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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2026

Netter Block mit dünneren Seiten

Disney: Malblock
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Der Disney Malblock von Panini ist ein großzügiger Ausmalblock mit über 60 klassischen Disney-Motiven von Figuren wie Bambi, Arielle, Dumbo oder Rapunzel, verteilt auf rund 128 Seiten. Für junge Disney-Fans ...

Der Disney Malblock von Panini ist ein großzügiger Ausmalblock mit über 60 klassischen Disney-Motiven von Figuren wie Bambi, Arielle, Dumbo oder Rapunzel, verteilt auf rund 128 Seiten. Für junge Disney-Fans ist die Idee attraktiv: Bekannte Figuren treffen auf jede Menge Raum, um sie mit eigenen Farben zu gestalten. Die Motive sind breit gefächert und bieten Platz für Fantasie. Das Malbuch ist ideal für Kinder, die gern malen und sich länger mit Details beschäftigen.

Die Illustrationen sind schön, aber teilweise recht einfach gehalten, sodass ältere oder geübtere Kinder schnell das Interesse verlieren könnten. Auch die Papierqualität lädt nicht immer dazu ein, stark deckende Stifte zu verwenden, da Durchdrücken möglich ist.

Der Disney Malblock ist ein solides, unkompliziertes Kreativbuch für Zwischendurch. Für kleine Disney-Fans ist er schön zum Ausmalen, bietet aber inhaltlich wenig Überraschungen und Kreativanreize über die Motive hinaus.

Veröffentlicht am 09.01.2026

Ein ganz gewöhnlicher Strandtag

LESEMAUS 14: Conni am Strand
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"Conni am Strand" begleitet Conni durch einen typischen Urlaubstag, wie ihn wohl viele Kinder kennen: Sonne, Sand, Meer und jede Menge kleine Erlebnisse, die einen Strandtag besonders machen. Conni buddelt ...

"Conni am Strand" begleitet Conni durch einen typischen Urlaubstag, wie ihn wohl viele Kinder kennen: Sonne, Sand, Meer und jede Menge kleine Erlebnisse, die einen Strandtag besonders machen. Conni buddelt im Sand, sammelt Muscheln, planscht im Wasser und entdeckt immer wieder neue kleine Dinge, die ihre Aufmerksamkeit fesseln. Gleichzeitig zeigt die Geschichte auch ganz beiläufig, wie Conni lernt, auf sich und ihre Umwelt zu achten - sei es beim Balancieren auf einer Muschelspur, beim Beobachten der Wellen oder beim bewussten Pausieren in der Sonne.

Für uns als Eltern war dieses Buch sehr schön, weil es den Strandtag nicht nur als „Action“ zeigt, sondern viele kleine Alltagssituationen aufgreift, die Kinder selbst erleben oder sich gut vorstellen können. Mein Kind konnte sich sofort in Connies Erlebnisse hineinversetzen und von eigenen Strandmomenten erzählen: vom Sammeln der Muscheln bis zum Bau großer Sandburgen. Die Sprache ist einfach und klar, genau richtig für Leseanfänger oder zum gemeinsamen Vorlesen, und die Illustrationen unterstützen die Handlung mit vielen liebevollen Details.

Kritisch betrachtet bleibt die Geschichte recht geradlinig und verspielt ohne große Konflikte oder unerwartete Wendungen. Wer klassische Spannung oder Überraschungen sucht, wird hier eher sanfte Alltagsbeobachtungen finden, die mehr von Atmosphäre als von Action leben. Für Kinder, die sich aber nach Geschichten sehnen, in denen sie Alltägliches wiedererkennen und darüber sprechen können, ist das genau richtig.

"Conni am Strand" ist ein warmherziges Strandbuch, das mit unkomplizierter Sprache und vertrauten Situationen kleine Leserinnen und Leser gut abholt. Es bietet einen schönen Einstieg ins Thema „Urlaub“ und eignet sich ideal für gemeinsame Vorlesezeiten, bei denen Kinder Lust bekommen, über ihre eigenen Erlebnisse am Meer zu sprechen.

Veröffentlicht am 09.01.2026

Fantastisches Buch mit zahlreichen Möglichkeiten für Sprechanlässe

LESEMAUS: Conni fährt Ski
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"Conni fährt Ski" begleitet Conni bei einem Winterabenteuer, das viele Kinder kennen oder bald selbst erleben wollen: Skifahren. Für uns war das Buch ein toller Einstieg ins Thema, weil mein Kind gerade ...

"Conni fährt Ski" begleitet Conni bei einem Winterabenteuer, das viele Kinder kennen oder bald selbst erleben wollen: Skifahren. Für uns war das Buch ein toller Einstieg ins Thema, weil mein Kind gerade große Lust auf Schnee und Piste hat. Conni erlebt in der Geschichte ganz unterschiedliche Situationen im Skigebiet: vom ersten Mal auf den Skiern über kleine Stürze bis hin zu den ersten Erfolgen.

Die Erzählweise ist klar und einfach, genau passend für Leseanfänger ab etwa drei Jahren oder fürs gemeinsame Vorlesen mit jüngeren Kindern. Die kurzen Sätze, verständlichen Begriffe und die liebevollen Illustrationen machen die Handlung gut zugänglich. Besonders schön finde ich, dass nicht nur das Fahren selbst gezeigt wird, sondern auch das Drumherum: das Anziehen der Ausrüstung, der erste Blick den Hang hinunter, das gemeinsame Lachen mit Freunden und das warme Getränk danach.

Meine Tochter konnte sich gut in Connies Erlebnisse hineinversetzen. Sie hat sofort kommentiert, welche Situationen sie vom eigenen Skikurs kennt und welche sie noch spannend findet. Das Buch eignet sich daher nicht nur als Geschichte, sondern auch als Gesprächsanlass über Gefühle wie Aufregung, Mut oder Stolz, wenn man etwas Neues ausprobiert.

Kritisch betrachtet bleibt die Geschichte insgesamt recht einfach und folgt einem eher geradlinigen Ablauf. Überraschende Wendungen oder besonders ungewöhnliche Ereignisse sind nicht enthalten; der Fokus liegt klar auf dem typischen Skitag‑Ablauf. Für erfahrenere junge Leserinnen und Leser, die schon mehrere Geschichten dieser Art gelesen haben, könnte das Buch daher etwas vorhersehbar wirken.

"Conni fährt Ski" ist ein zugängliches und lebendiges Winterbuch, das den Alltag auf der Skipiste für kleine Kinder gut sichtbar macht. Es unterstützt beim Verstehen des Erlebten, regt zum Mitdenken an und eignet sich wunderbar als Einstieg ins Thema Skifahren – ganz ohne Druck, aber mit viel Winterstimmung.

Veröffentlicht am 09.01.2026

Horrorszenario kinderecht erklärt

LESEMAUS: Conni geht verloren
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"Conni geht verloren" hat mich sofort angesprochen, weil es ein Thema aufgreift, das viele Familien kennen: Kinder, die kurz den Überblick verlieren und plötzlich nicht mehr wissen, wo Mama oder Papa sind. ...

"Conni geht verloren" hat mich sofort angesprochen, weil es ein Thema aufgreift, das viele Familien kennen: Kinder, die kurz den Überblick verlieren und plötzlich nicht mehr wissen, wo Mama oder Papa sind. Dieses Buch trifft genau diesen Moment: Conni ist anfangs fröhlich unterwegs, schaut sich um … und plötzlich ist Mama weg.

Die Geschichte begleitet Conni durch ihren kurzen „Verloren‑Sein‑Moment“, ohne zu dramatisch zu werden. Sie beschreibt, wie Conni sich fühlt, wie sie aufmerksam bleibt und was sie tut, um wieder sicher zu sein. Für Kinder ab etwa 3 Jahren ist das eine gut greifbare Situation, weil sie selbst solche kleinen Momente zwischen Unabhängigkeit und Unsicherheit schon kennen.

Die Sprache ist einfach und klar, perfekt für Leseanfänger oder gemeinsames Vorlesen. Die Illustrationen unterstützen die Situation sehr gut: sie zeigen Connies Mimik, ihre Umgebung und die Reaktionen anderer Menschen so, dass Kinder nachvollziehen können, was gerade passiert. Beim gemeinsamen Anschauen mit meinem Mädchen haben wir oft darüber gesprochen, wie man sich selbst fühlt, wenn man jemanden sucht, und wo man in solchen Situationen Hilfe findet.

Kritisch betrachtet bleibt die Handlung sehr geradlinig und sachlich. Der Text erzählt den Ablauf, geht aber nicht tief in Connies innere Gedankenwelt hinein. Gerade bei so einem emotionalen Thema hätte ich mir ein bisschen mehr Raum gewünscht, um über Gefühle wie „Angst“, „Erleichterung“ oder „Wiedersehen“ intensiver sprechen zu können. Auch gibt es keine längeren Nebenhandlungen oder überraschenden Wendungen, was den Text recht kurz und überschaubar macht.

"Conni geht verloren" ist ein gut zugängliches Bilderbuch, das kleine Kinder altersgerecht an ein wichtiges Thema heranführt. Es eignet sich sehr gut zum gemeinsamen Vorlesen und kann eine gute Grundlage für Gespräche über Orientierung, Sicherheit und Selbstvertrauen sein.

Veröffentlicht am 09.01.2026

Ein Buch, passend zu unserem Lebensereignis ...

Conni macht das Seepferdchen
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"Conni macht das Seepferdchen" habe ich gemeinsam mit meiner Tochter gelesen. Der Titel hätte nicht passender sein können, denn mein Mädchen macht gerade selbst Seepferdchen. Genau wie Conni fühlt sie ...

"Conni macht das Seepferdchen" habe ich gemeinsam mit meiner Tochter gelesen. Der Titel hätte nicht passender sein können, denn mein Mädchen macht gerade selbst Seepferdchen. Genau wie Conni fühlt sie sich im Wasser gleichzeitig sicher und aufregend unsicher, und sie erkennt in der Geschichte viele eigene Situationen wieder: das erste Mal ins tiefe Wasser gehen, das Warten am Beckenrand, das Ziehen der Schwimmflossen und vor allem das Wünschen nach Erfolg.

Die Geschichte begleitet Conni Schritt für Schritt zur Seepferdchen‑Prüfung. Es geht nicht nur ums Schwimmenlernen selbst, sondern auch um die Gefühle drumherum: das Herzklopfen vor dem Großen, das leichte Zweifelsetzen und dann das kleine, große Glück, wenn man merkt, dass man es doch schaffen kann. Das macht die Erzählung für Kinder greifbar und für uns als Eltern berührend.

Die Sprache ist einfach und gut verständlich, sodass schon Vorschulkinder den Ablauf gut erfassen können. Die Illustrationen lockern das Lesen zusätzlich auf und zeigen Connies Weg im Schwimmbad so, dass ich mit meiner Tochter darüber sprechen konnte: „Glaubst du, Conni ist jetzt auch so aufgeregt wie du damals?“

Was ich allerdings kritisch sehe: Die Handlung bleibt eher geradlinig. Wirklich tiefer in Connies Gedanken oder in größere Hindernisse taucht die Geschichte nicht ein. Gerade bei einem Thema, bei dem Kinder oft wirklich große Gefühle haben - dazu gehören Stolz, Angst, Ungeduld - hätte ich mir manchmal etwas mehr Raum gewünscht, um darüber zu sprechen. Das Buch zeigt vor allem das Ergebnis und den Ablauf, weniger das innere Ringen, das viele Kinder beim Seepferdchen durchmachen.

Für uns war "Conni macht das Seepferdchen" dennoch ein schönes Vorleseerlebnis. Es traf genau den Nerv meiner Tochter, weil sie sich mit Conni vergleichen konnte und sich hinterher noch lange über „ihr“ Thema Wasser unterhalten wollte. Kein tief emotionales Werk, aber ein alltagsnahes Buch, das Mut macht und den Schritt ins Wasser positiv begleitet.