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Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderbare Geschichte

jennissimo
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Susan Mallery gehört zu den Autorinnen, die bei mir ein Stein im Brett hat. Ihre Bücher sind immer wieder ein Highlight, da ihr Humor und ihre Sichtweisen bzgl. der Liebe einzigartig sind. „Jennissimo“ ...

Susan Mallery gehört zu den Autorinnen, die bei mir ein Stein im Brett hat. Ihre Bücher sind immer wieder ein Highlight, da ihr Humor und ihre Sichtweisen bzgl. der Liebe einzigartig sind. „Jennissimo“ ist der beste Beweis dafür.

Obwohl meine Erwartungen an typischen Liebesromanen (mittlerweile) nicht mehr so hoch sind, konnte mich Susan Mallery dennoch überraschen, denn das Buch besitzt trotz der vielen humorvollen und romantischen Momente auch ernste Momente, die mich gelegentlich zum Nachdenken bringen konnten.

Susan Mallery schreibt wie immer sehr schön: herzlich, flüssig, charmant, romantisch. Es ist immer wieder schön, ein Buch von ihr aufzuschlagen und man sich einfach nur wohlfühlen darf. Die Charaktere sind sympathisch und erhalten von der Autorin die nötige Zeit, um sich vorzustellen. Dazu sind die Dialoge stellenweise sehr witzig, sodass auch die Lachmuskeln angeregt werden.

Mit Jenna wurde eine großartige Protagonistin geschaffen, die man schnell ins Herz schließt, da sie alles hat, was ich mir bei einer Protagonistin in einem Liebesroman wünsche: Sie steht trotz mancher Rückschläge mitten im Leben, wirkt unglaublich sympathisch, hat ein großes Herz und ich konnte mich sehr schnell in ihre Situation hineinversetzen. Ihre Ehe ist gescheitert und sie flüchtet quasi direkt zurück zu ihrer Familie. Dort versucht sie sich eine neue Existenz aufzubauen, was jedoch nicht immer einfach ist. Sie eröffnet einen Kochshop, der bereits relativ früh wieder zum Scheitern verurteilt ist, weil es in Kleinstädten immer schwerer ist als in Los Angeles, wo sie vor ihrer Scheidung noch gelebt hat.
Gleichzeitig wird sie plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, denn sie lernt ihre leiblichen Eltern kennen, die zunächst gar nicht zu ihr passen, da sie einen vollkommen anderen Lebensstil führen.

Die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Die Geschichte wirkt weder zu kitschig, noch zu aufgesetzt. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viel Herzblut Susan Mallery in die jeweiligen romantischen Momente legt, die dann auch sehr authentisch wirken. Dazu ist es schön zu sehen, dass die Entwicklung der Charaktere nicht allzu schnell verläuft. Man erlebt sie bei ihren Taten, die nur selten voreilig wirken und dadurch bekommt man auch schnell ein Gefühl für die jeweiligen Situationen.
Gleichzeitig sollte aber auch erwähnt werden, dass „Jennissimo“ so ganz anders ist, aber dennoch unglaublich gut, da die Autorin eine ernstere Seite von sich zeigt, die mir auch sehr gefallen hat. Bitte mehr davon!

Das Cover ist sehr gelungen. Jenna ist gut getroffen und auch der Hintergrund passt gut zu ihrem neuen Leben. Man erkennt dadurch sehr schnell, worum es in diesem Buch geht, sodass man nicht getäuscht wird. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und verrät nicht zu viel.

Insgesamt hat mir „Jennissimo“ sehr gut gefallen. Susan Mallery hat mal wieder bewiesen, dass sie zurecht (für mich) eine der besten Autorinnen der Welt ist. Hoffentlich folgen noch viele weitere Bücher dieser wunderbaren Autorin, sodass wir Leser auch weiterhin eine gute Portion Humor und Romantik erhalten. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Großartiger Auftakt

Frisch verliebt
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Nachdem ich bereits einige Reihen und Einzelromane von Susan Mallery gelesen habe, wollte ich nun die nächste Reihe von ihr beginnen. Den Anfang macht dabei „Frisch verliebt“, der erste Teil der „Bakery ...

Nachdem ich bereits einige Reihen und Einzelromane von Susan Mallery gelesen habe, wollte ich nun die nächste Reihe von ihr beginnen. Den Anfang macht dabei „Frisch verliebt“, der erste Teil der „Bakery Sisters“-Reihe.

Susan Mallery konnte mich wieder einmal begeistern. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, wenn man ein neues Buch von ihr beginnt: Man hat sehr hohe Erwartungen und wird dennoch nie enttäuscht. Ein Talent, was es leider viel zu selten auf der Welt gibt.

Der Schreibstil ist wieder einmal sehr gelungen: Romantisch, humorvoll, stellenweise sarkastisch, schöne Dialoge. Dazu liest sich das Buch sehr flüssig, sodass mir dieses Buch ein paar tolle Lesestunden beschert hat. Dazu gibt es mir Claire, Jesse, Nicole und Co. sehr interessante und sympathische Charaktere, die man einfach gern haben muss.

Die „Bakery Sisters“-Reihe beschäftigt sich mit dem Leben der drei ungleichen Schwestern Jesse, Claire und Nicole, in „Frisch verliebt“ macht Claire jedoch den Anfang und rückt mehr in den Vordergrund.

Claire ist eine absolute Karrierefrau, die für die Musik lebt und als erfolgreiche Pianistin arbeitet. Sie gönnt sich nur selten Ruhe und konzentriert sich voll und ganz auf ihre Karriere, bis sie ihren Schwestern helfen muss, da Nicole erkrankt. Ihre neue Rolle fällt ihr schwer, sie versucht aber dennoch zu helfen und an ihren Fähigkeiten zu arbeiten, doch leider sind kochen und backen nicht gerade ihre größten Talente. In der Liebe hatte sie bislang kein Glück, dabei sehnt sie sich sehr danach. Sie ist unglaublich sympathisch und liebenswert und ich habe ihr während der Geschichte nur das Beste gewünscht. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sind sehr authentisch und es fiel mir nicht schwer, mich mit ihr zu identifizieren.
Auch Nicole und Jesse haben mir gut gefallen. Zwar erfährt man in diesem Band noch nicht allzu viel über die beiden Schwestern, aber dies wird sich hoffentlich in den nächsten Bänden ändern. Interessant ist auch das Verhältnis der Schwestern untereinander. Claire hat ihre Geschwister bereits sehr früh verlassen, da sie ihre Karriere bereits im Kindesalter begonnen hat und dadurch war das Verhältnis der Geschwister nie besonders eng. Sie haben sich lange nicht gesehen und haben sich stellenweise nur wenig zu sagen. Mit Wyatt lernt man einen männlichen Protagonisten kennen, der ebenfalls sehr sympathisch ist und sich oftmals sehr liebevoll um Claire kümmert.

Auch die Liebesgeschichte konnte bei mir punkten. Claire und Wyatt haben mir als Duo sehr gut gefallen und sie haben sich gut ergänzt. Der Verlauf ihrer Bekanntschaft ist authentisch und obwohl die Geschichte recht vorhersehbar ist, konnte ich dennoch mit den beiden mitfiebern und mich mit ihnen freuen. Dazu wird ihre Liebesgeschichte sehr sinnlich und intensiv beschrieben, manche Szenen war mir jedoch etwas zu detailliert beschrieben, ein bisschen mehr Phantasie hätte nicht geschadet.

Das Cover finde ich sehr gelungen. Zwar ist es mir stellenweise schon fast zu pink, aber dennoch ist es sehr passend und schön anzusehen. Auch die Kurzbeschreibung hat mir gut gefallen, gleichzeitig enthält sie das Wichtigste und verrät dabei nicht zu viel.

Insgesamt hat mir „Frisch verliebt“ unheimlich gut gefallen. Susan Mallery konnte mich mal wieder von ihrem unglaublichen Talent überzeugen und es war wie immer eine Freude, in ihre Welt einzutauchen. Die anderen beiden Bände werden selbstverständlich auch gelesen und ich freue mich bereits auf die nächste Geschichte der ungleichen Schwestern. Kaufen, lesen und genießen – die perfekte Lektüre für verregnete Herbstnachmittage!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderbare Geschichte

Pleiten, Pech und Prinzen
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Ich bin bereits seit Jahren begeisterte Leserin von Susan Mallerys Werken. Zuletzt ist diese Leidenschaft leider viel zu kurz gekommen, sodass dies nun wieder dringend nachgeholt werden muss. Auf der Suche ...

Ich bin bereits seit Jahren begeisterte Leserin von Susan Mallerys Werken. Zuletzt ist diese Leidenschaft leider viel zu kurz gekommen, sodass dies nun wieder dringend nachgeholt werden muss. Auf der Suche nach neueren Werken von der Autorin ist mir besonders „Pleiten, Pech und Prinzen“ aufgefallen, sodass ich diesem Buch unbedingt eine Chance geben wollte und ich bin froh, dass ich es getan habe, denn es ist wunderbar.

Susan Mallery besitzt seit jeher einen sehr angenehmen Schreibstil, den ich bei ihren Werken stets genieße. Die Stimmung im Buch ist meist heiter, stellenweise aber auch melancholisch, da die Protagonisten beide ihre ganz eigenen Probleme haben. Dazu werden die romantischen Szenen niemals kitschig dargestellt und die Autorin hat vermieden, besonders viele Klischees in die Geschichte einzubauen. Zugegeben, stellenweise war die Geschichte schon sehr vorhersehbar, vor allem, wenn man die Kurzbeschreibung betrachtet. Dennoch finde ich die Geschichte trotz der Vorhersehbarkeit gelungen, da immer eine gewisse Spannung in der Luft lag. Dazu sind die Figuren gut ausgearbeitet, sodass ich sie ins Herz schließen konnte.

Mit Molly lernt man eine Frau kennen, die sympathisch ist, aber durchaus auch nervien kann. Sie wirkt häufig unsicher, kann Komplimente nicht nachvollziehen und entschuldigt sich ständig für alles mögliche, was unglaublich anstrengend sein kann. Dennoch ist sie sehr sympathisch, denn sie wirkt authentisch, setzt sich für andere ein und handelt meistens selbstlos – auch wenn dies nicht immer gut ist. Nachdem sich in ihrem Leben einiges verändert hat, möchte sie einen Neuanfang wagen und meldet sich bei Dylan, dem Ex-Freund ihrer Schwester, mit dem sie vor Jahren einen Pakt geschlossen hat. Zusammen wollen sie ein Abenteuer wagen und eine Woche lang die Seele baumeln lassen. Dass es dabei nicht nur bei Freundschaft bleibt, dürfte schnell klar sein. Dylan wird ebenfalls sehr gut dargestellt. Aus dem kleinen Rebellen ist ein erwachsener und selbstbewusster Mann geworden, der mitten im Leben steht und für fast jeden Spaß zu haben ist.

Das Cover gefällt mir sehr gut und passt toll zum Titel. Allgemein muss man sagen, dass dem Mira Taschenbuch Verlag die neuen Cover sehr gut stehen und diese mittlerweile auch der Thematik angepasst sind. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich spontan angesprochen.

Insgesamt ist „Pleiten, Pech und Prinzen“ typisch Susan Mallery: romantisch, humorvoll und mit interessanten Charakteren bestückt, die ich direkt ins Herz schließen musste. Wer noch kein Buch von Susan Mallery gelesen hat, hat definitiv etwas verpasst. Kaufen, lesen und genießen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderbare Geschichte

Suche: Köchin, biete: Liebe
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Das erfolgsverwöhnte Restaurant „The Waterfront“ steckt in der Krise. Schon länger läuft der Laden nicht, da alter Fisch und schlechte Qualität ausgeteilt wurde. Für Gloria Buchanan steht fest, dass ein ...

Das erfolgsverwöhnte Restaurant „The Waterfront“ steckt in der Krise. Schon länger läuft der Laden nicht, da alter Fisch und schlechte Qualität ausgeteilt wurde. Für Gloria Buchanan steht fest, dass ein Neuanfang her muss. Sie engagiert ihre Enkel Cal, der das Restaurant als Geschäftsführer zu neuem Erfolg bringen soll. Doch dabei braucht er Hilfe. Er will die beste Köchin der Stadt – zu seinem Pech ist das seine Ex-Frau Penny.
Da die Scheidung bereits seit 3 Jahren durch ist, glauben beide, dass sie gut miteinander arbeiten können, ohne das die Vergangenheit zwischen ihnen steht. Doch das ist nicht immer so leicht, denn schnell sprühen wieder die Funken. Aber kann eine Affäre wieder alle Gefühle von früher hervorrufen?

Nachdem ich bereits von „Gracie in love“ sehr begeistert war, wollte ich unbedingt ein weiteres Buch von Susan Mallery lesen. Sie hat es mal wieder geschafft, mich mit ihrem wunderbaren Schreibstil, den tollen Charakteren und Schauplätzen zu überraschen.

„Suche: Köchin, biete: Liebe“ ist der erste Teil einer vierteiligen Buchreihe, die sich mit dem Leben der Buchanan-Geschwister beschäftigt. Diese bestehen aus den Brüdern Cal, Walker und Reid, sowie der Schwester Dani.

Schnell wird man ein Teil der Geschichte und leidet und freut sich mit den Protagonisten mit.
Besonders Penny und Cal sind zwei tolle Charaktere, die sehr gut miteinander harmonieren, aber auch zum Teil anecken.

Penny ist eine selbstbewusste Frau, die mit Mitte 30 in den besten Jahren steckt. Durch ihren Ehrgeiz hat sie es geschafft zur besten Köchin der Stadt aufzusteigen. Allerdings hat sich ihr sehnlichster Wunsch, eine eigene Familie zu haben, noch nicht erfüllt.
Bereits in ihrer Ehe mit Cal hat sie eine Fehlgeburt erleiden müssen, nun will sie es erneut mit einem Kind probieren und nimmt eine künstliche Befruchtung vor.
Obwohl ihre Ehe mit Cal scheiterte, ist sie auch heute noch sehr gut mit dessen Bruder Reid befreundet.

Cal ist ein absoluter Sunnyboy: Erfolgreich, gutaussehend, selbstbewusst.
Doch auch er hat seine Geheimnisse und Schwächen. So hat er Probleme, Gefühle zuzulassen und hat damit schon so manche Chance in seinem Leben entgehen lassen.
Wie seine Brüder Reid und Walker ist Cal auch nur bedingt an das Imperium der Buchanans interessiert. Schuld daran ist hauptsächlich seine Großmutter Gloria, die es jedem in der Familie und in der Firma schwer macht.
Durch seine Geheimnisse ist er Frauen gegenüber verschlossen und lässt keine so wirklich in sein Herz. Das ist auch der Grund, wieso die Ehe mit Penny vor drei Jahren gescheitert ist.

Aber auch alle anderen Charaktere haben ihre ganz eigene Geschichte, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr entwickelt. In den Folgebänden der Buchanan-Reihe wird mehr auf die einzelnen Geschwister eingegangen.

Der zweite Band „Habe Mutter, brauche Vater“ wird sich mit dem Leben von Walker beschäftigen und wird demnächst von mir gelesen. Ich kann es kaum noch erwarten, in das Leben der Buchanan-Familie zurückzukehren.:)

Wer Lust auf eine wunderschöne Liebesgeschichte hat, ist bei Susan Mallery’s Büchern mehr als gut aufgehoben.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Großartiger Auftakt

Total verliebt
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„Total verliebt“, der erste Band der „Together Forever“-Reihe, befand sich bereits seit einigen Monaten auf meiner Wunschliste und ich musste es mir dementsprechend vorbestellen, sodass ich es direkt in ...

„Total verliebt“, der erste Band der „Together Forever“-Reihe, befand sich bereits seit einigen Monaten auf meiner Wunschliste und ich musste es mir dementsprechend vorbestellen, sodass ich es direkt in den Händen halten konnte. Kaum hatte ich es im Regal stehen, wurde es auch schon direkt wieder daraus befreit, denn ich musste es einfach sofort lesen und ich muss sagen, dass ich begeistert bin.

Monica Murphy hat einen tollen Schreibstil, der für gute Unterhaltung sorgt, prickelnde Szenen hervorruft und mich vor allem mit den Dialogen begeistern konnte. Die Geschichte wird jeweils abwechselnd aus der Sicht von Fable und Drew erzählt, sodass man beide Figuren sehr gut kennenlernt. Dabei sind sie mir beide ans Herz gewachsen, sodass ich fast schon ein wenig traurig war, dass die Geschichte schon viel zu schnell ausgelesen wurde.

Fable und Drew sind einfach tolle Figuren, besonders Fable ist mir hierbei sehr ans Herz gewachsen. Ich mag ihre direkte Art, ihr Verantwortungsgefühl ihrem Bruder gegenüber und ihr fast schon zu großes Herz – auch wenn sie dies immer ein wenig vor anderen Menschen verstecken möchte. Gleiches gilt aber auch für Drew, der bei allen beliebt ist, aber auch unnahbar wirkt, da er eigentlich gar keine menschlichen Beziehungen eingehen möchte. Wer jetzt aber hofft, dass er der typische Bad Boy ist, der oftmals im Genre „New Adult“ auftaucht, der wird enttäuscht sein, denn Drew ist alles andere als ein Bad Boy, sondern einfach nur eine verletzte Seele, die schon viel zu lange immer alles mit sich allein ausmachen musste.

Obwohl sich die beiden nicht kennen, lädt Drew Fable zu sich nach Hause ein, damit sie gemeinsam seine Eltern in den Ferien besuchen. Einzige Voraussetzung dabei: Sie soll seine Freundin spielen und erhält dafür 3000 Dollar. Was zunächst wie ein lockerer Job klingt, entpuppt sich für Fable jedoch als riesengroße Herausforderung, denn sie muss sich nicht nur mit Drews Stiefmutter Adele rumschlagen, sondern muss auch immer mehr feststellen, dass Drew sehr viele Geheimnisse hat und dazu noch sehr kaputt zu sein scheint. Obwohl es nach wie vor nur ein Job ist, möchte sie dennoch Drew kennen lernen und verliebt sich in ihn, allerdings wird es schwer, es ihm begreiflich zu machen, wenn er keinen Menschen an sich heran lässt.

So sehr ich Drew und Fable auch mochte, so sehr habe ich seinen Vater und seine Stiefmutter Adele verabscheut. Beide sind absolute Snobs und Egoisten, die lediglich auf die perfekte Außendarstellung bedacht sind und dafür fast alles tun. Besonders Adele ist eine eiskalte Person, die nahezu über Leichen geht, nur um ihren Willen zu bekommen. Auch Fables Mutter ist leider eine Katastrophe, denn als Alkoholikerin lässt sie gerne mal die Familie im Stich, sodass Fable für ihren Bruder Owen Schwester und Mutter in einem verkörpern muss.

Die Liebesgeschichte, die in diesem Buch erzählt wird, ist wunderschön, dramatisch und frustrierend zugleich. Ich wollte unbedingt, dass Drew und Fable zueinander finden, allerdings ist es bis dahin ein sehr langer und harter Weg, der immer noch nicht beendet ist. Beide wirken absolut überwältigt und verängstigt, sodass sie gar nicht so genau wissen, wohin sie mit ihren großen Gefühlen wollen. Dies fand ich besonders toll, denn hier wird keine typische 0815-Liebesgeschichte erzählt, sondern tatsächlich mal eine, die durchweg authentisch ist und ihre Zeit braucht.

Das Cover ist von den Farben her wunderschön. Die Models sind an sich auch sehr passend, allerdings vermisse ich Fables platinblonde Haare, die in der Geschichte immer wieder beschrieben werden. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, kann jedoch auch schnell zu kleineren Missverständnissen beim Leser führen. Dennoch: Wenn man erst einmal weiß, worum es in der Geschichte tatsächlich geht, wirkt die Kurzgeschichte dennoch passend.

Insgesamt hat mir „Total verliebt“, der erste Band der „Together Forever“-Reihe unheimlich gut gefallen, sodass ich am liebsten jetzt schon den zweiten Band „Zweite Chancen“ lesen möchte. Leider muss ich mich noch bis zum Juni damit gedulden. Wer das Genre liebt und sich dazu noch mit „kaputten“ Figuren anfreunden kann, der wird mit diesem Buch seine wahre Freude haben. Ein absolutes Muss!