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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2017

Top Handreichungsbuch bin begeistert

Mentaltraining für Läufer
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Beim Lesen ist mir schon gleich die Frage gekommen wie ich meine Meinung zum Buch am besten kund tun kann. Das ist in diesem Falle keine ganz so einfache Aufgabe, denn das Buch liest man nicht so eben ...

Beim Lesen ist mir schon gleich die Frage gekommen wie ich meine Meinung zum Buch am besten kund tun kann. Das ist in diesem Falle keine ganz so einfache Aufgabe, denn das Buch liest man nicht so eben in ein paar Tagen durch. Der Autor veranlasst ab den ersten Seiten den Leser schon zum Mitdenken und reflektieren. Es geht dem Autor hier nicht darum ein Buch runter zu schreiben. Nein er greift den Leser, Läufer und Trainer auf. Also den, der gerade das Buch in der Hand hält. Ab der ersten Seite erhält der Leser eine Strucktur und einen Step by Step Aufbau zum Thema Mentaltraining. Er wird auch angehalten während des Lesens, sich mit sich zu beschäftigen, sich zu reflektieren und zu analysieren, bevor er erfährt, wie das mit dem Mentaltraining nun geht. Meist geschieht das in Form von wissenschaftlich, fundierten, standardisierten Tests, denn diese sind wiederholbar und man kann im Verlaufe seinen Erfolg messen. Oder in Form von schriftlichen Befragungen, Fragebogen Bsp. Motivations of Marathoners (MOMs). Dann folgt meist eine oder mehrere Übungen und dann eine Auswertung für den Test. Ein sehr guter und logischer Aufbau. Immer wieder wird dann aber auch immer auf Möglichkeiten, Strategien und deren Anpassung angeknüpft und Theorie vermittelt. Die Verbindung zu seinen Atacama- Experiment wird eingebunden und veranschaulicht die Inhalte. Belegt sie vielmals. Der Leser erfährt was für ein Läufertyp er ist, was seine Stärken und Schwächen, seine Resourcen sind, auf welchem Stand er derzeit sich befindet, kann er auch analysieren. Und nicht nur das, sondern er erfährt auch, was er aus den gewonnen Erkenntnissen nun für Schlüsse ziehen kann und wie er sie sinnvoll einsetzt. Unter anderem kann der Leser einen Test zur Selbstwirksamkeitserwartung machen und erfährt sehr viel über die Wirkung von Sprache und wie man Ziele richtig setzt. Er lernt wie das mit dem fokussieren und der Aufmerksamkeit so funktioniert, wie Entspannungstechniken wirken, wie man sie durchführt und wie man sein inneres Gespür verbessert. Dabei geht Herr Dr. Ufer unter anderem auf die Progressive Muskelrelaxation, kurz PMR, ein und hat sogar eine parat in dem Buch. Erklärt wie man sich dies für einen Wettkampf zu Nutze machen kann. Aber auch die Möglichkeit des Bio-Feedbacks wird besprochen.

Man könnte noch so viel Erzählen, ich bin einfach nur begeistert, wie umfangreich dieses Buch in den paar Seiten ist, wie viel man über sich und den Laufsport und das Nutzen als Übertrag in den Alltag erfährt. Glaubt mir, ich kann keinen Lauf mehr Starten, ohne nicht einmal das das Buch und die Worte in diesem zu denken. Visualisierung und Selbstgespräche und Assoziationen funktionieren immer. Ich bin mir auch sicher, dass ich das Buch nicht nur einmal in den Händen halte, Nein ich werde es wohl des öfteren herausholen und nachlesen, mich daran zurück erinnern und festigen. Es ist ein Handbuch, ein Leitfaden.

Hervorzuheben sind die wissenschaftlich nachgewiesen, untersuchten Inhalte, die alle mit Belegstudien, Forschungsergebnissen untermauert sind. Auch viele Tests wie z.B. was für ein Läufertyp ich bin, was für eine Selbstwirksamkeitserwartung ich habe, warum ich laufe, Test zur Strategie und viele mehr. Das sind aber keine, ich mach mal Zeitungstest, sondern Test im Sinne eines Testes, welcher wissenschaftlich fundiert und zugelassen ist. Auch fachlich stecken hier viele fundierte Inhalte drin. Es ist die Rede von der SMART-Regel bei Zielformulierungen, von Items bei Test und auch so verwendet der Autor eine verständliche Fachsprache, die die Qualität des Buches eindeutig belegt.

Veröffentlicht am 26.06.2017

abwechslungsreiche spannende Liebesgeschichte

Zwei fast perfekte Schwestern
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Das Buch beinhaltet in einer Geschichte gleich zwei Liebesgeschichten von den beiden Schwestern. Dies macht das Buch abwechslungsreich und spannend. Man muss erst ein Kapitel lesen, damit man die Fortsetzung ...

Das Buch beinhaltet in einer Geschichte gleich zwei Liebesgeschichten von den beiden Schwestern. Dies macht das Buch abwechslungsreich und spannend. Man muss erst ein Kapitel lesen, damit man die Fortsetzung der Geschichte von einer Schwester bekommt. Aber lässt man ein Kapitel aus, kann man der Geschichte nur schwer folgen. Damit brachte die Autorin auch eine gewisse Spannung mit in die Geschichte. Ganz nebenbei gibt es auch einige unvorhersehbare Wendungen und Zusammenhänge, die im Laufe des Buches auftauchen. Am Anfang war davon aber keineswegs auszugehen. Das Buch lässt sich leicht lesen. Ich kam gut rein, konnte der Geschichte gut folgen. Es hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen. Daher auch keine 5 Punkte. Aber es ist empfehlenswert und macht Spaß. Es ist aber nicht humoristisch, wie der Titel erahnen lassen könnte. Eine leichte Geschichte für Zwischendurch, die zum Nachdenken anregt. Vor allem jetzt für die Urlaubszeit. In diesem Buch werden auch Klischees untergebracht, welche mich zum Schmunzeln brachten. Zeitweise regt das Buch mit den Klischees aber auch zum Nachdenken an. Dies wird dann verstärkt durch Passagen, welche die beiden Schwestern erleben und durch die Gespräche, welche zwischen den Parteien stattfinden. Allen im Allen eine runde Sache.

Veröffentlicht am 29.05.2017

Annie Darling, Der kleine Laden der einsamen Herzen

Der kleine Laden der einsamen Herzen
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Meine Meinung ist eher nicht positiv. Es dauerte eine Weile bis ich in das Buch rein kam, und den Nachruf zu Beginn einzuordnen wusste. Irgendwie hatte ich beim Lesen des Buches negative Gefühle, es nervte ...

Meine Meinung ist eher nicht positiv. Es dauerte eine Weile bis ich in das Buch rein kam, und den Nachruf zu Beginn einzuordnen wusste. Irgendwie hatte ich beim Lesen des Buches negative Gefühle, es nervte mich und ich wollte es eigentlich nach nicht einmal einem Drittel weg legen. Ich habe es doch zu Ende gelesen. Die letzten 80 Seiten werden dann noch besser. Das Buch hat so viele Wiederholungen, dass es mich schon nervte. Die Autorin hat in dem Buch viele Titel bekannter Romane der englischen Literatur mit eingebaut und auch einige der neueren Zeit, auch Zitate aus Büchern verwendet und den modernden Stil der heutigen Buchhandlungen beschrieben. Was mich jedoch gravierend störte, waren die Eigenwerbungen, die der Verlag in diesem Buch hat. So ließ sie zum entspannen ein Buch aus dem Penguin Verlag und hat eine Kaffeetasse mit dem Penguinlogo. Sie schreibt in dem Buch auch ein Buch, was sich durch den Roman wie ein roter Faden zieht, aber in einer ganz anderen Art geschrieben ist. So altertümlich, wie die Historikromane. Man hätte diese Teile auch weg lassen können, es hätte nicht wirklich im Inhalt geändert. Mich störten diese Teile, da sie den Lesefluss jedesmal unterbrachen. Weiterhin finde ich die Charakteristik der Hauptperson ungünstig, aber das ist nur ein persönlicher Geschmack. Manchmal war ich so gereizt von ihrer komplizierten Art, denn sie war für mich sympathisch dargestellt. Das widersprach einfach.

Veröffentlicht am 12.05.2017

Dark Horses Das Kinder und Jugendbuch

Dark Horses
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Ich habe ein Buch gelesen, was eher einem Kinderbuch fernab jeglicher Realität entspricht, als einem guten Jugendbuch. Zum Anfang bekommt man eine traurige Geschichte eines Rennpferdes erzählt, bei der ...

Ich habe ein Buch gelesen, was eher einem Kinderbuch fernab jeglicher Realität entspricht, als einem guten Jugendbuch. Zum Anfang bekommt man eine traurige Geschichte eines Rennpferdes erzählt, bei der leider wenig Emotionen in mir geweckt wurden. Ansonsten ist das erste Drittel des Buches relativ neutral und fast langweilig geschrieben. Da kommt dann auch die Geschichte von Merritt zum Vorschein. Ich hatte immer noch Hoffnung, dass es noch spannender, fesselnder wird und bei mir Emotionen geweckt und zu mir transportiert werden. Aber vergebens. Immer wenn ich das Gefühl hatte es wird besser, wurde die eh schon sehr unrealistische Geschichte noch mehr zu einem Märchen mit Wunschdenken. Überrascht war ich über die Wendung ab dem letzten Drittel. Mit der Wendung der Geschichte hätte ich nicht mehr gerechnet und ab da, waren bei mir auch ganz geringfügig auch Emotionen geweckt. Die unmöglichen Eltern, der Tod und die Hoffnung, dass sie ihr Turnier noch reitet. Mit dem Ausgang der Geschichte hätte ich auch gar nicht gerechnet. Ich hätte mir gewünscht, das Buch hätte so angefangen, wie es im letzten Viertel geendet hat. Die Geschichte der Umsetzung mit der Turnierreiterei widerspricht jeglicher Realität und ist sehr weit hergeholt.

Ein Satz kehrt immer wieder und der ist auch das Beste an diesem Buch. In diesem Satz steckt eine große Botschaft und ein ganzes Stück Wahrheit: "Im Leben eines Pferdes dreht sich alles um den Menschen, dem es gehört."

Mein Urteil klingt jetzt vielleicht vernichtend. Es liegt vielleicht daran, dass ich etwas anders erwartet hätte. Sehe ich es nicht als Jugendbuch, sondern als Kinder- und Wunschtraumbuch dann ist es nicht schlecht. Kinder träumen dann sicherlich und für diese Zielgruppe ist es sicher auch ein schönes Buch und sie werden begeistert sein. Es hat sich flüssig gelesen und in die Geschichte kam ich gut rein. Die englischen Zitate aus Songtexten sind ein Merkmal des Buches und regelmäßig zu finden.
Claudi wird es Lesen und eine Rezension in ihrer Sicht darstellen. Denn sie ist sich nicht sicher, ob das Urteil so wie ich es gefällt habe, nicht etwas sehr kritisch ist.

Veröffentlicht am 12.05.2017

Eden Summer

Eden Summer
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Grundsätzlich finde ich das Buch ganz ok. Es hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. es ist eine schöne Geschichte, die eine Menge Dramatik enthält. Dabei lässt sie sich ganz flüssig und schnell lesen. ...

Grundsätzlich finde ich das Buch ganz ok. Es hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. es ist eine schöne Geschichte, die eine Menge Dramatik enthält. Dabei lässt sie sich ganz flüssig und schnell lesen. Zwei beste Freundinnen mit jeweils einem schlimmen Schicksal und einer großen Liebe. Das Familiengeheimnis spielte am Ende nur eine bedeutende Nebenrolle. Die Dramatik lag eher in den Geschehnissen der beiden Mädels. Ich hatte das Gefühl, das Buch soll Jugendlichen mit einem Schicksalsschlag, sei es einem Überfall oder Tot eines Familienmitglieds, den Weg der Trauerbewältigung aufzeigen. Es zeigt einen Weg aus der Kriese und beschreibt den Zusammenhalt der Freunde. Es zeigt die Kurve des Hoch und Tiefs nach einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Ich habe es heraus gelesen, ob das einem Jugendlichen gelingt wage ich zu bezweifeln. Beim Lesen hatte ich leider das Gefühl, dass ich emotional nicht in die Geschichte herein gefunden habe. Ich hatte nicht einmal Gänsehaut, Tränen und musste nach dem Lesen auch nicht in die reale Welt eintauchen. Sondern ich habe es nebenher gelesen, zur Kenntnis genommen und das war es. Es hat mich nicht gepackt und gefesselt. Dies fand ich irgendwie Schade, denn die Idee der Geschichte finde ich sehr schön. Es ist eine leichte Geschichte. Jugendliche die den Hintergrund vielleicht nicht heraus lesen erwartet aber eine schöne jugendliche Geschichte.