Cover-Bild Maja & Natascha
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Hardcover
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 23.06.2026
  • ISBN: 9783365012970
Elyse Durham

Maja & Natascha

Roman | Einzigartiger, faszinierender Einblick in die Welt des sowjetischen Balletts | Zwei unzertrennliche Schwestern, die zu Konkurrentinnen werden | Beeindruckendes Debüt
Brigitte Jakobeit (Übersetzer)

Zwillingsschwestern, die für ihren Traum kämpfen und zu Konkurrentinnen werden

Leningrad, 1958. Die Zwillingsschwestern Maja und Natascha haben ihr ganzes Leben lang auf ein Ziel hingearbeitet: Sie wollen wie ihre verstorbene Mutter beim Kirow-Ballett tanzen und die Kompanie auf ihre Amerika-Tournee begleiten. Doch ein neues Gesetz des Kremls stellt ihr Leben auf den Kopf: Aus Angst vor Überläufern dürfen Familienmitglieder nicht mehr gemeinsam ins Ausland reisen. Das Kirow kann nur eine von ihnen aufnehmen.

Während der Kalte Krieg seinen Höhepunkt erreicht, müssen sich Maja und Natascha mit ihren Loyalitäten auseinandersetzen: gegenüber dem Osten und dem Westen, gegenüber der Regierung, die sie geformt hat, gegenüber ihren Träumen von Freiheit, und immer wieder gegenüber einander.

»Totalitarismus kann wirklich das Schlimmste im Menschen hervorbringen, wie dieses aufsehenerregende Debüt zeigt.«  Kirkus Review

Gekonnt verwebt Elyse Durham in ihrem Debütroman Fiktion und Realität und gibt einen einzigartigen Einblick in die Welt des sowjetischen Balletts.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2026

Ein tolles Buch

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Dieser Roman erzählt die Geschichte zweier Schwestern die sich mit Leib und Seele dem Tanz verschrieben haben. Immer waren Maja und Natascha die ihre Mutter bei ihrer Geburt verloren haben für alle wie ...


Dieser Roman erzählt die Geschichte zweier Schwestern die sich mit Leib und Seele dem Tanz verschrieben haben. Immer waren Maja und Natascha die ihre Mutter bei ihrer Geburt verloren haben für alle wie eine einzige Einheit.

Doch aus den Schwestern werden Konkurrentinnen und ihre Lebenswege könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Eifersucht zwischen den beiden scheint immer mehr zuzunehmen und sie entfernen sich zusehends voneinander.

Ein tragisches Ereignis trennt sie schließlich vollends voneinander und sie versuchen ihren eigenen Weg alleine zu finden.

Doch wie kann man die Freiheit genießen wenn man nie gelernt hat mit ihr zu leben? Wie kann man Verluste verkraften von denen man dachte sie werden einen nie betreffen? Immer wieder sind die beiden Schwestern in einem Strudel aus Nähe und Distanz, Sicherheit und Gefahr, Freiheit und Zwängen hin und her gerissen und versuchen so ihr Leben zu leben mit all den Verlusten und Freuden die dazugehören.

Ich fand den Roman sehr gelungen, auch für LeserInnen die mit dem Ballet vielleicht nicht so viel zu tun haben. Die Protagonisten finde ich sehr gelungen und authentisch und das Buch war wirklich lesenswert, hatte einige spannende Wendungen zu bieten und hat mich sowohl berührt als auch unterhalten

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Veröffentlicht am 07.08.2026

Das ist wirklich ein Pageturner!

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Ich bin ja immer ein bisschen skeptisch, wenn auf dem Klappentext schon steht, dass man ein Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Bei Maja & Natascha muss ich aber sagen: Es stimmt einfach.

Ich war ...

Ich bin ja immer ein bisschen skeptisch, wenn auf dem Klappentext schon steht, dass man ein Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Bei Maja & Natascha muss ich aber sagen: Es stimmt einfach.

Ich war sofort drin und habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, was ich eigentlich gemacht hätte. Was, wenn ich die Schwester wäre, die gehen darf? Und was, wenn ich diejenige wäre, die bleiben muss? Gerade diese Dynamik zwischen den beiden fand ich unglaublich spannend. Man liebt sich, man möchte der anderen eigentlich nichts wegnehmen und trotzdem entsteht diese Konkurrenz. Nicht, weil man böse oder neidisch ist, sondern weil beide etwas wollen und brauchen. Das Tanzen, die Anerkennung, die Freiheit und letztlich die Möglichkeit, selbst über das eigene Leben zu bestimmen.

Ich fand diesen Konflikt sehr menschlich und gleichzeitig unglaublich gut psychologisch erzählt. Besonders als Frau habe ich mich in vielen Gedanken wiedergefunden. Dieses Gefühl, dass man sich manchmal zwischen verschiedenen Rollen und Erwartungen entscheiden muss und dass die Freiheit der einen gleichzeitig bedeuten kann, dass die andere zurückbleibt, fand ich sehr stark.

Dazu kommt, dass ich selbst lange Ballett getanzt habe. Deshalb hat mich die Welt des Tanzens natürlich noch einmal auf einer ganz persönlichen Ebene erreicht. Ich konnte vieles fühlen und nachvollziehen, was zwischen den Zeilen passiert.

Psychologisch und emotional toll und eindringlich geschrieben!

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Veröffentlicht am 15.07.2026

Geschwisternähe und Konkurrenzkampf

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Maja und Natascha sind Zwillingsschwestern, die kurz nach ihrer Geburt durch den Selbstmord der Mutter, einem großen Balletttalent Russlands, zu Waisen werden. Auch die beiden Schwestern entdecken früh ...

Maja und Natascha sind Zwillingsschwestern, die kurz nach ihrer Geburt durch den Selbstmord der Mutter, einem großen Balletttalent Russlands, zu Waisen werden. Auch die beiden Schwestern entdecken früh ihre Liebe und Hingabe zum Ballett und werden ihrerseits Schülerinnen der angesehensten Ballettakademie Russlands. Doch schon früh steigt der Konkurrenzdruck zwischen den beiden und das Verhältnis wird zunehmend schwierig. Aus enger Verbundenheit wird Argwohn und die Mittel im Konkurrenzkampf werden immer rücksichtsloser. Werden die Schwestern am Ende wieder zusammen finden?

Dieser Roman ist wirklich bemerkenswert und ich habe ihn sehr gerne gelesen. Das Nachwort gibt Auskunft darüber, dass sich viele Eckdaten der Handlung tatsächlich so zugetragen haben und viele Personen der Handlung historischer Anlehnung sind. Man hält mit diesem Buch somit nicht nur eine packende Geschichte in Händen, sondern erfährt auch, wie es den Menschen in Russland während der 1960er Jahre erging, politische Hintergründe des Kalten Krieges und viel zur Geschichte des Balletts.

Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Autorin wechselt innerhalb der Kapitel die Erzählperspektive und der Leser wird somit mit der Gedankenwelt aller handelnden Personen vertraut. Dadurch ging mir die Geschichte besonders nah und ich konnte eine Beziehung zu den Charakteren entwickeln.

Besonders hervorheben möchte ich die Motive, die in dem Buch im Vordergrund stehen und die bei mir auf großes Interesse gestoßen sind. Im Zentrum steht die Frage, wie weit wir gehen würden, um die eigenen Träume zu verwirklichen und ob uns diese Selbstverwirklichung dann glücklich macht. Aber auch das Motiv der Liebe unter Geschwistern und einer Mutter zu ihrem Kind spielen eine tragende Rolle.

Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Es ist vielschichtig, sehr gut lesbar und transportiert gleichzeitig viele Eindrücke der dargestellten Zeit; ein tolles Buch!

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Veröffentlicht am 12.07.2026

ein fantastisches Debüt

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Ich bin weder Ballettfan, noch habe ich irgendeine Ahnung von der Welt des Balletts und trotzdem hat mich dieser Roman, der mich genau in diese Welt geführt hat begeistert.

Maja und Natascha sind Schwestern ...

Ich bin weder Ballettfan, noch habe ich irgendeine Ahnung von der Welt des Balletts und trotzdem hat mich dieser Roman, der mich genau in diese Welt geführt hat begeistert.

Maja und Natascha sind Schwestern und verlieren nach ihrer Geburt ihre Mutter, die in der Ballettwelt zuhause war. Auch Maja und Natascha treten in diese Welt ein, nicht wissend, dass ihre Geschwisterliebe damit auf die Probe gestellt wird. Wir befinden uns im Kalten Krieg, in dem Amerika und Russland nicht nur im Wettrüsten in harter Konkurrenz zueinander stehen.
Beide Mädchen möchten Karriere machen und auf Weltbühnen auftreten, doch die Politik schiebt ihnen einen Riegel vor, denn nur ein Familienmitglied darf ins Ausland. Ein Konkurrenzkampf entspinnt und man fragt sich, ob die Geschwisterbeziehung dies aushält.

Mich hat dieses Buch fasziniert, nicht nur,dass ich als Nichtballettkenner in diese Welt eintauchen durfte, sondern ich habe auch viel über die jeweilige politische Situation während des kalten Krieges in Amerika und Russland erfahren und dies auf eine Art und Weise, die mich fasziniert hat und in das Buch hineingesogen hat.

Eine große Leseempfehlung für diesen Debütroman.

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Veröffentlicht am 09.07.2026

Einzigartige Geschichte

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Mit "Maja & Natascha" gelingt Elyse Durham ein beeindruckendes Debüt, das historische Ereignisse mit einer zutiefst emotionalen Familiengeschichte verbindet. Vor der faszinierenden Kulisse des sowjetischen ...

Mit "Maja & Natascha" gelingt Elyse Durham ein beeindruckendes Debüt, das historische Ereignisse mit einer zutiefst emotionalen Familiengeschichte verbindet. Vor der faszinierenden Kulisse des sowjetischen Balletts und des Kalten Krieges erzählt sie von zwei Schwestern, deren größter Traum sie plötzlich gegeneinander antreten lässt.

Maja und Natascha verbindet eine enge Beziehung, die von klein auf durch ihre gemeinsame Leidenschaft für das Ballett geprägt wurde. Umso schmerzhafter ist es mitzuerleben, wie politische Entscheidungen und gesellschaftliche Zwänge langsam einen Keil zwischen sie treiben. Beide Schwestern sind vielschichtig gezeichnet, mit eigenen Wünschen, Ängsten und Hoffnungen. Man versteht ihre Entscheidungen, auch wenn sie nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, und genau das macht sie so authentisch.

Besonders beeindruckt hat mich die Darstellung der Ballettwelt. Die Disziplin, der Leistungsdruck und die körperlichen sowie seelischen Opfer, die die Tänzerinnen bringen müssen, werden eindrucksvoll beschrieben. Gleichzeitig vermittelt der Roman die Schönheit und Eleganz des Tanzes, ohne die Schattenseiten auszublenden. Man spürt auf jeder Seite, wie viel Leidenschaft und Hingabe in dieser Kunstform steckt.

Auch der historische Hintergrund ist hervorragend in die Handlung eingebunden. Die politischen Spannungen des Kalten Krieges, die Einschränkungen der persönlichen Freiheit und die allgegenwärtige Angst vor staatlicher Kontrolle verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Dabei stehen die historischen Ereignisse nie im Vordergrund, sondern verstärken die persönlichen Konflikte der Figuren auf eindrucksvolle Weise.

Der Schreibstil ist atmosphärisch und emotional. Elyse Durham nimmt sich Zeit für ihre Figuren und ihre Entwicklung, wodurch sich die Geschichte ruhig entfaltet, ohne jemals langweilig zu werden. Besonders die emotionalen Momente zwischen den Schwestern haben mich tief berührt und noch lange nach dem Lesen beschäftigt.

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