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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Relativ triviale Liebesgeschichte

Now and Forever - Weil ich dich liebe
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Angefangen hat die Geschichte von Jillian und Liam wirklich gut und der Schreibstil ist auch super, sehr angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings wurde es zwischendrin teilweise etwas sehr trivial, noch ...

Angefangen hat die Geschichte von Jillian und Liam wirklich gut und der Schreibstil ist auch super, sehr angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings wurde es zwischendrin teilweise etwas sehr trivial, noch immer mit teilweise sehr schönen Szenen, aber nicht wirklich packend.

Vor allem hatte ich erwartet, dass die Geschichte sehr emotional werden würde, sehr romantisch und dramatisch, aber das blieb leider größtenteils aus. Dafür gibt es ziemlich viel typisches Beziehungs-Hin und Her, erstaunlich viel Sex und einiges Palaver zwischen Jill und ihrer Mutter Tara. Auch konnte ich mit dem Kurs in der Uni so gar nichts anfangen, fand das ganze Thema recht unrealistisch. Gibt es solche Kurse wirklich an ernstzunehmenden Unis in Amerika? Gefehlt hat mir ebenfalls, dass man mehr über Jills Krankheit erfährt. Diese ist zwar mal etwas, wovon ich in dem Zusammenhang noch nichts gelesen habe, was ich auch richtig gut fand, allerdings wurde diese immer wieder nur angedeutet, bevor sie erst gegen Ende wirklich zum Tragen kam und dann gab es natürlich erst einmal wieder das typische Drama. Schön fand ich aber durchaus die Beziehung zwischen Jill und Liam, vor allem, dass er so ein lieber Typ und sehr geduldig mit ihr ist. Auch die Freundschaft zwischen Jill, Jess und Cassie war echt süß. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so richtig in ihren Bann ziehen.

Im Großen und Ganzen war die Geschichte also nicht ganz das, was ich erwartet hatte, weshalb ich auch etwas enttäuscht bin. Dennoch war sie relativ unterhaltsam, ließ sich leicht weglesen und vor allem Liam war als Charakter echt süß, wohingegen mich Jillian teilweise etwas genervt hat. Trotzdem will ich die Trilogie weiterlesen und bin schon gespannt auf die Liebesgeschichte von Jess und Roman.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Fantasy und Romance im historisch, orientalischen Setting

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Dieses Buch ist schon irgendwie etwas Besonderes und dennoch nicht perfekt. Dafür lebt die Geschichte vom wunderschönen, historischen und gleichzeitig orientalischen Setting, sowie dem lebhaften, sehr ...

Dieses Buch ist schon irgendwie etwas Besonderes und dennoch nicht perfekt. Dafür lebt die Geschichte vom wunderschönen, historischen und gleichzeitig orientalischen Setting, sowie dem lebhaften, sehr bildlichen Schreibstil.

Dabei hat mir gerade der Anfang wirklich sehr gefallen, denn dieser hat die Protagonistin sehr gut vorgestellt und in die eigentliche Geschichte hineingeführt. Die Mitte hatte dann leider ein paar Längen, das Ende war aber wieder durchaus spannend. Sogar ein tragischer Tod muss verkraftet werden. Die Mischung aus Fantasy mit ein bisschen Magie und der sehr dezenten Liebesgeschichte mit teilweise witzigen Momenten und einigen geistreichen Dialogen, fand ich super. Zudem gibt es einige Wendungen, die ich nicht erwartet hätte und die wirklich gut konstruiert waren. Auch, dass man hier und da noch etwas über die ägyptische Geschichte und Mythologie lernt, macht dieses Buch besonders. Das Ende des Romans war dann, wie bereits erwähnt, noch einmal echt spannend und es gibt einen doch recht unerwarteten Dreh, der gespannt auf Band zwei macht.

Dazu kommt die sehr interessante Protagonistin, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Inez ist nämlich einfach großartig, aufgeweckt und lässt sich, wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, nicht stoppen, Konventionen hin oder her. Man kann also sagen, sie ist ihrer Zeit, die Geschichte spielt 1884, durchaus voraus, mutig und irgendwie auch störrisch, was sie super sympathisch macht. With mochte ich im Großen und Ganzen auch ganz gern, fand ihn aber nicht super besonders. Dafür haben Inez' Onkel und Eltern für einige Überraschungen gesorgt.

Alles in allem ist dieser Roman wirklich gut und die Geschichte ist durchaus interessant und unterhaltsam. Das Setting ist großartig, der Schreibstil richtig toll und die Protagonistin habe ich geliebt. Dennoch zieht sich die Geschichte hier und da etwas und ein paar Seiten weniger hätten dem Buch durchaus gutgetan. Auf Band zwei bin ich trotzdem gespannt.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Recht durchwachsen

DREADFUL: A Dark Retelling
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Von allen Bänden dieser Trilogie ist es mir leider bei diesem hier am schwersten gefallen, in die Geschichte hineinzufinden. Die ersten paar Seiten fand ich zwar noch sehr interessant und sie haben eine ...

Von allen Bänden dieser Trilogie ist es mir leider bei diesem hier am schwersten gefallen, in die Geschichte hineinzufinden. Die ersten paar Seiten fand ich zwar noch sehr interessant und sie haben eine echt coole Handlung versprochen, doch für mich wurde es dann schon bald ziemlich verwirrend und es hat sich teilweise echt gezogen, bis es ab etwa der Hälfte richtig gut wurde, spannend, sexy und sogar romantisch. Dennoch musste ich mich halt erst einmal bis dahin durchkämpfen, was echt nicht so schön war.

Dabei hat dieser Band eigentlich eine wirklich schöne Grundgeschichte, basierend auf dem Stück „Sweeney Todd“, wieder mit der Mafia im Hintergrund und einer Rachestory, wobei die Rache hier von der Protagonistin Talia ausgeht. Natürlich wurde es dahingehend, aber auch insgesamt wieder ziemlich brutal und blutig, was ich nicht unbedingt mochte, was aber wieder irgendwie dazu gehörte. Richtig toll fand ich allerdings die Liebesgeschichte zwischen Talia und Sev, die einerseits super spicy ist, andererseits aber obendrein echt romantisch. Vor allem mochte ich, dass Sev sich auch mal für Talia selbst demütigen kann, ihr gegenüber, bis auf eine Ausnahme, super liebevoll und loyal ist, aber auch echt besessen von ihr. Die Sexszenen sind hier jedoch auch wieder recht durchwachsen, manchmal echt prickelnd und sexy, manchmal aber auch etwas skurril. Ebenfalls schön war das italienische Flair, mitten in Amerika und die damit einhergehende Atmosphäre. Das Ende der Geschichte fand ich an diesem Band aber am besten, denn dieses war echt süß, fast schon kitschig für dieses Genre.

Alles in allem fand ich diesen Band recht durchwachsen, der Anfang wirklich zäh, der Rest aber echt spannend und unterhaltsam, die Liebesgeschichte wirklich toll. Die Charaktere waren auch super geschrieben und ich mochte vor allem Talias Nonnos Tony und Joe. Dennoch bin ich froh, dass ich die Trilogie hiermit abgeschlossen habe.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Tolle, sexy Liebesgeschichte a la Romeo und Julia

ROUGE: A Dark Retelling
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Am Anfang hatte ich echt noch ein paar Probleme, in die Geschichte hineinzukommen, zumal gerade anfangs nicht so richtig klar wird, auf welchem Theaterstück das Buch basiert. Wenn man sich dann aber näher ...

Am Anfang hatte ich echt noch ein paar Probleme, in die Geschichte hineinzukommen, zumal gerade anfangs nicht so richtig klar wird, auf welchem Theaterstück das Buch basiert. Wenn man sich dann aber näher damit beschäftigt, merkt man schnell, dass sich die Autorin hier mehrerer Dramen angenommen hat und diese wild miteinander vermischt, unter anderem Romeo und Julia als auch Moulin Rouge. Mir hat das, um ehrlich zu sein, echt ganz gut gefallen.

Nachdem ich einmal in der Geschichte drin war, fand ich sie auch echt spannend, oft ziemlich sexy, mit gut geschriebenen Sexszenen und vor allem fehlte es ihr auch nicht an einer Portion Romantik. Aber auch mit einer Menge Gewalt kommt dieser Roman daher, körperliche Gewalt gegen Lacey, Gewalt der Männer gegeneinander und auch psychische Gewalt, die ich auf keinen Fall gutheißen kann, die aber irgendwie auch dazu gehörte. Überhaupt gibt es hier eine große Rivalität und gerade, dass Lacey Kians Feind versprochen ist, macht die Geschichte sehr interessant. Schön fand ich daher vor allem die Liebesgeschichte zwischen Lacey und Kian, denn diese ist eine wahre Achterbahnfahrt. Früher einander versprochen, holt sich Kian Lacey zurück, wozu einige Überraschungen für sie dazu gehören, und beschützt sie vor ihrem neuen Verlobten, der ein richtiger Fiesling ist. Dabei ist er einerseits super brutal und kennt kein Gewissen, wenn es um seine Feinde geht, gleichzeitig ist er Lacey gegenüber einfach nur ein Traummann, sehr respektvoll und loyal.

Überhaupt fand ich die Charaktere wirklich gut geschrieben, teilweise super sympathisch, wenn ich auch nicht alles gut finde, was sie tun, teilweise nicht sehr durchschaubar, teilweise aber auch wirklich böse und gemein. Vor allem mochte ich Lacey, denn sie lässt sich nicht so einfach einsperren, weiß sich zu wehren und ihren Gegenüber herauszufordern. Bis auf die viele Gewalt fand ich auch Kian wirklich toll und sexy. Monroe hingegen ist ein Antagonist, wie man ihn nur hassen kann und dennoch fand ich sein Ende echt böse.

Alles in allem muss ich sagen, war dieser Band der Trilogie für mich zwar noch immer nicht perfekt, aber dennoch um einiges besser als Band eins, wenn auch dieser nicht wirklich schlecht war. Auf jeden Fall wurde ich aber gut unterhalten und fand vor allem die Liebesgeschichte sehr überzeugend.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Böse und perfide Psychospielchen

Der kalte Hauch der Angst
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Ich muss zugeben, dass ich nach den verschiedenen, teilweise nicht so guten Bewertungen für dieses Buch, eher skeptisch war, ob es mir gefallen würde. Aber letztendlich bin ich, bis auf Kleinigkeiten, ...

Ich muss zugeben, dass ich nach den verschiedenen, teilweise nicht so guten Bewertungen für dieses Buch, eher skeptisch war, ob es mir gefallen würde. Aber letztendlich bin ich, bis auf Kleinigkeiten, doch recht positiv überrascht, denn die Geschichte war mal etwas anderes, als in anderen Thrillern und durchaus gut.

So ist dieser Thriller in vier verschiedene Abschnitte eingeteilt, die durchaus Sinn ergeben, und damit auch aus mindestens zwei Perspektiven erzählt. Bereits im zweiten Abschnitt wird dabei so einiges klar, denn ab da tritt neben Sophie noch eine zweite Hauptfigur auf, die einerseits super interessant ist, aber auch wirklich bösartig. Zudem erfährt man durch diese Figur auch, was es mit all den Dingen auf sich hat, die Sophie geschehen. Dennoch bleibt die Geschichte von vorn bis hinten wirklich spannend, wird gegen Ende sogar noch spannender. Hier bekommt man nämlich ein richtig böses und perfides Psychospielchen vorgesetzt, welches auch noch echt gut konstruiert wurde. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Geschichte manchmal etwas unrealistisch wirkte, aber das hat mich irgendwie so gar nicht gestört, weil ich dennoch mitgerissen wurde. Dafür fand ich den Schreibstil gerade am Anfang noch sehr schlicht und etwas stockend, was aber im Verlauf der Geschichte besser wurde.

Was ich allerdings auch super fand, waren die Charaktere, wobei gar nicht so viele davon eine wirklich große Rolle spielen, denn eigentlich dreht sich die Geschichte größtenteils um Sophie und vorgenannte Person, wobei Sophie die Protagonistin ist und die andere Person ein typischer Antagonist, ein Bösewicht und gewissermaßen ein Psychopath. Alle anderen Figuren, wie Sophies beste Freundin oder ihr Vater, sind eher Statisten, wobei die beiden aber gegen Ende der Geschichte dann doch noch einmal wichtig werden. Auf jeden Fall sind sie aber allesamt echt gut geschrieben und vor allem Sophie ist einerseits echt bemitleidenswert, bei allem, was ihr, ohne, dass sie es weiß, angetan wird, andererseits aber auch super stark und einfallsreich.

Alles in allem fand ich diesen Psychothriller echt gut, super spannend und eben gerade auf der psychischen Ebene echt nicht immer leicht zu ertragen. Allerdings kann ich auch verstehen, wenn der ein oder andere Probleme mit dem Schreibstil hat, denn dieser ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Dennoch ein guter, mitreißender Thriller.

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