Cover-Bild Sie flogen einen Sommer lang
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 250
  • Ersterscheinung: 19.05.2026
  • ISBN: 9783458645931
  • Empfohlenes Alter: bis 14 Jahre
Penelope Farmer

Sie flogen einen Sommer lang

Der Klassiker der britischen Kinderliteratur in großartiger Neuübersetzung mit Illustrationen von Barbara Yelin
Claudia Feldmann (Übersetzer), Barbara Yelin (Illustrator)

Charlotte und ihre kleine Schwester Emma träumen davon, fliegen zu können. Und tatsächlich wird ihr Wunsch wahr, als sie eines Tages auf dem Schulweg einem Jungen begegnen, der ihnen das Fliegen beibringt. Die beiden sind begeistert, denn mit ein wenig Übung können sie ebenso am Himmel schweben wie die Vögel. Als der Junge sogar ihrer ganzen Klasse das Fliegen lehrt, nimmt der Sommer eine außergewöhnliche Wendung: Gemeinsam fliegen sie alle ans Meer, veranstalten Picknicks und gleiten im Mondlicht über die Wälder. Doch die nachdenkliche Charlotte ahnt, dass der Junge etwas verbirgt. Denn keiner der Erwachsenen kann ihn sehen. Und als der Sommer sich dem Ende neigt, enthüllt der Junge ein Geheimnis, das alles verändern wird …

Ein Klassiker der britischen Kinderliteratur und eine wunderbar zeitlose Geschichte über das Erwachsenwerden, mit stimmungsvollen, poetischen Bildern illustriert von Barbara Yelin.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2026

Kindheitsträume

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Kinder träumen davon, eine Superkraft zu besitzen: unsichtbar sein, fliegen können, stärker als alle zu sein, u. v. m.
Für die Kinder in dieser Geschichte wird die Superkraft „fliegen zu können“ für einen ...

Kinder träumen davon, eine Superkraft zu besitzen: unsichtbar sein, fliegen können, stärker als alle zu sein, u. v. m.
Für die Kinder in dieser Geschichte wird die Superkraft „fliegen zu können“ für einen Sommer lang Wirklichkeit – mit allem, was dazu gehört.

Charlotte und ihre kleine Schwester Emma treffen eines Tages auf ihrem Schulweg einen seltsamen Jungen, der Ähnlichkeiten mit einem Vogel hat und nicht zur Schule geht, ihnen aber bald anbietet, das Fliegen beizubringen.

Dieses Versprechen hält er auch und bringt es sogar noch ihrer ganzen Klasse bei. So folgt für alle ein toller Sommer, nicht ohne Streit und Ärger mit Eltern, aber doch in einer nie gekannten Freiheit und Leichtigkeit durch das Fliegen.

Doch als der Sommer zu Ende geht, muss Charlotte für alle entscheiden, wie es weitergehen soll.
Dieses Kinderbuch ist eine Neuauflage mit neuer Übersetzung der (fast) zeitlosen Geschichte, die die Autorin 1962 in England veröffentlichte und die 1987 auch auf Deutsch erschien.

Die Träume und das Leben der Kinder kurz vor dem Erwachsenwerden werden hier aufgegriffen, denn den geheimnisvollen Jungen können – bis auf ihre Klassenlehrerin - nur die Kinder sehen. Der letzte, unbeschwerte Sommer – hier noch mit dem Fliegenkönnen unterstrichen – gilt als Sinnbild für das Ende der Kindheit, dem sich alle irgendwann stellen müssen.

Als der Junge am Ende – wie in Rattenfängermanier (S. 148) - den Kindern verspricht, wenn sie mit ihm kämen, könnten sie für immer fliegen, stellt sich ihm nur Charlotte in den Weg. Sie ahnt, dass es so nicht gehen kann und darf, denn das Erwachsenwerden geschieht einfach, auch wenn wir es nicht wollen, und wir müssen das Beste daraus machen. Keiner kann für immer Kind bleiben.

Das Buch hält seine Spannung bis zum Ende, auch wenn es nicht die Rasanz heutiger Kinderbücher bietet. Es erzählt in einem ruhigen, fließenden Tempo, in dem auch Gefühle und Landschaften zum Zuge kommen.

Untermalt wird dies durch die Illustratorin, die das träumerische und märchenhafte der Erzählung in ihren ab und an verschieden groß eingestreuten, verwaschenen Zeichnungen aufgreift. Leider sind diese im Gegensatz zum Cover nur in schwarz-weiß gehalten, was ihnen oft einen leicht düsteren Touch verleiht.

Eine märchenhafte, ruhige Parabel auf das Erwachsenwerden.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Bei uns eher unbekannter Klassiker im neuen Gewand

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“Sie flogen einen Sommer lang", sticht sofort ins Auge. Der poetische Titel, das wunderschöne Cover, alles wirkt sehr hochwertig. Die wunderschönen Illustrationen von Barbara Yelin tun ihr Übriges. Die ...

“Sie flogen einen Sommer lang", sticht sofort ins Auge. Der poetische Titel, das wunderschöne Cover, alles wirkt sehr hochwertig. Die wunderschönen Illustrationen von Barbara Yelin tun ihr Übriges. Die Geschichte selbst hat schon über 60 Jahre auf dem Buckel, und das merkt man. Die Erzählweise und Figurenzeichnung wirkt teils etwas angestaubt, vor allem im Hinblick der Haushälterin. Mein ältester Sohn fand die Erzählung etwas langweilig, kamen doch keine richtigen Abenteuer darin vor. Meiner Nichte hingegen, die schon etwas älter ist, hat die Geschichte gut gefallen.

Die Probleme und das Lebensgefühl der Kinder wurden gut eingefangen. Auch heutige Kinder können sich noch damit identifizieren. Die kleinen Gemeinheiten, die Banden, die Rivalitäten und Freundschaften sind zeitlose Themen.

Die Geschichte spielt rein aus Sicht der Kinder und da bleiben die Erwachsenen meist blass. Wobei Penelope Farmer auch andeutet, dass Erwachsenwerden auch mit Verlusten verbunden ist. Mir persönlich hat das Ende sehr gut gefallen und ich denke, dass es ein Buch ist, das einen durch die Adolescence begleiten kann.

Auch wenn streckenweise etwas angestaubt, schafft es die Geschichte zeitlos zu bleiben. Durch ihren Realismus und den Fokus auf Psychologie und weniger Action ist sie eher für ältere Leser geeignet.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Ein ereignisreicher Sommer in England

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Ein Klassiker unter den Kinderbüchern, erstmals veröffentlicht in den 1960er Jahren in Großbritannien und nun hier neu auflegt, um auch wieder die jüngeren Leser zu unterhalten. Band eins einer ...

Ein Klassiker unter den Kinderbüchern, erstmals veröffentlicht in den 1960er Jahren in Großbritannien und nun hier neu auflegt, um auch wieder die jüngeren Leser zu unterhalten. Band eins einer Trilogie, alle Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden.

Man verfolgt die Schwestern Charlotte und Emma Friede, die mit ihrem Großvater zusammen leben und eines Tages einen geheimnisvollen Jungen auf ihrem Schulweg begegnen, der so manche besondere Fähigkeiten mit sich bringt und den Schwestern einen interessanten Sommer beschert.

Ein fantastisches Buch mit tollen schwarz- weiß Illustrationen, die zwar relativ kurz gehalten ist, aber dennoch wichtige Themen behandelt und nicht von seinen Charme eingebüßt hat. Dennoch auch an manchen Stellen etwas düsterer, die Alterempfehlung von 9 Jahren finde ich gut geeignet, jüngeren Leser würde ich es doch des fröhlichen wirkenden Covers weniger empfehlen.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Der Traum vom Fliegen

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Das Buch ist in Hardcover-Ausführung und der Stil der Illustrationen ist außen wie innen ganz anders als man es gewöhnt ist von Kinderbüchern. Der Zeichenstil ist detailliert, verspielt und kindgerecht.

Zusammenfassung:
Charlotte ...

Das Buch ist in Hardcover-Ausführung und der Stil der Illustrationen ist außen wie innen ganz anders als man es gewöhnt ist von Kinderbüchern. Der Zeichenstil ist detailliert, verspielt und kindgerecht.

Zusammenfassung:
Charlotte und Emma treffen auf ihren Schulweg einen sehr ungewöhnlich aussehenden Jungen der mit einem Zweig gegen die Hecke schlägt. Er spricht kaum, seine Nase ähnelt einem Schnabel, seine Beine und sein Körper sind eher lang und schlaksig. Im Gesicht hat er Sommersprossen und zwei sehr dunkle Augen.
Die beiden Mädchen überreden ihn mit in die Schule zu kommen. Am Schultor angekommen ist bereits sehr spät, dennoch spielen die Kinder vergnügt miteinander. Der Junge folgt den beiden ins Klassenzimmer. Die Lehrerin beachtet ihn nicht, oder kann ihn womöglich nicht einmal sehen.
Der Junge überredet Charlotte mit ihm raus zu gehen. Sie verlassen die Schule und auf einer Wiese bringt er ihr bei, wie man fliegt. Nach Startschwierigkeiten hat sie den dreh raus. Das ganze ist ein Geheimnis. Am nächsten Tag ist ihre Schwester an der Reihe und Charlotte ist eifersüchtig, denn Emma liegt das Fliegen noch viel mehr.
Kurze Zeit später haben alle Schulkollegen fliegen gelernt und verabreden sich zu einem gemeinsamen "Ausflug".

Fazit:
Die Geschichte beginnt wirklich toll, denn immerhin träumen wir doch alle davon fliegen zu können. Leider habe ich zwischendrin etwas den Faden verloren und obwohl viel passiert, war es eher zäh. Vom Ende war ich aber total überrascht und auch die verschiedensten Tierbezeichnungen - vor allem Vogelarten gefiel mir sehr gut. Daher gibt es von mir 4 Sterne und doch auch eine Leseempfehlung, allerdings sollten die Kids schon etwas älter als 9 Jahre (oder sehr geübte Leser) sein um den ganzen folgen zu können.

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