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Langeweile

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2019

Das neue Ermittlerduo

Hannas Leichen
1

Klappentext:

Der Softwareunternehmer Lothar Brinkmann wird zusammen mit seiner Freundin tot im Pool seiner luxuriösen Villa nahe Burghausen aufgefunden.
Um zu klären, womit man es hier zu tun hat, wird ...

Klappentext:

Der Softwareunternehmer Lothar Brinkmann wird zusammen mit seiner Freundin tot im Pool seiner luxuriösen Villa nahe Burghausen aufgefunden.
Um zu klären, womit man es hier zu tun hat, wird Hauptkommissarin Hannah Schmiedinger von der Traunsteiner Mordkommission in aller Frühe zum Tatort beordert.
Gemeinsam mit dem Computerspezialisten Rainer Talgruber beginnt die eigenwillige Kommissarin zu ermitteln,doch der Fall entpuppt sich als weitaus komplizierter, als sie zunächst angenommen hat.

Meine Meinung:

Zu Anfang gefiel mir die Geschichte gut, Hanna wirkte als Ermittlerin erfrischend anders.Das änderte sich jedoch ziemlich schnell.
Ohne wirklich erkennbaren Arbeitseinsatz machte sich das Team ans Werk,wobei Essen und Trinken und das Privatleben der Ermittler die größte Rolle spielten.
Ich zweifelte immer mehr daran, dass es sich um einen Krimi handelt.
Außerdem wurde mir Hanna zunehmend unsympathischer, ihr Umgang mit ihren Mitarbeitern war haarsträubend.
Gelöst wurde der Fall letztendlich von Kommissar Zufall und ich war froh, das Buch zu Seite legen zu können.

Fazit:

Ein Buch, was aus meiner Sicht nicht zu empfehlen ist.Ich vergebe wohlwollend zwei Sterne.

Veröffentlicht am 17.04.2019

Zuwenig Spannung

So nah der Tod
1

Ich bedanke mich beim Verlag Bastei –Lübbe für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Klappentext:


„Bye Mama“ steht an der Wand über dem leeren Bettchen von Annika Ritters kleiner Tochter. Blutige ...

Ich bedanke mich beim Verlag Bastei –Lübbe für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Klappentext:


„Bye Mama“ steht an der Wand über dem leeren Bettchen von Annika Ritters kleiner Tochter. Blutige Handabdrücke formen diese grausige Nachricht. Im Bett liegt ein Brief des Entführers, der ein Rätsel enthält, dass Annika innerhalb einer Frist lösen muss, ansonsten stirbt Janina.Verzweifelt ruft annika ihren besten Freund Sebastian Suarek zu Hilfe.
Zur gleichen Zeit findet Hauptkommissar Eric Weinsheim vom LKA Berlin unter einer gebrandmarkten Frauenleiche den Bibliotheks-Ausweis von Sebastian. Der Fall scheint klar zu sein - doch dann meldet der Mordverdächtige bei der Polizei eine Kindesentführung und eine erbarmungslose Jagd durch Berlin beginnt ...

Eine Meinung:

Es war für mich das erste Buch dieser Autorin, entsprechend groß war meine Erwartungshaltung.
Es begann sehr spannend und mein Interesse war voll entflammt. Dann jedoch begann eine schier endlose Jagd durch Berlin, die teilweise jeder Logik entbehrte.
Vergeblich wartete ich darauf, dass die Spannung, welche zu Beginn herrschte wieder aufkam.
Was mir gut gefiel, waren die Rückblicke in die Vergangenheit des Täters, welche einen interessanten Blick in seine Beweggründe ermöglichten.
Obwohl mir Anika nicht unsympathisch war und ich viel Mitleid für ihre Situation hatte, blieben mir ihre teilweise konfusen Gedankengänge sehr fremd. Auch zu Sebastian konnte ich keine wirkliche Nähe aufbauen. Den ermittelnden Kommissar hingegen mochte ich sehr.
Obwohl die Auflösung am Schluss eine Überraschung war, fand ich sie teilweise etwas konstruiert, einige Fragen blieben offen.

Fazit:

Ein Thriller, der mit zu viel Längen und zu wenig Spannung aufwartete.
Von mir daher keine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 25.03.2019

Mörderisches Zons

Sündenkammer: Thriller
1

Klappentext:

Gegenwart: Kommissar Oliver Bergmann wird am frühen Morgen zu einem Tatort mitten im Wald gerufen. Noch bevor er das Opfer sieht, kann er riechen, was passiert ist.
Trotzdem erstarrt er beim ...

Klappentext:

Gegenwart: Kommissar Oliver Bergmann wird am frühen Morgen zu einem Tatort mitten im Wald gerufen. Noch bevor er das Opfer sieht, kann er riechen, was passiert ist.
Trotzdem erstarrt er beim Anblick des völlig verkohlten Körpers auf einem Scheiterhaufen. Die junge Frau wurde bei lebendigem Leib verbrannt.
Die Presse spricht bald von einem Hexenfall, denn die Spurensicherung stößt auf ein rotes Haar. Doch dann erhält Oliver ein Paket mit einer geheimnisvollen Nachricht vom Täter und ahnt, dass viel mehr dahinter steckt.
Er hat es mit einem Serienkiller zu tun, der die Welt von der Sünde rein waschen will.

Zons1500: Der Novize Balthasar liest nachts heimlich in einem verbotenen Buch aus der Klosterbibliothek. Währenddessen scheint sich der Geist des verstorbenen Totengräbers aus seinem Grab zu erheben und auf dem Kirchhof umherzuirren.
Als am nächsten Morgen ein toter Knabe vor den Toren der Stadt liegt, weiß Stadtsoldat Bastian Mühlenberg nicht mehr, wo ihm der Kopf steht.Er verfolgt die Spuren des Mörders bis ins Franziskanerkloster, aber die Mönche schweigen sich aus.
Dann wird ein weiterer Knabe ermordet und Bastian entdeckt eine geheime Kammer, sowie ein Buch, dass ihn zum Täter führt.
Doch er hat keine Idee wie er das Böse aufhalten soll.

Meine Meinung:

Das Buch ist der nunmehr neunte Fall dieser Reihe und es hat nichts an Spannung eingebüßt.
Da ich die anderen Bücher auch kenne,fühlte ich mich gleich wohl mit den bekannten Protagonisten.
Der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart machen den besonderen Reiz dieser Romane aus. Nach jedem Abschnitt gab es einen Cliffhanger,der es sehr schwer machte, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen.
Die Foltermethoden des Mittelalters und die Beharrlichkeit und Brutalität des Mörders in der Gegenwart brachten mich das ein oder andere Mal zum Gruseln.
Obwohl ich zwischendurch immer mal einen Verdacht, was die Mörder betraf, hatte, wurde ich zum Schluss doch eines Besseren belehrt.
So soll ein guter Krimi sein. Ich bin schon sehr gespannt, ob es weitere Fälle geben wird.

Fazit:

Ein Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle

Veröffentlicht am 17.03.2019

Sehr gelungener Start einer neuen Reihe

Die Akte Rosenrot
1

Klappentext:
Ibsen ist nur noch ein Schatten des einst so brillanten und geschätzten Profilers Ibsen Bach,seit man ihm vor fünf Jahren seine Frau Lara nahm und seine Karriere beendete.
Mit den Folgen ...

Klappentext:
Ibsen ist nur noch ein Schatten des einst so brillanten und geschätzten Profilers Ibsen Bach,seit man ihm vor fünf Jahren seine Frau Lara nahm und seine Karriere beendete.
Mit den Folgen seiner Verletzungen kämpfend pflegt er im Innenministerium in Berlin Daten ein.
Eines Tages wird am Tatort eines grausamen Verbrechens eine Postkarte für Ibsen gefunden,die Bezug nimmt auf eine Reihe von Morden,die einige Jahre zuvor in Berlin begangen wurden.
Ibsen wird in den aktiven Polizeidienst zurückgeholt.Gleichzeitig recherchiert die Russin Leononela Sorokin ,eine investigative Bloggerin in Moskau, in einer alten Vermisstensache und sticht in ein Wespennest, denn beide Fälle sind durch dasselbe dunkle Geheimnis verbunden...

Meine Meinung:

Ich hatte zu Beginn einige Probleme mich in der Geschichte zurechtzufinden,was durch den schnellen Orts -und Zeitwechsel bedingt war.
Das änderte sich jedoch schnell und die Geschichte zog mich in ihren Bann.
Die ständig wechselnden Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sowie der Schauplätze in Moskau und Berlin, erforderten höchste Konzentration beim Lesen.
Mit der Figur des Ibsen Bach,einem durch Krankheit gebremsten ehemals genialen Ermittler, ist der Autorin ein großer Wurf gelungen. Seine Bemühungen, trotz Erinnerungslücken und körperlicher Einschränkung, wieder zu seiner alten Form zu finden,waren glaubhaft dargestellt.
Ebenso gab es einen guten Einblick in die Machenschaften der Geheimdienste. Stück für Stück wurden die Erzählstränge aus Vergangenheit und Gegenwart zusammengeführt,bis zu einer schlüssigen Auflösung.
Neben dem sympathischen Protagonisten waren auch die anderen agierenden Personen gut gezeichnet ,mein Kopfkino sprang sofort an.
Eine besondere Erwähnung verdient die erneut gute Recherchearbeit der Autorin.

Fazit:

Das Buch hat mir viele spannende Lesestunden beschert, ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Ibsen Bach. Von mir eine absolute Leseempfehlung verbunden mit fünf Sternen.

Veröffentlicht am 18.06.2019

Sehr ausufernd, aber dennoch spannend

Muttertag
0

Inhalt übernommen:

Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander ...

Inhalt übernommen:

Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.

Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.

Meine Meinung:

Ich kenne alle vorhergehenden Bücher dieser Serie und muss sagen, dass dieser Krimi der Umfassenste ist.
Man musste sich beim Lesen sehr konzentrieren, da ständig neue Personen in die Geschichte eingeführt wurden(Zum Glück gab es ein Namensverzeichnis) und es außerdem immer wieder andere Wendungen gab.
Die Autorin vermittelt tiefe Einblicke in die Seele eines Serienmörders,was mir manchmal das Blut stocken ließ.
Für Pia Sander und ihre Chefin war es außerdem ein sehr persönlicher Fall, was sich im Nachhinein positiv auf ihr Arbeitsverhältnis auswirkte.
Trotz des großen Umfangs, habe ich das in kürzester Zeit gelesen, da es so spannend war, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.

Fazit:

Ein weiterer spannender Fall mit dem bekannten Ermittlerteam.