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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2026

Die Toten von morgen

Die Toten von morgen
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Mit "Die Toten von morgen" liegt bereits der zweite Band rund um die Kommissarin Nihal Khigarian, ihren Ex Saad und das Mädchen Leila vor. Das vorliegende Buch baut auf dem ersten Band auf, so dass ich ...

Mit "Die Toten von morgen" liegt bereits der zweite Band rund um die Kommissarin Nihal Khigarian, ihren Ex Saad und das Mädchen Leila vor. Das vorliegende Buch baut auf dem ersten Band auf, so dass ich auf jeden Fall empfehle diesen zuerst zu lesen, um die Dynamiken zwischen den Akteurinnen gut fassen zu können. Inhaltlich geht es um einen toten Mann unter einer Brücke, einen entstehenden Bandenkrieg und viele private Probleme der Akteurinnen. Es passiert richtig viel und mensch bekommt als Leserin einen guten Einblick in eine kriminelle Welt, in der Recht und Ordnung nichts mehr zählen. Beim Lesen entsteht mehr als einmal das Gefühl, das es dringend nötig ist dort aufzuräumen und die Kriminalität mit Stumpf und Stiel auszurotten. Die Schreibweise Kim Koplins ist eher hart und berichtend, so dass wenig innerlicher Kontakt zu den Akteurinnen entsteht, was ich persönlich etwas schade finde. Wer aber einen Einblick in die kriminielle (Unter-) Welt Berlins sucht, wird hier definitiv fündig werden.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Konnte mich gut erreichen

Sie flogen einen Sommer lang
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Mit "Sie flogen einen Sommer lang" liegt eine Neuauflage eines englischen Kinderbuches aus den 1960er Jahren vor, Das Cover der Illustratorin Barbara Yelin ist wunderschön gestaltet und kann vom ersten ...

Mit "Sie flogen einen Sommer lang" liegt eine Neuauflage eines englischen Kinderbuches aus den 1960er Jahren vor, Das Cover der Illustratorin Barbara Yelin ist wunderschön gestaltet und kann vom ersten Moment an direkt überzeugen und dazu motivieren, einen Blick ins Buchinnere zu werfen. Inhaltlich geht es um die beiden Kinder Charlotte und Emma, die eines Sommertages einen Jungen begegnen, der halb Mensch, halb Vogel ist. Dieser bringt den beiden Kindern und ihrer ganzen Klasse das Fliegen bei, muss aber bei der Lehrerin Stopp sagen, da diese berets erwachsen ist. Die Schreibweise der Autorin Penelope Farmer ist gefühlvoll und kindgerecht, mensch merkt aber auch, das die Geschichte in den 1960er Jahren und nicht heute spielt. Mit diesem Wissen ist die Geschichte rund und in sich schlüssig. Etwas schade find ich, dass die Illustrationen im Buch in Schwarz-Weiß gehalten und nicht farbig sind. Das hätte ich irgendwie nach dem schönen Coverbild anders erwartet. Von mir eine klare Empfehlung für das Buch für junge und etwas ältere Leser*innen ab 9 Jahren.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Ein guter Einstieg

Queer. 100 Seiten
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Mit "Queer.100 Seiten" liegt ein kleines Buch der Autorin Norma Schneider aus dem Reclam Verlag vor, das einen guten Einstieg in das Thema Queer ermöglicht. Nach einer kurzen Einleitung geht es um die ...

Mit "Queer.100 Seiten" liegt ein kleines Buch der Autorin Norma Schneider aus dem Reclam Verlag vor, das einen guten Einstieg in das Thema Queer ermöglicht. Nach einer kurzen Einleitung geht es um die Themen queere Identitäten, Beziehungsweisen, das Aufbrechen gesellschaftlicher Normen und Machtstrukturen, Queerfeindlichkeit, den Kampf um queere Rechte und Queere Kultur. Ein Literaturverzeichnis und ein Glossar runden das Buch ab, so dass mensch bei Interesse weiter lesen kann und auch Einsteiger*innen in das Thema sich gut zurechtfinden können. Die Schreibweise des Buches ist lebendig, informativ und an manchen Stellen auch persönlich, so dass wir es hier mit keinem trockenen Sachbuch zu tun haben. Mit seinen 100 Seiten ist auch nicht zu lang, sondern vereint in sich einen kurzen knappen Überblick. Gerade in Zeiten wie diese, wo Queerfeindlichkeit immer salongfähiger wird ist ein Buch, wie das hier vorliegende, enorm wichtig um ein Bewusstsein jenseits von Populismus und Hetze zu schaffen.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Eine gute Lektüre

Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod
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Mit "Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" liegt ein erfrischendes Jugendbuch der Autorin Marie-Kristin Hofmann vor. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht die Chemielaborantin Alba, deren Leben recht ...

Mit "Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" liegt ein erfrischendes Jugendbuch der Autorin Marie-Kristin Hofmann vor. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht die Chemielaborantin Alba, deren Leben recht eintönig verläuft. Bis auf einmal der Tod anfangs in Gestalt einer Steckdose zu ihr spricht und ihr einen Handel vorschlägt: Entweder sie verändert ihr Leben grundlegend oder aber es wird ihr letzter Sommer in Berlin sein. Alba wählt die erstere Möglichkeit und lässt sich auf die Challenge des Todes ein. Wird es ihm gelingen sie davon zu überzeugen, dass das Leben doch eigentlich lebenswert ist? Die Geschichte wird von der Autorin lebendig und voller Humor erzählt, so dass es leicht fällt, sich mit den Charakteren zu verbinden und den Geschehnissen gespannt zu folgen. Beim Lesen schleicht sich sehr oft ein Grinsen ins Gesicht, mensch wird gut unterhalten, kann aber vielleicht auch etwas über das eigene Leben lernen. Angedacht ist das Buch für Leser*innen ab 16 Jahren und hier passt die Geschichte auch definitiv gut hin.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Eine sehr besgondere Autorin

Kennst du Astrid Lindgren?
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Die Geschichten von Astrid Lindgren sind bestimmt immer noch den meisten Menschen bekannt und Charaktere wie Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter, die Brüder Löwenherz, Kalle Blomquist, die Kinder von ...

Die Geschichten von Astrid Lindgren sind bestimmt immer noch den meisten Menschen bekannt und Charaktere wie Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter, die Brüder Löwenherz, Kalle Blomquist, die Kinder von Bullerbü und Michel aus Lönneberga haben längst Kultstatus erreicht. Doch wer war diese Frau, die all diese besonderen Werke erschaffen hat? Ein paar erste kleine kindgerechte Antworten will das hier vorliegende Werk von David Sundin mit dem Titel "Kennst du Astrid Lindgren?" liefern. Das Buch richtet sich an kleine Kinder ab 4 Jahren und kombiniert kleine Texte mit schönen Illustrationen. Diese wurden von Amanda Berglund erschaffen und passen richtig gut zu den Texten, so dass ein organisches Ganzes entsteht. Die Übersetzung des Buches hat Iris Schubert übernommen. Die Schreibweise des Buches ist lebendig und kindgerecht und kann so kleine Kinder gut erreichen. Und das Buch kann dazu motivieren mehr von Astrid Lindgren lesen zu wollen. Ich empfehle das Buch gerne weiter und werde sicherlich noch einmal ein paar Bücher der Autorin in die Hand nehmen.

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