Positiv überrascht worden
Silvercliff Hall – Vom Zauber geküsstInhaltsangabe:
Wer glaubt schon an Liebe auf den ersten Blick?
Eigentlich wollte Nathan nur kurz in die Bibliothek von Oxford – doch dann stößt er mit der ungewöhnlichen Emilia zusammen. Alles an diesem ...
Inhaltsangabe:
Wer glaubt schon an Liebe auf den ersten Blick?
Eigentlich wollte Nathan nur kurz in die Bibliothek von Oxford – doch dann stößt er mit der ungewöhnlichen Emilia zusammen. Alles an diesem Mädchen ist aus der Zeit gefallen, von ihrem Kleid bis hin zu ihrer vornehmen Art. Nichts möchte Nathan lieber, als Emilia möglichst schnell zu vergessen. Doch nach ihrem Zusammenstoß sind die beiden auf eine magische Weise miteinander verbunden. Denn Emilia ist eine Magierin und stammt aus einer Welt, die im 19. Jahrhundert steckengeblieben ist. Gemeinsam müssen sie nun die zauberhafte Akademie Silvercliff Hall retten, während zwischen ihnen die Fetzen – und die Funken fliegen.
Gegenwart und Vergangenheit. Wissenschaft und Magie. Nathan und Emilia. Gegensätze ziehen sich nicht nur an – sie gehören zusammen.
Daten:
•Autorin: Aniela Ley
•Seitenanzahl: 384 Seiten
•Verlag: dtv
•Erscheinungsdatum: 15.08.2024
Schreibstil:
Sehr einfach gehalten und für die Zielgruppe (Jugend Fantasy) ausgerichtet. Man fliegt durch den leichten und nicht anspruchsvollen Schreibstil durch die Seiten. Es wird sich auch an der Jugendsprache bedient, wie „weirdness“, „nice“ etc.
Meinung:
Ich bin offen und mit keinen hohen Erwartungen an die Geschichte ran gegangen.Man kommt super schnell und leicht in die Story rein, da diese direkt mit, wortwörtlich, einem Knall losgeht. Nathan und Emilia knallen zusammen und somit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Aus irgendeinem Grund können die beiden sich nicht mehr lösen, da ihre Auren aneinander "kleben". Hier bin ich sehr gespannt, ob noch erklärt wird, warum das bei den beiden der Fall ist, da Nathan ja wohl ein Ordinary ist (Jemand, ohne Magie).
Der Vandercould-Ruf bringt Emila dazu, dringend zur Academy zu wollen, da diesen Ruf nur
Angehörige der Familie Vandercould hören können und dieser Ruf nichts Gutes bedeutet. Bei der Academy angekommen, gibt es erst mal Probleme beim Einlass, da wir einen Wächtergeist begegnen. Das hatte mich kurz an die Geister von Harry Potter erinnert, keine Ahnung wieso genau. Sir Blessthou mochte ich aber gerne und hoffe, dass wir ihm noch öfter begegnen. Wir lernen relativ schnell auch schon eine Handvoll Schüler kennen. Nathan und Emilia verstecken sich hier aber, sodass es noch keine Konfrontation gibt. Hier ist mir ein Fehler aufgefallen - und zwar auf S.80. hier wird ein Name einer Schülerin einmal wie folgt geschrieben "Areolina" und auf der nächsten Seite dann "Aerolina". Hatte mich im ersten Moment total verwirrt.
Zurück zum Ruf: dieser führt Emilia zur Bibliothek, diese ist aber vereist. Mich hat es etwas gestört, das sofort Emilia beschuldigt wurde und man sie auch nicht wirklich zu Wort hat kommen lassen, obwohl sie eine Vandercould ist. Ja, sie wurde noch nie auf der Schule gesichtet und auch auf Ihre Tante und ihren Vater ist man aktuell nicht gut zu sprechen.... Dieses Vorurteilen hat mich aber etwas genervt.
Unsere Protas schaffen es aber in die Bibliothek und da fangen die Mysterien erst so richtig an.
Es passiert danach noch recht viel auf den wenigen Seite, was mir teilweise doch alles etwas zu schnell geht. Für meinen Geschmack, wankelt das ganz arg an meiner Grenze. Was mir allerdings wirklich viel zu schnell geht, sind die Gefühle zwischen Nathan und Emilia. So lange kennen sie sich noch nicht, auch wenn sie schon viel Zeit zusammen verbracht haben, seit sie sich kennen und viel erlebt haben. Jedoch weiß ich noch nicht, ob das eventuell nur durch due Auren-Bindung der Fall ist, das die Gefühle der beiden so rasch zunehmen.
Ich möchte nicht noch mehr verraten, da wirklich Schlag auf Schlag Dinge passieren. Aber: Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhänger… diese lässt mich schon neugierig zurück. Ich werde im nächsten Frühjahr für mich entscheiden, ob ich mir Band 2 holen würde oder nicht.
Fazit:
Das Buch hatte mich doch positiv überrascht. Ich fand es unterhaltsam und es ließ sich wirklich schnell lesen. Ein paar Dinge haben mich doch hier und da gestört, sodass ich dem Buch gesamt 3,5 Sterne gebe.