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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2021

Meine Erwartungen sind leider nicht erfüllt worden

Das Erbe der Päpstin
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Inhalt übernommen:
Die junge Freya wird Zeuge, wie ihre von dänischen Wikingern entführte Mutter ermordet wird. Anschließend flieht sie gen Süden, getrieben von der Sehnsucht nach ihrem Großvater Gerold. ...

Inhalt übernommen:
Die junge Freya wird Zeuge, wie ihre von dänischen Wikingern entführte Mutter ermordet wird. Anschließend flieht sie gen Süden, getrieben von der Sehnsucht nach ihrem Großvater Gerold. Bald findet sie heraus, dass Gerold inzwischen in Rom lebt, als Schutzherr des Papstes. Verkleidet schafft Freya es, im Jahr 858 in die Heilige Stadt zu gelangen. Doch dort muss sie mitansehen, wie Gerold während einer Prozession ermordet wird – und mit ihm der Papst, der in Wahrheit eine Frau ist: die kluge Heilerin Johanna. Freya beschließt, herauszufinden, wer hinter dem Mord an der Päpstin steckt, auch wenn sie damit übermächtige Feinde auf den Plan ruft.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch „Die Päpstin“ vor einigen Jahren mit großer Begeisterung gelesen, auch die Verfilmung dazu gefiel mir gut.
Dementsprechend groß waren die Erwartungen an dieses Buch, welche jedoch leider nicht erfüllt wurden.
Zwar hat mir die Protagonistin Freya,eine couragierte Frau, gut gefallen,jedoch gab es nicht den berühmten Funken ,der übersprang und mich an das Buch fesselte.
Die historischen Ereignisse, welche in dem Buch dargestellt wurden, waren interessant und es gab Parallelen zu tatsächlich lebenden Persönlichkeiten. Hier wäre in meinen Augen ein Personenverzeichnis hilfreich gewesen. Was mir gut gefallen hat, waren die medizinischen Aspekte. Ich bin immer wieder beim Lesen von historischen Romanen erstaunt, wie die Menschen mit den wenigen damaligen Mitteln, in der Lage waren, verschiedene Krankheiten zu erkennen und teilweise zu heilen.
Die Begegnung mit der Päpstin Johanna war leider nur ein kurzes Intermezzo, hier hätte ich mir etwas mehr Ausführlichkeit erwartet.

Fazit:

Ein historischer Roman, der sicherlich interessant zu lesen war, der jedoch meine Erwartungen nur unzureichend erfüllt hat.

Veröffentlicht am 06.05.2021

Thriller ohne Thrill

Flieh, so weit du kannst
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Inhalt übernommen:

Nachdem die junge Londonerin Ava sich von ihrem Freund getrennt hat, nimmt sie mit einem mulmigen Gefühl das Angebot ihres Chefs David an, in der Wohnung von dessen verstorbener Tochter ...

Inhalt übernommen:

Nachdem die junge Londonerin Ava sich von ihrem Freund getrennt hat, nimmt sie mit einem mulmigen Gefühl das Angebot ihres Chefs David an, in der Wohnung von dessen verstorbener Tochter zu wohnen. Avas ungutes Gefühl verwandelt sich schnell in Angst, denn David versucht sofort, jeden Aspekt ihres Lebens zu kontrollieren. Dann verliebt Ava sich auch noch in Davids Sohn Josh. Als David davon erfährt, entführt er Ava auf seinen abgelegenen Landsitz. Wird sie sich befreien können?

Meine Meinung:

Im Mittelpunkt des Buches stehen zwei junge Frauen, die in der gleichen Firma arbeiten und um den gleichen Job konkurrieren.
In verschiedenen Abschnitten wird immer jeweils aus der Sicht einer der Frauen erzählt. Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht abholen, von Thriller konnte man in keiner Weise reden, lediglich von seitenweisem Zicken Krieg. Manche Sätze und Handlungen wieder holten sich ständig. Lediglich bei der Beschreibung von AVA ging die Geschichte mal in die Tiefe,das ist jedoch für einen Roman eindeutig zu wenig.

Fazit:

Ein Buch was mich maßlos enttäuscht hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2021

Düsterer Krimi

Schwarze Förde
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Inhalt übernommen: Auf einem Acker nahe der Flensburger Förde werden die Leichen von sechs als vermisst gemeldeten Frauen entdeckt, die dort im Laufe mehrerer Jahre vergraben wurden. Die Ermittlungen führen ...

Inhalt übernommen: Auf einem Acker nahe der Flensburger Förde werden die Leichen von sechs als vermisst gemeldeten Frauen entdeckt, die dort im Laufe mehrerer Jahre vergraben wurden. Die Ermittlungen führen die Kommissare Christoph Wengler und Hannah Lundgren zu einem verlassenen Bauernhof, wo die Frauen offenbar gefangen gehalten wurden. Als die Besitzer des Bauernhofes tot aufgefunden werden und eine siebte vermisst geglaubte Frau auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse.

Meine Meinung:

Es war für mich der erste Roman dieser Autorin, aber sicher nicht der letzte. Von Anfang an hat mich die Geschichte gefangen genommen. In einem schnörkellosen Schreibstil wird eine Geschichte ausgebreitet,die an Grausamkeit kaum zu überbieten ist und mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ.
Gut gefallen haben wir neben der Krimihandlung die Ausblicke in das Privatleben der verschiedenen Ermittler, was auch auf verschiedenste Art von Problemen überlagert wurde. Ich habe das Buch in kurzer Zeit beendet und empfehle es uneingeschränkt weiter.

Veröffentlicht am 05.05.2021

Sehr emotional und aufwühlend

Das Mädchen im Nordwind
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Inhalt übernommen:
Deutschland, 1936. Luise, Tochter eines jüdischen Kaufmanns, lebt mit ihrer Familie in Lüneburg. In der Hitze des Sommers lernt sie den charismatischen Isländer Jónas kennen. Eine Liebe, ...

Inhalt übernommen:
Deutschland, 1936. Luise, Tochter eines jüdischen Kaufmanns, lebt mit ihrer Familie in Lüneburg. In der Hitze des Sommers lernt sie den charismatischen Isländer Jónas kennen. Eine Liebe, die nichts und niemand trennen kann, nimmt ihren Anfang.
Doch das Leben in Deutschland wird für Juden immer gefährlicher, und Luise ahnt, dass sie ihre Heimat verlassen muss. Als sie feststellt, dass sie von Jónas schwanger ist, planen sie die Flucht nach Island. Doch Luise müsste ihre Eltern zurücklassen. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, dass es ihr mit Jónas' Hilfe gelingt, sie alle zu retten, bevor es zu spät ist...
Island, 2019: Nach einem Schicksalsschlag nimmt sich Sofie Berger eine Auszeit in Island, wo die gelernte Tischlerin ein Haus restauriert. Dabei entdeckt sie die Aufzeichnungen von Luise und nimmt teil an einer dramatischen Geschichte und ihren Auswirkungen auf die folgenden Generationen. Als sie einen der Nachkommen, den verschlossenen Björgvin kennenlernt, will sie versuchen, zur Versöhnung beizutragen...

Meine Meinung:

Ich liebe Familiengeschichten und besonders solche, die sich zwischen mehreren Generationen bewegen. Vor allen Dingen interessiert mich die Zeit rund um den Nationalsozialismus,weil ich,die diese Zeit nicht erlebt hat,möglichst viel von den damaligen Ereignissen erfahren möchte.
Die Geschichte wechselt ständig zwischen Deutschland und Island, wobei in der Vergangenheit Luise, ihre Familie und ihre große Liebe Jónas im Mittelpunkt stehen ,in der Gegenwart sind es dann Sofie und Björgvin.
Man nimmt Anteil am Schicksal von Luise und ihrer jüdischen Familie,durchlebt mit ihr gemeinsam das Glück ihrer ersten großen Liebe und durchleidet alle Qualen,welchen die Menschen in dieser Zeit ausgesetzt waren.
Durch Luises Tagebuch,was Sofie in einem alten Schreibtisch findet,ergeben sich Verbindungen in die Familiengeschichte von Björgvin,die puzzleartig nach und nach zusammengesetzt werden. Hier ist es der Hartnäckigkeit von Sofie zu verdanken, dass die Familie sich mit der Vergangenheit auseinandersetzt und dadurch alte Vorurteile beseitigt werden.
Man merkt dem Buch, was eine fiktive Geschichte beinhaltet, die sich jedoch so oder ähnlich durchaus abgespielt haben könnte, deutlich die Liebe der Autorin zu Island an. Sowohl bei der Beschreibung des Landes, als auch der Mentalität der Menschen, ist deutlich spürbar, dass hier großes Hintergrundwissen vorhanden ist.

Fazit:

Ein Buch, was ich mit Begeisterung gelesen habe und dem ich einige Stunden Schlaf sehr gerne geopfert habe. Es wird noch einige Zeit in meinem Gedächtnis bleiben. Von mir eine absolute Leseempfehlung verbunden mit fünf Sternen.

Veröffentlicht am 03.05.2021

Geheimnisvolles Erbe

Enriettas Vermächtnis
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Inhalt übernommen:

Wenn ein Erbe dunkle Geheimnisse ans Licht bringt. Alles beginnt mit einem Ende – mit dem Tod der hochbetagten Enrietta da Silva, einer weltweit geschätzten und wohlhabenden Autorin ...

Inhalt übernommen:

Wenn ein Erbe dunkle Geheimnisse ans Licht bringt. Alles beginnt mit einem Ende – mit dem Tod der hochbetagten Enrietta da Silva, einer weltweit geschätzten und wohlhabenden Autorin aus Buenos Aires. Kurz darauf sitzen in Zürich zwei Menschen vor Enriettas Testamentsvollstrecker: Emilio, ein konservativer Arzt aus Argentinien, und Jana, eine unkonventionelle Schauspielerin aus Salzburg und Ziehtochter der Verstorbenen. Überraschend kommen sich Emilio und Jana näher. Bis plötzlich Armando da Silva in Zürich auftaucht, Enriettas leiblicher Sohn – ein ungeliebtes, von ihr totgeschwiegenes Kind mit einer zwielichtigen ­Biografie. Er sei gekommen, um sein Erbe zu beanspruchen, sagt er, doch es geht ihm um sehr viel mehr. Denn Enriettas Vermächtnis birgt ein dunkles Geheimnis …

Meine Meinung:

Die im Mittelpunkt der Geschichte stehenden Personen Jana ,Emilio und Armando verbindet die Gemeinsamkeit ihrer Beziehung zu der kürzlich verstorben reichen Schriftstellerin Enriettas da Silva,um deren Erbe es vordergründig geht. Alle drei haben verschiedene Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte (leider nur teilweise)ans Tageslicht kommen. Auch der Anwalt, welcher den Nachlass verwaltet, steht an einem Scheideweg in seinem Leben.

Die Kurzbeschreibung und der Inhalt des Buches erweckten meine Neugier. Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen.Sie plätscherte über weite Teile so dahin, ich fand keinen wirklichen Zugang zu den Protagonisten. Einige Fragen blieben offen, andere Nebensächlichkeiten wurden wahnsinnig breit aus gewalzt.ich finde es sehr schade, denn von der Thematik her hätte das Buch deutlich mehr Potenzial gehabt.

So lässt es mich einigermaßen unzufrieden zurück,daher leider nur drei Sterne.