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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2021

Juli, der Tannenbaum und andere Streiche

Weihnachten mit Juli
2

Inhalt:

Paul hat sich eigentlich mal einen Hund gewünscht, bis Juli dann in seinem Garten stand und er sich – nach einigen Startschwierigkeiten – ein Leben ohne Pferd nicht mehr vorstellen konnte.
Und ...

Inhalt:

Paul hat sich eigentlich mal einen Hund gewünscht, bis Juli dann in seinem Garten stand und er sich – nach einigen Startschwierigkeiten – ein Leben ohne Pferd nicht mehr vorstellen konnte.
Und mit was für einem Pferd! Und dazu mit zwei tollen Freunden/innen: Max und Anna! Zusammen sind sie „Die tierischen Vier“.
Den Sommer über haben sie alles zusammen gemacht: rumlungern, die Gegend erkunden, ein Baumhaus bauen, u. v. m.
Am 1. Dezember ist nun ein Treffen im Hauptquartier in Pauls Garten. Nur Juli ist nicht da! Sie grast gerade in Nachbars Garten. Das findet der neue Nachbar, ein strenger, etwas grummeliger, älterer Herr, gar nicht lustig.
Paul ist das aber erst mal egal. Er fängt Juli ein und möchte nur alle Punkte auf seiner selbstgeschriebenen Weihnachts-to-do-Liste mit seinen Freunden erleben. So vergeht die Adventszeit, in der Juli leider immer mal wieder Unsinn treibt (z. B. auf dem Weihnachtsmarkt Strohsterne verspeisen oder Tannenbäume abnagen) oder eingefangen werden muss. Sie macht eben meist, was sie will …
Der neue Nachbar findet ihre Streiche und Anwesenheit aber immer weniger witzig. Als die drei für ihn zur Besänftigung Kekse backen, entdecken sie, dass auch er ein Haustier hat – eine dicke, weiße Angorakatze mit Namen Emma.
Die Kinder versuchen nun Juli und die Katze zu befreunden, um den Nachbarn zu beruhigen und dazu zu bringen, Juli zu mögen, was aber nicht so richtig gelingt.
Genervt sperrt Paul Juli irgendwann in ihren Stall, was ihm aber Streit mit Max und Anna einbringt, die das nicht richtig finden.
Als Paul Juli am nächsten Morgen reuevoll wieder frei lassen will, ist sie verschwunden. Nach einem Hilferuf kommen Anna und Max trotz des Streits, um ihm suchen zu helfen.
Endlich entdecken sie Juli, die sich aber nicht bewegt, als sie rufen. Noch dazu sitzt der neue Nachbar daneben!
Sie befürchten schon das Schlimmste, als sie sehen, dass Juli ganz friedlich neben Emma und ihren neugeborenen Kätzchen liegt.
Durch dieses gute Erlebnis und die Zeit danach ergibt sich für alle doch noch ein schönes, gemeinsames Weihnachtsfest mit Schnee und Schlittenfahrt!

Zum Buch:

Petra Eimer hat es auch zum zweiten Mal geschafft, Bild und Schrift genial miteinander zu verbinden. Gerade der Anfang des Buches – die Zusammenfassung des Sommers der tierischen Vier – zeigt dies in besonderer Weise.
Aber auch im weiteren Verlauf des Werkes hat sie wieder gekonnt mit der Schrift gespielt und die Bilder wie in einem umgekehrten Comic in den Text eingepasst.
Die Lösung des Nachbarschaftskonfliktes ist sehr menschlich verbindend von der Autorin angegangen worden. Die Kinder zetteln keinen Krieg gegen den neuen Nachbarn an, sondern versuchen im Gegenteil mit ihrem Hilfsangebot bei seinem Umzug, den Plätzchen und mit der Anbahnung der Freundschaft zwischen Pferd und Katze, eine Brücke zu bauen.
Diese Brücke baut Juli am Ende dann sogar selbst, indem sie auf die Katzen „aufpasst“.
Doch auch bei den Menschen entstehen dieses Weihnachten neue Verbindungen, so dass sie sogar am Ende über Alter, Auffassungen, Religionen und Kulturen hinweg zusammen ein Fest (Weihnachten) feiern können.
Auch die Kinder konnten durch all die Erlebnisse ihre Freundschaft noch einmal vertiefen.
Leicht und locker fügt die Autorin dieses ganze Gefüge ineinander, so dass wieder – wie beim ersten Band – keine Belehrungen, sondern tiefe Menschlichkeit gezeigt wird.
Ein kurzes Pferdequiz und ein Fehlersuchbild runden das Buch ab. (Fehlt nur das Plätzchenrezept … 😉)

Fazit:

„Weihnachten ohne/mit Juli“ ist ein sehr empfehlenswertes Kinder- und Jugendbuch, da es in Verbindung von Wort, Schrift und Zeichnung eine witzige, zutiefst humane Geschichte erzählt, die menschliche Unterschiedlichkeiten ohne Vorurteile verbindet.
Ein sehr gelungenes Lese- und Vorlesevergnügen!

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  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
Veröffentlicht am 05.05.2021

Lobrede auf ein georgisches weibliches Rind - warum? :-)

Laudatio auf eine kaukasische Kuh
3

Inhalt:
Olga Evgenidou stammt aus einer griechisch-georgischen Einwandererfamilie, fühlt sich aber selber als Deutsche. Sie soll im Alter von 15 Jahren an einen Landsmann verheiratet werden, weigert sich ...

Inhalt:


Olga Evgenidou stammt aus einer griechisch-georgischen Einwandererfamilie, fühlt sich aber selber als Deutsche. Sie soll im Alter von 15 Jahren an einen Landsmann verheiratet werden, weigert sich aber standhaft.
Dann treffen wir sie Jahre später - mit 26 - in Bonn wieder, wo sie gerade nach erfolgreichem Medizinstudium ihren "Arzt im Praktikum" absolviert und mit einem Mitabsolventen - Felix von Saan - liiert ist. Diesen könnte sie ihrer Familie vorstellen, hat aber Bedenken, dass er in seiner kühlen norddeutschen Art ihrer Familie nicht behagen könnte und diese ihm andersherum auch nicht.
In dieser Situation trifft sie im Zug von München nach Bonn Jack, einen "Lebenskünstler", dem sie schon länger aufgefallen ist, und der nun einen ersten Annäherungsversuch startet.
Die Ereignisse überschlagen sich, als Felix mit ihr zusammenziehen will und ihre Mutter erkrankt. Diese verlangt nämlich auf ihre theatralische Art "in der Heimat" zu sterben, und so muss Olga wohl oder übel mit nach Tiflis, Georgien fliegen, obwohl das gar nicht in ihre Pläne passt.
Auch ihre beiden Verehrer Jack und Felix finden jeder einen Weg, ihr nach Tiflis zu folgen.

Zum Buch:


Die Geschichte hat durch den zweimaligen "Kulturclash" einen ganz eigenen Witz: Einmal Olgas Familie in Deutschland, die sich nicht so ganz angepasst hat, dafür Olga um so mehr - so sehr, dass sie ihre Familie sogar vor ihrem anderen Leben versteckt. Zum anderen als die Familie in Georgien ist und sich wunderbar einpasst und nun eher Olga als unverheiratete 26jährige - "einfach unfassbar!" - der Fremdkörper ist.
Diese zwei Gegensätze bauen eine ganz eigene Dynamik auf, die durch die Lebensweise von Olgas beiden Verehrern - Felix und Jack, allerdings ja beide Deutsche - noch verstärkt wird.
Letztendlich fühlt sich Olga immer zwischen zwei Polen hin- und hergerissen.
Zum Glück gibt es für Olga aber auch zwei haltgebende Menschen in diesem Lebens- und Gefühlswirrwarr. Erstens Hamed, ihr Freund aus der Medizinerausbildung, der als "eingewanderter Türke" einen ähnlichen Hintergrund hat wie sie. Die beiden helfen und verstehen sich gegenseitig. (Hamed stellt sogar am Ende die richtige Diagnose für Olgas Mutter.) Dem anderen begegnet sie überraschend in Tiflis: Es ist ihre Cousine Salome, die trotz aller Familien- und Heimatverbundenheit, ihr eigenes Leben lebt.
Zunächst entscheidet sich Olga, ihr altes Leben in Deutschland wiederaufzunehmen. Doch letztendlich lassen die Erlebnisse sie nicht mehr los und sie entdeckt auch die "andere" Olga in sich und beginnt beide zu verbinden.
Warum heißt dieses Buch nun so, wie es heißt?
Der Moment in Georgien, der sich Jack besonders einprägt, ist der, als Olga und er wegen einer gemischten Viehherde auf einer Straße mitten auf dem Land nicht weiterfahren können.. Plötzlich steht eine Kuh vor ihrem Autofenster, eine braune Kuh mit blonden Ohren und "oben zwischen den Hörnern wächst ihr ein blonder Schopf" (S. 204). Die beiden finden dieses Tier einfach nur schön und werden ganz still, bis die Kuh weiterschreitet.
An diesen Moment erinnert sich Jack später zärtlich, wenn er an Olga denkt, denn in diesem Moment hat sie gelächelt. Dieses Lächeln sagt Jack, dass Olga an diesem Tag mit ihm da draußen auf der Fahrt in Georgien glücklich war.
Für diese Offenbarung preist er die kaukasische Kuh.

Fazit:


"Laudatio auf eine kaukasische Kuh" von Angelika Jodl ist eine rasant erzählte Geschichte mit wunderbaren leisen Zwischentönen.
Die vielschichtige Erzählung nimmt im weiteren Verlauf immer mehr Fahrt auf - obwohl Olga sich oft nur Ruhe wünscht. In Georgien mutet sie fast wie ein Roadmovie an.
Am Ende mündet sie aber doch wieder in eine ruhige Phase, in der Olga wirklich zum Nachdenken und zur Ruhe kommt.
Ein rundherum beeindruckender und gelungener Roman!!!

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Veröffentlicht am 22.03.2021

*Juli - das etwas andere Pferdeabenteuer*

Und dann kam Juli
0

Zum Inhalt
Paul ist ein zwölfjähriger Junge, der sich sehnlichst einen Hund wünscht.
Da steht auf einmal sie im Garten: Juli, so genannt, weil sie im Juli plötzlich auftaucht - ein ausgewachsenes silbergraues ...

Zum Inhalt


Paul ist ein zwölfjähriger Junge, der sich sehnlichst einen Hund wünscht.
Da steht auf einmal sie im Garten: Juli, so genannt, weil sie im Juli plötzlich auftaucht - ein ausgewachsenes silbergraues Pferd mit schwarzen Punkten auf dem Hinterteil! Es frisst in aller Ruhe die, von Pauls Vater mühsam gepflanzten Gewächse und verwandelt den Rasen in einen Acker.
Pauls Vater und Mutter scheint das jedoch nicht zu stören. Sie finden es - sehr zu Pauls Missfallen - drollig! Seine Mutter hatte sich als Kind immer ein Pferd gewünscht.
Doch Paul möchte Juli so schnell wie möglich wieder loswerden, denn seiner Meinung nach macht so ein Pferd nur Ärger!
Wie sehr sich Paul in dieses "Wieder-Loswerden" und seine Abneigung gegen Mädchen verrennt und dabei fast seinen besten Freund verliert, erzählt das Buch in den folgenden Kapiteln, und manchmal möchte man ihn schütteln, damit er "die Augen aufmacht".
Doch als Julis Besitzer auftaucht und Paul fürchten muss, dass er sie wirklich wieder los wird, bemerkt er endlich, wie sehr er Juli doch liebgewonnen hat und nicht mehr missen möchte.
Am Ende ist Paul überglücklich, Juli behalten zu dürfen, und mit Juli, seinem besten Freund Max und dem netten Nachbarsmädchen Anna, die Paul von Anfang zur Seite standen, gründet er eine Bande.

Zum Buch


Das Buch ist genial ansprechend aufgemacht!
Es spielt mit der Schrift (farbig, groß, klein, schief, ...) je nach dem, was betont werden soll, und streut Bilder an den verschiedensten Stellen ein. Diese hat die Autorin selbst gezeichnet, wodurch sie besonders passend sind. Die Bilder bringen einen eigenen Witz in das Buch und wirken auch ohne den Text schon sehr vielsagend, teilweise fast wie ein Comic. Die Zeichnungen bringen den Leser zum Lachen und nicht alles ist "bierernst" gemeint (s. Juli in der Hängematte, auf dem Sofa, etc.).
Dieses Gemisch macht das Buch sehr anziehend. Man nimmt es gerne in die Hand, auch um einfach nur mal darin zu blättern und das Ganze auf sich wirken zu lassen.
Das Buch spielt mit Klischees in diesem Alter: Jungen wollen keine Pferde und nicht reiten, das ist Mädchenkram und Mädchen sind voll uncool.
Durch die Ereignisse kann Paul aber am Ende einsehen, dass seine Vorstellungen nicht stimmen und mit Pferd, bestem Freund und bester Freundin glücklich werden.
Das ganze ist mit so viel Witz erzählt (und gezeichnet), das nichts davon belehrend rüberkommt, sondern leicht und somit gelungen.

Fazit


"Und dann kam Juli" ist ein sehr empfehlenswertes Kinder- und Jugendbuch, weil es in Verbindung von Wort, Schrift und Zeichnung eine witzige Geschichte erzählt, die auch noch mit Vorurteilen aufräumt.
Ein echtes Lese- und Vorlesevergnügen!

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Veröffentlicht am 05.11.2020

Italienische Geschichte mit Wucht!!!

Es war einmal in Italien
2

Zum Inhalt:
Wie soll man die Wucht und Masse der Geschehnisse und Einzelheiten dieses Buches kurz zusammenfassen?
Das erscheint mir (fast) unmöglich!!!
Hier ein Versuch:
Das Buch erzählt die Geschichte ...

Zum Inhalt:
Wie soll man die Wucht und Masse der Geschehnisse und Einzelheiten dieses Buches kurz zusammenfassen?
Das erscheint mir (fast) unmöglich!!!
Hier ein Versuch:
Das Buch erzählt die Geschichte zweier Jugendlicher und der ihnen nahestehenden Menschen im Jahre 1870 in Italien. Beide sind als Kleinkinder von ihren leiblichen Eltern verlassen worden. So mussten sie "alleine" ihren Weg gehen, die eine bei einem Zirkus, der andere lange Jahre im Waisenhaus, dann für sehr kurze Zeit als Ziehsohn einer Comtessa in Reichtum und Wohlstand und danach wieder in Armut. Als Teenager kreuzen sich ihre Wege.
Pietro und seine Ziehmutter fliehen vor Armut und Verfolgung nach Rom. Dort gastiert gerade auch der Zirkus, mit dem Martha unterwegs ist. Durch die geschichtlichen Ereignisse dieses Jahres treffen sie sich in einer Gruppe des italienischen Widerstandes gegen die päpstlichen und französischen Besatzer und arbeiten mit daran, das Königreich Italien mit Rom als Hauptstadt entstehen zu lassen.
Sie verlieben sich ineinander und schaffen es über die Irrungen und Wirrungen ihrer beider Leben hinweg zueinander zu stehen und beiander zu bleiben, um zusammen und mit ihren Lieben in eine bessere Zukunft zu gehen.
Zum Buch:
Das Buch hat mir super gefallen - eben Geschichte mit Wucht!!!
Zwischendurch hatte ich kurz Sorge, dass es zu kitschig wird: Pietro - Martha, Comtessa - Oberst..., aber das hat sich schnell verflüchtigt.
Der Autor verwebt viele verschiedene Menschen und ihre Schicksale miteinander, so dass es immer interessant und spannend bleibt. Die Geschichte hat viele unerwartete, aber auch erwartete Drehungen und Wendungen, die es nie langweilig werden lassen. Sogar die "Schurken" kann der Leser irgendwie verstehen, mit ihnen mitfühlen und ihr Handeln nachvollziehen.
Lange genug "geredet": Einfach selber lesen und nach Italien im Jahre 1870 entführen lassen.
(Am besten in eins durchlesen und die Bilder im Kopf genießen - besser als jeder Film!!!)

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Veröffentlicht am 29.09.2020

2084 - Eine zerstörte Welt

2084
1

Zum Inhalt:
Der Autor beschreibt in fiktiven Interviews mit Wissenschaftlern im Jahr 2084 in drastischen Bildern, wie es auf unserer Welt dann höchstwahrscheinlich aussehen wird, wenn wir Menschen nicht ...

Zum Inhalt:
Der Autor beschreibt in fiktiven Interviews mit Wissenschaftlern im Jahr 2084 in drastischen Bildern, wie es auf unserer Welt dann höchstwahrscheinlich aussehen wird, wenn wir Menschen nicht jetzt 2020 etwas gegen die Erderwärmung tun.
Er teilt die Prognosen in Kapitel mit klaren Überschriften ein: Dürre und Feuer, Überschwemmung, Anstieg des Meeresspiegels, Eis, Krieg, Faschismus und Migration, Gesundheit, Artensterben.
Allein diese Überschriften drücken den Leser nieder, die Ausführungen noch mehr. Doch das ist gewollt, wichtig und richtig so.
Im letzten Kapitel stellt er einen Ausweg aus der Klimakatastrophe am Beispiel Schwedens vor.

Zum Buch:
Das Buch macht sehr betroffen. Schon das Vorwort aus Sicht des fiktiven Autors von 2084 stimmt voll und ganz auf die traurige Thematik ein. Warum haben wir, die Leser, an die sich dieses Buch richtet, nicht alles getan, um die Klimakatastrophe aufzuhalten?
Schon heute sind viele Umweltveränderungen absehbar, aber sie werden teils kleingeredet ("Das ist nur falsches Forstmanagement!", "Stürme hatten wir schon immer!") oder schlicht ignoriert. Das meiste wird nur kurzfristig gesehen (eine Wahlperiode dauert vier Jahre ...) oder nur an "Wirtschaftlichkeit", sprich Profit gemessen.
Dabei müssten viele Gegenmaßnahmen jetzt sofort radikal umgesetzt werden. Doch wollen wir Einschränkungen unseres Lebensstandards annehmen?
Der Ausweg am Beispiel Schwedens über die Kernenergie scheint gangbar, erklärt aber noch nicht, wo der viele Atomendmüll gelagert werden soll. Welches Problem schafft die Menschheit sich dann?

Fazit:
Das Buch rüttelt wach. Jeder kann etwas tun.
Doch die Rettung dieser Erde könnte den Menschen nur gelingen, wenn von den Mächtigen dieser Welt gemeinsam radikale Schritte vollgezogen würden, denn Gewinner gibt es bei dieser Zukunft nicht. Doch schon jetzt sind die Staaten in vielen wichtigen Punkten mehr zerstritten und uneins, als geeint (z. B. beim Thema Menschenrechte).
"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann." (Vermeintliche Weissagung der Cree)

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