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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.12.2023

wer bin ich?

Hier könnte ich zur Welt kommen
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Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass die leibliche Mutter einen gleich nach der Geburt vor einem YMCA abgelegt hat? Was war der Grund dafür, dass die eigene Mutter einen nicht behalten wollte. Ist ...

Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass die leibliche Mutter einen gleich nach der Geburt vor einem YMCA abgelegt hat? Was war der Grund dafür, dass die eigene Mutter einen nicht behalten wollte. Ist es aus Not geschehen oder wollte Mutter mich nicht?
Wer ist meine Mutter und aus was für einer Familie stamme ich? Wer ist mein Vater? Konnte er mich nicht aufziehen ?
Fragen über Fragen, die der pubertierenden Shannon durch den Kopf gehen, nachdem sie eine Odyssee durch verschiedene Pflegefamilien hinter sich hat und endlich bei der alleinerziehenden Miranda und ihrer Tochter Lydia-Rose angekommen ist, wo sie so etwas wie Familie erfährt, respektiert und geachtet wird.Doch der Gedanke an ihre Ursprungsfamilie geht ihr nicht aus dem Kopf und so beginnt sie nach ihr zu forschen. Dabei lernt sie Vaughn kennen, der sie damals gefunden hat.Kann er ihr helfen ihre Familie zu finden ?

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Veröffentlicht am 10.12.2023

wer wird am Ende die Braut

Immer wieder das Meer
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Natasa Dragnic neuer Roman " Immer wieder das Meer" hat mir sowohl vom Schreibstil, als auch von der Geschichte her gefallen. Die Geschichte spielt überwiegend in Italien und erzählt über eine Familie ...


Natasa Dragnic neuer Roman " Immer wieder das Meer" hat mir sowohl vom Schreibstil, als auch von der Geschichte her gefallen. Die Geschichte spielt überwiegend in Italien und erzählt über eine Familie und deren 3 Töchter Roberta, Lucia und Nannina.
Roberta verliebt sich in den Dichter Allessandro Lang, der seine Schriftstellerei über alles stellt. Roberta, die Medizin studiert, ist mit dieser Beziehung nicht zufrieden und so trennen und lieben sie sich abwechselt, bis Roberta in die Staaten geht und dort einen Mann kennen lernt, den sie allerdings nicht unbedingt liebt.Nach der Hochzeit mit Bradley, leidet Roberta darunter, keine Kinder bekommen zu können und hadert mit ihrem Leben.
Lucia, die eine Karriere bei der Bank macht und die Männer nicht, die körperliche Liebe dafür um so mehr erst nimmt und genießt,lernt Allessandro auf einer Lesung kennen und verliebt sich in ihn, ohne sich als Robertas Schwester zu erkennen zu geben.Später als Roberta in den Staaten ist, beginnt auch sie eine Beziehung mit ihm und dann noch Nannina, die zu ihrer Großmutter nach Deutschland zieht und nach deren Tod, in München eine Stelle in einem Verlag annimmt.Sie ist sehr erfolgreich und beginnt eine Affäre mit dem verheiraten Georg und bekommt ein Kind von ihm . Allessandro lernt auch Nannina kennen und sie wird von ihm ermutigt, doch selbst zu schreiben. Auch Nannina verliebt sich in Allessandro.
Wen von den dreien wird Allessandro denn nun zum Altar führen ?

Natasa Dragnic hat einen sprachlich schönen Roman über drei Schwestern und ihre Liebe zu einem Mann geschrieben, der aber auch ein Familienroman ist, der über das Abschied nehmen von den Eltern, von Liebe und Hass unter den Geschwistern und letztendlich über Italien und die Insel Elba und das Meer erzählt, wo sich die Familie immer wieder einfindet.Mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen, der teilweise auch sehr poetisch war. Einen Vergleich mit ihrem ersten Roman kann ich nicht ziehen, da ich diesen nicht gelesen habe, es aber bestimmt nachholen werde.
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Veröffentlicht am 10.12.2023

konnte mich nicht begeistern

Die Rosen von Montevideo
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50 Jahre einer deutsch-südamerikanischen Familie finden wir in diesem Buch, das mir über weite Strecken einfach zu langatmig und manchmal sprachlich auch zu schwülstig war.4 Generationen zwischen Liebe ...

50 Jahre einer deutsch-südamerikanischen Familie finden wir in diesem Buch, das mir über weite Strecken einfach zu langatmig und manchmal sprachlich auch zu schwülstig war.4 Generationen zwischen Liebe und Hass, zwischen wirtschaftlichen Entwicklungen und kriegerischen Auseinandersetzungen und an Orten , die gegensätzlicher nicht sein können, genauso ,wie die manchmal agierenden Figuren.

Den Inhalt fand ich eigentlich gar nicht mal so schlecht.Der politische und wirtschaftliche Wandel zwischen Deutschland und Uruguay wurde interessant dargestellt. Welchen Einfluss die Briten in dieser Zeit auf diesen Kontinent hatten und wie die weitere Entwicklung ihren Lauf nahm.Die Liebesgeschichten waren nett, ich fand sie teilweise aber einfach unrealistisch und übertrieben. Mich konnte eigentlich keine Figur richtig begeistern, so dass ich zwischendrin immer wieder versucht war, das über 700 Seiten starke Buch zur Seite zu legen.Auch die Sprache konnte mich nicht vom Stuhl reißen.Langatmig, teilweise schwülstig, also nicht meins. Ich erwarte von einem Schmöker, der mich in ein anderes Land führt ,bestimmt keinen literarischen Anspruch, aber Spannung wäre schön gewesen und wenigstens eine Person ,deren Geschichte man hätte folgen mögen. So aber bleibt dieses Buch nur ein dicker Schmöker, den man lesen kann , aber nicht braucht.

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Veröffentlicht am 10.12.2023

konnte mich nicht begeistern

Die Rosen von Montevideo
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50 Jahre einer deutsch-südamerikanischen Familie finden wir in diesem Buch, das mir über weite Strecken einfach zu langatmig und manchmal sprachlich auch zu schwülstig war.4 Generationen zwischen Liebe ...

50 Jahre einer deutsch-südamerikanischen Familie finden wir in diesem Buch, das mir über weite Strecken einfach zu langatmig und manchmal sprachlich auch zu schwülstig war.4 Generationen zwischen Liebe und Hass, zwischen wirtschaftlichen Entwicklungen und kriegerischen Auseinandersetzungen und an Orten , die gegensätzlicher nicht sein können, genauso ,wie die manchmal agierenden Figuren.

Den Inhalt fand ich eigentlich gar nicht mal so schlecht.Der politische und wirtschaftliche Wandel zwischen Deutschland und Uruguay wurde interessant dargestellt. Welchen Einfluss die Briten in dieser Zeit auf diesen Kontinent hatten und wie die weitere Entwicklung ihren Lauf nahm.Die Liebesgeschichten waren nett, ich fand sie teilweise aber einfach unrealistisch und übertrieben. Mich konnte eigentlich keine Figur richtig begeistern, so dass ich zwischendrin immer wieder versucht war, das über 700 Seiten starke Buch zur Seite zu legen.Auch die Sprache konnte mich nicht vom Stuhl reißen.Langatmig, teilweise schwülstig, also nicht meins. Ich erwarte von einem Schmöker, der mich in ein anderes Land führt ,bestimmt keinen literarischen Anspruch, aber Spannung wäre schön gewesen und wenigstens eine Person ,deren Geschichte man hätte folgen mögen. So aber bleibt dieses Buch nur ein dicker Schmöker, den man lesen kann , aber nicht braucht.

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Veröffentlicht am 10.12.2023

interessant, aber mit Längen

Die Unvollendete
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Wie wäre es, wenn man stirbt und danach einfach so weiter macht. Jedes Mal bekommt man die Chance weiter zu leben. Würde man die Fehler ein zweites Mal machen ?
Mit dieser Erwartung bin ich an diesen Roman ...

Wie wäre es, wenn man stirbt und danach einfach so weiter macht. Jedes Mal bekommt man die Chance weiter zu leben. Würde man die Fehler ein zweites Mal machen ?
Mit dieser Erwartung bin ich an diesen Roman gegangen und hab doch ganz etwas anderes bekommen. Ursula, die Protagonistin dieses Roman, lebt zwar jedes Mal nach ihrem Tod weiter, dass sie allerdings aus ihrem Erfahrungsschatz schöpft ist kein Thema dieses Buches, das 1910 beginnt und in den vierziger Jahren endet. Etwas langatmig war der Anfang, doch ab ca .Seite 150 wurde es besser, obwohl auch manchmal etwas verworren. Die historischen Begebenheiten in diesem Buch hab ich genossen, die einzelnen Personen, außer Ursula weniger, vielleicht hatten sie einfach keinen Raum sich zu entfalten .Und so ist die Geschichte auch manchmal etwas sperrig, man fragt sich manchmal "Hoppla, was war jetzt ?".
Das Thema an sich nicht uninteressant, aber die Umsetzung hätte noch ein klein bisschen besser sein können. 3, 5 Sterne

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