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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2024

ein sehr facettenreiches Buch

Als wir im Schnee Blumen pflückten
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„Als wir im Schnee Blumen pflückten“ von Tina Hanesk war für mich ein überraschendes Leseerlebnis.
Es ist die Geschichte von Marriddja und Biera, aber auch die Geschichte über die Kultur der Samen, ihren ...

„Als wir im Schnee Blumen pflückten“ von Tina Hanesk war für mich ein überraschendes Leseerlebnis.
Es ist die Geschichte von Marriddja und Biera, aber auch die Geschichte über die Kultur der Samen, ihren Bezug zur Natur, zu Mythen und Geschichten und ihre Trauer um „ihren Sohn“.
Mariddja und Biera sind seit Jahrzehnten ein Paar. Als Marridja erfährt, dass sie an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat und man ihr nahelegt in ein Pflegeheim zu gehen, ist sie verzweifelt. Sie kann doch ihren Biera, der immer dezenter wird, noch allein lassen.Ihren „Sohn“, der bei ihnen aufgewachsen ist und den man ihnen weggenommen hat, hat sie schon lange nicht mehr gesehen und. So macht sie sich auf die Suche.

Dieses Buch hat mich sehr berührt, hat mich zum Lachen und zum Nachdenken gebracht und konnte mich mit vielen Informationen über die Kultur der Samen überraschen und fesseln.

Ein angenehmer und humorvoller Schreibstil hat mich dann auch noch gut unterhalten, sodass ich das Buch gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

hat mir genauso gut gefallen wie der Vorgänger

Still ist die Nacht (Ein Fall für Maya Topelius 2)
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Maya Topelius ist Kriminalinspektorin und urlaubsreif.Deswegen meldet sie sich bei einem Yogaretreat auf einer abgelegenen Schäreninsel an,um endlich Kraft zu tanken und abzuschalten. Dass ihre Freundin ...

Maya Topelius ist Kriminalinspektorin und urlaubsreif.Deswegen meldet sie sich bei einem Yogaretreat auf einer abgelegenen Schäreninsel an,um endlich Kraft zu tanken und abzuschalten. Dass ihre Freundin dieses Yogakurs leitet, hat sie darin bestärkt, dass es richtig war das zu tun.Doch leider wird es nichts mit der Entspannung, denn nach Mittsommer wird eine Leiche im Schilf gefunden und dadurch, dass niemand weiß, dass Maya bei der Polizei arbeitet,hat sie die Möglichkeit undercover zu ermitteln. Als dann noch ein Sturm die Verbindung zum Festland kappt,kocht die Stimmung auf der Insel hoch.

Genauso wie schon der erste Band dieser Reihe,konnte mich auch dieses Buch wieder gut unterhalten.Maya ist für mich eine Sympathieträgerin und zusammen mit der Spannung und der atmosphärischen Stimmung auf der Insel, wurde das Buch für mich zu einem unterhaltsamen Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 29.10.2024

spannender Beginn einer Dilogie

Herrliche Zeiten - Die Himmelsstürmer
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Der neue Peter Prange Roman spielt rund um die Jahrtausendwende, beginnend 1871, nach der Ende des deutsch-französischen Krieges in Karlsbad.
Dort lernen sich die dreiProtagonisten dieses Romans kennen ...

Der neue Peter Prange Roman spielt rund um die Jahrtausendwende, beginnend 1871, nach der Ende des deutsch-französischen Krieges in Karlsbad.
Dort lernen sich die dreiProtagonisten dieses Romans kennen und freunden sich an.

Vicki,Industriellentochter aus London, der Koch Auguste Esscoffier ( die einzig historisch verbürgte Figur) und der deutsche Ingenieur Paul Biermann.
Alle drei sehen der Zukunft mit Hoffnung und einer Menge Ideen entgegen.
Vicky träumt von der Untertunnelung des Ärmelkanals, Auguste will Meisterkoch mit eigenem Restaurant werden und Paul am Bau des Kurfürstendammes mitwirken.

Peter Prange verbindet die Lebenswege dieser drei Protagonisten geschickt mit den historischen Ereignissen der damaligen Zeit, die durch die anschauliche und spannende Erzählweise vor den Augen der Leser entsteht.

Die Lebenswege der drei Freunde kreuzen sich immer wieder, durch ihre beruflichen Ambitionen.

Peter Prange ist ein großartiger Erzähler und so wurde mir als Leser trotz des seitenstarken Buches nicht langweilig und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung dieser Dilogie.

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Veröffentlicht am 29.10.2024

hat Spaß gemacht

Wohnverwandtschaften
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„Wohnverwandtschaften „ist das erste Buch der Autorin das ich lese, ihre anderen Bücher habe ich nicht gelesen, werde es aber nachholen.
In diesem Buch geht es um eine besondere Wohnform, die aus vier ...

„Wohnverwandtschaften „ist das erste Buch der Autorin das ich lese, ihre anderen Bücher habe ich nicht gelesen, werde es aber nachholen.
In diesem Buch geht es um eine besondere Wohnform, die aus vier Bewohnern besteht.
Constanze stößt zuletzt zu der Gruppe, nachdem sie sich von ihrem Freund getrennt hat.
Murat, Jörg und Anke wohnen schon länger zusammen, alle vier nicht mehr im taufrischen Alter, wie man es von WG Bewohnern sonst gewohnt ist.
Aus wechselnder Perspektive dieser vier erfährt der Leser viel über das Zusammenleben und vor allem über die unterschiedlichen Charaktere.ich habe alle als sympathisch und sehr facettenreich erlebt, die sich im Laufe der Geschichte auch weiterentwickelt haben, was ich immer als sehr positiv in einem Buch empfinde.
Auf die Probe wird diese Gemeinschaft gestellt durch die fortschreitende Demenz von Jörg.

Ich habe des Öfteren beim Lesen dieses wirklich unterhaltsamen Buches gedacht, So eine WG im Fortgeschrittenen Alter ist doch eine tolle Sache. Soziale Kontakte sind da und gegenseitige Unterstützung. Sicherlich hat jeder so seine Eigenarten im Alter entwickelt, mit dem sich alle irgendwie arrangieren müssen,aber das sollte einen nicht abschrecken. Die Vorteile überwiegen.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen und unterhaltsamen Schreibstil, der auch des Öfteren zum Schmunzeln und Lachen anregt und mich das Buch hat genießen lassen.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Reise in die Vergangeneheit

Tage mit Milena
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Katrin Burseg ist eine von mir sehr geschätzte Autorin und ich freue mich immer wieder etwas neues von ihr zu lesen.

Mit ihrem neuen Buch " Tage mit Milena" taucht sie ein in die Hausbesetzerszene der ...

Katrin Burseg ist eine von mir sehr geschätzte Autorin und ich freue mich immer wieder etwas neues von ihr zu lesen.

Mit ihrem neuen Buch " Tage mit Milena" taucht sie ein in die Hausbesetzerszene der 80 ziger Jahre in Hamburg und schlägt einen Bogen zur heutigen Protestbewegung der Klimaaktivisten.

Im Mittelpunkt des Buches steht Anniker. Sie lebt in Lübeck und betreibt dort eine Buchhandlung.Zusammen mit ihrem Mann lebt sie ein umweltbeswusstes Leben. Als sie eines Tages der Aktivistin Luzie begegnet, erinnert sie sich an ihre eigene Zeit des Widerstandes und ihre Freundin Milena.

Katrin Burseg greift meiner Meinung nach immer sehr interessante Themen in ihren Büchern auf und verarbeitet sie interessant und unterhaltsam.

Bei diesem Buch ist der Beginn etwas holprig, aber das Buch nimmt nach einer kleinen Weile Fahrt auf und wird dann zu einem sehr unterhaltsamen Leseerlebnis , in dem die Autorin einen interessanten Bogen zu den heutigen Protestbewegungen schlägt und die Art des Widerstandes in verschiedenen Facetten beschriebt. Ein also sehr aktuelles Thema.

Mit hat dieses Buch trotz der kleinen Schwäche am Anfang wieder sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

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