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Veröffentlicht am 03.11.2025

etwas schwächer als der Reihenauftakt

Rock my Body
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Ich habe vor kurzem den Reihenauftakt Rock my Heart gelesen und war schlichtweg begeistert von dem tollen Schreibstil von Jamie Shaw. Natürlich wollte ich direkt wissen, wie die Geschichte um Dee ausgeht, ...

Ich habe vor kurzem den Reihenauftakt Rock my Heart gelesen und war schlichtweg begeistert von dem tollen Schreibstil von Jamie Shaw. Natürlich wollte ich direkt wissen, wie die Geschichte um Dee ausgeht, schließlich wurde diese bereits im 1. Teil eingeleitet. Ich zögerte also nicht lange und bestellte mir Rock my Body, den 2. Teil der Reihe.

Wenn Sie den Reihenauftakt noch nicht gelesen haben, werden Sie sich sicherlich fragen, ob es sinnvoll ist, vorher Rock my Heart zu lesen. Nun, grundsätzlich wird man Rock my Body auch ohne großes Hintergrundwissen verstehen, allerdings denke ich, dass es schwierig sein wird, vor allem die ersten Kapitel nachvollziehen zu können, da Shaw den Leser komplett ins kalte Wasser wirft. Auch die Nebenstränge sind nicht so verwirrend, wenn man die Geschichte um Rowan und Adam kennt, zumal sie allenfalls lesenswert ist, glauben Sie mir!

Das Cover des 2. Bandes ist strahlend orange. Ich bin mir sicher, dass es mir im Buchladen sofort ins Auge springen würde, da es so modern und jung aussieht. Es ist nur ein wenig schade, dass die silberne Schrift so schnell abgeht. Schon nach dem ersten Lesen waren einige Teile dieser schwarz, was der Optik natürlich nicht wirklich positiv zugutekommt.
Nun gut, es geht ja nicht um das Cover, sondern um den Inhalt, habe ich recht?

In Rock my Body steht die Beziehung von Dee und Joel im Vordergrund. Es ist eine Geschichte zweier Personen, die zunächst versuchen, ihre Gefühle in den Hintergrund zu drängen. Dee lernt durch ihre beste Freundin Rowan bereits in Rock my Heart die Band The Last Ones to Know kennen und verbringt viel Zeit mit dieser, vor allem aber mit dem Gitarristen Joel. Sowohl Joel, als auch Dee lieben es aber, ihr Leben in vollen Zügen auszukosten, wobei One-Night-Stands für sie natürlich dazugehören. Das Interesse an einer festen Beziehung haben beide zu Beginn der Handlung nicht. Durch ein Desaster, das Dee wiederfährt, verändern beide plötzlich diese Meinung und kommen sich langsam näher. Das Problem ist nur, dass es vor allem Dee schwerfällt, Gefühle zuzulassen.

Die ganze Geschichte ist aus der Sicht von Dee geschrieben. So konnte ich als Leser die Handlungen von Dee, die zugegebenermaßen aus meiner Sicht nicht immer logisch waren, gut nachvollziehen. Dee ist übrigens das absolute Gegenteil von Rowan, denn sie wirkte auf mich nicht selten sehr unnahbar. Sie wird als starker, quirliger und selbstbewusster Charakter gezeichnet, den ich wirklich ins Herz geschlossen habe, nachdem ich mich an ihre Art gewöhnt habe. Ich möchte an dieser Stelle aber anmerken, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass nicht jeder meine Meinung über Dee teilen wird. Eine Freundin von mir, die das Buch ebenfalls gelesen hat, erzählte mir beispielsweise, dass Dee ihr absolut auf den Keks ging.

Joel ist für mich die männliche Variante von Dee. Zu Beginn ist er, genauso wie es einst auch Adam war, der Rockstar aus dem Bilderbuch. Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn der Handlung etwas genervt von ihm war, da er schlichtweg als ein klischeehafter Bad Boy dargestellt wurde, der jede Nacht mit dem erstbesten weiblichen Wesen zu verbringen schien. Schnell konnte ich den Gitarristen aber ins Herz schließen, da er weicher wurde, je klarer ihm seine Gefühle für Dee wurden. Ich fand diesen Wandel übrigens absolut nachvollziehbar, weil er langsam verlaufen ist.
Vor allem den Epilog, der aus der Perspektive Joels geschrieben wurde, fand ich übrigens sehr hilfreich, um Joel als Persönlichkeit wirklich durchschauen zu können.

Die Beziehung zwischen Dee und Joel habe ich als deutlich leidenschaftlicher, aber auch dramatischer empfunden als die Beziehung von Rowan und Adam. Im Buch finden sich außerdem deutlich mehr erotische Szenen, von denen einige ins Detail gehen. Einige dieser Szenen wirkten auf mich aber viel zu abgehakt, weshalb die Erotik in diesen einfach nicht aufkam.
Genauso wie im ersten Band dauert es auch in Rock my Body länger, bis die Protagonisten sich ihre Liebe endlich eingestehen. Die Zwischenzeit wird aber mit viel Drama überbrückt, das mich teilweise ein wenig genervt hat. Das Ende des Buches empfand ich dagegen als ziemlich abrupt, weshalb es auf mich nicht so authentisch wirkte wie das Ende des ersten Bandes.

Was ich an diesem Buch aber definitiv loben möchte, sind die Nebencharaktere, die einfach wunderbar beschrieben werden. Wie schon im ersten Buch kamen mir vor allem Shawn, Mike und Leti am sympathischsten rüber und ich habe mir abermals solche Freunde wie sie gewünscht.
Aber auch Rowan, Dees beste Freundin, ist für mich ein unglaublicher Charakter. Sie war stets da, wenn Dee sie brauchte und war, genauso wie im ersten Buch unglaublich authentisch. Sie ist für mich noch immer der Charakter, von dem ich glaube, dass die meisten Frauen sich mit ihr identifizieren werden.
Für alle, die nicht genug von der Liebe zwischen Rowan und Adam haben, habe ich übrigens eine gute Nachricht: Ihre Geschichte wird in einem Nebenstrang weitergeführt, was ich klasse finde.

Die Geschichte um eine Liebe zwischen einem Rockstar und einem normalen Mädchen ist keine Neuerfindung, was mir von Beginn an klar war. Der Schreibstil von Jamie Shaw ist dagegen einzigartig, weshalb ich durchaus behaupten würde, dass sie sich langsam zu einer meiner neuen Lieblingsautorinnen entwickelt. Mich fasziniert ihre mitreisende, kecke Schreibweise, der man zu jeder Tages- und Nachtzeit gut folgen kann. Nach einem anstrengenden Arbeitstag finde ich, dass Bücher, die so leicht geschrieben sind, einfach das richtige sind.

Was kann ich also abschließend sagen? Ich bin wirklich angetan von der flüssigen Schreibweise von Jamie Shaw. Die Geschichte von Dee und Joel kommt, meiner Meinung nach, aber nicht an die Geschichte um Rowan und Adam ran. Sie ist etwas schwächer und an einigen Stellen konnte ich das Handeln der Protagonisten einfach nicht nachvollziehen. Ich kann das Buch dennoch allen weiterempfehlen, die derzeit auf der Suche nach einer leichten Lektüre sind!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ich habe das Buch nur so verschlungen!

Rock my Heart
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Eine gute Freundin hat vor kurzem in höchsten Tönen über dieses Buch geschwärmt. Natürlich wollte ich wissen, was das denn für ein Buch ist, das sie so begeistert hat, und suchte es vor einigen Tagen auf ...

Eine gute Freundin hat vor kurzem in höchsten Tönen über dieses Buch geschwärmt. Natürlich wollte ich wissen, was das denn für ein Buch ist, das sie so begeistert hat, und suchte es vor einigen Tagen auf Amazon. Ich muss zugeben, dass ich nicht sonderlich beeindruckt war, als ich die Kurzbeschreibung des Buches gelesen habe. Die zahlreichen positiven Rezensionen haben mich dann aber doch dazu verleitet, mir das Buch zu bestellen.

Das strahlend pinke Cover ist wirklich ansprechend, und würde mir im Buchladen sofort ins Auge springen. Wenn Sie mich fragen, dann wirkt dieses jung und modern. Ich finde es aber ein wenig ärgerlich, dass der silberne Schriftzug ziemlich schnell abgeht. Nachdem ich das Buch durchgelesen habe, waren einige Stellen dieses Schriftzuges schwarz, was schade ist, schließlich kommt es der Optik nicht zugute.
Ich würde auch kritisieren, dass die Person, die auf dem Cover abgebildet ist, wenig mit Adam, dem männlichen Protagonisten, gemein hat. Zum einen fehlen mir die charakteristischen Merkmale, so beispielsweise seine längeren Haare, die zahlreichen Armbänder oder die schwarzen Fingernägel. Zum anderen ist Adam der Leadsänger, weshalb die Gitarre ein wenig fehl am Platz ist.
Nun gut, es kommt ja nicht aufs Cover, sondern auf den Inhalt an, habe ich recht?

In Rock my Heart geht es um Rowan, ein ganz gewöhnliches Mädchen, und Adam, den Leadsänger von The Last Ones to Know. Dabei ist die gesamte Geschichte aus der Sicht Rowans geschrieben, sodass ich mich wunderbar in die Handlung versetzen konnte.
Zu Beginn des Buches findet sich der Leser mit Rowan und ihrer besten Freundin Dee auf dem Konzert von The Last Ones to Know. Rowan beobachtet, wie ihr Freund Brady sie betrügt. Völlig aufgelöst verlässt sie den Club und trifft auf Adam, mit dem sie sich schließlich knutschend im Tourbus wiederfindet. Obwohl Rowan denkt, dass sie Adam nach diesem Abend nie wiedersehen wird, kommt es anders: Adam besucht das selbe Collage, wobei er sie anfangs nicht wirklich wahrnimmt. Nachdem der Leser über mehrere Kapitel auf die Folter gespannt wird, wie es nun mit den beiden weitergehen wird, führt ein Ereignis dazu, dass Rowan ein ganzes Wochenende mit der Band, und natürlich vor allem mit Adam, im Tourbus durch das Land zieht. Ich möchte Ihnen natürlich nicht allzu viel vorwegnehmen, weshalb ich mich an dieser Stelle selbst stoppe.

Ich habe Rowan als sehr authentische Protagonistin wahrgenommen, und konnte jede ihrer Handlungen nachvollziehen. Jamie Shaw ermöglicht dem Leser einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin, die sich ihre Liebe zu Adam sehr lange nicht eingestehen kann. Ihre krampfhaften Versuche, nur eine Freundschaft mit Adam aufzubauen, aber auch ihre spitzen Kommentare waren amüsant, und haben mir nicht selten ein Schmunzeln auf das Gesicht gezaubert. Trotz alledem würde ich Rowan als normales, herzliches Mädchen beschreiben, mit dem sich zahlreiche junge Frauen identifizieren werden.

Und Adam? Adam ist ein Frauenheld wie aus dem Bilderbuch. Er hat alles im Kopf, nur eben nicht das Collage. Dies wird ihm, wie man in der Handlung sehen wird, zum Verhängnis werden. Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn der Handlung etwas genervt von ihm war, da er schlichtweg als ein klischeehafter Bad Boy dargestellt wurde, der jede Nacht mit einem anderen Mädchen verbringt. Je näher er Rowan kam, desto sympathischer wurde er mir aber. Aus dem anfangs einseitigen Charakter wurde nämlich langsam ein liebevoller Freund. Dieser neue Adam konnte mich wirklich überzeugen!
Ich möchte an dieser Stelle auch den Epilog loben, der aus der Sicht Adams geschrieben ist. Durch diesen konnte ich einige seiner Handlungen besser nachvollziehen.

Die Gefühle zwischen Rowan und Adam sind sehr realistisch beschrieben, sodass ich als Leser sie nahezu mitfühlen konnte. Trotz der starken Anziehungskraft zwischen den beiden Protagonisten entwickelt sich ihre Liebesgeschichte sehr langsam, was sie für mich glaubhaft wirken lässt.

Auch die Nebencharaktere werden wunderbar beschrieben. Dabei kamen mir vor allem Mike, Shawn und Leti am sympathischsten rüber. Beim Lesen wünscht man sich einfach solche Freunde!
Aber auch Dee, die mit Rock my Body übrigens eine ganz eigene Geschichte bekommt, ist eine beste Freundin, die jeder haben sollte. Sie ist stets da, wenn Rowan sie braucht. Ihre spitze Art lockert außerdem zahlreiche Situationen auf, weshalb ich mich schon auf ihre Geschichte freue!

Schon bevor ich begonnen habe, das Buch zu lesen, war mir klar, dass die Geschichte vorhersehbar ist. – Ein Buch über die Liebe zwischen einem Rockstar und einem normalen Mädchen ist schließlich keine Neuerfindung! Trotz dessen habe ich von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert, was vor allem an dem unglaublichen Schreibstil von Jamie Shaw lag.
Die ganze Geschichte ist so flüssig geschrieben, dass die Seiten nur so dahinflogen. Ich habe mich nicht selten dabei erwischt, wie ich eigentlich nur ein Kapitel lesen wollte, aus diesem aber plötzlich 12 wurden. – Ich wollte einfach sofort wissen wie es weitergeht!
Ich würde den Schreibstil außerdem als sehr locker und leicht beschrieben. So konnte ich mir das Buch tatsächlich zu jeder Tageszeit, auch nach einem anstrengenden Arbeitstag, zur Hand nehmen und einfach drauflos lesen, da ich nie lange über irgendeine Textstelle philosophieren musste.

Was kann ich abschließend sagen? Ich bin einfach begeistert von Rock my Heart. Das Buch ist ein wunderbarer Reihenauftakt, und ich freue ich schon riesig darauf, die Geschichten der anderen Bandmitglieder lesen zu können. Die Geschichte zwischen Rowan und Adam verläuft in einem angenehmen Tempo, und die zahlreichen emotionalen und romantischen Momente sind einfach zum Dahinschmelzen!
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerade nach einer Lektüre sucht, die seine grauen Zellen nicht allzu sehr beansprucht, und, die man einfach mal zwischendurch zur Hand nehmen kann.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Geschichten über mutige Mädchen für mutige Mädchen

Disney Prinzessinnen - Starke Heldinnen - Volle Girl Power. Erstleseabenteuer
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Die Geschichten von Disney vermitteln Kinder Werte und Lehren, was ich nur zu gerne unterstütze. Daher habe ich mich riesig gefreut, meiner Tochter, die übrigens das Lesen übt, das Buch „Starke Heldinnen. ...

Die Geschichten von Disney vermitteln Kinder Werte und Lehren, was ich nur zu gerne unterstütze. Daher habe ich mich riesig gefreut, meiner Tochter, die übrigens das Lesen übt, das Buch „Starke Heldinnen. Erstleseabenteuer“ von Anne Scheller präsentieren zu können. Es zeichnet sich durch ein farbenfrohes Hardcover aus, welches bereits andeutet, welche Geschichten im Buch enthalten sind, nämlich jene von Belle, Rapunzel und Tiana. Allen drei Mädchen ist gemeinsam, dass sie sich mutig ihrer Situation stellen und für ihre Träume sowie Ziele kämpfen. Während Belle versucht, ihren Vater von den Fängen des Biestes zu befreien, streben Tiana und Rapunzel mutig danach, ihre Träume zu erfüllen.

Die drei Geschichten, die übrigens auf den Originalerzählungen basieren und gekürzt sind, sind gleich aufgebaut: Auf den ersten Seiten werden die Figuren vorgestellt, für Erstleser ist es an dieser Stelle sehr hilfreich, dass die Aussprache der Namen erklärt wird. Neben kurzen Charakterisierungen der Figuren findet man die Bilder dieser, sodass direkt weiß, um wen es sich handelt. Diesen Vorstellungen schließt sich die Geschichte an, die wiederrum in kleinere Kapitel unterteilt ist, um Erstleser nicht zu demotivieren, schließlich ist bekannt, dass das Lesen anstrengend ist. Sehr schön finde ich hier, dass bei den Geschichten auf einen klaren Ausdruck sowie kurze Sätze geachtet wird, schließlich will man die Lesefreude wecken und Erstlesern Erfolgserlebnisse verschaffen. Einzelne, fremde Begriffe wie Restaurant oder Gesindel werden in den Geschichten farbig untermauert und nach den Erzählungen in einfachen Begriffen und mit Beispielen erläutert. So wird automatisch auch der Wortschatz der kleinen Leser erweitert.

Alle Geschichten werden durch ansprechende, farbintensive Bilder untermalt, welche die Situation hervorragend darstellen. Sie machen die Geschichten also lebendig, bieten aber auch gute Gesprächsanlässe, beispielsweise kann hier das Nacherzählen oder Zusammenfassen eingeübt werden. Meiner Tochter bereitet es jedenfalls große Freude, sich nach dem Lesen noch über die Bilder zu unterhalten.

Alle Geschichten sind frei von Rechtschreibfehlern, was mir sehr wichtig ist, schließlich erlernen Erstleser nicht nur das Lesen, sondern auch die Rechtschreibung. So merken sie sich direkt die richtige Schreibweise.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit diesem Buch bin, welches sehr gerne von meiner Tochter gelesen wird. Es hilft ihr nicht nur dabei, das Lesen zu üben, sondern vermittelt ihr auch, dass sie – wie die mutigen Heldinnen – alles schaffen kann, was sie möchte, wenn sie nur dafür kämpft und ihr Ziel nie aus den Augen lässt. Und diese Lehre sollten wir alle beachten, nicht wahr? Ich kann das Buch sehr gerne weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Zahlreiche Sprechanlässe

Alltagshelden - Gefühle lernen mit Disney: Disney Lilo & Stitch - Benimm dich, Stitch! Über Manieren und Respekt.
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Da meine Kinder die Disneyfigur Stitch sehr mögen, waren wir alle sehr gespannt darauf, was das Buch „Benimm dich, Stitch“ zu bieten hat. Es überzeugt bereits durch ein ansprechend gestaltetes, farbintensives ...

Da meine Kinder die Disneyfigur Stitch sehr mögen, waren wir alle sehr gespannt darauf, was das Buch „Benimm dich, Stitch“ zu bieten hat. Es überzeugt bereits durch ein ansprechend gestaltetes, farbintensives Cover, welches bereits ein Fehlverhalten der Disneyfigur sowie die Verzweiflung seiner Freundin Lilo präsentiert und daher den ersten Sprechanlass bietet. So erklärten meine Kinder mir sofort, was Stitch falsch macht und wir man diesen Fehler beheben könnte.

Die Geschichte eignet sich hervorragend als Gute-Nacht-Geschichte oder als Erzählung zwischendurch, da das reine Lesen ca. 10-15 Minuten in Anspruch nimmt. Die Erzählung ist dabei in einfachen, sehr verständlichen Sätzen verfasst, die auch kleinere Kinder sehr gut nachvollziehen können. Die farbenfroh gestalteten Bilder sind schön anzusehen, visualisieren einzelne Situationen und ermöglichen zahlreiche Sprechanlässe. Anzumerken wäre an dieser Stelle, dass die Texte auf die Bilder gedruckt sind, die gewählte Schriftart und -größe aber ein angenehmes Lesen ermöglichen. Einzelne Begriffe, die in der Regel mit Gefühlen zu tun haben, sind übrigens farbig untermauert und können so separat besprochen werden.
Die Geschichte an sich passt sehr gut zu der Figur Stitch und bringt dank Erwähnungen hawaiianischer Begriffe wie Ohana oder Lu‘au den Flair Hawaiis in die Geschichte. Ich hätte mir an dieser Stelle jedoch gewünscht, wenn eben diese Begriffe, vor allem die Festlichkeiten, kurz erklärt worden wären. Schön ist jedoch, dass in der Erzählung das Fehlverhalten nicht nur benannt wird, sondern an vielen Stellen auch erläutert wird, warum sich dieses nicht gehört bzw. wie man dieses Fehlverhalten beheben kann. Auch der Tipp Lilos, sich die Situation erst anzusehen, sie einzuschätzen und anschließend anhand dieser zu handeln, finde ich als Lehre sehr schön.

Ob Stitch es schafft, binnen kurzer Zeit, zahlreiche Manieren zu lernen, das wird sich zeigen – Ich kann das Buch allerdings sehr empfehlen, da die Geschichte nicht nur ansprechend visualisiert und geschrieben ist, sondern auch zahlreiche Sprechanlässe ermöglicht. Meinen Kindern hat das Buch große Freude bereitet, daher empfehle ich es gerne weiter!

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Ein wahres Wohlfühlbuch für den Sommer

This could be love
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Ich weiß nicht, wie, aber Lilly Lucas schafft es in ihren Büchern stets, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Schon als ich die Green Valley-Reihe gelesen habe, hatte ich das Gefühl, ein Teil des Settings ...

Ich weiß nicht, wie, aber Lilly Lucas schafft es in ihren Büchern stets, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Schon als ich die Green Valley-Reihe gelesen habe, hatte ich das Gefühl, ein Teil des Settings zu sein, was dazu geführt hat, dass ich die Bücher teils an einem Tag verschlungen habe. So ging es mir auch bei „This could be love“, in welchem die Autorin den Leser nach Hawaii entführt.

Schon das ansprechend gestaltete Cover lässt vermuten, dass es sich um ein romantisches Buch handelt, schließlich vermitteln die Rosa-, Lila- und Goldtöne genau das: Wohlfühlatmosphäre sowie Romantik. Genauso schlicht wie das Cover ist auch der Schreibstil der Autorin, wodurch man schnell in die Geschichte einfindet. In blumigen Ausschmückungen werden Setting und Gefühle der Protagonisten dargeboten, wodurch man sehr schnell in die Geschichte eintauchen kann. Auch nach einem stressigen Arbeitstag lässt sich das Buch sehr gut genießen und zum Abschalten nutzen. Doch auch für den Sommerurlaub ist es genau das Richtige!

Bei solchen romantischen Büchern, ist mir der Ausgang der Geschichte in der Regel sehr klar, doch das hielt mich nicht davon ab, mit Louisa und Vince mitzufiebern. Von den ersten Seiten an spürte ich die Funken zwischen den beiden und litt mit ihnen gemeinsam bei einigen ihrer Entscheidungen. Ich lachte bei einigen Konversationen und schüttelte den Kopf über die ein oder andere Aussage von Louisas Patentante Kay, die trotz dieser unglaublich sympathisch und liebevoll rüberkam. Auch Lou’s und Lauries Freundschaft überzeugte mich, gleichzeitig deutete sich in dieser Geschichte auch die Erzählung des kommenden Buches, nämlich die Geschichte zwischen Laurie und einem der Chipman-Brüder, an.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich es geliebt habe, in das Hawaii, welches Lilly Lucas geschaffen hat, einzutauchen. Mich hat die Geschichte sehr überzeugt und an der ein oder anderen Stelle zum Träumen gebracht. Ich kann „This could be love“ uneingeschränkt weiterempfehlen und freue mich riesig auf weitere Werke der Autorin!

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