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Langeweile

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2020

Hoffen und Bangen

Tage des Lichts
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Inhalt übernommen:

Die Hoffnung dieser Tage.

England, 1939. Ruth hat es geschafft – sie hat die nötigen Papiere für ihre Familie besorgt, die endlich nach England ausreisen darf. Zusammen wollten sie ...

Inhalt übernommen:

Die Hoffnung dieser Tage.

England, 1939. Ruth hat es geschafft – sie hat die nötigen Papiere für ihre Familie besorgt, die endlich nach England ausreisen darf. Zusammen wollten sie alles in Bewegung setzen, um ihre Verwandten noch nachzuholen. Aber dann erklärt England Deutschland den Krieg. Ruth wähnte sich bislang in Sicherheit, aber was geschieht, wenn die Deutschen das Land nun angreifen? Sie setzt alles daran, dass sie zusammen nach Amerika fliehen können. Doch der Krieg droht ihre Pläne zunichtezumachen...

Meine Meinung:


In dem nunmehr dritten Buch dieser Reihe begleiten wir die junge Ruth bei ihrem Aufenthalt in England.
Es ist kein leichtes Leben, was sie auf dem Bauernhof der Familie Sanderson führt. Für ein Mädchen, was bis dahin ein sehr behütetes Leben führte,ist es eine große Umstellung und enorme Herausforderung. Allein der Gedanke, dass sie es unbedingt schaffen muss, ihre Eltern und ihre jüngere Schwester nachzuholen, lässt sie ihren schweren Alltag überstehen. Gerade noch rechtzeitig vor Ausbruch des Krieges kommen ihre Eltern auch in England an. Jedoch die Schrecken des Krieges kommen näher und so setzt die Familie alles daran, endlich nach Amerika auszuwandern.
Erneut ist es der Autorin gelungen, eine sehr emotionale Geschichte mit viel realem Hintergrund zu schreiben.Ihr Schreibstil macht es möglich, dass man zu jeder vorgestellten Person eine Beziehung aufbauen kann.
Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen und durchlebte dabei ein Wechselbad der Gefühle. Ich bin schon voller Vorfreude auf den nächsten und abschließenden Band dieser Reihe.

Fazit:

Von mir eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 02.02.2020

Opfer und Täter

Die Komplizin
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Natürlich weißt du, dass es sie gibt. Brutale, skrupellose und gefühlstaube Menschen, denen ein Leben genauso viel wert ist wie ein abgetragenes Paar Turnschuhe. Doch ihre Welt ist ...

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Natürlich weißt du, dass es sie gibt. Brutale, skrupellose und gefühlstaube Menschen, denen ein Leben genauso viel wert ist wie ein abgetragenes Paar Turnschuhe. Doch ihre Welt ist fremd für dich. Du bist nur Zuschauer durch Fernsehen und Medien – bis diese Menschen plötzlich in deinem Auto sitzen.

Das geregelte Leben der Krankenschwester Anna Selbig ändert sich schlagartig, als sie nach einer Nachtschicht nach Hause fährt. Sie muss an einer roten Ampel halten, als plötzlich zwei fremde Männer ihren Wagen stürmen und sie mit vorgehaltener Waffe zwingen loszufahren. Auf einmal ist sie mitten in einer unbekannten Welt voller Gewalt und Hass und kämpft ums nackte Überleben – doch es ist nichts wert.

Meine Meinung:

Ich hatte zu Beginn einige Probleme, in die Geschichte zu finden. Sie erschien mir sehr verwirrend, obwohl sie durch immer wieder neue Wendungen durchgehend spannend blieb. Was mich ziemlich störte waren die verschiedenen Namen der Protagonisten,die auch während der Geschichte öfter wechselten.
Neben der eigentlichen Handlung ,gab es immer wieder tiefe Einblicke in die Vergangenheit der Täter und in ihre Psyche.
Dieser Thriller ist anders, als alle die ich vorher gelesen habe. Das liegt zum großen Teil an dem besonderen Verhältnis was Opfer und Täter zu einander entwickelten.
Der Thriller endete mit einigen offenen Fragen, die dann wohl in der Fortsetzung geklärt werden.

Fazit:

Trotz einiger Kritikpunkte, ein lesenswertes Buch.

Veröffentlicht am 01.02.2020

Das Kaleidoskop eines Lebens

Die Schleusen des Himmels
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Joseph Brooks lebt zurückgezogen in einer Hütte fernab der Zivilisation – bis eine Einwandererfamilie auf der Flucht ihn dazu bringt, seine Deckung zu verlassen. Unerwartet führt die ...

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Joseph Brooks lebt zurückgezogen in einer Hütte fernab der Zivilisation – bis eine Einwandererfamilie auf der Flucht ihn dazu bringt, seine Deckung zu verlassen. Unerwartet führt die Reise mit seinen neuen Schützlingen ihn nach Cape San Blas, den Ort seiner Kindheit. Als er erfährt, dass seine Jugendliebe Allie gerade ihren zweiten Mann verloren hat, kann er nicht anders, als nach ihr zu sehen. Er bietet ihr seine Hilfe beim Wiederaufbau des Restaurants ihrer Eltern an. Doch vieles steht zwischen ihnen, nicht zuletzt ein fünfundvierzig Jahre lang gehütetes Geheimnis, das nicht nur Josephs und Allies Leben tief erschüttert hat …


Meine Meinung:

Obwohl die Geschichte schon in ihrem Prolog sehr emotional begann, konnte man da noch nicht erahnen, mit welchem Wechselbad der Gefühle man in diesem Buch konfrontiert wird.
Joseph,genannt Jo-Jo,Bobby und Allie sind die Protagonisten, deren Leben in allen Einzelheiten durch mehrere Jahrzehnte begleitet wird.
Äußerst gekonnt breitete der Autor ihr Leben ,das nur selten gradlinig und gesetzeskonform verlief ,aus.
Lange Zeit ist man im Unklaren darüber, was wirklich passiert ist,bevor die Geschichte wie bei einem Puzzle zusammengefügt wird. Ein großes Spektrum an Themen wird behandelt wie etwa, Liebe, Hass, Gewalt, posttraumatische Belastungsstörung und einiges mehr.
Neben den Protagonisten werden auch die anderen Personen, welche eine mehr oder weniger große Rolle spielen, eingehend beschrieben. Ich hatte von allen Beteiligten klare Bilder im Kopf.
Das Buch war durchgehend spannend, so dass ich es beinahe in einem Rutsch gelesen habe.

Fazit:

Sehr emotional und lesenswert. Von mir voll verdiente fünf Sterne.



Veröffentlicht am 01.02.2020

Gelungene Fortsetzung

Doggerland. Tiefer Fall (Ein Doggerland-Krimi 2)
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Es ist Weihnachten, als ein Toter auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland, gefunden wird. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen - erleichtert, auf Weihnachten ...

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Es ist Weihnachten, als ein Toter auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland, gefunden wird. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen - erleichtert, auf Weihnachten verzichten zu können. Ein weiterer Mord zeigt eine Verbindung zu einer örtlichen Whiskydestillerie, aber am meisten beunruhigt Karen, dass ihre eigene Familie in den Fall verwickelt zu sein scheinen. Der Fall wird mehr und mehr zu einem Balanceakt zwischen Karens Privatleben und ihrer Rolle als Polizistin.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt sehr spannend, dann jedoch nimmt sich die Autorin, wie auch im ersten Buch, viel Zeit die einzelnen Protagonisten zu durchleuchten.
Ich mag Karen sehr,sie ist eine Frau mit Ecken und Kanten, einem starken Willen und vielen Narben auf der Seele.
Als sie nach Noorö aufbricht ,um mit den Ermittlungen zu beginnen,ist es eine Reise in die Vergangenheit. Nachdem ein zweiter Mord passiert, ahnt sie, dass ihre Familie irgendwie in die Sache verstrickt ist und begibt sich selbst in große Gefahr.
Spätestens ab hier entwickelt das Buch einen regelrechten Sog, dem man sich bis zum fulminanten Ende nicht mehr entziehen kann.

Fazit:

Auch wenn die Geschichte manchmal etwas weitschweifig war,gab es einen durchgehenden Spannungsbogen. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 28.01.2020

Familiengeheimnisse

Die Frauen von Richmond Castle
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Inhalt übernommen:

England in den 20ern: In ihrem Townhouse in Richmond sind Ishbel Christina Camberwell, genannt Blue, und ihre Familie glücklich - zumindest an der Oberfläche. Aber als Blue die junge, ...

Inhalt übernommen:

England in den 20ern: In ihrem Townhouse in Richmond sind Ishbel Christina Camberwell, genannt Blue, und ihre Familie glücklich - zumindest an der Oberfläche. Aber als Blue die junge, mittellose Delphine aufnimmt, um diese vor ihrem gewalttätigen Ehemann zu schützen, gerät Blues Familie ins Wanken. Die junge Frau erobert Blues Herz im Sturm, sie werden enge Freundinnen. Doch Delphine sorgt unbeabsichtigt dafür, dass ein gut gehütetes Geheimnis der Familie ans Licht kommt. Ist die Freundschaft der beiden unterschiedlichen Frauen stark genug für die Wahrheit?


MeineMeinung:

Die Autorin begleitet das Leben einer Familie im England der zwanziger Jahre, über den Zeitraum eines Jahres.
Dadurch, dass die Geschichte im Wechsel aus der Sicht der verschiedenen Frauen erzählt wird, kommt man den einzelnen Protagonistinnen sehr nahe.
Die Autorin verfügt über einen angenehmen Schreibstil,der die Seiten nur so dahinfliegen ließ, lediglich im mittleren Teil gab es einige Längen. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass etwas mehr von dem Zeitgefühl der damaligen Epoche, in die Geschichte eingeflossen wäre.
Nach einigen Wirrungen und Turbulenzen, endete die Geschichte versöhnlich.

Fazit:

Angenehm zu lesen, jedoch nicht das stärkste Buch der Autorin.