Cover-Bild Hannas Leichen

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 17.04.2019
  • ISBN: 9783839259023
Alex Buchenberger

Hannas Leichen

Kriminalroman
Der Softwareunternehmer Lothar Brinkmann wird zusammen mit seiner Freundin tot im Pool seiner luxuriösen Villa nahe Burghausen aufgefunden. Um zu klären, womit man es hier zu tun hat, wird Hauptkommissarin Hanna Schmiedinger von der Traunsteiner Mordkommission in aller Frühe zum Tatort beordert. Gemeinsam mit dem Computerspezialisten Rainer Talgruber beginnt die eigenwillige Kommissarin zu ermitteln, doch der Fall entpuppt sich als weitaus komplizierter, als sie zunächst angenommen hat.

Weitere Formate

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 2 Regalen.
  • 2 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2019

Das neue Ermittlerduo

1

Klappentext:

Der Softwareunternehmer Lothar Brinkmann wird zusammen mit seiner Freundin tot im Pool seiner luxuriösen Villa nahe Burghausen aufgefunden.
Um zu klären, womit man es hier zu tun hat, wird ...

Klappentext:

Der Softwareunternehmer Lothar Brinkmann wird zusammen mit seiner Freundin tot im Pool seiner luxuriösen Villa nahe Burghausen aufgefunden.
Um zu klären, womit man es hier zu tun hat, wird Hauptkommissarin Hannah Schmiedinger von der Traunsteiner Mordkommission in aller Frühe zum Tatort beordert.
Gemeinsam mit dem Computerspezialisten Rainer Talgruber beginnt die eigenwillige Kommissarin zu ermitteln,doch der Fall entpuppt sich als weitaus komplizierter, als sie zunächst angenommen hat.

Meine Meinung:

Zu Anfang gefiel mir die Geschichte gut, Hanna wirkte als Ermittlerin erfrischend anders.Das änderte sich jedoch ziemlich schnell.
Ohne wirklich erkennbaren Arbeitseinsatz machte sich das Team ans Werk,wobei Essen und Trinken und das Privatleben der Ermittler die größte Rolle spielten.
Ich zweifelte immer mehr daran, dass es sich um einen Krimi handelt.
Außerdem wurde mir Hanna zunehmend unsympathischer, ihr Umgang mit ihren Mitarbeitern war haarsträubend.
Gelöst wurde der Fall letztendlich von Kommissar Zufall und ich war froh, das Buch zu Seite legen zu können.

Fazit:

Ein Buch, was aus meiner Sicht nicht zu empfehlen ist.Ich vergebe wohlwollend zwei Sterne.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Mord in der bayrischen Provinz

0

Hanna Schmiedinger, Hauptkommissarin in Traunstein, muss sich um einen Doppelmord kümmern. Hauptverdächtiger ist der Ehemann Florian der Toten, die zusammen mit ihrem Liebhaber, der der Geschäftspartner ...

Hanna Schmiedinger, Hauptkommissarin in Traunstein, muss sich um einen Doppelmord kümmern. Hauptverdächtiger ist der Ehemann Florian der Toten, die zusammen mit ihrem Liebhaber, der der Geschäftspartner von Florian war, getötet wurde. Florian beteuert seine Unschuld. Hanna möchte das sehr gerne glauben, da sie Florian nicht unsympathisch findet. Im Laufe der Ermittlungen ergeben sich einige andere Spuren, denen Hanna und ihre Kollegen nachgehen.
Ich konnte mich mit dem Krimi nicht wirklich anfreunden. Das lag aus meiner Sicht an zwei Punkten. Mir war die Hauptkommissarin Hanna zutiefst unsympathisch. Ihr Verhalten gegenüber dem Hauptverdächtigen Florian war für mich unprofessionell. Ihr Benehmen gegenüber ihren Mitarbeitern und anderen war einfach indiskutabel. Gut, dass ich nicht mit ihr zusammen arbeiten muss. Die Ermittlungen im Fall selbst waren eher zerfahren. Dinge, die in meinen Augen den Fall nicht weiter brachten, wurden ausführlich thematisiert wie das Verhältnis des Kollegen Talgruber zu seiner kranken Mutter. Zugegeben das Buch lässt sich gut lesen, aber das alleine macht für mich noch keinen guten Krimi. Die Lösung des Falles war mir dann auch zu vorhersehbar.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Regionalkrimi mit einer untypischen Ermittlerin

0

„Leckt mich doch alle am Arsch!“, fluchte Karl senior.
„Geht nicht. Steckt ein Pfeil drin“, erwiderte Rosa.
Seite 280

Kurz nachdem Florian Bauer seinen Geschäftspartner mit seiner Frau Anne im Bett erwischt ...

„Leckt mich doch alle am Arsch!“, fluchte Karl senior.
„Geht nicht. Steckt ein Pfeil drin“, erwiderte Rosa.
Seite 280

Kurz nachdem Florian Bauer seinen Geschäftspartner mit seiner Frau Anne im Bett erwischt hat, werden beide tot in einem Swimming Pool aufgefunden, die Umstände mehr als mysteriös.
Hauptkommissarin Hanna Schmiedinger startet mit den Ermittlungen.

„Hannas Leichen“ ist ein eher untypischer Regionalkrimi. Denn im Gegensatz zu den Leberkässemmeln essenden und Bier trinkenden Ermittlern, die man sonst in diesem Genre findet, ist sie eine taffe, außergewöhnliche Protagonistin. Mit ihrer Vorliebe für schwarze Kleidung und ihrem knallroten Lippenstift fällt sie angenehm aus der Reihe. Auch ihre mehr als schrullige Familie kommt nicht zu kurz und wir bekommen einen runden Einblick in ihr Leben und Teile ihrer Vergangenheit.
Der Fall selbst scheint verzwickter, als es auf den ersten Blick aussieht, viele Verdächtige und diverse Spuren sorgen für Verwirrung. Und Hanna ist nicht nur mit ihnen, sondern auch mit ihren Gefühlen und internen Komplikationen auf dem Kommissariat gefordert.
Ich habe Alex Buchenbergers Buch über weite Teile sehr genossen. Auf den letzten Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse, da wurde für mich zu viel zu schnell gelöst. Für mich hätten ein paar Dinge ungeklärt bleiben können oder auch auf eine Fortsetzung hinweisen können.
Auch erfüllte Hanna hier dann leider doch noch einige Klischees und überschreitet maßlos ihre Kompetenzen. Schade, das war für mich ein kleiner Bruch in dem ansonsten runden Roman!
Dennoch habe ich das Buch über so viele Seiten mitgerätselt und mitgelacht, dafür 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 17.05.2019

Hannas Leichen

0

Lothar Brinkmann wird mit seiner Freundin tot im Pool seiner Villa gefunden. Das brisante an diesem Mordfall ist, dass Lothars Freundin vor ein paar Tagen noch mit seinem Geschäftspartner in einer "glücklichen" ...

Lothar Brinkmann wird mit seiner Freundin tot im Pool seiner Villa gefunden. Das brisante an diesem Mordfall ist, dass Lothars Freundin vor ein paar Tagen noch mit seinem Geschäftspartner in einer "glücklichen" Ehe war, bis dieser die Beiden gemeinsam im Ehebett vorgefunden hat. Kurz darauf gibt es einen weiteren Mord, wie es scheint steht dieser im Zusammenhang mit dem Tot von Lothar Brinkmann und seiner Freundin.

Hanna und ihr Partner von der KRIPO in Traunstein müssen sich nun um die Aufklärung der beiden Fällen kümmern, es gibt so einige Verdächtige, aber wer steckt hinter den Morden und welches Motiv treibt den Täter an?

Der Einstieg ins Buch war noch flüssig und ganz spannend zu lesen, Hanna erscheint als taffe Polizistin die genau weiß was sie tut und was sie will. Anfangs war sie mir noch sympathisch. Dieses Empfinden hielt jedoch nicht lange an. Sie wird unsympathisch und unprofessionell, die Ermittlungsarbeit bleibt komplett auf der Strecke, es geht viel mehr um die Familien der Protagonisten und nicht um die Aufklärung des Mordes. Viele Dinge werden angeschnitten und nie aufgelöst (was macht Rainer ständig am PC wenn er nicht weg kann?!). Die Beziehung der Beiden zueinander und das ewige Geplänkel war nicht stimmig.

Das Verhalten Sabina gegenüber war für mich total unlogisch? Was will sie damit bezwecken? Oder sollte es nur ein Lückenfüller sein?

Ebenso die Geschichte des Polizeichefs und des Kollegen Robert. Passte für mich nicht wirklich rein in die Geschichte.

Der Mord wird quasi auf den letzten Seiten aufgelöst, man konnte es bereits beim Lesen vermuten. Wären Hanna und Rainer aber nicht mit der Nase darauf gedrückt worden, hätten sie den Fall vermutlich nie gelöst.

Weiters hatte ich so meine Probleme mit dem Wechsel des Schreibstils ab ca. der Mitte. Anfangs wars noch witzig zu lesen ab und an, doch dann wurde es mit einem Mal sehr derb.

Für mich konnte das Buch nicht halten, was ich mir durch Cover und Klappentext erwartete.

Veröffentlicht am 09.05.2019

So gar nicht meins

0

Hanna Schmiedinger ist Kriminalhauptkommissarin in Traunstein und schon eine ganz spezielle Person. Sie steht auf schwarze Kleidung und einen grellroten Lippenstift, der natürlich nur aus Frankreich kommen ...

Hanna Schmiedinger ist Kriminalhauptkommissarin in Traunstein und schon eine ganz spezielle Person. Sie steht auf schwarze Kleidung und einen grellroten Lippenstift, der natürlich nur aus Frankreich kommen darf, da ist sie eigen und das wird auch mehrfach thematisiert.
Dann wird sie zu einem Todesfall gerufen. Im Pool eines eleganten Hauses dümpeln eine attraktive junge Frau und ein älterer, etwas schmerbäuchiger Mann. Bald stellt sich heraus, das war kein Badeunfall, da wurde nachgeholfen.
Ins Visier gerät natürlich der Ehemann der Frau, der auch noch Geschäftspartner des Toten war. Offensichtlich wurde er von beiden nach Strich und Faden betrogen, Rache ist ein starkes Motiv. Aber Hanna findet den Verdächtigen äußerst attraktiv und kann seinen kleinen Avancen kaum widerstehen.
Ja, was soll ich sagen? Ich bin voller Enthusiasmus in den bayrischen Krimi gestartet, aber das hat schnell nachgelassen. Was für ein Durcheinander, Slapstick Szenen direkt neben ernsten Vorfällen, eine Protagonistin, die ziemlich derb in der Sprache und manchmal übergriffig in ihren Handlungen ist. So lässt sie ihre alte Nachbarin verhaften und verhören, weil die ihre Gummistiefel entsorgt hat – was für ein Nonsens.
Der Krimi dümpelt so dahin, die Polizisten machen alles Mögliche, aber nicht unbedingt Ermittlungsarbeit, es wird so einfach gestochert und die Erkenntnisse werden eigentlich von Kommissar Zufall erbracht.
Schade, ich bin weder mit dem Plot, noch mit den Protagonisten, noch mit der Sprache klargekommen.