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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2026

Zwischen Genie und Abgrund!

Mein Name ist Maeve Fly
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. Zwischen diesen Seiten
lodert ungefilterte weibliche Wut!
Wenn dich starke, eigensinnige Protagonistinnen genauso faszinieren, wie mich und du vor einer Prise Wahnsinn nicht zurückschreckst, dann solltest ...

. Zwischen diesen Seiten
lodert ungefilterte weibliche Wut!
Wenn dich starke, eigensinnige Protagonistinnen genauso faszinieren, wie mich und du vor einer Prise Wahnsinn nicht zurückschreckst, dann solltest du
„Mein Name ist Maeve Fly“
unbedingt lesen! 5/5 ⭐️

. Aber worüber handelt das Buch genau…
Tagsüber verkörpert Maeve im Vergnügungspark eine wunderbar glückliche Prinzessin, nachts stürzt sie sich in das dunkle, rastlose Los Angeles.
Zwischen Märchenfassade und literarisch inspiriertem Abgrund gerät ihr Leben aus den Fugen!

. In „Mein Name ist Maeve Fly“ führt uns die unberechenbare Maeve Fly selbst durch die Geschichte, begleitet von Rückblicken in ihre Vergangenheit und verstörenden Einblicken in ihre Selbstgespräche.
Ihre Geschichte erzählt den Wandel von einer schüchternen Rebellin mit unterdrückter Aggression zu einer kompromisslosen Rebellin voller entfesselter Wut.
Es ist der Weg von leiser Rebellion und brodelnder Aggression hin zu einer Frau, deren Wut keine Zurückhaltung mehr kennt und dennoch weiß,
wie sie sich zu schützten hat.
Trotz aller Brutalität bleibt Maeve eine fragile Persönlichkeit, deren Handeln womöglich zu stark von ihrer Liebe zur klassischen Literatur geprägt ist, einer Literatur, die ihr als zweifelhafte Lebenshilfe dient.
Maeve ist das Resultat unzähliger kleiner Momente und Entscheidungen, die sie unaufhaltsam zu dem Menschen zusammengefügt haben, der sie geworden ist und wir erleben jedes einzelne Detail.
Melancholisch, dramatisch, wahnsinnig und brutal…
ein Leben zwischen Genie und Abgrund.
Eine berauschende Erzählung, die mich vollständig in ihre verdrehte Welt eingesogen hat, durchzogen von Gesellschaftskritik, Persönlichkeitsentwicklung und Feminismus.
Roman, Thriller, Lebensgeschichte zugleich.
Bitte unbedingt lesen! 😎

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.01.2026

Bizarr, ungewöhnlich… aber mit Botschaft!

Die Kannibalen von Candyland
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An alle Freunde des Bizarren…
ich rate euch… unternehmt eine Reise nach Candyland! Ihr werdet es nicht bereuen.
Skurril…
einzigartig…
komisch…
abgedreht…
liebevoll und fesselnd!
„Die Kannibalen von Candyland“ ...

An alle Freunde des Bizarren…
ich rate euch… unternehmt eine Reise nach Candyland! Ihr werdet es nicht bereuen.
Skurril…
einzigartig…
komisch…
abgedreht…
liebevoll und fesselnd!
„Die Kannibalen von Candyland“ ist für jeden etwas, der offen ist für die Verrückheit von Carlton Mellick III! 4/5⭐️

. Aber worum geht es genau…
Als Kind begegnet Franklin Pierce der geheimnisvollen Candyfrau, die Kinder verführt und frisst. Doch niemand glaubt ihm. Besessen davon, ihre Existenz zu beweisen, sucht er jahrzehntelang nach Candyland und findet schließlich den Zugang zu der unterirdischen Welt. Dort jedoch wird aus dem Jäger ein Gefangener, der nun der gefährlich verführerischen Candyfrau von damals ausgeliefert ist.

. In „Die Kannibalen von Candyland“ begleiten wir Franklin Pierce als Ich- Erzähler durch diese sonderbare Geschichte. So können wir als Leser eine innige Beziehung zu ihm entwickeln, da wir zugleich einen Einblick in seine Vergangenheit erhalten.
Franklin ist eine einzigartige Persönlichkeit, etwas naiv aber sehr liebenswert. Die Suche nach den Zuckermenschen wird zu seiner zentralen Lebensaufgabe, der er alles andere unterordnet. Und dies bestimmt den Verlauf seines Lebens sehr. Man kann nur mutmaßen, wie sich seine Persönlichkeit ohne den Verlust seiner Geschwister entwickelt hätte. In Franklin schlummert ein verborgenes Potenzial, das die Zuckerfrau womöglich ans Licht bringt. Ohne hier zu viel zu verraten.

. Dieser einzigartige Roman lässt sich meiner Meinung nach auf zwei Ebenen lesen. Zur reinen Unterhaltung, die dich auf seine ganz eigene, bizarre und humorvolle Art mit auf eine actionreiche Krimireise nimmt. Zum anderen als leise, aber eindringliche Gesellschaftskritik, die die grundlegenden Fragen nach Idealen stellt… dem Schönheitsideal, dem gesellschaftlichen Ideal, sowie seiner Entwicklung und vor allem dem eigenen Ideal. Wie siehst du dich selbst und was wärst du bereit zu tun, um deine Ziele zu erreichen?

. Vielleicht ist es aber auch einfach nur meine Perspektive, die dem Ganzen diese zusätzliche Bedeutung verleiht. 😁

. Auf jeden Fall möchte ich diesen außergewöhnlichen Roman all jenen ans Herz legen, die bereit sind, sich auf eine absurde, surreal anmutende Fiktion einzulassen, in der Erotik und Liebe immer leise mitschwingen! 😎

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2026

True Crime mit tieferer Bedeutung!

PENANCE - Ein fiktiver TRUE CRIME-Roman
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. Dies ist ein Aufruf an alle „True Crime“- Fans
„Penance“ von Eliza Clark zu lesen!
Ein Roman über einen fiktiven Mordfall,
der mich ab und an vergessen lies,
das er fiktiv ist! 5/5 ⭐️

. Worum geht ...


. Dies ist ein Aufruf an alle „True Crime“- Fans
„Penance“ von Eliza Clark zu lesen!
Ein Roman über einen fiktiven Mordfall,
der mich ab und an vergessen lies,
das er fiktiv ist! 5/5 ⭐️

. Worum geht es genau…
Fast 10 Jahre ist der grausame Mord an der sechzehnjährigen Joan Wilson her, die am Strand von drei anderen Schulmädchen lebendig verbrannt wurde.
Nun werden die genauen Ereignisse jener Nacht zum ersten Mal veröffentlicht und zwar in einem Buch des Journalisten Alec Z. Carelli.

. In „Penance“ folgen wir, den in Verruf geratenen Journalisten Alec Z. Carelli durch die Geschichte in Form von Interviews, Zeitungsberichten, Podcast, Foren und so weiter. Ob er sich wieder rehabilitieren kann…
verrate ich natürlich nicht 😎
Wir erhalten einen guten Einblick in den Kopf eines „True Crime“- Journalisten, in seine Recherchearbeit und erfahren jedes Detail um den Fall um Joan Wilson.
Ich gebe zu, ich hatte zu Beginn meine Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, diese sind aber schnell verflogen je tiefer ich mich in den Fall Joan gelesen habe. Die wechselhafte Erzählweise macht dieses Buch für mich einmalig. Dies ist auch der Grund, warum ich als Leserin oftmals das Gefühl für die Fiktion verlor und mir dachte…
„Das können diese Mädchen doch nicht wirklich gemacht haben?!?!“
Es wird nicht nur das Opfer beleuchtet, auch die Täterinnen lernen wir sehr gut kennen und bauen eine emotionale Verbindung zu ihnen auf. Dadurch war ich oft in einer Art Grauzone… Rache okay… aber so brutal…
Clark schafft mit „Penance“ einfach ein fiktives Szenario, dass sehr glaubhaft rüberkommt.
Kleine Dinge werden zu einem großen Ganzen und eskalieren.

. Der Roman beschränkt sich nicht allein auf den Fall Joan Wilson, sondern entfaltet darüber hinaus auch noch eine klare gesellschaftskritische Dimension. Zwischen den Zeilen macht Clark deutlich, wie trashig und geschmacklos Morde für Unterhaltung ausgeschaltet werden.




. Zudem spielen die Themen Mobbing und der Umgang mit sozialen Medien eine zentrale Rolle. Die Geschichte verdeutlicht, dass jedes Handeln Konsequenzen nach sich zieht.

. Unweigerlich fragt man sich, wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt.

. Dieser Roman behandelt schwere Themen auf aufschlussreiche und zugleich zugängliche Weise und ist daher absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Eine tief berührende Familiengeschichte

Niemands Töchter
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. Hast du Lust auf eine tief berührende Geschichte über Mutterschaft, Identität und Herkunft? „Niemands Töchter“ erzählt vom Leben und von Mutterschaft, in all ihren Höhen und Tiefen.
Ruhig erzählt und ...

. Hast du Lust auf eine tief berührende Geschichte über Mutterschaft, Identität und Herkunft? „Niemands Töchter“ erzählt vom Leben und von Mutterschaft, in all ihren Höhen und Tiefen.
Ruhig erzählt und doch fesselnd! 4,5/5 ⭐️

. Worum geht es hier genau…
„Nirmands Töchter“ erzählt von Alma, die in den Achtzigern in der Eifel aufwächst und sich fremd in ihrer Familie fühlt. Jahre später in Berlin vermisst Isabell ihre Mutter und fühlt eine innere Leere. Als sich ihre Wege schicksalhaft kreuzen, entsteht eine berührende Geschichte über Generationen, Verlust, Sehnsucht und die Kraft, das eigene Glück zu finden, wo man es am wenigsten erwartet.

. In „Niemands Töchter“ folgen wir Alma, Gabriele, Marie und Isabell in verschiedenen Handlungssträngen und Zeiten durch die Geschichte. Wir bewegen uns zwischen Vergangenheit und Gegenwart, von Frau zu Frau und mit jedem Kapitel fügt sich für uns Leser das große Ganze weiter zusammen.
Es ist eine intensive Reise, deren kurze Kapitel und zart poetische Sprache meine Neugier geweckt, sodass ich mit jedem Satz tiefer hineingezogen wurde.

. Hoersch gelingt es, mit feinem Gespür eine berührende Atmosphäre zu erschaffen, in der zwischen den Zeilen eine leise, dunkle Tiefe mitschwingt.

. Die Lebensgeschichten dieser Frauen sind einzigartig und auf eine Weise miteinander verwoben, die ich zu Beginn des Buches nicht erwartet hätte. „Niemands Töchter“ widmet sich den großen Fragen der Mutterschaft… den inneren Kämpfen, dem Zwiespalt und der bedingungslosen Liebe zu einem Kind, ganz gleich, ob es von einem selbst geboren wurde oder nicht. Zugleich erzählt der Roman von der Suche nach Identität, die uns alle irgendwann einholt: Woher komme ich, was trage ich von meiner Mutter in mir und wohin führt mein eigener Weg?

. Die Protagonistinnen wirken sehr realistisch und authentisch, sodass es mir leichtfiel, eine tiefe Verbindung zu ihnen aufzubauen und genau deshalb blieb ich gegen Ende nicht ganz ohne Tränen zurück.

. Eine liebevoll zusammengestellte Playlist am Ende des Buches rundet das Leseerlebnis auf besondere Weise ab.

. Ein leiser, aber unglaublich kraftvoller Roman, den ich euch nur ans Herz legen kann! 🤍
Ach … habe ich eigentlich schon erwähnt, wie wunderschön dieses Cover ist?

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Ein tiefgründiger Roman über Mutterschaft

Wenn man es nicht besser wüsste
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Eine Mutter blickt auf ihr Leben zurück und reist dazu an den Ort an dem sie ihre Familie gegründet hat.
Warum sie gegangen ist, wissen wir nicht!
Warum sie zurückgekommen ist, auch nicht!
Aber sie schaut ...

Eine Mutter blickt auf ihr Leben zurück und reist dazu an den Ort an dem sie ihre Familie gegründet hat.
Warum sie gegangen ist, wissen wir nicht!
Warum sie zurückgekommen ist, auch nicht!
Aber sie schaut mit uns auf eine turbulente Zeit in ihrem Leben zurück.
Melancholisch, ausdrucksstark und poetisch schreibt Kirkeby über die Gefühle einer Mutter in der Bestrebung immer das Beste zu tun. 4,5/5 ⭐️

. In „Wenn man es nicht besser wüsste“ begleiten wir die Protagonistin als Ich- Erzählerin durch einen Teil ihrer Familiengeschichte. Zwar bleibt die Erzählerin im Laufe des Romans ein wenig kühl und distanziert, nichtsdestotrotz bekommen wir einen intensiven Einblick in ihr Gefühlsleben und ihren inneren Kampf in das Bild der perfekten Ehefrau, Mutter, Freundin und Nachbarin zu passen. Sie wollte immer viel, aber nicht zu dem Preis sich selbst aufzugehen und zu opfern.
So blickt sie im Verlauf der Geschichte auf die Dinge, die sie getan hat und reflektiert darüber, was sie hätte tun können.
Wir wandern mit der Protagonist nicht nur durch ihre alte Heimat, auch durch ihr altes vergangenes Leben und erhalten Stück für Stück durch Erinnerungen, Beobachtungen, Gesprächen und tiefen Gedanken ein Bild von ihrer Persönlichkeit und ihrem Leben, sodass wir verstehen ihre Kühlheit, Distanziertheit verstehen. Eventuell ist ihr Verhalten auch eine Antwort auf das Unverständnis auf das man als schüchterne ruhige Person trifft.
Bei Kirkeby findet man das große Ganze zwischen den poetischen Zeilen und hinterfragt das eigene, sowie das Verhalten der Gesellschaft.

. Ein Roman, der durch seine einzigartige Atmosphäre und Sprache besticht und das Leben hinterfragt. Für mich persönlich, hätte der Roman von Kirkeby auch an einigen Stellen etwas ausführlicher sein können. Ein paar Zeilen mehr wären klasse gewesen.

. Nichtsdestotrotz ein Roman, der gelesen und diskutiert werden sollte!
Große Leseempehlung!

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