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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2020

Spannend bis zum Schluss

Schlüssel 17
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Tom Babylon - woher kommt eigentlich dieser Name - soll den Mord an einer Dompfarrerin aufklären. Immer wieder spielt ihm seine Vergangenheit in diese Ermittlung mit rein. Er kennt die Beteiligten, seine ...

Tom Babylon - woher kommt eigentlich dieser Name - soll den Mord an einer Dompfarrerin aufklären. Immer wieder spielt ihm seine Vergangenheit in diese Ermittlung mit rein. Er kennt die Beteiligten, seine verschollene Schwester ist immer an seiner Seite. Tom Babylon kennt seine Grenzen nicht, er handelt oft nach Bauchgefühl statt nach Lehrbuch.

Die Geschichte hat Spannungshöhen, allerdings auch Längen. Auf den letzten ca. 130 Seiten wird dann sehr viel aufgelöst, was vorher noch im Dunklen lag.

Insgesamt spannend mit ehrlich gezeigten Protagonisten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2020

Nicht wirklich ein klassischer Krimi

Der Gin des Lebens
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Bene ist Mechaniker, verliert seine Freundin und macht sich daraufhin auf die Suche nach der Vergangenheit seines Vaters. Diese findet er in Plymouth, dort findet er auch eine neue Liebe.
In diesem Buch ...

Bene ist Mechaniker, verliert seine Freundin und macht sich daraufhin auf die Suche nach der Vergangenheit seines Vaters. Diese findet er in Plymouth, dort findet er auch eine neue Liebe.
In diesem Buch gibt es eine Leiche, die aber eher wie zufällig wirkt. Weiterhin gibt es viele Familiengeheimnisse und viel Wissen über Gin an den Leser zu bringen.
Das Buch ist sehr schön aufgebaut.
Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat, welches immer wieder etwas mit Alkohol zu tun hat.
Die Kapitel erzählen von aktuellen Geschehnissen, zwischendrin werden aber immer wieder Geschehnisse der Vergangenheit beschrieben. Auch gibt es immer wieder Auszüge aus dem Gin-Manifest von Archie, dem Vater von Cathy, welche sich mit Bene im Verlauf der Geschichte auf die Suche nach dem verlorenen Gin-Rezept macht.
Zum Schluss gibt es noch ein Glossar, Botanicals und Rezepte.
Ich selbst mag keinen Gin, die Geschichte rundherum ist aber auch für mich hoch interessant.
Der Krimi-Aspekt kam mir ein bisschen kurz.
Trotzdem ein absolut lesbarer Roman.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 27.02.2020

Sehr kurzweilig

Die Frauenkammer
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Die Story ist schnell, nicht nur durch die Erzählweise, auch durch die kurzen und gut durchdacht geschnittenen Kapitel.
Der Charakter Lukas kommt sehr sympathisch rüber, die anderen Protagonisten bleiben ...

Die Story ist schnell, nicht nur durch die Erzählweise, auch durch die kurzen und gut durchdacht geschnittenen Kapitel.
Der Charakter Lukas kommt sehr sympathisch rüber, die anderen Protagonisten bleiben dagegen ein bisschen blass.
Diese Form der Entführung ist neu für mich in der Literatur, aber mal wieder etwas ganz anderes. Und das ist ja genau das, was der moderne Leser heute fordert.
Im Nachhinein gefällt mir das Cover des Buches nicht so gut, ein düsterer Keller mit leicht gedimmten Monitoren im Hintergrund und seitlich die "Frauenkammer" würde mir besser gefallen und auch besser zur Geschichte passen. Vielleicht eine Idee für eine Neuauflage.
Ich kann auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2020

Umsetzung nicht ganz optimal

Sieben Lügen
1

Offizieller Klappentext:
Mit dieser kleinen Notlüge fängt alles an. "Natürlich passen du und Charles gut zusammen", versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Und ...

Offizieller Klappentext:
Mit dieser kleinen Notlüge fängt alles an. "Natürlich passen du und Charles gut zusammen", versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Und zwar gewaltig. Denn eine Lüge zieht bekanntlich die nächste nach sich, und schon bald ist das Verhältnis der drei unwiederbringlich vergiftet. Aus Unbehagen wird Verdacht, aus Verdacht Gewissheit - und aus Freundschaft eine tödliche Falle.

Meine Rezension:
Man lernt Marnie und die Erzählerin Jane kennen, sowohl mit Episoden aus der Kindheit, der Jugend und der Gegenwart.
Marnie entpuppt sich als Freundin, die sehr egozentrisch agiert und sich die Freundschaft zu Jane nur behält, weil sie die An- und Abhängigkeit dieser mag. Jane ist bereit, alles für ihre lange Freundschaft zu tun und zu opfern.
Der Schreibstil, bei dem ich als Leser direkt angesprochen werde, ist mal was anderes. Man fühlt sich stark in die Geschehnisse eingebunden.
Viele Themen und Charaktere werden nur kurz angerissen oder haben über eine gewisse Dauer eine Bedeutung, verschwinden dann aber wieder als hätte die Autorin sie vergessen. Das hat mich immer mal wieder verwirrt, besonders zum Schluß, wenn man sich fragt: Was ist eigentlich aus XY (zum Beispiel Valerie) geworden.
Auf dem Cover steht zwar Thriller, allerdings war ich mir lange über das tatsächliche Genre nicht ganz klar. Ich denke, es ist ein klassischer Psychothriller. Es fließt nicht wirklich Blut, aber psychisch ist das Buch eine wirkliche Herausforderung.
Bei meiner Bewertung bin ich tatsächlich hin- und hergerissen. Das Thema ist gut, die Umsetzung nicht in allen Bereichen wirklich gelungen. Manchmal fehlte mir einfach noch das entscheidende Etwas.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 25.02.2020

Spannung plus Cliffhanger

Abgefackelt
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Einmal mehr ein phantastischer Paul-Herzfeld-Thriller. Diesem Mann wird aber auch wirklich nichts erspart. Durch die kurzen Kapitel wird man durch das Kapitel getragen, die Geschichte nimmt von Anfang ...

Einmal mehr ein phantastischer Paul-Herzfeld-Thriller. Diesem Mann wird aber auch wirklich nichts erspart. Durch die kurzen Kapitel wird man durch das Kapitel getragen, die Geschichte nimmt von Anfang bis Ende an Spannung immer mehr zu. Und der Cliffhanger zum Schluss ist mal wieder der Hammer.
Eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere