel über das Leben der Hiker, die auf diesem Trail von 4500 km zwischen Mexico und Kanada unterwegs sind. Nie zuvor habe ich mir Gedanken z. B. über das Gepäck gemacht und nach diesem Thriller sehe ich die Hiker vor mir wie sie mit einer Briefwaage "bewaffnet" jeden Gegenstand wiegen und die genauen Überlegungen, was wichtig ist für die "Reise". Auch die Gefahren, denen sie ausgesetzt sind durch Wetter, Gelände und Tiere sind mir jetzt überdeutlich vor Augen. Nachdem ich quasi nebenbei eine Menge Wissen über die Gefahren und die Wanderung/ das Leben auf dem Trail erfahre, bin ich quasi von Beginn an mitten in der Geschichte um den Killer. Der Autor lässt wechselweise Mark Stetson, den Killer oder legt den Fokus auf die anderen Ermittler bzw. Personen, die in der Story auftauchen. Gerade diese wechselweise Sichtweise gibt immer wieder neue interessante Einblicke und schafft Atmosphäre sowie es auch die Beziehunger untereinander und das Privatleben, sofern es von Bedeutung ist, mir näher bringt.

Ich rätselte bis zur Auflösung mit über den Täter/die Täter und die Motivation. Der Thriller war sehr spannend und faszinierend, Der Schluss ließ´mich nochmals erschaudern. Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, waren einige Szenen, die mir zu ausführlich geschildert wurden und derren "Nährwert" für die Spannung oder Unterhaltung oder Auflösung der Story sich mir nicht erschloss.

Vier Sterne

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Veröffentlicht am 12.12.2021

Historischer Roman mit krimihaften Zügen

Die Uhrmacherin – Im Sturm der Zeit
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Sarah ist eine junge Frau, die vor 1 1/2 Jahren ihren Verlobten durch einen Unfall verloren hat und nach einem Streit mit ihrer Mutter, eine Stelle als Hauslehrerin in Grenchen angenommen hat. Kurze Zeit ...

Sarah ist eine junge Frau, die vor 1 1/2 Jahren ihren Verlobten durch einen Unfall verloren hat und nach einem Streit mit ihrer Mutter, eine Stelle als Hauslehrerin in Grenchen angenommen hat. Kurze Zeit später ist es Sarah, die ein totes Dienstmädchen auffindet. Sie ist so neugierig, dass sie selber Ermittlungen anstellt. In Grenchen gehen außerdem Konflikte bezüglich der Religion durch die Einwohner, was für für viel Unmut sorgt.

Erwartet habe ich einen Roman, der den Fokus auf die Uhrmacherin und dieses Handwerk legt. so wie es der Titel mir suggeriert hat. Bekommen habe ich stattdessen eine spannende Geschichte über Glaubensauseinandersetzungen, Geheimnisse und Leidenschaften von angesehenen Bürgern, und Morde. Außerdem einen kleinen Exkurs in Sachen Uhrenherstellung , nebst Einblicke in die Organisation eines Bordells sowie über das Leben der dort tätigen Frauen. Mittendrin ist Sarah, die ihre Nase überall hineinsteckt, sympathisch und willensstark ist, doch deren Handeln ich nicht unbedingt immer nachvollziehen konnte. Desweiteren spielt die Liebe eine große Rolle in ganz vielen Beziehungen der sehr vielen Figuren. Die Übersicht über die vielen Personen zu behalten bzw. mir auch diese vorzustellen, fiel mir teilweise sehr schwer. 'Jedoch gibt es glücklicherweise am Ende des Buches ein Personenregister nebst Glossar, was sehr hilfreich ist.

Insgesamt hat mich die Geschichte zwar gut unterhalten, doch fand ich einige Sachen eher nicht glaubhaft oder zu viel des Zufalls, so auch das Handeln einiger Figuren u.a. das von Sarah, aber auch von anderen Personen, worüber ich jetzt nicht mehr verraten möchte, um nicht zu viel von der Geschichte vorwegzunehmen.

Drei Sterne für die Geschichte einer Uhrmacherin, die noch keine ist.

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