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Veröffentlicht am 21.05.2026

"Wir wurden nur in diese Welt hineingeboren, in der wir nun mal lebten..."

Sister, Sister
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Sister Sister von Emily R. Austin behandelt die Beziehung zweier Schwestern zueinander, berichtet zugleich jedoch auch von Familiären Spannungen, Drogenmissbrauch, psychischen Problemen/Gewalt und dem ...

Sister Sister von Emily R. Austin behandelt die Beziehung zweier Schwestern zueinander, berichtet zugleich jedoch auch von Familiären Spannungen, Drogenmissbrauch, psychischen Problemen/Gewalt und dem Gefühl nicht dazuzugehören. Aufgrund dieser Thematiken ist dieses Buch sicherlich nicht für jeden etwas und es sollte unbedingt die Triggerwarnung zu Beginn beachtet werden.

Zugegeben ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten mit den beiden Schwestern und der Geschichte im gesamten "warm" zu werden. Ist der Aufbau des Buches doch so ganz anders als viele andere. Im ersten Abschnitt lesen wir Ausschließlich Versuche einen Abschiedsbrief zu verfassen, wodurch wir allerdings auch bereits einiges über Sigrid und Margit erfahren. Teil zwei und drei zeigen jeweils eine der beiden perspektiven, so dass es am ende doch ein rundes Gesamtbild abgibt und sich viele Fragen die im laufe der Kapitel aufkommen klären. Am Ende war ich froh das Buch nicht abgebrochen zu haben, sagt es unterschwellig doch so viel aus und regt zum Nachdenken an. Ein Buch welches sicher noch eine weile nach halt.

Zum Schreibstil bleibt mir nur zu sagen das es mich sehr angesprochen hat! Ruhig und unaufgeregt erzählt die Autorin uns diese Geschichte, die von der Thematik her schon schwer genug wiegt. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir ein klein wenig mehr tiefe gewünscht, dennoch kam ich besonders ab dem zweiten Abschnitt in einen guten Lesefluss.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Die Kunst der Liebe

Fast ein Leben
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Fast ein Leben entführt uns ins Paris der 70er Jahre und doch ist es erst der beginn einer einer viele Jahrzehnte umspannende Geschichte zweier Frauen die sich dort trafen, verloren haben, wieder fanden ...

Fast ein Leben entführt uns ins Paris der 70er Jahre und doch ist es erst der beginn einer einer viele Jahrzehnte umspannende Geschichte zweier Frauen die sich dort trafen, verloren haben, wieder fanden und doch nie ein gemeinsames Leben führen konnten.

Der Schreibstil und die Sprache der Autorin haben mich nicht nur gefesselt, sondern auch tief berührt. Selbst die wenigen französischen Wörter/Sätze haben mich beim lesen nicht gestört. Nach und nach konnte man immer tiefer in die Leben der beiden eintauchen, mit ihnen mit fühlen und irgendwann gab es einen Punkt an dem ich nicht wollte das dieses Buch jemals endet.

Besonders interessant war für mich über die Entwicklung gleichgeschlechtlicher Liebe in der Gesellschaft zu lesen.

Ich bin froh das die Autorin der Geschichte genau den Raum gegeben hat den sie braucht um sich zu entfalten. Für mich hatte das Buch genau die richtige länge. Auch das Cover ist überaus passend. Schlicht und doch so kraftvoll.

Ein wirklich gut geschriebenes Buch über die Kraft der Liebe, Freundschaft, Kunst auch aber Verlust. Zudem werden Themen wie Alkoholsucht und Krankheiten thematisiert.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Eine Straße voller kleiner Geschichten

Die Straße
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So wie eine Straße mehrere Häuser umfasst, umfasst der neue Roman von Robert Seethaler nicht nur eine Erzählung, sondern viele. Wir lernen die unterschiedlichsten Protagonisten und ihre Geschichten kennen. ...

So wie eine Straße mehrere Häuser umfasst, umfasst der neue Roman von Robert Seethaler nicht nur eine Erzählung, sondern viele. Wir lernen die unterschiedlichsten Protagonisten und ihre Geschichten kennen. Es gibt nicht die eine Begebenheit um die sich der gesamte Roman dreht. Viel mehr sind es viele kleine ganz normale Alltags Erlebnisse die erzählt werden und am Ende ein großes ganzes ergeben und zeigt das jeder für sich mit seiner Geschichte sein Päckchen zu tragen hat.

Zugegeben ich hatte anfangs, auf Grund der doch etwas anderen Schreibweise, Schwierigkeiten mich auf das Buch einzulassen und auch nach der letzten Seite habe ich das Gefühl nicht alles richtig zu fassen und doch habe ich dieses Buch sehr gern gelesen.

Die Straße ist ein leises Buch was einen unbewusst doch zum Nachdenken bringt. Man spürt das der Autor sehr viel Gefühl in die einzelnen Abschnitte gelegt hat. Sicherlich ist dieses Buch nicht für jeder Mann etwas und vielleicht macht es gerade das zu etwas besonderem.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Ahnenforschung

Schwesternland
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In ihrem neuen Roman nimmt Katharina Fuchs uns wieder einmal mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Besser gesagt in die Vergangenheit der Familie von Antonia. In zwei Erzählsträngen lernen wir zum einen ...

In ihrem neuen Roman nimmt Katharina Fuchs uns wieder einmal mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Besser gesagt in die Vergangenheit der Familie von Antonia. In zwei Erzählsträngen lernen wir zum einen Antonia und ihre Familie in der heutigen Zeit kennen. In dem anderen geht es um längst vergessene Ahnen weit zurück bis ins 17. Jahrhundert, genauer gesagt um Jeanne.

Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, da gerade in der Geschichte von Antonia sehr viele Familienmitglieder auftauchen und es leicht verwirrend war. Dieser Knoten ist aber zum Glück irgendwann geplatzt und ich konnte mich in die Geschichte hereinversetzen. Allerdings muss ich gestehen das mir persönlich der Erzählstrang rund um das Leben von Jeanne etwas besser gefallen hat.

Abgesehen davon das die Autorin, wieder einmal, eine sehr berührende Familiengeschichte geschrieben hat, hat sie auch was die geschichtliche Recherche betrifft großes geleistet. Ich habe mir diverse Stellen markiert und werde mich nun daran machen mich dazu noch etwas weiter zu belesen. Bevor ich dieses Buch lesen durfte habe ich mich nur Oberflächlich mit den Hugenotten befasst, dies wird nun jedoch geändert.

Gespannt bin ich auch wie bzw. ob diese Geschichte eine Fortsetzung bekommt. Potenzial ist definitiv gegeben!

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Die Kunst der Weiblichkeit

Fünf Tage im Licht
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Fünf Tage im Licht hat mich ganz still und leise unbewusst in seinen Bahn gezogen, so das ich das Buch kaum weglegen wollte. Die Geschichte an sich ist wenig Ereignisreich und doch sagt sie so viel. Rhiannon ...

Fünf Tage im Licht hat mich ganz still und leise unbewusst in seinen Bahn gezogen, so das ich das Buch kaum weglegen wollte. Die Geschichte an sich ist wenig Ereignisreich und doch sagt sie so viel. Rhiannon Lucy Cosslett behandelt Themen wie Mutterschaft, Weiblichkeit, aber auch das Leben mit einer behinderten Person und Freundschaft.

Hauptprotagonistin Sophie reist mit ihren 3 (mehr oder weniger) Freundinnen nach Griechenland. 5 Tage ohne Männer, 5 Tage ohne das Sophie sich von ihrem Partner ständig bedrängt sieht Mutter zu werden, 5 Tage nur sie ihr Körper und ein anderer Mann. nach diesen 5 Tagen ist die Reise und auch das Buch nicht zu ende.

Der Schreibstil hat mich sehr gefesselt. Er ist sehr klar und direkt und trotzdem berührend.

Zwischen den einzelnen Kapiteln finden sich sich auf 2-3 Seiten kurze Beschreibungen von Kunstwerken unterschiedlicher Künstlerinnen, alle handeln von weiblichen Körpern, was mir persönlich sehr gefallen hat.

Ohne all zu große Erwartungen zu haben habe ich angefangen dieses Buch zu lesen und bleibe am Ende begeistert, aber auch nachdenklich zurück. Klare Leseempfehlung von mir!

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