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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

sehr amüsant

Wir Freitagsmänner
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Der Autor Hans-Gerd Raeth ist für seinen humorvollen Schreibstil bekannt und er konnte mich auch mit seinem neuen Werk „Wir Freitagsmänner“ wieder bestens unterhalten.Wer sich als Mann humorvoll über das ...

Der Autor Hans-Gerd Raeth ist für seinen humorvollen Schreibstil bekannt und er konnte mich auch mit seinem neuen Werk „Wir Freitagsmänner“ wieder bestens unterhalten.Wer sich als Mann humorvoll über das nicht sehr im Mittelpunkt stehenden Themas „männliche Wechseljahre“, die es durchaus gibt, kundig machen will, kann das mit diesem Buch auf sehr humorvolle Art und Weise tun.
Diese flüssig geschrieben Geschichte, die ihre Figuren liebevoll, aber auch witzig beschreibt, stellt die weißen Männer der Boomergeneration in den Mittelpunkt, lässt sie an sich und ihrer Männlichkeit zweifeln, sich mit Tinder auseinandersetzen und mach lustigen Weg gehen. Die Frauen kommen in diesem Buch nicht besonders gut weg, was ich aber auch gerecht finden, werden wir Männer doch in Frauenromanen auch nicht unbedingt als sympathisch und verständnisvoll dargestellt.

Wer sich also köstlich amüsieren will, der kann dies mit diesem Buch tun.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

tolle geschichte mit überzeugender Protagonistin

Little Hollywood
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" Little Hollywood" von Inga Hanka war für mich eine kleine Reise zurück in die Vergangenheit. " Little Hollywood " ist eine Videothek in die sich die Protagonistin dieses Buches , Leo, flüchtet, um ihren ...

" Little Hollywood" von Inga Hanka war für mich eine kleine Reise zurück in die Vergangenheit. " Little Hollywood " ist eine Videothek in die sich die Protagonistin dieses Buches , Leo, flüchtet, um ihren Alltagsproblemen zu entfliehen und die sind nicht ohne. Ein Schlägervater und weitere Probleme in der Familie , erinnern und das ist hier schon öfter erwähnt worden, ein wenig an " 22 Bahnen". Ich finde es immer etwas schwierig, da Vergleiche anzustellen, denn Probleme sind immer individuell.
Trotzdem ist solch ein solcher Vergleich legitim und sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen, handelt es sich doch bei deiden um junge Protagonisten, die ihren Weg, trotz schlechter Startbedingungen finden müssen.
UNd so ist dieses wirklich atmosphärisch geschriebene Buch auch eine Geschichte über Neuanfang, Sinnsuche und Freiheit, die mir, abgesehen davon, dass sie mich in meine Jugend zurückgeführt hat, was mir ausnehmend gut gefallen hat, lange im Gedächtnis bleiben wird.
Dicke Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

eine berührende Geschichte

Elbland
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"Elbland " von Claudia Rikl ist für mich eines der wenigen Highlights im noch neuen Lesejahr 2026. Ich kenne schon ihr Buch " Wellenkinder" was mir damals auch sehr gut gefallen hat und was sie unter dem ...

"Elbland " von Claudia Rikl ist für mich eines der wenigen Highlights im noch neuen Lesejahr 2026. Ich kenne schon ihr Buch " Wellenkinder" was mir damals auch sehr gut gefallen hat und was sie unter dem Namen Liv Marie, Bahrow geschrieben. Welches ihr wahrer Name ist und welcher Pseudonym, wiß ich leider nicht.

In "Elbland erzählt Claudia Rikl eine Familiengeschichte, angelehnt an das Schicksal ihrer Großmutter, die sicherlich kein Einzelfall ist. Traumatische Erlebnisse, die nie aufgearbeitet wurden und somit an weitere Generationen weitergegeben wurden.

Wir lernen Nina kennen, die ihre schwer depressive Mutter bis zu ihrem Tod gepflegt hat. Ihre Schwester hat das Elternhaus schon früh verlassen und auch ihr Vater ging und gründete eine neue Familie. Alles schmerzhafte Erlebnisse für Nina. Sie erinnert sich, dass dieser Bruch mit einem Urlaub im Jahhr 1987 zusammenhing, dem Urlaub nachdem ihre Familie zerbrach.

Sie will unbedingt herausfinden , was geschah und begibt sich auf Spurensuche im Heimatland ihrer Mutter.

Auf drei Zeitebenen 1945/1987 und in der Gegenwart ist diese Geschichte geschrieben, die Stück dür Stück aufklärt, was geschehen ist und warum diese Familie zerbrach.

Mit vielen interessanten Informationen aus der Vergangenheit und in einem sehr emphatischen Erzählstil, erlebt der Leser das Schicksal einer Familie, die sicherlich kein Einzelfall ist. Menschen, die für ihr Leben gezeichnet sind und ihre Erlebnisse nie verwinden können und in nachfolgende Generationen weitergeben.

Eine dicke Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 31.03.2026

spannender Beginn einer neuen Reihe

Moorland. Die Zwillinge
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Das Moor ist ein Ort, der sowohl mystisch, als auch angsteinflößend sein kann. Es ist schon in vielen Filmen vorgekommen und viele Menschen sind nicht wieder aus dem Moor zurückgekommen.
Andreas Winkelmann ...

Das Moor ist ein Ort, der sowohl mystisch, als auch angsteinflößend sein kann. Es ist schon in vielen Filmen vorgekommen und viele Menschen sind nicht wieder aus dem Moor zurückgekommen.
Andreas Winkelmann hat dieses Setting für das Buch einer neuen Reihe gewählt und die atmosphärischen Schilderungen dieses Ortes sind ihm ausgezeichnet gelungen.
Malta Gold ist in diesem Buch die Ermittlerin, die nach langer Abwesenheit zurück in ihren Heimatort kommt. Sie mag das Moor im Gegensatz zu ihrer Mutter überhaupt nicht, muss aber hier ermitteln, da zwei Jugendliche, die Zwillinge Nike und Jana hier verschwunden sind. Für Sozial Media sind sie an diesen Ort gekommen, um auf diesen mystischen Ort aufmerksamer machen und mögliche viele Klicks zu generieren.
Die Suche gestaltet sich aufgrund des Nebels, der hier vorherrscht sehr schwierig.
Auch ein Autounfall, der sich kurz zuvor ereignet hat , gibt Rätsel auf, genauso wie ein Selbstmord.

Andreas Winkelmann weiß wie man durch Atmosphäre Spannung erzeugt und das gelingt ihm in diesem Buch sehr gut. Seine Figuren sind gut gezeichnet, der Schreibstil flüssig und es läuft einem beim Lesen so manche Gänsehaut über den Körper.

Ein gelungener erster Teil einer neuen Krimireihe.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

ein Garant für spannende Unterhaltung

Das Signal
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Ursula Poznanskis Thriller sind für mich immer spannende Leseerlebnisse und auch mit ihrem neuen Thriller " Das Signal " hat sie mich nicht enttäuscht.

Viola und Adam sind seit 6 Jahren verheiratet und ...

Ursula Poznanskis Thriller sind für mich immer spannende Leseerlebnisse und auch mit ihrem neuen Thriller " Das Signal " hat sie mich nicht enttäuscht.

Viola und Adam sind seit 6 Jahren verheiratet und haben sich gerade ein kleines Anwesen auf dem Land gekauft. Adam ist Weinliebhaber und renoviert gerade einen Weinkeller, der außerhalb des Hauses liegt. Genau in diesem Weinkeller verunglückt Viola, die sich weder an den Unfall erinnern kann, noch wei?, warum sie in diesen Keller gegangen ist. Sie verliert bei diesem Unfall ein Bein und ist fortan, aber vor allem für die nahe Zukunft auf Hilfe angewiesen, bis sie ihre Prothese bekommt. Ihr Mann stellt eine rumänische Plegekraft ein, mit der Viola überhaußt nicht zurecht kommt. Otilia möchte sie am liebsten einsperren und ans Bett fesseln, Viola aber tut aller, um selbstständig zu werden.
Die Situation wird immer undurchsichtiger, nachdem Viola einige Telefonate ihres Mannes belauscht. Sie weiß nicht mehr , ob sie ihm trauen kann und so beginnt sie ihn, aber auch Otilia und eine Freundin zu tracken, da ihr andere Möglichkeiten verwehrt sind. Was sie allerdings dabei erfährt, beuhigt sie keineswegs. Sie beginnt für sich einen Plan zu machen und ahnt immm er mehr, was hinter diesen ganzen Sache steckt.

Für mich war dieses Buch wieder ein absolut spannendes Leseerlebnis. Düster und atmospärisch kommt dieses Buch rüber, das bis zum Ende seine Spannung hält. Man fiebert mit Viola mit. deren Ausgangssituation zu Anfang mehr als schlecht aussah. Wie sich das ganze entwickelt, ist absolut faszinierend und die Auflösung überraschend. Super !

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