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Veröffentlicht am 31.10.2024

Eine interessante, berührende und nachhaltige Geschichte, die in Erinnerung bleibt

Das Tor zu mir
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Das Tor zu mir ist mir durch eine Freundin in die Hände gefallen. Was ein Glück. Das schlichte Cover hat mich erst kurz rätseln lassen, aber nach wenigen Seiten hat die Romanfigur Jonas Arslan mit ihrer ...

Das Tor zu mir ist mir durch eine Freundin in die Hände gefallen. Was ein Glück. Das schlichte Cover hat mich erst kurz rätseln lassen, aber nach wenigen Seiten hat die Romanfigur Jonas Arslan mit ihrer Geschichte mitten aus dem Leben mein Herz erobert. Man schlägt die erste Seite auf und lernt Jonas im Krankenhaus befindlich kennen, weil er bei der Arbeit einen Zusammenbruch hatte. Ihm wird ein Burn Out diagnostiziert. Als er wieder arbeiten geht, verliert er seine Arbeit und steht allein da mit vielen Gedanken und Emotionen, die sicherlich durchaus viele kennen. Eine Therapeutin, verhilft ihm zu inneren Denkanstößen, insbesondere zu dem Gedanken, dass sein Leben sich ändern muss. Da geschieht etwas, was ich persönlich Synchronizität nennen würde, Jonas erhält die Nachricht, ein Haus geerbt zu haben. So macht er sich auf den Weg, den Weg zu diesem Haus im Grünen, das sein Großvater, den er nie kennengelernt hatte, ihm vermacht hat. Er erlebt ab da viel Neues, liebe und nette Menschen, begegnet jedoch auch einem alten, bekannten Gesicht, dem des Rassismus, der ihn wegen seines Nachnamens und Herkunft auch dort verfolgt.

Sebastian Engel hat eine sehr berührende und nachdenkenswerte Romanfigur geschaffen, die in eine weise Geschichte eingebettet ist. Das Buch hat mir gut gefallen, die Geschichte um Jonas Arslan ist vom Stil her schön geschrieben, es fließt sich beim Lesen durch die Kapitel mit manchmal einer Träne im Auge und andere Male mit sanftem Lächeln. Man kann sich mit Jonas freuen, ob zart oder eher verhalten bis vorsichtig. Gleichsam trägt er die erlebten Anfeindungen wegen seines Nachnamens/Herkunft und der daraus folgenden Fragen und Anfeindungen sehr und man leidet mit ihm mit.

Es war spannend und das ein und andere Mal aufregend, Jonas Weg zu sich und seinen Ahnen ein Stück zu begleiten . Ich mochte den Plot sehr und auch die wirklich tollen und großartigen Momente, die er erleben konnte, weil das Leben ihn - so empfinde ich es- auf einmal gesehen hat, auch wenn andere es nicht taten. Der Titel "Das Tor zu mir" passt. Das Tor, dass sich für Jonas öffnet ist wie vom Himmel gefallen und einmalig, auch einmalig schön. Er geht zum Tor und durch, der Weg dahin ist sehr nah am echten Leben. Nach den Tiefen im Innen und Außen fangen die Blumen für ihn an zu blühen. Das Buch hat einen guten Bogen und fliegt zuweilen, so dass es sich gerne mitfliegen lässt. Das Ende hat mich sprichwörtlich umgehauen. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Sehr schön geschrieben, leicht verständlich und wunderbar seelenweitend

Die Wunder des Kosmos
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Phi Webers Buch Die Wunder des Kosmos hält, was es verspricht. Es lädt ein, sich und das "Alles was ist und nicht ist" zu entdecken und zu erfühlen. Die Widmung der Autorin zu Beginn des Buches finde ich ...

Phi Webers Buch Die Wunder des Kosmos hält, was es verspricht. Es lädt ein, sich und das "Alles was ist und nicht ist" zu entdecken und zu erfühlen. Die Widmung der Autorin zu Beginn des Buches finde ich sehr schön und wie das ganze Buch liebevoll und zugewandt. Man freut sich darauf, mehr zu erfahren über die moderne Astrologie, den Kosmos und die verschiedenen Aspekte in einem selbst. Das Buch ist in einem tollen und handlichen Hardcoverformat erschienen und ist mit seinen 304 Seiten neben nachhaltig produziert aus einem etwas kartonartigen, festen Papier gemacht, das ich total gerne mag beim Lesen. Es ist super und leicht verständlich strukturiert und führt mit ebenso leichter Hand durch die Stufen des Bewusstseins bei jedem Sternzeichen. Jedes Sternzeichen hat eine eigene wunderschöne Illustration bekommen mit einem guten Kurzüberblick daneben sowie einen Spruch bzw. Zitat als Starter auf der nächsten Seite. Es gibt jeweils unterstützende Übungen, die prima erklärt sind, dazu Reflexionsfragen und Hilfe, wie sich der Sinn des Lebens finden lässt. Mir gefällt diese klare und auch optisch toll gemachte Struktur sehr. Alles gibt ein klares Bild. Phi Weber, finde ich, hat eine starke Hand dafür, was wichtig ist. Mit treffenden Worten und Erklärungen trägt sie die LeserInnen dahin, Spaß daran zu haben, sich mit dem eigenen Sternzeichen und vielem mehr zu beschäftigen. Veränderung, Selbsterkenntnis und sich zu entwickeln sind Leitthemen des Buches. Die Bewusstheit, die erlangbar ist, steht im Fokus. Phi Weber versteht Astrologie als Tool das dich im Wachsen und Erkennen unterstützt. Gut finde ich den Vergleich, dass das eigene Geburtshoroskop eine Art Screenshot darstellt. Das ist ziemlich cool und hilft beim Verstehen vom Bild her. Mir gefällt das Buch rundum, denn es ist frisch, innovativ im Denken und in den Themen. Das ganze Buch fühlt sich leicht an, was das Lesen und Lernen mögen einfach macht. Kurz gesagt, das Buch ist ein wunderbares, wertvolles Gesamtpaket. Ich mag Phi Webers Art wie sie die Astrologie sieht sehr. Es wäre toll, wenn irgendwann ein Band 2 herausgebracht werden würde.

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Veröffentlicht am 13.10.2024

Tolles Kinderbuch-Debüt, magisch und sehr spannend

Die Goldene Schreibmaschine
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Als ich gelesen habe, dass Carsten Henn sein erstes Kinderbuch für Kinder ab 10 Jahren herausbringt, war ich sehr gespannt darauf. Die goldene Schreibmaschine habe ich in einem Rutsch gelesen, weil ich ...

Als ich gelesen habe, dass Carsten Henn sein erstes Kinderbuch für Kinder ab 10 Jahren herausbringt, war ich sehr gespannt darauf. Die goldene Schreibmaschine habe ich in einem Rutsch gelesen, weil ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Die Geschichte hat alles, was es braucht, um Kinder und auch Erwachsene als Mitleser, Vorleser oder Selbstleser glücklich zu machen. Es ist fantasievoll und wirklich magisch mit streckenweise einigem Tempo, dass kleine und große LeserInnen im besten Sinne in Atem hält. Man kommt aber immer gut mit, die Spannung macht ziemlich viel Spaß und ist für das Alter angemessen. Im Mittelpunkt steht Emily, die, weil ihre Eltern im Ausland arbeiten müssen, bei Ihren Großeltern lebt. Oma arbeitet in der Anna-Amalia Bibliothek und Opa ist sehr vergesslich geworden. Beide lieben ihre Emily sehr. Emily hat gemeinsam mit ihren beiden Freunden in der Klasse einen Lehrer Herrn Dr. Dresskau, der sehr schwierig ist und Emily nicht mag. Er tadelt sie wann immer es geht, auch wenn es keine wirklichen Gründe gibt. Im Mittelpunkt steht in der Geschichte die von Emily innig geliebte Bibliothek Anna-Amalìa mit ihren vielen Geheimnissen und unsichtbaren Räumen, von denen Emily erst etwas durch besagten Lehrer Dr. Dresskau erfährt, als sie ihn etwas in der Bibliothek wie wild suchen sieht. Natürlich wird die Spur verfolgt und führt zu Wundersamen. Es tut sich die sehr magisch-geheimnisvolle Welt der goldenen Schreibemaschine auf, die Emily mit großer Spürnase findet. Die Schreibmaschine kann die Welt aller Bücher und sehr viel mehr verändern. Beim Lesen kommt man aus dem Staunen und gespannt sein gar nicht mehr heraus. Ich liebe den Schreibstil des Autors, er trägt einen beim Lesen richtig schön durch die Geschichte von Anfang bis Ende. Die Sprache passt gut zum empfohlenen Lesealter und macht Spaß zu lesen. Schön ist, dass der Autor Themen wie Mut haben, Zusammenhalt erleben, Miteinander sein und sich lieb haben verarbeitet hat. Die goldene Schreibmaschine ist einschließlich des wunderschönen Hardcovers einfach rundum gelungen und ist eine große, dicke, dolle Leseempfehlung von mir mit 5 magischen Sternchen. Ein echtes Lesehighlight.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

6 kultig-rasante Kurzgeschichten in very british, perfekte schaurig-gute Unterhaltung

Wintergeister
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Wintergeister, der Titel klingt verheißungsvoll, dachte ich mir beim Anblick des wunderschönen, winterlichen Covers dieses beeindruckenden und toll aufgemachten Hardcoverbuches von 6 hochkarätigen AutorInnen. ...

Wintergeister, der Titel klingt verheißungsvoll, dachte ich mir beim Anblick des wunderschönen, winterlichen Covers dieses beeindruckenden und toll aufgemachten Hardcoverbuches von 6 hochkarätigen AutorInnen. Man wird nicht enttäuscht und für mich persönlich ging es beim gemütlichen auf der Couch sitzen mit Zimtkakao dabei direkt bei der ersten Kurzgeschichte "Der steinerne Dämon" ans sich richtig herzhaft Gruseln. Wie sich herausstellte hat jede weitere Geschichte der 6 toll geschriebenen Geschichten noch ein oder auch deutlich mehr Schippchen daraufgelegt. Es gibt einen echt hohen Gruselfaktor in jeder der kunstvoll in Szene gesetzten Geschichten. Er ist nicht plump, sondern ein bisschen diffizil, was kein Wunder ist, denn alle Autorinnen verstehen ihr Handwerk sehr. Das ist insbesondere am wirklich starken Sprach- und Schreibstil, der bei allen AutorInnen eindringlich, herausfordernd und wortgewandt ist, zu merken. Die erste Geschichte blieb mir einschließlich überraschenden Endes an dem ersten Leseabend sehr anschaulich in Erinnerung. Aber die anderen Geschichten haben es auch in sich. Alle sorgen für einen hohen und niveauvollen Gruselfaktor und lassen einen erschauern und schaudern. Die britischen AutorInnen haben es geschafft, aus Wintergeister einen "Guß" zu machen, auch wenn die Stories zu unterschiedlichen Zeiten bzw. sogar Jahrhunderten spielen. Sie bilden ein unsichtbares samtenes Band miteinander, bei vollkommener Eigenständigkeit. Alle Geschichten haben Fundament und lesen sich flüssig. Am besten gefallen hat mir die dritte Geschichte Ada Lark von der Autorin Jess Kidd, bei der es um ein kleines Waisenmädchen und eine Madam geht, die sie aufnimmt, und mit ihrer Hilfe zwielichtige Geisterbeschwörungen durchführt. Wintergeister ist der zweite Band einer Reihe, deren erstes Buch Schaurige Nächte heißt. Wintergeister hat 240 Seiten und ist neben dem schönen Cover als Hingucker mit einem silbrig-grauen Lesebändchen versehen. Das Format im Hardcover hat eine handliche Größe, insbesondere für kuschelige Couch- und Kaminabende mit Kakao oder ähnlich Leckerem in der anderen Hand dabei. Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Großartig, lehrreich und voller Enthusiasmus

BücherLiebe
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Christine Knödler hat mit ihrem Buch BücherLiebe ein ganz tolles und sehr informatives wie unterstützendes Buch geschaffen. Es macht riesigen Spaß und Freude darin zu lesen und die Seiten einzuatmen. Es ...

Christine Knödler hat mit ihrem Buch BücherLiebe ein ganz tolles und sehr informatives wie unterstützendes Buch geschaffen. Es macht riesigen Spaß und Freude darin zu lesen und die Seiten einzuatmen. Es ist grafisch super aufbereitet und mit viel Liebe zum Detail, gleichsam aber zum Wesentlichen gestaltet. Das Cover hat mich sofort sehr angesprochen. Es ist so hübsch gestaltet, dass es einfach zum Gernhaben ist. Eine Zierde fürs eigene Regal ist es auch noch. Die Autorin startet mit schönen Innenklappen, die einmal schönste erste Sätze enthalten und einmal schönste letzte Sätze. Da schwelgt man direkt. Das Buch selbst ist in drei große Teile eingeteilt, die viel Sinn machen: Lesen, Bücher machen, Selbermachen. In jedem Abschnitt gibt es viel zu entdecken. Der erste Teil beeindruckt mit viel Wissenswertem, darunter auch die Geschichte des Lesens. Mit tollen Porträts und Interview dabei schreibt die Autorin über Legasthenie, Analphabetismus und leichte Sprache. Nicht nur in diesem ersten Abschnitt, sondern auch in den beiden anderen finden sich interessante Listen zum Selbstausfüllen. Das schiebt einen an aktiv zu werden und regt zum Überlegen an. Das Ausfüllen hat viel Spaß gemacht. Der zweite Teil widmet sich ganz dem Büchermachen, was sehr interessant ist. Es werden so ziemlich alle Berufe rund um Bücher vorgestellt und viel Wissenswertes erzählt untermalt von auch hier starken Porträts, die beeindruckend sind. Ich hab´ sie gern gelesen und einiges wusste ich in der Tiefe noch nicht. Zu guter Letzt als mein persönliches Sahnehäubchen geht es dann im dritten Teil um das Selbermachen. Uns LeserInnen erwartet ein prall gefülltes Konzept mit allem grundlegenden Drum und Dran. Die Ideen und Tipps der Autorin, wie man ins Tun kommen kann, ins Schreiben und Dichten sind allesamt top. Sie sind super erklärt und mit konkreten Beispielen wie weiteren Erklärungen versehen. All das kommt leicht daher und hilft sehr, mit Spaß sich einfach auszuprobieren. Bücherliebe ist ein einfach wunderbares Gesamtpaket. Es kommt geradezu sprühend auf allen Seiten daher, was an dem nahen und liebenden Schreib- und Sprachstil von Christine Knödler liegt. Er packt und nimmt einen mit auf die Bücherliebereise. Ein ganz tolles Buch, das ganz toll gemacht ist.

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