Vielversprechender Beginn, aber nicht ganz überzeugend
I Know Where You Buried Your HusbandDie Geschichte hat mich von Anfang an ein wenig an die Filmreihe "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" erinnert – ein düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit, ein mysteriöser Erpresser und fünf ...
Die Geschichte hat mich von Anfang an ein wenig an die Filmreihe "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" erinnert – ein düsteres Geheimnis aus der Vergangenheit, ein mysteriöser Erpresser und fünf Freundinnen, die sich nach einem tragischen Vorfall aus den Augen verloren haben.
Obwohl ich anfangs neugierig war, wie sich alles weiterentwickelt – vor allem mit Fragen wie: Wer ist der Erpresser? Was will er? Ist Sophie wirklich schuldig oder selbst ein Opfer? – konnte mich die Geschichte im weiteren Verlauf leider nicht ganz überzeugen. Besonders der zweite Abschnitt wirkte auf mich teilweise konstruiert/unglaubwürdig, was es mir schwergemacht hat, wirklich in die Handlung einzutauchen.
Der schwarze Humor bringt zwar eine gewisse Leichtigkeit in die Geschichte, doch insgesamt fehlte mir bei der Umsetzung etwas Tiefe. Die Charaktere, besonders die fünf Frauen, handelten für meinen Geschmack oft unlogisch oder schwer nachvollziehbar. Ich hoffte bis zum Ende, dass sich das noch schlüssig zusammenfügt – was leider nur bedingt der Fall war.
Positiv hervorheben möchte ich die Rückblenden zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die grundsätzlich Potenzial hatten, aber nicht immer klar erkennbaren Sinn für mich boten. Der große Aha-Moment am Ende blieb leider aus – auch wenn sich das Rätsel um den Mörder letztlich löste, fehlte mir der „Wow“-Effekt. Das Ende konnte mich leider nicht richtig abholen.
Fazit:
Ein vielversprechender Anfang und eine rätselhafte Geschichte, die neugierig macht – doch fehlender Tiefgang und teils unrealistische Entwicklungen trüben das Leseerlebnis – so konnte mich das Buch letztlich nicht ganz überzeugen.