„Wir sind nicht das, was sie über uns sagen Sawyer.“
Feel AgainSawyers Eltern starben, als ihre Schwester Riley und sie noch Kinder waren. Dass dieses Ereignis nicht spurlos an Sawyer vorbeiging, ist keine Überraschung.
Das Einzige, was ihr seit dem Tod ihrer Eltern ...
Sawyers Eltern starben, als ihre Schwester Riley und sie noch Kinder waren. Dass dieses Ereignis nicht spurlos an Sawyer vorbeiging, ist keine Überraschung.
Das Einzige, was ihr seit dem Tod ihrer Eltern Beruhigung schenkt, ist das Fotografieren, was sie auch in Woodshill studiert.
Ihre Bilder sind gut, aber die perfekte Idee für ihre Abschlussarbeit will einfach nicht kommen. Bis sie Isaac Grant kennenlernt. Nerdig, steif und bei so ziemlich allem peinlich berührt.
Das perfekte Projekt: Sie will Isaac zum Bad Boy umstylen.
Der Deal: Sawyer gibt Isaac Tipps, wie er bei Mädchen beliebter wird und sie darf Isaacs Transformation für ihr Abschlussprojekt festhalten.
Klingt perfekt oder?
Bis Isaac es schafft sich mit seiner Art durch Sawyers Schutzwände zu dringen und sie das erste mal seit Jahren wieder wissen lässt, wie es ist zu fühlen, war es das auch.
Besser gesagt wie es ist sich alleine und nicht gut genug zu fühlen.
Denn auch wenn Isaac scheint, als würde er ein unbeschwertes Leben führen, wird auch er von seinen Dämonen heimgesucht.
Dass die beiden nicht so sind, wie sie die Meisten Leute da draußen sehen wird schnell klar.
Erst mal zum Cover. Ich finde generell den Stil der Reihe toll. Ich persönlich mag aber die Farbe nicht, irgendwie passt es wenig zum Buch und generell ist der Farbton nicht so schön passend zu den anderen Teilen. Aber das ist ja auch eher nebensächlich.
Ich finde die Geschichte aber generell echt mega toll, vor allem weil ich Sawyer am Anfang der Reihe total unmöglich fand. Sie hat sich toll entwickelt und ihre Geschichte zu hören, die sie zu der Person gemacht hat die sie ist, war super spannend. Ich fühle ihren Schmerz total mit und die Gedanken die sie sich macht, sind denke ich auch jedem bekannt. Einfach deswegen war Sawyer eine super authentische Protagonistin. Jeder macht Fehler, jeder fühlt, etc. Ihre Stärke ist wirklich bemerkenswert.
Bei Isaac war ich am Anfang zweifelnd, einfach weil er nicht mein Typ war, durch das nerdige Aussehen und die Schüchternheit. Doch ich kann eins sagen, das hat sich echt verändert. Wie er mit seinen Geschwistern und seinen Großeltern umgeht ist echt niedlich. Wäre ich in seine Probleme verwickelt würde ich glaube ich den ganzen Tag nur weinen, wie stark er ist hat mich echt überrascht.
Der Schreibstil war natürlich, wie bei jedem Mona Kasten Buch, super flüssig und einfach zu verstehen. Es macht einfach Spaß, nicht dreimal über eine Stelle zu lesen, damit sie Sinn ergibt.
Insgesamt ist das Schema natürlich wie die meisten anderen Young Adult Romane auch: Mädchen mit tragischer Vergangenheit trifft auf Jungen mit tragischer Vergangenheit, beide haben ihre Probleme und an der Verständigung hapert es gewaltig.
Aber dennoch ist es weder langweilig noch nervig sondern wirklich spannend. Mona Kasten weiß einfach, was ihre Leser möchten, was einfach die beste Grundvoraussetzung ist.
Also abschließend kann ich nur sagen, dass mich Woodshill wieder einmal in seinen Bann gezogen hat und ich Sawyer und Isaac zwei tolle und authentische Personen fand. Wenn man mal einen Young Adult Roman ohne typischen bad boy lesen möchte, ist man hier auf jeden Fall gut aufgehoben und wird nicht enttäuscht.
Ganz nach dem Motto: „Suchst du einen total süßen, mitfühlenden, seine Familie liebenden und treuen neuen Bookboyfriend? Kein Problem hier bist du an der richtigen Adresse.“