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Veröffentlicht am 12.11.2016

Humorvolle Geschichte

Für dich soll's tausend Tode regnen
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"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist mir aufgrund von sehr vielen positiven Bewertungen aufgefallen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte. Meine Erwartungen waren dementsprechend ...

"Für dich soll's tausend Tode regnen" ist mir aufgrund von sehr vielen positiven Bewertungen aufgefallen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ich habe mir eine interessante Geschichte mit vielseitigen Charakteren erhofft. Letztendlich habe ich dann doch so viel mehr bekommen.

Anna Pfeffer ist das Pseudonym von Ulrike Myrhofer und Carmen Schmit, die auch gemeinsam unter dem Namen "Rose Snow" Geschichten schreiben. Da ich bereits einige Bücher von Rose Snow gelesen habe, habe ich hier einen ähnlich angenehmen Schreibstil erwartet und ich wurde nicht enttäuscht. "Für dich soll's tausend Tode regnen" liest sich nicht nur unglaublich leicht und flüssig, sondern auch sehr humorvoll, sodass ich an sehr vielen Stellen schmunzeln musste.

Hierbei geht es um Emi, die mitten in der Pubertät steckt und ihren Mitmenschen gerne mal den Tod wünscht. Obwohl sie stellenweise sehr verwöhnt ist und sich oftmals in die ein oder andere skurrile Situation manövriert, fand ich sie dennoch sympathisch und erfrischend anders, da sie doch gar nicht in das typische Schema von Mädchen in Jugendbüchern passen möchte.

Dennoch merkt man auch schnell, dass sie auch eine weiche Seite besitzt, denn ihr Umzug von Heidelberg nach Hamburg hat sie alles andere als kaltgelassen, sodass sie nicht nur ihre beste Freundin vermisst, sondern auch in Hamburg mehr oder weniger keinen Anschluss findet und als Freak abgestempelt wird. Ihr Gegenstück ist dabei Erik, der mindestens genauso schlagfertig ist und immer seinen Willen durchsetzen möchte, aber auch bei ihm merkt man, dass er eigentlich ganz anders ist, als er auf dem ersten Blick zu sein scheint.

Dabei sind besonders die Dialoge zwischen Erik und Emi oftmals so witzig, dass man sie einfach mögen muss. Hier ist einfach immer etwas los, zumal sie dann auch noch zwangsweise miteinander im Unterricht zusammen arbeiten müssen, was noch mehr Salz in die Suppe hineinbringt. Anna Pfeffer hat die Figuren dazu noch sehr vielseitig und liebevoll gestaltet, sodass ich mich sowohl in Emi als auch in Erik hineinversetzen konnte und sie sympathisch fand - auch wenn ich mich mit ihnen wohl niemals gerne angelegt hätte.

Das Cover ist aufgrund der Farben ein absoluter Hingucker und besticht mit vielen kleinen Details, sodass es hier einiges zu entdecken gibt. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen und hat mich sofort neugierig gemacht, sodass ich "Für dich soll's tausend Tode regnen" sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Für dich soll's tausend Tode regnen" ist eine humorvolle und vielseitige Geschichte rund ums Thema Erwachsenwerden und Selbstfindung und konnte mich nicht nur mit interessanten Figuren, sondern auch mit einem sehr angenehmen Schreibstil überzeugen. Ich bin begeistert und kann die Geschichte somit nur empfehlen.

Veröffentlicht am 31.10.2016

Interessant, aber auch verwirrend

Wie alle anderen
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Ich muss gestehen, dass ich an "Wie alle anderen" keinerlei Erwartungen hatte und alles auf mich zukommen ließ. Da es sich hierbei um eine doch recht knallharte und sehr ehrliche Autobiographie von John ...

Ich muss gestehen, dass ich an "Wie alle anderen" keinerlei Erwartungen hatte und alles auf mich zukommen ließ. Da es sich hierbei um eine doch recht knallharte und sehr ehrliche Autobiographie von John Burnside handelt, ist es immer schwer, ein Menschenleben tatsächlich zu bewerten, Fakt ist jedoch, dass ich seine Geschichte sehr interessant fand.

In "Wie alle anderen" schreibt John Burnside hauptsächlich über seine Drogensucht sowie seine Alkoholprobleme. Er beschließt für sich, dass er ein ganz normales, "bürgerliches" Leben führen möchte, ob dies allerdings tatsächlich so erstrebenswert ist, ist dabei immer die Frage.

Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, dass der Autor zu oft abdriftet und sich dabei oftmals an belanglosen Dingen festklammert, sodass "Wie alle anderen" stellenweise auf der Stelle stand. In anderen Momenten fand ich seine Gedanken und Schilderungen allerdings so interessant, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte.

Ich habe gelesen, dass einige andere Leser kritisiert haben, dass der Autor seine Geschichte dabei doch recht nüchtern und ohne große Gefühle schildert. Mich hat dies ehrlich gesagt nicht gestört, da dieser Stil bestens zu seinem Leben passt. Hätte er sich bei "Wie alle anderen" lediglich auf seine Gefühle verlassen und manche Dinge nicht aus einer anderen Sichtweise beobachtet, wäre die Geschichte wohl nicht so authentisch und knallhart geworden, wie es jetzt der Fall ist.

Über das Cover kann man ebenfalls geteilter Meinung sein. Einige finden es zu steril, ich finde es dagegen zwar auch sehr nüchtern, allerdings passt es hervorragend zur Geschichte, da der Inhalt kein vollgepacktes Cover nötig hat. Die Kurzbeschreibung hat mich spontan angesprochen, sodass ich es mit dem Buch gerne mal versuchen wollte.

Kurz gesagt: "Wie alle anderen" ist eine oftmals interessante, aber auch sehr nüchterne und verwirrende Autobiographie nach der Sehnsucht, ein normales und bürgerliches Leben zu führen. Wer sich für Autobiographen im Allgemeinen interessiert, sollte hier definitiv mal einen Blick drauf werfen.

Veröffentlicht am 30.10.2016

Perfektes Ende

Black Blade
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"Die helle Flamme der Magie" ist der dritte und letzte Band der "Black Blade"-Trilogie und wurde von mir bereits seit vielen Monaten sehnlichst erwartet, sodass ich das Buch direkt am Erscheinungstag verschlingen ...

"Die helle Flamme der Magie" ist der dritte und letzte Band der "Black Blade"-Trilogie und wurde von mir bereits seit vielen Monaten sehnlichst erwartet, sodass ich das Buch direkt am Erscheinungstag verschlingen musste. Nachdem ich die ersten beiden Bände nahezu perfekt fand, waren meine Erwartungen enorm hoch und ich bin froh, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Der Schreibstil ist nach wie vor ganz großes Kino, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und den Humor der Autorin, sowie die Dialoge zwischen Lila, Felix und Co. sehr genossen habe. Dazu muss man sagen, dass die Ähnlichkeiten zur „Mythos Academy“ weniger werden und "Die helle Flamme der Magie" für mich am besten ausgearbeitet wirkt, da auch die Figuren in diesem Band enorm an Reife zulegen.

Ich muss zwar sagen, dass man sich die ein oder andere ständige Wiederholung hätte sparen können, aber das ging für mich gerade noch so in Ordnung. Ein Beispiel ist hierbei Lilas Vorliebe für Speck, was in jedem Band an die zehn Mal erwähnt wird. Weniger wäre da mehr gewesen. Ansonsten muss man aber sagen, dass sich alle Figuren enorm gut entwickelt haben und man endlich mehr über die Fehde zwischen Lilas Mutter und Victor erfährt, die in der Trilogie stets präsent war.

Dazu kommen wirklich toll ausgearbeitete Kämpfe, die zwar oftmals sehr blutig, aber dafür auch spektakulär erzählt werden. Außerdem ist es interessant zu sehen, wie jede einzelne der Mafia-Familien auf Victor und dessen Pläne reagiert. Zwar stehen auch hier wieder hauptsächlich die Sinclairs und die Draconis im Vordergrund, allerdings fand ich es auch mal sehr schön zu sehen, wie sich andere Verhalten, wenn der Kampf der schwarzen Klingen tatsächlich ausbricht.

Das Ende an sich war für mich jetzt nicht die allergrößte Überraschung, da bereits vom ersten Band an klar war, worauf am Ende alles hinauslaufen wird, allerdings war der Weg dorthin sehr gut gemacht, sodass ich dem großen Showdown herbeigesehnt habe und dieser für mich nahezu perfekt umgesetzt wurde und sämtliche Fragen am Ende auch beantwortet wurden.

Das Cover ist wieder einmal ein absoluter Hingucker. Es unterscheidet sich von den ersten beiden Bände zwar nur sehr minimal und ist auch wieder mit dem Gesicht von Lila versehen, allerdings gefällt es mir weiterhin sehr und alle drei Bücher sehen nebeneinander toll aus. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass ich das Buch umgehend lesen musste.

Kurz gesagt: "Die helle Flamme der Magie" ist für mich der perfekte Abschluss der "Black Blade"-Trilogie. Dieser ist zwar deutlich düsterer und brutaler als seine Vorgänger, was jedoch nur schlüssig ist. Ebenso begeistert hat mich wieder einmal der wahnsinnig tolle Schreibstil und gut ausgearbeitete Figuren, die ich sehr vermissen werde. Jennifer Estep ist einfach großartig!

Veröffentlicht am 30.10.2016

Alle Jahre wieder...

Die drei !!! Der Adventskalender
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Nachdem ich bereits im vergangenen Jahr den Adventskalender von "Die drei !!!" sehr gemocht habe, war ich schon sehr neugierig darauf, was man sich in diesem Jahr hat einfallen lassen und ich muss sagen, ...

Nachdem ich bereits im vergangenen Jahr den Adventskalender von "Die drei !!!" sehr gemocht habe, war ich schon sehr neugierig darauf, was man sich in diesem Jahr hat einfallen lassen und ich muss sagen, dass ich wieder einmal nicht enttäuscht wurde, denn der Adventskalender, in dem erneut Geschenkpapier enthalten ist, ist sehr vielseitig, sodass er alles andere als langweilig ist.

Neben der üblichen Geschichte, die in 24 Kapitel eingeteilt ist, gibt es dazu noch Backideen, kleinere Rätsel und Tipps, die wohl jedes junge Mädchen ansprechen dürften. Da der Adventskalender ein Alter von 10 bis 12 Jahren empfiehlt, sind sämtliche Tipps altersgerecht, sodass man voll und ganz seinen Spaß dabei haben darf.

Der wohl wichtigste Punkt, weshalb ich auch in diesem Jahr wieder den Adventskalender von "Die drei !!!" haben wollte, ist die Tatsache, dass man hier vollkommen ohne Schokolade oder anderen Süßigkeiten auskommt, dafür aber das Lesen gefördert wird und somit auch Kinder zum Adventskalender greifen, die sonst eher weniger lesen.

Eine sehr schöne Idee und eine noch schönere Zusammenstellung!

Veröffentlicht am 29.10.2016

Auf der Suche nach Mr. Right

Einmal lieben geht noch
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Der Pinguin Verlag ist in Deutschland gestartet und mit ihm zahlreiche Bücher. Da mich "Einmal lieben geht noch" von Rachel Corenblit dabei direkt angesprochen hat, wollte ich dem Buch sehr gerne eine ...

Der Pinguin Verlag ist in Deutschland gestartet und mit ihm zahlreiche Bücher. Da mich "Einmal lieben geht noch" von Rachel Corenblit dabei direkt angesprochen hat, wollte ich dem Buch sehr gerne eine Chance geben und hatte hohe Erwartungen. Zum Glück wurde ich dabei nicht enttäuscht, denn ich habe die Geschichte sehr genossen.

Eins muss man der Autorin lassen: So schnell das Buch in den Händen lag, so schnell war es auch wieder ausgelesen. Grund dafür ist nicht nur die geringe Seitenanzahl, sondern vor allem, weil sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen lässt und mich aufgrund der stets vorhandenen Melancholie direkt in den Bann ziehen konnte. Rachel Corenblit hat zudem die Dialoge bestens ausgearbeitet und die Figuren so gut gezeichnet, dass man sie ausreichend kennen lernt und sich stellenweise auch in sie hineinversetzen kann.

Besonders schön ist es hier, dass es nicht der typische Chick-Lit/Liebesroman ist. Zwar weiß man auch hier, wohin die ganze Geschichte rund um Lucy und ihr Liebesleben führen wird, allerdings hat man auf die typischen Klischees aus dem Genre weitesgehend verzichtet und somit schildert die Autorin hier die knallharte Realität. Wer die große Liebe finden möchte, der sollte auch auf der Jagd sein und sich nicht verstecken. Wo bei anderen Büchern aus dem Genre oftmals alles zugeflogen kommt, wird hierbei auch über Misserfolge berichtet, in die sich wohl jede Leserin in irgendeiner Art und Weise hineinversetzen kann.

Das Cover ist wunderschön anzusehen und passt nicht nur hervorragend zum Genre, sondern auch zur Geschichte selbst, sodass es ein richtiger Hingucker geworden ist. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und konnte mein Interesse wecken, sodass ich "Einmal lieben geht noch" gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Einmal lieben geht noch" ist eine unterhaltsame und gleichzeitig melancholische Suche nach Mister Right, die mir aufgrund einer interessanten Protagonisten und eines angenehmen Schreibstils sehr gefallen hat. Die Geschichte hätte zwar meiner Meinung nach ruhig länger ausfallen können, aber ansonsten kann man sich hier wahrlich nicht beschweren, sodass ich "Einmal lieben geht noch" nur allzu gerne empfehlen kann.