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Kerty

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2025

Einfach wahnsinnig gut

House of Hollow - Ein Horror-Fantasy-Roman
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Iris, Vivi und Grey waren als Kinder einen ganzen Monat verschwunden. Wo sie waren oder was ihnen passiert ist, weiss niemand. Auch die Schwestern nicht. Doch danach hat sich vieles geändert. Die Haare ...

Iris, Vivi und Grey waren als Kinder einen ganzen Monat verschwunden. Wo sie waren oder was ihnen passiert ist, weiss niemand. Auch die Schwestern nicht. Doch danach hat sich vieles geändert. Die Haare der Mädchen wurden weiß, ihre Augen wurden schwarz und ihre Haut wurde hell. Die Menschen verhielten sich anders in ihrer Gegenwart, waren wie von ihnen eingenommen. Menschen die gemein zu einer der Schwestern waren, passierte etwas unerklärliches.
Jede der Schwestern hat ihre Art, damit umzugehen. Aber am schwersten ist es wohl für Iris. Sie versucht zu vergessen, dass sie anders ist. Doch als Grey verschwindet, bleibt Iris und Vivi nichts anderes übrig, als nach ihr zu suchen und ihre seltsameb Fähigkeiten zu nutzen.

Der Schreibstil des Buches war sehr gut. Fesselnd und einnehmen. Spannend und mystisch.

Die Sprecherin war super. Sie hat dem Buch eine zusätzliche Atmosphäre verliehen und die Story sehr gut rüber gebracht.

Die Charakter waren alle etwas anders als gewohnt. Alle etwas besonders. Perfekt für das Buch und die Story.

Das Buch selbst war einfach gut. Es war auf seine Art wahnsinnig spannend. Es war abwechslungsreich und hat durch seine Charaktere eine eigene Art Humor eingeflochten. Die Story war bis zum Ende nicht zu durchschauen, was die Lösung umso erstaunlicher macht. Die Story war rund, hatte einen ordentlichen Anteil an mystischem, gute Charaktere und eine Handlung mit der man im Vorfeld einfach nicht rechnen kann.
Die Story hat mich nicht nur sehr positiv überrascht, sondern auch komplett überzeugt.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Was wäre wenn ...

Oracle
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Julian hatte von frühester Zeit an, ein großes Problem. Er hat an Menschem so genannte Marker gesehen. Balkern, Nebel oder auch eine Art Spinnennetze. Julian hat dies furchtbar in Schrecken versetzt. Einige ...

Julian hatte von frühester Zeit an, ein großes Problem. Er hat an Menschem so genannte Marker gesehen. Balkern, Nebel oder auch eine Art Spinnennetze. Julian hat dies furchtbar in Schrecken versetzt. Einige Jahre später, welche er auch in psychiatrischer Behandlung verbracht hat, geht es ihm endlich besser und er wagt die ersten Schritte in ein normales Leben.
Als er mit dem alt Geschehenen auf einem Klassentrefgen endlich abschließend möchte, zeigen sich jedoch seltsame Wendungen. An Stellen, an welchen Julian früher Marker gesehen hat, befinden sich nun Verletzungen oder dauerhaft Schäden, die dadurch entstanden sind. Was hat das zu bedeutet? Steckt etwa mehr hinter Julians ehemaliger psychose?

Der Schreibstil des Buches war wirklich sehr gut. Wie von Ursula Poznanski gewohnt wollte man einfach weiterlesen.

Die Charakter, besonders Julian, waren interessant und sehr unterschiedlich aufgebaut. Die Story um manche der Personen hätte ich gern weiterverfolgt.

Die Story selbst ist schön Kurzweilig. Erst lernt man Julians Geschichte und sein Umfeld kennen und schon geht es los. Die Story ist wahnsinnig interessant und ich war immer wieder hin und her gerissen, was an Julians Marker wirklich dran ist. Besonders das große Chaos am Ende war absolut gelungen und hat mich selbst zweifeln lassen. Absolut gelungen wird immer wieder mit der Wahrnehmung um Julian gespielt und auch mit seinem Glauben an sich selbst.
Alles in allem ist dies ein wirklich gelungenes Jugendbuch und eine geniale Story.
Definitiv eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Interessant, aber leider nicht spannend

Die Kammer
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Sättigungstaucher ist nicht einfach ein Job, es ist eine Einstellung. Man muss sich bewusst für den Job entscheiden, wissen, was auf einen zukommt und sich für dieses Leben entscheiden. So geht es sechs ...

Sättigungstaucher ist nicht einfach ein Job, es ist eine Einstellung. Man muss sich bewusst für den Job entscheiden, wissen, was auf einen zukommt und sich für dieses Leben entscheiden. So geht es sechs Sättigungstauchern, unter Ihnen Ellen. Eine Frau, eine absolute Seltenheit in diesem Job. Gemeinsam sind die sechs in einer kleinen Kammer eingesperrt. Machen ihren Job unter schweren Bedingungen, bis das undenkbar passiert und einer von Ihnen ums Leben kommt. Erst nach einer Dekompression darf die Kammer wieder geöffnet werden. Doch in diesen Tagen kann viel passieren.

Der Schreibstil war angenehm, wenn auch sehr detailliert. Da das Buch oft sehr fachlich ist, ist es nicht Mal eben gelesen. Aber der Autor versucht es einem schön möglichst gut zu erklären.

Die Charakter lernt man nach und nach besser kennen. In dieser Kammer geben sie immer mehr von sich preis und lernt weiss man über das erste Opfer nachher fast nichts, während man von anderen schon einiges versteht. Besonders die Beweggründe.

Die Story selbst ist teilweise wirklich etwas zu detailliert. Sowas ist war Grundsätzlich nicht schlecht, aber hier war es etwas viel. Zudem wurden manche Routinen immer und immer wiederholt. Nachher wurde deutlich warum, dennoch streckt es die Story schon ganz schön. Insgesamt lernt man viel über die Situation und den Job. Es ist wirklich interessant, aber leider nicht spannend. Die Inneren Konflikte nehmen einen so großen Raum ein, dass das eigentliche Problem immer wieder in den Hintergrund rückt. Der Tod selbst nimmt einen kleinen Raum ein, im Vordergrund stehen die Taucher. Ihr Umgang mit der Situation, ihr innerer Kamp.
Alles in allem ist es ein sehr interessantes Buch. Aber mir fehlt das Bedrohliche, das Spannende. Die Auflösung war zu erahnen, ist aber dennoch gelungen. Nur leider ändert das nichts an dem Gesamteindruck. Wer jedoch viel Input wünscht, ist hier definitiv richtig.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Gute Unterhaltung

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
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Der Ghul von Carrington Manor bewacht das alte Anwesen und wird regelmäßig gesichtet.
Es ist der ehemalige Besitzer von Carrington Manor, welcher ermordet worden ist. Nun will er Rache für die Vergangenheit. ...

Der Ghul von Carrington Manor bewacht das alte Anwesen und wird regelmäßig gesichtet.
Es ist der ehemalige Besitzer von Carrington Manor, welcher ermordet worden ist. Nun will er Rache für die Vergangenheit. So heisst es.
Brad und seine Freundin wollen diesem Mythos auf den Grund gehen, passend zu Brads Show. Doch stellt sich dies als sehr schlechte Idee heraus.
Am nächsten Tag werden in Carrington Manor zwei Leichen gefunden. Handelt es sich wirklich um Opfer des Carrington Ghul?
Cam, Jonesy, Amber und Buffy lässt das Gerede nicht kalt und so beschließen die vier Freunde, sich Carrington Manor mal genauer anzusehen.
Eine Idee, die schon Brad und seine Freundin teuer zu stehen bekommen hat.

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Schön locker und leicht und dennoch sehr unterhaltsam.

Die Charakter waren zur Story passend, aber nichts besonderes. Das Geplänkel zwischen den Charakteren hat einem das Gefühl gegeben, sie gut zu kennen. Auch wenn mir der Augenmerk im ersten Drittel fast ein bisschen zu sehr auf dem Zwischenmenschlichen lag.

Die Story selbst war sehr gelungen. Nachdem das Geplänkel nach dem ersten Drittel deutlich weniger wurde und es mehr im die eigentliche Handlung ging, war es wirklich unterhaltsam. Für ein Jugendbuch hatte es definitiv einige spannende Elemente. Mich persönlich hat es etwas anders Mysterie Crew erinnert. Besonders gelungen war es, dass auch die Charaktere einige Geheimnisse hatten, die es zu ergründen galt. Das Ende war ein gekonnten Abschluss. Das warum war zeitig klar, aber auf das wer bin ich nicht vorher gekommen.
Alles in allem ein gutes Buche, welches ab 2/3 Drittel deutlich an Fahrt aufnimmt.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Es geht heiß her

Lichterloh - Funken in der Luft
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Das Abenteuer in Rußstadt ist noch nicht vorbei. Zu den Ungeheuerlichkeiten, die Cleo und Leander herausgefunden haben, kommt nun eine neues Unglück.
Eine Feuerteufel treibt sein Unwesen. Die Schornsteinfeger ...

Das Abenteuer in Rußstadt ist noch nicht vorbei. Zu den Ungeheuerlichkeiten, die Cleo und Leander herausgefunden haben, kommt nun eine neues Unglück.
Eine Feuerteufel treibt sein Unwesen. Die Schornsteinfeger müssen etwas unternehmen, bevor der Feuerteufel Leben fordert. Doch stoßen diese Maßnahmen auf wenig Gegenliebe und der Unmut der Bevölkerung steigt weiter. Cleo bekommt am eigenen Leib zu spüren, was es heisst, auf der Seite der Schornsteinfeger zu sein. Gemeinsam mit Leander muss sie den schmalen Grad finden, den Leuten zu helfen und den Feuerteufel ausfindig zu machen.
Doch eines festigt sich in den Köpfen aller, die Industriellen müssen weg.

Der Schreibstil war wieder sehr angenehm. Ich konnte der Story sehr gut folgen und der Hergang war schön flüssig.

Die Charakter, besonders Leander, machen einen wahnsinnigen Entwicklungssprung. Man merkt übers Buch hinweg deutlich, dass viele, auch Cleo, zum Nachdenken angeregt werden.

Die Story selbst könnte etwas spannender sein. Es gibt viele seitliche Ausläufer, die für die Story zwar relevant sind, aber auch etwas knapper behandelt werden könnten. Ich gehe aktuell davon aus, dass vieles davon eine Vorbereitung auf Band drei ist.
Die Entwicklung der Charakter ist in diesem Teil sehr deutlich und wirklich schön ausgearbeitet. Grundsätzlich hätte ich Cleos weiter anhaltender Kampf in den Reihen der Schornsteinfeger jedoch noch stärker interessiert.
Der Feuerteufel ist sehr interessant gemacht und die Auflösung nur in Teilen vorher zu erahnen. Es hätte für mich gern noch etwas drastischer sein dürfen, aber die Story zieht vor allem auf die allgemeine Entwicklung ab.
Für mich war dies eine gelungene Fortsetzung, auch wenn Band 1 mit persönlicher besser gefallen hat.

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