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Veröffentlicht am 04.05.2026

Unterhaltsamer und märchenhaft unschuldiger Liebesroman

Once Upon A Tender Kiss
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Einleitung und Zusammenfassung

Die zurückhaltende und von ihren Eltern über behütete Mia Thorn führt ein geordnetes, wenn auch sehr eingeschränktes und ruhiges Leben.

Die häufigen Kontrollbesuche der ...

Einleitung und Zusammenfassung

Die zurückhaltende und von ihren Eltern über behütete Mia Thorn führt ein geordnetes, wenn auch sehr eingeschränktes und ruhiges Leben.

Die häufigen Kontrollbesuche der Eltern sorgen dafür, dass sich Mia wie Dornröschen mit einer Dornenhecke umzingelt fühlt und verhindern dadurch das aufblühen ihres Lebens. Einzig allein ihre langjährige Freundin Jill versteht sie und steht Mia zur Seite.

Unter Mias Wohnung eröffnet ein verruchter Club seine Pforten und sorgt mit seiner lauten, wummernden Musik für schlaflose Nächte.

Gleichzeitig zieht ein neuer Nachbar über ihr in die Wohnung ein. Tate Prince, ein attraktiver Single und Vater einer elfjährigen Tochter, kämpft jedoch mit seinen eigenen Problemen und versucht sein chaotisches Leben in den Griff zu bringen.

Als die beiden Welten immer wieder aufeinander prallen, fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch die Funken.



Meine Meinung

Die Autorin Myla Lion wurde 1985 geboren und wuchs unter dem Genuss zahlreicher Märchen in Leipzig auf. Genau wie in ihrem ersten Roman „Drei Haselnüsse für ein Weihnachstswunder“ lässt sie nun auch in ihrem zweiten Liebesroman „Once upon a tender kiss“ märchenhafte Anspielungen einfließen.


Der leichte und angenehme Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass ich mich schnell in die Geschichte und die Charaktere einfinden und einlesen konnte. Auch durch die abwechselnd erzählten Geschichten der Protagonisten je Kapitel springt man einmal zu Mias und dann wieder zu Tates Sichtweise, wodurch die Erzählung spannend bleibt. Durch ihre einfühlsame Darstellung schafft die Autorin es die Leser in die Gefühlswelt der beiden Hauptcharaktere mitzureißen.


Die Figur der Mia fand ich etwas gekünstelt, da sie sich ja anfangs durchaus gegen Tate versucht aufzulehnen und ihm ihre Meinung geigt, dies jedoch nicht bei ihren Eltern schafft. Ich fand es jedoch schön zu sehen, als Mia endlich den Mut aufgebracht hat, für jemand anderen, aber auch für sich selbst einzutreten.

Die schlaflosen Nächte und überwachenden Besuche ihrer Eltern tagsüber, sorgen dafür, dass sich immer mehr Spannung beim Leser aufbaut. Selbst als Leser war ich schon von Mias Mutter Eliza regelrecht genervt und ich fand Melody und Eliza hätten beide die bösen Feen sein können - zwei schreckliche Persönlichkeiten.


An Tate Prince hat mir gefallen, dass er – ganz der Künstler – chaotisch und spontan war und dadurch Mia aus ihrem „Dornröschenschlaf“ geweckt hat. Gleichzeitig wurde er selbst durch das 1. Gerichtsurteil und seinen Krankenhausbesuch ebenfalls wach gerüttelt, sodass er endlich anfing den Kampf gegen seine Exfrau aufzunehmen.


Die ständigen Kabbeleien von Mia und Tate und die zwischenzeitlichen Anspielungen auf Dornröschen sorgen für einen zusätzlichen Unterhaltungsfaktor. Für mich hätten die Reibereien gepfefferter und die Dialoge mit mehr Anspielungen versetzt sein können. Selbst die Darsteller wussten lange nicht, ob sie beim jeweils anderen Chancen haben. Auch Riley war ständig zugegen und hat die Annäherungen der beiden verzögert. Dadurch kam auch die knisternde Romantik im Roman zu kurz und das Ende des Romans wurde ähnlich wie im Märchen schnell abgehandelt.


Fazit

Der Roman hat mich überrascht, da die Story zuerst etwas langsam ins Rollen gekommen ist und mich nach und nach durch die abwechselnde Erzählweise dann doch in seinen Bann gezogen hat. Wer einen leichten, unterhaltsamen und märchenhaft unschuldigen Liebesroman sucht ist hier an der richtigen Stelle.

Er hat mich mitfiebern lassen, meine Nerven strapaziert und auch ein paar Tränen gekostet.


Und genau so soll ein Buch sein, mit Unterhaltungsfaktor auf jeder Ebene.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Schnecklich-fantastisches Leseabenteuer für Groß und Klein mit bedeutendem Inhalt

Der kleine Grimlin und das ganz große Herz - Eine Freundschaftsgeschichte
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Der kleine Grimlin und das ganz große Herz

Worum gehts?

Grimlin ist ein kleiner freundlicher Wichtel, der am liebsten auf seinem gemütlichen Sitzplatz am untersten Ast einer Kastanie Wurzeltee trinkt ...

Der kleine Grimlin und das ganz große Herz

Worum gehts?

Grimlin ist ein kleiner freundlicher Wichtel, der am liebsten auf seinem gemütlichen Sitzplatz am untersten Ast einer Kastanie Wurzeltee trinkt und dort den Tag mit seinem besten Freund Tirili verbringt. Tirili und Grimlin sind die allerbesten Freunde und sind immer für einander da. Gemeinsam bewohnen sie Grimlins idyllisches Mooshäuschen, in dem auch eine Schnörkselfamilie wohnt, die Grimlin zur Seite steht und ihn mit guten Ratschlägen versorgt.

Als Grimlin sich eines Tages mal wieder ins Dorf begibt um Gläser seines allseits beliebten Mirabellmus zu verteilen, hört er von einem dunklen bösen Zauberer namens Tjelle, der kürzlich in das Wichteldorf gezogen ist und allerlei mysteriöse Dinge anstellen soll. Mit seinem schwarzen Umhang und Zauberhut, sieht er wirklich unheimlich aus!

Groll und Ablehnung schaukeln sich im Wichteldorf hoch, bis eines Tages Tjelle verschwunden und keiner weiß wo er geblieben ist. Geht es ihm gut oder ist ihm etwas zugestoßen? Ist er vielleicht auf die giftspuckenden gefährlichen Wiesenzischler gestoßen oder wird er gar vom riesigen Ungeheuer Schnappzahn gefangen gehalten?

Der kleine Wichtel Grimlin schafft es, seine Angst vor dem neuen Abenteuer zu überwinden und begibt sich – natürlich nicht alleine – auf die unheimliche Suche nach Tjelle.

Ein weiter Marsch für die kleinen Wichtelfüße beginnt und Grimlin erkennt schnell, viele Dinge sind nicht so wie sie scheinen, sondern bei näherer Betrachtung ganz anders.



Meine Meinung

Ein hinreißendes Buch, das liebevoll und sehr durchdacht gestaltet wurde, unter anderem mit Bildern zum Ausschneiden, einer kleinen Landkarte als Übersicht, Rezepte zum Nachbacken und bunten überaus ansprechenden Illustrationen.

Der Autorin ist es gelungen das wichtige Thema „Vorurteile“ und wie wir damit umgehen sollten kindgerecht zu erzählen und zum Nachdenken anzuregen.
Außerdem wird noch auf das Thema „Freundschaft“ eingegangen und wie wir sie pflegen können.
Ich würde jedoch von zu vielen Rückblicken und zu langen Erklärungen zu Band 1 bzw. vergangene Abenteuer absehen, da es nicht relevant ist.

Der Schreibstil ist sehr ausdrucksstark und ausschmückend, befinden sich allerdings meiner Ansicht nach auf einem höheren Leseniveau, sodass die Kinder auch neue Begriffe und Ausdrücke kennenlernen.

Die ersten Kapitel waren für mein Kind (7) etwas langatmig, weil sich nicht so viel ereignet hat, es hat jedoch großen Gefallen an der Süßschnecke gefunden. Auch die schönen Bilder haben es begeistert. Seiner Meinung nach gab es zu viel Rosa- und Lilatöne. Ab dem Zeitpunkt, als Grimlin sich durch das Gewitter kämpfte wurde es spannend genug, dass ich nicht zum Lesen aufhören durfte, sondern noch ein und noch ein und noch ein Kapitel lesen durfte.
Die Vorstellung der einzelnen Charaktere hat uns gut gefallen, hat aber etwas vorgegriffen, weil wir daraufhin gleich die plutzigen Wiesenzischler mit ihren Mini-Gummistiefelchen entdeckt haben, dadurch waren sie nicht mehr unheimlich.


Fazit:

Für mich ist dieses Buch ein schönes und unterhaltsames Leseabenteuer für Groß und Klein und vermittelt nebenher auch noch einen bedeutenden Inhalt.

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