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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.12.2019

Die Geburt von Excalibur

Das Schwert von Avalon
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Wer an die Artus Sage denkt wird wahrscheinlich recht schnell auch zu der Geschichte kommen, wo Artus das Schwert Excalibur aus dem Stein zog. Damit begann quasi sein Königtum und alle weiteren Abenteuer ...

Wer an die Artus Sage denkt wird wahrscheinlich recht schnell auch zu der Geschichte kommen, wo Artus das Schwert Excalibur aus dem Stein zog. Damit begann quasi sein Königtum und alle weiteren Abenteuer der Ritter der Tafelrunde.

Doch woher kommt eigentlich dieses Schwert? Wer hat es geschmiedet und wieso ist es mit so großer Macht verbunden?

Antworten erhält mensch in diesem dritten Buch der Avalon Reihe, welches wiederum aus der ZUsammenarbeit von Marion Zimmer Bradley und Diana L. Paxson entstanden ist. Excalibur konnte nur entstehen, weil sich der Königssohn Mikantor und die damalige Hohepriesterin von Avalon zusammentaten und gemeinsam dieses Schwert erschufen, das mächtigste Schwert den Welt.

Den beiden Autorinnen gelingt erneut ein faszinierendes Buch voller Magie, Abenteuer, Freundschaft, Liebe und Gefahr und mensch wird als Leser_in sofort davon ganz tief in den Bann gezogen und will gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Erneut ein ganz besonderes Buch, dass ich nur wärmstens empfehlen kann,.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2019

Zurück zu den eigenen Wurzeln

Die alte Göttin und ihre Pflanzen
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Die alte Göttin und ihre Pflanzen ist ein bemerkenswertes Buch in dem es WolfDieter Storl wie keinem zweiten gelingt Märchen auf ihre spirituelle Essenz hin zu untersuchen und den Leser_innen einen Blick ...

Die alte Göttin und ihre Pflanzen ist ein bemerkenswertes Buch in dem es WolfDieter Storl wie keinem zweiten gelingt Märchen auf ihre spirituelle Essenz hin zu untersuchen und den Leser_innen einen Blick hinter deren Symbolsprache zu ermöglichen. Es gelingt ihm wunderbar altes Wissen zu entschlüsseln, es mit den Vorstellungen unserer Ahnen zu Geburt, Leben und Tod zu verbinden und uns einen Zugang zu den spirituellen Wurzeln unserer Kultur zu ermöglichen. Wolf Dieter Storl zeigt in diesem Buch auf, dass wir nicht zu den "Native Americans", indigenen Völkern oder buddhistischen Traditionen schauen müssen, um einen tieferen Zugang zur Spiritualität zu finden, sondern es ausreicht sich mit der eigenen Kultur, den eigenen Wurzeln und der uns umgebenden Natur zu beschäftigen, um passende Zugangswege zu finden. Dieses Wirken Wolf Dieter Storls kann nicht hoch genug eingeschätzt werden und das hier vorliegende Buch bietet einen wunderbaren Einstieg in das Thema.

Veröffentlicht am 03.12.2019

Der Heimat und der Herkunft verbunden

Die steinerne Schlange
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Das Autorinnen Duo Iny Lorentz entführt die Leserinnen in diesem besonderen Buch in Gebiete des damaligen Germaniens im zweiten Jahrhunderts n.u.Z. Dort finden sich einerseits germanische Stämme, die mehr ...

Das Autorinnen Duo Iny Lorentz entführt die Leserinnen in diesem besonderen Buch in Gebiete des damaligen Germaniens im zweiten Jahrhunderts n.u.Z. Dort finden sich einerseits germanische Stämme, die mehr oder weniger mit Rom kooperieren und andererseits ein römisches Reich, was sich immer weiter ausdehnen will und seinen Grenzwall Limes - von den Germanen Steinerne Schlange genannt - immer weiter ins Landesinnere verschieben will.

In einem der germanischen Dörfer lebt die junge Gerhild, die Schwester des jungen Häuptlings, der aber nicht sehr selbstbewusst ist und sich nicht durchsetzen kann. Der römische Statthalter Quintus will Gerhild zur willfährigen Bettgespielin und ihr Bruder will auf seinen Vorteil bedacht darauf eingehen, so dass Gerhild nichts anderes übrig bleibt, als Quintus zum Duell im Speerwurf aufzufordern, was sie auch gewinnt. Doch Quintus denkt gar nicht daran sein Versprechen zu halten und Gerhild in Ruhe zu lassen und stellt ihr weiter auch mit Gewalt nach.

Iny Lorentz gelingt mit "Die Steinerne Schlange" ein sehr berührendes Buch über Freundschaft, Liebe, Verrat, die Wichtigkeit und Bedeutung von Heimat und den Widerstand, gegen verbrecherische Eroberer. Mit Gerhild finden wir eine starke Frauenpersönlichkeit, die nichts unversucht lässt, ihr Volk und ihre Heimat zu bewahren und sich gegen Verrat, Gewalt und Erniedrigung zu wehren.

Ein sehr besonderes Buch, was mich im Herzen sehr berührt hat.

Veröffentlicht am 03.12.2019

Wie alles begann

Das Licht von Atlantis
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Die Nebel von Avalon gehören zu Recht zu den ganz besonderen Meisterwerken der Literaturgeschichte und es wird nur wenige geben, die nicht schon einmal davon gehört haben. Was allerdings weniger bekannt ...

Die Nebel von Avalon gehören zu Recht zu den ganz besonderen Meisterwerken der Literaturgeschichte und es wird nur wenige geben, die nicht schon einmal davon gehört haben. Was allerdings weniger bekannt ist, dass dieses Buch den Abschluss einer achtbändigen Reihe bildet und das Buch "Das Licht von Atlantis" hier den Beginn darstellt. Hier werden Grundlagen gelegt, die sich dann auch in den "Nebeln" wiederfinden lassen.

Die Autorin Marion Zimmer Bradley entführt die Leserinnen in die Endzeit von Atlantis, wo eine geheinmisvolle graue Bruderschaft versucht, das Machtgleichgewicht zu ihren Gunsten zu verändern. Wir begegnen hier den beiden Schwestern Domaris und Deoris, die beide als Priesterinnen im Tempel des Lichts dienen. Domaris verbindet sich mit dem geheimnisvollen Fremden Micon, während Deoris immer mehr in die Fänge des skrupellosen Magiers Riveda gerät, der sie immer mehr auf die dunkle Seite zieht. Werden die Mächte des Lichtes oder die der Dunkelheit gewinnen und sind nicht beide nötig, um ein Gleichgewicht zu schaffen?

Marion Zimmer Bradley gelingt mit "Das Licht von Atlantis" ein furioser Einstieg in die Avalon Welt und mensch kann als Leser
in ganz tief in die Geschichte eintauchen. Die Charaktere und die sie umgebende Welt werden sehr detailreich und lebendig dargestellt, so dass mensch sich stark mit ihnen verbinden kann.

Ich habe "Das Licht von Atlantis" leider nicht als erstes Buch dieser Reihe gelesen und erst bei diesem Werk festgestellt, wie viel mir an Hintergründen bisher entgangen war, so dass ich mich daran machte, diese achtbändige Reihe chronologisch noch einmal zu lesen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich kann es nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 03.12.2019

Die Arche Babel

Die Spiegelreisende
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Mit "Das Gedächtnis von Babel" legt die Autorin Christelle Dabos den dritten Band ihrer fulminanten Spiegelreisenden Saga vor.

In diesem Band macht sich Ophelia, nachdem sie drei Jahre auf ihrer Heimatarche ...

Mit "Das Gedächtnis von Babel" legt die Autorin Christelle Dabos den dritten Band ihrer fulminanten Spiegelreisenden Saga vor.

In diesem Band macht sich Ophelia, nachdem sie drei Jahre auf ihrer Heimatarche unter Beobachtung stand, auf, ihren Verlobten Thorn zu suchen, von dem jede Spur fehlt. Einzelne wenige Indizien scheinen auf die Arche Babel hinzuweisen, so dass sie allein den Weg hierhin einschlägt und versucht Vituosenanwärterin zu werden, um den geheimen Schatz der dortigen Bibliothek in Augenschein nehmen zu können.

Allzu schnell gerät sie aber wieder in ein Netz aus Intrigen und Mord und muss feststellen, dass auch "Gott" hinter ihr her ist. Wird es ihr gelingen Thorn zu finden und in der Bibliothek Antworten zu erhalten? Und was hat es mit der jungen Viktoria auf sich, der Tochter des Familiengeistes Faruk und der Dame Berenilde, die scheinbar ihren Körper verlassen und in andere Welte reisen kann?

Christelle Dabos gelingt es erneut auf besondere Art und Weise für die Leser_innen eine wirklich bezaubernde Welt zu entwerfen, die nur so voll Magie, Abenteuern und Gefahr strotz, aber auch eine ganz eigene Faszination ausstrahlt. Ein sehr lohnenswertes Buch, dass ich anderen ganz stark ans Herz legen mag. Lest es, es lohnt sich.