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Veröffentlicht am 19.08.2020

"Wie sehr musst du mich lieben, dass du so etwas für mich tust?"

Einer wird sterben
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- INHALT -

Stella und Paul, beide 32 Jahre alt, verheiratet und wohnhaft in einer kleinen, spießigen Wohngegend, sind glücklich. Sie ist Grundschullehrerin, er arbeitet als Pilot. Bis eines Tages das ...

- INHALT -

Stella und Paul, beide 32 Jahre alt, verheiratet und wohnhaft in einer kleinen, spießigen Wohngegend, sind glücklich. Sie ist Grundschullehrerin, er arbeitet als Pilot. Bis eines Tages das Schicksal nicht gut mit ihnen meint. Bei einem tragischen Unfall wird Stella verletzt und zwar so schwer, dass seitdem ihr Gesicht entstellt ist und sie ihrem Beruf auch nicht mehr nachkommen kann. Somit ist sie ans Haus gefesselt, erledigt noch kleine Einkäufe, aber traut sich sonst nicht vor dir Tür.
Paul ist wieder beruflich unterwegs, als Stella ein schwarzes Cabriolet auf der Straße auffällt - drinnen sitzen ein Mann und eine Frau. Zunächst denkt sie sich nichts dabei, doch als das Pärchen nicht nur Stunden, sondern sogar Tage seelenruhig vor dem Haus verweilt, wird sie unruhig. Selbst ihre Nachbarn missfällt die Situation - aber mehr als die Polizei zu rufen, die jedoch nichts machen kann, da es sich um öffentliches Straßenland handelt, geht nicht.
Und mit dem Pärchen vor der Tür ereignen sich in Stellas Leben weitere Zufälle - ein Spanner weilt auf ihrem Grundstück - die Außenbeleuchtung ist defekt - und wer hat die Fragezeichen an ihre Haustür gekritzelt? All das muss sie mit sich selbst ausmachen, denn Paul ist am anderen Ende der Welt - und erreicht ihn dementsprechend nur sehr selten. Holt sie die Vergangenheit wieder ein? Und welche Rolle spielt das Pärchen in dem schwarzen Oldtimer?

- MEINUNG -

Dies war mein ersten Thriller von Wiebke Lorenz und ich war nach den ersten Seiten total angetan von der Geschichte. Nicht nur die Figur Stella war mir von Anfang an sympathisch ... man hat jedes Mal mitgelitten, wenn etwas neues Schreckliches passiert ist und sie Paul mal wieder nicht erreichen konnte. Auch die Personenbeschreibungen ihrer Nachbar im Wohnviertel war sehr detailliert. Konnte mich so richtig reinversetzen in die Situation, die da vorherrscht (Der eine Nachbar bespitzelt den bzw. gönnt ihm das nicht etc.).
Leider war die Auflösung des Falls sehr abrupt und ich hätte nie damit gerechnet, dass es so ausgeht. Hätte mir gewünscht, wenn die Story etwas weiter, als nur im Wohnviertel gespielt hätte.
Alles in Allem nette Unterhaltung und ich gebe Fr.Lorenz noch eine Chance, indem ich noch einen anderen Titel von ihr lesen werde.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Packendes Thriller-Debüt ...

Liebes Kind
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- INHALT -

Lena, eine 23-jährige Studentin, verschwindet nach einer Party spurlos. Vor ihrem Verschwinden hat sie noch mit einer Freundin telefoniert - doch mehr weiß man nicht. Eine endlose Suche der ...

- INHALT -

Lena, eine 23-jährige Studentin, verschwindet nach einer Party spurlos. Vor ihrem Verschwinden hat sie noch mit einer Freundin telefoniert - doch mehr weiß man nicht. Eine endlose Suche der Eltern und Polizei beginnt. Wurde sie entführt? Gab es einen Unfall? Ihre Eltern hoffen und bangen jeden Tag und geben die Hoffnung nicht auf, ihre Lena eines Tages doch wieder in die Arme schließen zu können.

14 Jahre später ... auf einer Straße am Waldesrand wird eine Frau angefahren - verletzt kommt sie zusammen mit ihrer Tochter Hannah, die mit am Unfallort war, ins Krankenhaus. Hannah verhält sich eigenartig - sie erzählt der Krankenschwester Ruth von ihrem jüngeren Bruder Jonathan, der zu Hause den großen Fleck sauber machen muss ... das sie in einer Hütte im Wald leben, bei der ihr Papa alle Türen und Fenster verriegelt und vernagelt hat ... das sie nach einem festen Tagesablauf leben. All das kommt Schwester Ruth komisch vor ... wer ist diese Frau, die dort im OP grad um ihr Leben kämpft? Handelt es sich vielleicht um die vor Jahren vermisste Lena?

Die Suche nach der Wahrheit beginnt ... und ist erschreckend!



- MEINUNG -

Ich habe den Hype um den Debüt-Thriller von Romy Hausmann mitbekommen und war neugierig. Habe mir die Leseprobe zu Gemüte gezogen ... und was soll ich sagen ... ich war ab der ersten Seite gefesselt von der Geschichte um Lena und ihr Schicksal.

Romy Hausmann schafft es mit ihrem Schreibstil, den Leser in die detailgetreue Welt mitzunehmen. Ich hatte Gänsehaut beim Lesen, da ich mich so in die einzelnen Personen hineinversetzen konnte.

Durch die Ich-Erzählperspektive der 3 Hauptpersonen (Lena, Hannah und Matthias) dringt man noch mehr in die Story ein. Man ist einfach gefesselt und will unbedingt wissen, was vor 14 Jahren geschehen ist und wie es jetzt mit den betroffenen Personen weitergeht.

Ich habe lange schon nicht mehr so einen Thriller gelesen, der mich sofort abgeholt hat und ich mit den Protagonisten mitfühlen konnte.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

180 Jahre liegen zwischen den Schicksalen zweier Frauen

Die Fremde in ihr
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- INHALT -

Laura, von Beruf Immobilienmaklerin, ist eine starke junge Frau. Sie hat es geschafft, aus den Fängen ihres Exmannes Bobby und der Ehehölle aus Misshandlungen zu entkommen. Dann steht eines ...

- INHALT -

Laura, von Beruf Immobilienmaklerin, ist eine starke junge Frau. Sie hat es geschafft, aus den Fängen ihres Exmannes Bobby und der Ehehölle aus Misshandlungen zu entkommen. Dann steht eines Tages Matthew Maiden vor ihrem Büro - Laura ist hin und weg von dem attraktiven älteren Mann. Selbst als sie sich eine kleine Auszeit gönnt und in Urlaub fährt, steht überraschend Maiden auf einmal vor ihr. Und das passiert es - sie kommen sich näher. Aber der Kuss ist anders - Laura und Matthew sehen sich dabei in einem anderen Jahrzehnt. Als wenn sie in einen anderen Körper schlüpfen, sobald sie sich näher kommen. Sie gehen beide auf Abstand - in ihrer Trauer fährt sie zu dem Anwesen ihrer Großtante und erhält von ihrem Nachbarn einen Karton mit alten Tagebüchern. Schnell stellt sich Laura die Frage: "Wer war die Verfasserin? Und welches arme Schicksal musste auch sie erleiden?"



- MEINUNG -

Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen und war sehr gespannt, was mich erwartet - der Klapptext klang sehr vielversprechend. Schon nach den ersten paar Seiten war ich in der Geschichte von Laura drin. Jedoch muss ich zugeben, dass danach ein kleines Tief kam - das Anbändeln bei Laura und Matthew war mir zu vorhersehbar und auch die sehr detaillierten Beschreibungen gingen mir irgendwann auf die Nerven.

In dem Roman wird zum einen die Geschichte von Laura im Jahr 2014 und das schicksalshafte Leben von Sophie aus dem Jahre 1820 beschrieben. Und dadurch wurde die Story wieder aufgelockert und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Als Fan der Serie "Downton Abbey" war ich bei den Schilderungen von Sophie immer zurück in die Zeit versetzt und konnte mir alles bildlich sehr gut vorstellen.

Das Ende war für mich sehr überraschend und so nicht vorhersehbar. Ich habe zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, mich aber aufgrund der Geschichte von Sophie für die 4 Sterne entschieden.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

35 Kurzgeschichten ...

Die Gefährlichkeit der Dinge
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Arno Strobel, Thrillerautor, veröffentlicht ein Buch mit 35 Kurzgeschichten?!

Ich war zunächst skeptisch, habe ich doch alle bisherigen Psychothriller von ihm verschlungen.
Was soll ich sagen - jede ...

Arno Strobel, Thrillerautor, veröffentlicht ein Buch mit 35 Kurzgeschichten?!

Ich war zunächst skeptisch, habe ich doch alle bisherigen Psychothriller von ihm verschlungen.
Was soll ich sagen - jede einzelne Geschichte hat mich überrascht.
Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen:
"Ein Aufzug neuerer Bauart", bei der man nur Schmunzeln und den Kopf schütteln kann, weil das jedem von uns schonmal so ergangen ist, dass sich die Aufzugtür nicht schließt.
Oder bei "Schildkrötenteller", bei der ein kleiner Junge Angst um seine Familie hat, war ich schon traurig.
"Wie damals" erzählt von der Liebe und dem Vertrauen eines Ehepaares und über das Leben hinaus.

Ich muss gestehen, dass mich jede Geschichte zum Nachdenken angeregt hat - wie leicht wir durchs Leben gehen und manchmal die Kleinsten und Schönsten Dinge für Selbstverständlich halten.

Dieses Buch habe ich mir mit persönlicher Widmung bestellt - und ich bin froh darüber... nicht nur, dass es einen Ehrenplatz in meinem Bücherschrank erhält ... NEIN, ich werde dieses Buch nicht das letzte Mal gelesen haben.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Berliner Schnauze trifft auf das Thema Tod ...

Kurt
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- INHALT -

Kurt ist ein 6jähriger Junge, dessen Eltern Jana und Kurt getrennt leben. Damit er alle 2 Wochen bei seinem Vater übernachten kann, bezieht dieser mit seiner neuen Freundin Lena ein Haus in ...

- INHALT -

Kurt ist ein 6jähriger Junge, dessen Eltern Jana und Kurt getrennt leben. Damit er alle 2 Wochen bei seinem Vater übernachten kann, bezieht dieser mit seiner neuen Freundin Lena ein Haus in Oranienburg. Raus aus Berlin und den Problemen der Großstadt und rein ist ländliche Leben, bei dem man mit seinen Nachbarn am Gartenzaun quatscht und sich über den trockenen Rasen Gedanken macht. Lena muss sich an die neue Rolle der Stiefmama erst noch gewöhnen - aber der kleine Kurt macht es ihm mit seiner süßen lieben Art sehr einfach. So wird früh zusammen im Bett gekuschelt oder am Tag gemeinsam die Blümchen im Garten eingepflanzt. Alles ist perfekt ...

... bis zu dem Tag, bei dem Kurt vom Klettergerüst fällt und stirbt. Von einer Sekunde zur anderen ändert sich das Leben - nicht nur bei Jana und Kurt als Eltern ... auch für Lena bricht eine Welt zusammen. Wie werden die drei mit der neuen Situation fertig - und was bedeutet der Tod vom kleinen Kurt für die Beziehung von Kurt und Lena?



- MEINUNG -

Ich bin mit Sarah Kuttner großgeworden und liebe ihre Art ... egal ob ich sie in Interviews sehe oder ihre Bücher lese. Als ich von "Kurt" gehört habe, war ich erstmal überrascht - Sarah schreibt über den Tod eines kleinen Jungen? Da ich selbst Mama eines zweijährigen Sohnes bin, hat mich dieses Buch sofort gefesselt und ich wollte erfahren, wie Sarah das Thema behandelt.

Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Der kleine Kurt ist mir ab der ersten Seite ans Herz gewachsen und ich wollte einfach nicht wahrhaben, dass dieser süße Fratz schon nach wenigen Kapiteln nicht mehr "unter uns weilt". Geschockt war ich dann vom eigentlichen Abschnitt, indem der Unfall geschildert wird. Ich musste danach das Buch erst mal bei Seite legen und drüber nachdenken. Wir würde man selber in solch eine Situation reagieren, wenn man von dem Unfall seines Sohnes erfährt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht und will mir das auch nicht vorstellen.

Alles in allem hat Sarah Kuttner das Thema "Tod" sehr gut aufgegriffen. Mit Tränen in den Augen saß ich jetzt zwar nicht da, aber ich habe mit Lena mitgefühlt - wie hilflos sie sich fühlt, so als "drittes Rad am Wagen" ... sie selbst muss mit ihrer Trauer klar kommen und gleichzeitig auch noch stark sein für den großen Kurt.

Ich hätte mir gewünscht, dass ich zum Schluss etwas mehr von Jana erfahren hätte, wie sie mit der Trauer umgegangen ist. Trotzdem von mir eine absolute Leseempfehlung.

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