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Jenny_Colditz

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2023

Leider enttäuschend

Im Spiegel starb ihr Herz
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Aufgrund der Begeisterungen der Blogger und der überschwänglichen Rezensionen, war ich sehr hypte auf das buch.

Meine Erwartungen waren allerdings wurden leider nicht erfüllt. Nicht einmal ansatzweise.

Hierfür ...

Aufgrund der Begeisterungen der Blogger und der überschwänglichen Rezensionen, war ich sehr hypte auf das buch.

Meine Erwartungen waren allerdings wurden leider nicht erfüllt. Nicht einmal ansatzweise.

Hierfür gab es unterschiedliche Gründe.

Unter anderem zu viele Schreibfehler. Die können immer passieren und tauchen in jedem Buch auf, was an sich auch kein Problem ist. Ich selber habe viel zu häufig damit zu kämpfen. Das trotz meiner eigenen Schreibschwäche mir allerdings über das komplette Buch verteilt so viele aufgefallen sind, war sogar für mich erschreckend. Und ich habe garantiert nicht alle gefunden. Ich war im Ebook mehr damit beschäftigt falsche / merkwürdige Stellen zu markieren als das ich die Geschichte "genießen" konnte.
Auch wurden Wörter in einer völlig falschen Bedeutung hergenommen, was den Lesefluss zusätzlich erschwerte. Und ein flüssiges lesen so garantiert nicht möglich war.

Am meisten geärgert habe ich mich allerdings über die regelmäßig wiederholende falsche Darstellung realer Berufe. Und NEIN man kann nicht alles mit "das ist halt Fantasy" abtun.

Schwarzholz, auch wenn es super duper Special Snoflake Holz ist, ist es am Ende nur Holz. Und dieses kann man NICHT schmieden.
Bögen werden NICHT geschmiedet.
Edelsteine "ploppen" (steht so wirklich im Buch) NICHT aus dem Gestein.
Prinzessinnen welche bis dato nie irgendwelche körperlich schwere Arbeit erledigen mussten, können NICHT 6 Stunden ohne Pause und völlig ungeübt in einem Tunnel (trotz Platzangst) die Arbeit eines Bergwerkers erledigen.
Ein Schmied erlernt seine Kunst durch sehr lange, sehr harte Arbeit. Nicht weil er seinem Hobby 4 Jahre lang nachgeht. Auch wenn er den "Willen" dazu hat. NEIN, einfach Nein.
Für mich hatte es oftmals den Anschein als wurde hier über die gewählten Berufe nicht recherchiert.
Ich erwarte in einem Fantasybuch mit historischem Setting garantiert keine historische Genauigkeit, das wäre auch völlig Fehl am Platze. Es gibt aber ein paar Voraussetzungen welche erfüllt sein sollten. Außer ich erkläre diese in meiner Welt anders. Wenn dem nicht so ist, keine Erklärung erfolgt (das hier Holz wie Metall erscheint, Edelsteine lebendige Wesen sind und ploppen können) muss ich davon ausgehen dass diese dann an reale Berufe angelehnt sind. Und hierzu gibt es nun einmal recht leicht recherchierbare Vorgaben.

Der Schreibstil:
Zu Anfang, bis ca. 25% gab es keine Dialoge, oder sie waren so irrelevant das sie nicht auffielen.
Dafür wurden die Seiten gefüllt mit sich ständig wiederholende Suggestivfragen. Gefiel mir persönlich leider gar nicht.
Für mich kam es dadurch zu keiner Charakterentwicklung. Die Welt und die Umstände wurden so für mich nicht plausibel erklärt.

Magie? Ist verboten!!! Warum? - das weiß keiner. Erklärt warum wurde es zumindest nicht.
Die Königin hat trotzdem einen nicht zu versteckenden magischen Gegenstand. Niemand tut etwas dagegen. Warum? Auch das wird nicht aufgegriffen.
Die Königin ist von einem Fluch belegt? Warum und wie äußert sich dieser? Auch das wird wieder nicht aufgeklärt. Es ist einfach so. Man kann nur Vermutungen anstellen.
Daran habe ich mich versucht: Die Königin leidet unter dem Fluch der Schönheit...
Okay... Wenn sie etwas gutes tut - wird sie schöner / wenn sie etwas schlechtes tut - wird sie hässlicher.
Wie reagiert die Königin logischerweise zukünftig? Richtig! Sie tötet unschuldige. Ähm... ja...
Mir war dies nicht sonderlich nachvollziehbar. Viele der Handlungen und Gedankengänge waren für mich nicht immer logisch.


Da ich aber nicht nur schimpfen mag:
- ich mochte dass der Gegenüber gefragt wurde, ob körperliche Nähe okay ist, nachdem diesem schlimmes widerfahren ist
- ich mochte dass das Thema Kleinwüchsigkeit angesprochen wurde. Und das es hier immer noch weitere Aufklärung bedarf
- ich mochte dass die Liebesgeschichte zwar präsent war, aber nicht dauerhaft im Vordergrund
- ich mochte, unabhängig vom Inhalt des Buches, dass die Autorin innerhalb der Leserunde sehr bemüht war. Stets präsent und auf alle eingegangen ist. Sowie das Sammelbecken für Fehler / Verbesserungsvorschläge. Und diese in einer weiteren Auflage verändern / anpassen möchte. Das man Fehler macht können nicht viele zugeben.



Eine Empfehlung für das buch kann ich, so wie es aktuell erschienen ist, leider trotzdem nicht aussprechen.
Hierfür gibt es für mich einfach noch zu viele Fehler.

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Veröffentlicht am 19.04.2022

spannende Fortsetzung

Das Mädchen und der Totengräber (Die Totengräber-Serie 2)
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Teil 2 der Fälle von Leopold von Herzfeldt

Wieder reisen wir ins Wien des Jahres 1894. Die Kapitel beginnen mit Auszügen aus dem neuen Buch des Wiener Totengräber. Mittlerweile mit dem Thema der unterschiedlichen ...

Teil 2 der Fälle von Leopold von Herzfeldt

Wieder reisen wir ins Wien des Jahres 1894. Die Kapitel beginnen mit Auszügen aus dem neuen Buch des Wiener Totengräber. Mittlerweile mit dem Thema der unterschiedlichen Totenkulte. So auch die der alten Ägypter. Sehr interessant, so lernt man zwischen den Fällen noch etwas dazu. Das Buch sticht heraus durch seine sehr gute Recherche, Einblicke über die damalige Zeit und die Ansichten der Menschen.
Die Fälle selber sind wieder sehr spannend gestaltet,laden zum miträtseln ein. Man bekommt unterschiedliche mögliche Täter präsentiert, jeder mit seinem völlig eigenen Motiv. Aber auch alte Bekannte treffen wir erneut. So vor allem der verschrobene Totengräber. Diese Figur ist so einzigartig besonders, rückt aber leider etwas in den Hintergrund. So bekommt mehr Julia. Die Figur war wieder gut gezeichnet, allerdings mochte ich sie nicht all zu sehr 🙈 Aber die Einblicke bei Leo waren umso interessanter.

Durch und durch wieder ein sehr interessantes Buch, was sehr neugierig auf weitere Teile macht.

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Veröffentlicht am 09.04.2022

Interessanter Erzählstil

Der Bewohner
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Die Erzählart war für mich mal etwas völlig neues.
Als erstes verfolgten wir die Story ausschließlich aus Sicht des "Bösen". Wir befanden uns während der gesamten Geschichte im Kopf des Mörders und verfolgten ...

Die Erzählart war für mich mal etwas völlig neues.
Als erstes verfolgten wir die Story ausschließlich aus Sicht des "Bösen". Wir befanden uns während der gesamten Geschichte im Kopf des Mörders und verfolgten dessen gedanklichen Selbstgespräche mit seinem zweiten bösen Ich. Nach einem spektakulären Doppelmord, flieht er in ein verlassenes Haus. Bis er bemerkt das er über den Dachboden in die Wohnungen der Nachbarn eindringen kann. Und dies tut er. Er beobachtet sie, er wohnt mit ihnen, versucht deren Geheimnisse zu entschlüsseln. Bis zum großen Showdown, der nachdem die Story sooo langsam voran kam, dann doch sehr überraschend schnell beendet wurde. Aber auch für mich eine Überraschung bereit hielt. Es war okay, nichts besonderes und zwischenzeitlich doch recht zäh, aber mal interessant aufgrund der ungewohnten Erzählweise. Kann, muss aber nicht.

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Veröffentlicht am 09.04.2022

Spannend, aber auch konstruiert

White Sleep - Unschuldig in den Tod
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Der zweite Fall der ungleichen Ermittler.
Vorkenntnisse von Teil 1 sind nicht unbedingt nötig. Allerdings werden immer wieder Anspielungen gemacht, so dass es schon hilfreich wäre die Titel der Reihe nach ...

Der zweite Fall der ungleichen Ermittler.
Vorkenntnisse von Teil 1 sind nicht unbedingt nötig. Allerdings werden immer wieder Anspielungen gemacht, so dass es schon hilfreich wäre die Titel der Reihe nach zu lesen.
Ich bin unentschlossen ob ich dies Storys mochte oder nicht. Die Fälle selber waren doch sehr spannend, bedrückend und finster. Die Auflösung recht gezwungen und konstruiert. auch die Verwicklung der Ermittler und deren Umgang damit war für mich persönlich zu überspitzt dargestellt. Allerdings war alles zusammen doch recht spannend und interessant so dass ich gerne weitere Teil des Duos verfolgen würde.

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Veröffentlicht am 09.04.2022

Informativ und interessant

Der Horror der frühen Medizin
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Zu Anfang dachte ich aufgrund des Titels das es eine allgemein gehaltene Erzählung über die Medizin der früheren Jahre ist. Das kleingedruckte, das es sich m einen bestimmten Mann dreht, hab ich gekonnt ...

Zu Anfang dachte ich aufgrund des Titels das es eine allgemein gehaltene Erzählung über die Medizin der früheren Jahre ist. Das kleingedruckte, das es sich m einen bestimmten Mann dreht, hab ich gekonnt überlesen ;)

nichts desto trotz war das buch sehr unterhaltsam, lehrreich und faszinierend. nicht ganz so Horrormäßig wie gedacht, aber doch erschreckend engstirnig. Vor allem der Gedanke der doch so intelligenten Männer "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht". Nach dieser Lektüre frag ich mich wie die Wissenschaft eigentlich so weit vorankommen konnte, wenn es doch so viele engstirnige verklemmte dumme Menschen gab. Welche der Entwicklung und Verbesserung so sehr im Weg standen.
Diese buch gab dies sehr eindrucksvoll wieder. Zwar ein Sachbuch, aber definitiv nicht langweilig. Sondern mit den kurzen privaten Anekdoten wurde es gut aufgelockert. Wobei es gut möglich ist das einige welche medizinische Begriffe nicht so gut verstehen eventuell Probleme bekommen können. Aber ich fande es sehr unterhaltsam und würde gerne mehr aus diesem Bereich lesen. Eventuell wirklich einmal aus dem Mittelalter.

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