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Veröffentlicht am 06.03.2019

Kate Shackleton ermittelt

Mord braucht keine Bühne
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Die verwitwete Hobbydetektivin Kate erhält einen Auftrag von einem Pfandleiher. Sie soll die nach einem Raub verschwundenen Juwelen wieder aufspüren und gleichzeitig deren Besitzer über das Verschwinden ...

Die verwitwete Hobbydetektivin Kate erhält einen Auftrag von einem Pfandleiher. Sie soll die nach einem Raub verschwundenen Juwelen wieder aufspüren und gleichzeitig deren Besitzer über das Verschwinden ihres Eigentums informieren. Voller Elan macht sie sich an die Arbeit.
Als sie nach einem Theaterbesuch eine Leiche findet, treten diese Ermittlungen zunächst in den Hintergrund. Dann wird auch noch Lucy,die Hauptdarstellerin des Theaterstücks entführt und ihr Großvater erhält eine Lösegeldforderung. Auch hier wird Kate um Ihre Mithilfe gebeten. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Fällen?

Meine Meinung:

Es war mein erster Fall mit dieser Detektivin, die mir zu Anfang recht gut gefiel, weil ihre Art der Ermittlung vom üblichen Schema abwich. Außerdem fand ich den Schreibstil locker und angenehm.
Die zu Anfang vorhandene Spannung flachte jedoch immer mehr ab, zu Gunsten von für den Fall völlig unwichtigen Beschreibungen.

Da das Mordopfer und Lucys Großvater eine gemeinsame Vergangenheit in Südafrika hatten, gab es zwischendurch immer wieder Abschnitte,welche sich mit diesem Zeitraum befassten. Hier habe ich einige geschichtliche Details erfahren, welche mir bis dahin nicht bekannt waren.

Gut gefiel mir die sich anbahnende Beziehung zwischen Kate und dem Polizeiinspector.

Zum Schluss wurden die Fälle zwar aufgeklärt, aber eine Bestrafung blieb völlig aus.
Das erschien mir einigermaßen unlogisch und kollidierte außerdem ganz stark mit meinem Rechtsempfinden.

Fazit:

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen, deshalb von mir nur drei Sterne.



  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Geschichte
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 05.03.2019

Sehr gelungenes Debüt

Die Erleuchtung der Welt
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Klappentext:

Heidelberg, 1427.
Um seine Spielschulden zu bezahlen, verkauft Helenas Vater seine Tochter an einen Winzer als Magd. Dem Mädchen widerfährt schreckliches auf dem Weingut und es flieht. ...

Klappentext:

Heidelberg, 1427.
Um seine Spielschulden zu bezahlen, verkauft Helenas Vater seine Tochter an einen Winzer als Magd. Dem Mädchen widerfährt schreckliches auf dem Weingut und es flieht.
Das Schicksal lässt Helena zur engsten Vertrauten von Prinzessin Mechthild von der Pfalz werden, sie folgt ihr nach Stuttgart und Urach.
Doch ihre Vergangenheit holt Helena ein, sie trifft eine falsche Entscheidung und die Freundschaft zu Mechthild wird auf eine harte Probe gestellt.....


Meine Meinung:

Die Autorin hat mit diesem Roman Neuland betreten. Sie war mir bisher aus verschiedenen Krimis bekannt, die ich sehr gerne gelesen habe.
Daher war ich neugierig auf ihr neues Genre und wurde nicht enttäuscht.
Man begleitet als Leserin das Leben der Protagonistin Helena über einen Zeitraum von fast 60 Jahren. Gleich zu Beginn empfand ich große Sympathie für sie ,die im Verlauf der Geschichte weiter wuchs. Wie sie es trotz aller Verletzungen, Schmähungen und Demütigungen schaffte, immer wieder aufzustehen und ihre Ziele nie aus den Augen zu verlieren, nötigte mir großen Respekt ab.
Durch ihre Bekanntschaft ,die später zu einer Freundschaft wurde,mit Prinzessin Mechthild von der Pfalz,bekam sie Zugang zu höheren Kreisen.
Als Leserin hatte man dadurch auch Einblick in das Leben der damaligen adligen Gesellschaft.
Sie schaffte es, das Frauenbild der früheren Zeit gehörig auf den Kopf zu stellen.
Die Autorin hat es sehr geschickt verstanden, die fiktive Geschichte mit den historischen Ereignissen zu verknüpfen, beides hat mir sehr gut gefallen.
Hierfür ein großes Lob für die gute Recherchearbeit.

Fazit:

Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen und war sehr begeistert. Ich hoffe, auf weitere Bücher in diesem Genre.
Eine absolute Empfehlung für Leser mit geschichtlichem Interesse,verbunden mit 5 Sternen.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Ein neuer Anfang

Das Leben ist nie perfekt
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Klappentext:

Nach zehn Jahren im Modebusiness steht Ivy Clarks Modelkarriere vor dem Aus. Ihre letzte Chance, auf ein Fotoshooting für eine Brautmodenkollektion in einem verschlafenen Inselstädtchen in ...

Klappentext:

Nach zehn Jahren im Modebusiness steht Ivy Clarks Modelkarriere vor dem Aus. Ihre letzte Chance, auf ein Fotoshooting für eine Brautmodenkollektion in einem verschlafenen Inselstädtchen in South Carolina.
Ivy ist alles andere als begeistert. Zumal die Auftraggeberin ausgerechnet Marilyn Olsen ist. Deren kürzlich verstorbener Ehemann hatte eine Affäre - und war Ivys Vater.
Als sich zu allem Übel auch noch herausstellt, dass Marilyns Neffe Davis,der seit Jahren keine Kamera mehr in den Händen gehalten hat ,die Fotos schießen soll, ist Ivys Stimmung endgültig im Keller. Warum will Marilyn ausgerechnet sie für den Job?
Warum muss Davis der irritierendste Mann sein, dem Ivy begegnet ist?
Und warum scheinen in Greenbrier alle unbedingt hinter Ivys perfektes Äußeres schauen zu wollen?
Wissen Sie denn nicht, dass da längst nichts mehr ist?

Meine Meinung:

Die Autorin versteht es geschickt ihre Protagonisten vorzustellen.
Beim Lesen durchlebt man ein Wechselbad der Gefühle,weil es immer wieder einen neuen Blickwinkel gibt, aus dem man auf die Geschichte schaut.
Alle Figuren, nicht nur Ivy ,Marilyn ,Sara und Davis wurden eindringlich geschildert und wuchsen mir mehr und mehr ans Herz. Jeder hatte seine eigene Vergangenheit, die Stück für Stück aufgeblättert wurde.
Die Erlebnisse ihrer Kindheit und Jugend waren auch der Grund dafür, dass sie sich schwer taten nach ihrem Platz im Leben zu suchen.
Ich habe mit den Protagonisten gebangt und gelitten, manchmal hätte ich sie aber auch schütteln wollen, um sie auf das Naheliegendste zu bringen.
Der Abschluss der Geschichte gefiel mir sehr gut, hingegen hätte der Epilog, für mein Empfinden, etwas ausführlicher sein können.

Fazit:


Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und vergebe vier Sterne.

Veröffentlicht am 02.03.2019

Olivera in großer Gefahr

Die Salbenmacherin und der Engel des Todes
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Klappentext:
Mord im Spital

Nachdem die Salbenmacherin Olivera die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter erhalten hat, versinkt sie in tiefer Trauer.
Um Ablenkung zu finden, arbeitet sie noch mehr als ...

Klappentext:
Mord im Spital

Nachdem die Salbenmacherin Olivera die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter erhalten hat, versinkt sie in tiefer Trauer.
Um Ablenkung zu finden, arbeitet sie noch mehr als sonst im Heilig-Geist-Spital. Als jedoch kurz hintereinander ein Greis und eine Wöchnerin versterben, erhebt der Spitalmeister schwere Anschuldigungen gegen sie.
Auf Befehl des Rates wird sie verhaftet, doch auf dem Weg zum Gefängnis verhilft ihr der Henker zur Flucht.
Allein, hochschwanger und schwer verletzt flieht Olivera aus der Stadt und schwebt in tödlicher Gefahr ....

Meine Meinung:

Auch im vierten Band um die Salbenmacherin Olivera ist es der Autorin erneut gelungen, eine spannende Geschichte aus dem Mittelalter zu präsentieren.
Die sympathische Protagonistin, ihr Mann Götz ,sein Gehilfe Jona ,sowie die ehemalige Hure Gerlin ,der intrigante Medicus und viele andere sind aus den vorhergehenden Büchern bekannt.
Ich wurde gleich zu Beginn in die Geschichte hineingezogen und habe mit Olivera gezittert und gelitten. Durch die präzisen Beschreibungen hatte ich von allen beteiligten Personen genaue Bilder im Kopf.
Man merkte der Geschichte wiederum die gute Recherchearbeit an,das Leben der damaligen Zeit wurde sehr gut eingefangen. Nach der Lektüre bin ich erneut sehr dankbar dafür, in der heutigen Zeit leben zu dürfen.

Fazit:

Wer sich für die Geschichte des Mittelalters interessiert, ist mit diesem Buch bestens bedient, ich kann es unbedingt empfehlen.
Von mir gibt es fünf verdiente Sterne.

Veröffentlicht am 28.02.2019

Wo ist Kilian?

Schwarze Küste
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Klappentext:

Als Kommissar Richard Levin gerade anfängt, die bizarre Schönheit von Teneriffa zu genießen, ist es mit der Urlaubsstimmung auch schon vorbei.
Panische Schreie zwingen ihn nachts aus seinem ...

Klappentext:

Als Kommissar Richard Levin gerade anfängt, die bizarre Schönheit von Teneriffa zu genießen, ist es mit der Urlaubsstimmung auch schon vorbei.
Panische Schreie zwingen ihn nachts aus seinem Hotelbett. Kilian, der Sohn einer alten Bekannten, eine Richterin aus Nürnberg, ist verschwunden und Levin war der Letzte, der ihn gesehen hat. Levin muss sich dem Vorwurf der Entführung stellen.
Am nächsten Morgen wird die Leiche eines Strandverkäufers in der Nähe des Hotels gefunden, in seiner Brust steckt ein Messer. Zufall oder hat der Mord etwas mit Kilians Verschwinden zu tun?
Richard versucht, die örtliche Polizei bei ihren Ermittlungen zu unterstützen, doch die spanischen Behörden wissen seine Einmischungen keinesfalls zu schätzen. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem Levin auch die Schattenseiten der traumhaften Urlaubsinsel kennenlernt.

Meine Meinung:

Der Autorin ist es gut gelungen, in der traumhaften Kulisse von Teneriffa, einen spannenden Krimi anzusiedeln.
Das lag natürlich zum großen Teil an der sympathischen Figur des Protagonisten. Sein Zwiespalt zwischen beruflichem Interesse und Urlaubsgefühl wurde glaubhaft dargestellt.
Es herrschte von Anfang an Spannung und natürlich fehlten auch die für einen Krimi wichtigen falschen Fährten nicht.
Es gefiel mir gut, auch etwas über das Privatleben des Ermittlers zu erfahren.
Obwohl ich zwischendurch öfter meinte, auf der richtigen Spur zu sein, wurde ich dann doch noch etwas überrascht.

Fazit:

Ein Krimi, den ich gerne weiterempfehle. Ich freue mich schon auf weitere Fälle.