Nun der letzte Teil der Reihe, schon im Dezember beendet. Ich hänge mit meinen Rezis noch nach 😅
Nach beenden dieses Buches habe ich einen meiner Vorsätze fürs neue Jahr beschlossen. Ich breche Bücher ...
Nun der letzte Teil der Reihe, schon im Dezember beendet. Ich hänge mit meinen Rezis noch nach 😅
Nach beenden dieses Buches habe ich einen meiner Vorsätze fürs neue Jahr beschlossen. Ich breche Bücher ab, wenn sie mir wirklich nicht taugen.
Das liegt jetzt nicht unbedingt am Buch, auch wenns so klingen mag 🤣
Aber auch richtig einfangen konnte es mich nicht.
Ich verstand die Gefühle der Prota. Ich verstand warum sie auf Rache aus war. Aber der Trope gleiches mit gleichem zu vergelten, hat mir noch nie gefallen. Bin ich kein Fan davon. Was ist die Moral der Geschichte? Wenn dir etwas schlimmes angetan wurde, woran du fast zerbrochen bist: tu dem Verursacher genau das selbe an? Mag ich nicht. Hätte meiner Meinung nach anders gelöst werden können.
Die Geschichte ist angelehnt an der von der bekannten Romanov Familie. Es wurde mit Gerüchten gespielt. Hat eine der Töchter überlebt? Wie ging es im Land nach diesem grausamen Schicksal weiter? Wollten die Freiheitskämpfer wirklich die Freiheit? Ich mochte diese Gedankengänge welche die Autorin weiterentwickelt hat. Auch wenn ich nicht immer mit allem einverstanden war, kann ich die Geschichte trotzdem empfehlen. Und ich denke dass die Reihe viele Liebhaber finden wird.
Alleine der Titel gab mir Rätsel auf und löste sich erst im Epilog. Und die Verbindung dazu war wirklich sehr... traurig? Schön? Ich mochte es. Das Ende, den Anfang, ALLES.
Es ist mehr als Cosy Crime. ...
Alleine der Titel gab mir Rätsel auf und löste sich erst im Epilog. Und die Verbindung dazu war wirklich sehr... traurig? Schön? Ich mochte es. Das Ende, den Anfang, ALLES.
Es ist mehr als Cosy Crime. Es gibt schon ein paar extremere Szenen, als man dies sonst von dem Genre gewohnt ist. Liegt aber auch an den Protagonisten. Tolle Charaktere, allesamt. Mit ihren eigenen Ecken und Kanten, mit Vergangenheit. Aber da alle zusammen in einem Altersheim wohnen dürfen sie Vergangenheit haben. Die einzigen "Ermittler" zu denen dieser Trope, welcher mich sonst in Krimis / Thrillern stört, wirklich passt. Es macht die Geschichte rund. Ich bangte und fieberte mit. Als Hörbuch durch den wundervollen @hoerbuchhamburg umgesetzt. Aber mit @steckjohannes als einen meiner Lieblingssprecher, auch kein Wunder 🫶
Ich empfehle die Reihe jedem der Krimis mag. Man muss die rüstigen Rentner einfach lieben
Aufgrund der Begeisterungen der Blogger und der überschwänglichen Rezensionen, war ich sehr hypte auf das buch.
Meine Erwartungen waren allerdings wurden leider nicht erfüllt. Nicht einmal ansatzweise.
Hierfür ...
Aufgrund der Begeisterungen der Blogger und der überschwänglichen Rezensionen, war ich sehr hypte auf das buch.
Meine Erwartungen waren allerdings wurden leider nicht erfüllt. Nicht einmal ansatzweise.
Hierfür gab es unterschiedliche Gründe.
Unter anderem zu viele Schreibfehler. Die können immer passieren und tauchen in jedem Buch auf, was an sich auch kein Problem ist. Ich selber habe viel zu häufig damit zu kämpfen. Das trotz meiner eigenen Schreibschwäche mir allerdings über das komplette Buch verteilt so viele aufgefallen sind, war sogar für mich erschreckend. Und ich habe garantiert nicht alle gefunden. Ich war im Ebook mehr damit beschäftigt falsche / merkwürdige Stellen zu markieren als das ich die Geschichte "genießen" konnte.
Auch wurden Wörter in einer völlig falschen Bedeutung hergenommen, was den Lesefluss zusätzlich erschwerte. Und ein flüssiges lesen so garantiert nicht möglich war.
Am meisten geärgert habe ich mich allerdings über die regelmäßig wiederholende falsche Darstellung realer Berufe. Und NEIN man kann nicht alles mit "das ist halt Fantasy" abtun.
Schwarzholz, auch wenn es super duper Special Snoflake Holz ist, ist es am Ende nur Holz. Und dieses kann man NICHT schmieden.
Bögen werden NICHT geschmiedet.
Edelsteine "ploppen" (steht so wirklich im Buch) NICHT aus dem Gestein.
Prinzessinnen welche bis dato nie irgendwelche körperlich schwere Arbeit erledigen mussten, können NICHT 6 Stunden ohne Pause und völlig ungeübt in einem Tunnel (trotz Platzangst) die Arbeit eines Bergwerkers erledigen.
Ein Schmied erlernt seine Kunst durch sehr lange, sehr harte Arbeit. Nicht weil er seinem Hobby 4 Jahre lang nachgeht. Auch wenn er den "Willen" dazu hat. NEIN, einfach Nein.
Für mich hatte es oftmals den Anschein als wurde hier über die gewählten Berufe nicht recherchiert.
Ich erwarte in einem Fantasybuch mit historischem Setting garantiert keine historische Genauigkeit, das wäre auch völlig Fehl am Platze. Es gibt aber ein paar Voraussetzungen welche erfüllt sein sollten. Außer ich erkläre diese in meiner Welt anders. Wenn dem nicht so ist, keine Erklärung erfolgt (das hier Holz wie Metall erscheint, Edelsteine lebendige Wesen sind und ploppen können) muss ich davon ausgehen dass diese dann an reale Berufe angelehnt sind. Und hierzu gibt es nun einmal recht leicht recherchierbare Vorgaben.
Der Schreibstil:
Zu Anfang, bis ca. 25% gab es keine Dialoge, oder sie waren so irrelevant das sie nicht auffielen.
Dafür wurden die Seiten gefüllt mit sich ständig wiederholende Suggestivfragen. Gefiel mir persönlich leider gar nicht.
Für mich kam es dadurch zu keiner Charakterentwicklung. Die Welt und die Umstände wurden so für mich nicht plausibel erklärt.
Magie? Ist verboten!!! Warum? - das weiß keiner. Erklärt warum wurde es zumindest nicht.
Die Königin hat trotzdem einen nicht zu versteckenden magischen Gegenstand. Niemand tut etwas dagegen. Warum? Auch das wird nicht aufgegriffen.
Die Königin ist von einem Fluch belegt? Warum und wie äußert sich dieser? Auch das wird wieder nicht aufgeklärt. Es ist einfach so. Man kann nur Vermutungen anstellen.
Daran habe ich mich versucht: Die Königin leidet unter dem Fluch der Schönheit...
Okay... Wenn sie etwas gutes tut - wird sie schöner / wenn sie etwas schlechtes tut - wird sie hässlicher.
Wie reagiert die Königin logischerweise zukünftig? Richtig! Sie tötet unschuldige. Ähm... ja...
Mir war dies nicht sonderlich nachvollziehbar. Viele der Handlungen und Gedankengänge waren für mich nicht immer logisch.
Da ich aber nicht nur schimpfen mag:
- ich mochte dass der Gegenüber gefragt wurde, ob körperliche Nähe okay ist, nachdem diesem schlimmes widerfahren ist
- ich mochte dass das Thema Kleinwüchsigkeit angesprochen wurde. Und das es hier immer noch weitere Aufklärung bedarf
- ich mochte dass die Liebesgeschichte zwar präsent war, aber nicht dauerhaft im Vordergrund
- ich mochte, unabhängig vom Inhalt des Buches, dass die Autorin innerhalb der Leserunde sehr bemüht war. Stets präsent und auf alle eingegangen ist. Sowie das Sammelbecken für Fehler / Verbesserungsvorschläge. Und diese in einer weiteren Auflage verändern / anpassen möchte. Das man Fehler macht können nicht viele zugeben.
Eine Empfehlung für das buch kann ich, so wie es aktuell erschienen ist, leider trotzdem nicht aussprechen.
Hierfür gibt es für mich einfach noch zu viele Fehler.
Wieder reisen wir ins Wien des Jahres 1894. Die Kapitel beginnen mit Auszügen aus dem neuen Buch des Wiener Totengräber. Mittlerweile mit dem Thema der unterschiedlichen ...
Teil 2 der Fälle von Leopold von Herzfeldt
Wieder reisen wir ins Wien des Jahres 1894. Die Kapitel beginnen mit Auszügen aus dem neuen Buch des Wiener Totengräber. Mittlerweile mit dem Thema der unterschiedlichen Totenkulte. So auch die der alten Ägypter. Sehr interessant, so lernt man zwischen den Fällen noch etwas dazu. Das Buch sticht heraus durch seine sehr gute Recherche, Einblicke über die damalige Zeit und die Ansichten der Menschen.
Die Fälle selber sind wieder sehr spannend gestaltet,laden zum miträtseln ein. Man bekommt unterschiedliche mögliche Täter präsentiert, jeder mit seinem völlig eigenen Motiv. Aber auch alte Bekannte treffen wir erneut. So vor allem der verschrobene Totengräber. Diese Figur ist so einzigartig besonders, rückt aber leider etwas in den Hintergrund. So bekommt mehr Julia. Die Figur war wieder gut gezeichnet, allerdings mochte ich sie nicht all zu sehr 🙈 Aber die Einblicke bei Leo waren umso interessanter.
Durch und durch wieder ein sehr interessantes Buch, was sehr neugierig auf weitere Teile macht.
Die Erzählart war für mich mal etwas völlig neues.
Als erstes verfolgten wir die Story ausschließlich aus Sicht des "Bösen". Wir befanden uns während der gesamten Geschichte im Kopf des Mörders und verfolgten ...
Die Erzählart war für mich mal etwas völlig neues.
Als erstes verfolgten wir die Story ausschließlich aus Sicht des "Bösen". Wir befanden uns während der gesamten Geschichte im Kopf des Mörders und verfolgten dessen gedanklichen Selbstgespräche mit seinem zweiten bösen Ich. Nach einem spektakulären Doppelmord, flieht er in ein verlassenes Haus. Bis er bemerkt das er über den Dachboden in die Wohnungen der Nachbarn eindringen kann. Und dies tut er. Er beobachtet sie, er wohnt mit ihnen, versucht deren Geheimnisse zu entschlüsseln. Bis zum großen Showdown, der nachdem die Story sooo langsam voran kam, dann doch sehr überraschend schnell beendet wurde. Aber auch für mich eine Überraschung bereit hielt. Es war okay, nichts besonderes und zwischenzeitlich doch recht zäh, aber mal interessant aufgrund der ungewohnten Erzählweise. Kann, muss aber nicht.