Eher schlecht
TotentanzDies ist mein erster "Thriller" aus dieser Reihe, und es wird auch mein einziger sein.
Erst mal handelt es sich nicht um einen Thriller, nicht mal um einen richtigen Krimi. Es ist eine Aneinanderreihung ...
Dies ist mein erster "Thriller" aus dieser Reihe, und es wird auch mein einziger sein.
Erst mal handelt es sich nicht um einen Thriller, nicht mal um einen richtigen Krimi. Es ist eine Aneinanderreihung von Ereignissen, zu denen niemand eine Verbindung herleitet. Außer natürlich Marie, die Tolle.
Marie ist eigensinnig, nicht teamfähig und anderen Menschen gegenüber einfach nur unverschämt.
Ich weiß nicht, warum Jakob und Tom überhaupt mit ihr verkehren.
Wir begleiten Tom in einem Kurzurlaub und das alles nur, um den Totentanz als Wandmalerei kennenzulernen.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, ich habe die Sinnhaftigkeit dahinter bis zum Schluss nicht nachvollziehen können.
Zudem sind alle ständig irgendwohin unterwegs, als Nicht-Südtiroler wäre eine Karte hilfreich gewesen in welchem Verhältnis diese Orte zueinander stehen.
Dann gibt es immer wieder Einwürfe der politischen Meinung des Autors, auch zu Corona (ist ja nun mal doch schon ein paar Jahre her) und zu Verschwörungstheorien. Das hat hier alles nichts zu suchen.
Dann stören noch Rechtschreibfehler, mal fehlende und mal doppelte Worte sowie fehlende Absätze. Manchmal wechselt die Story zu anderen Personen innerhalb des Fließtextes. Das ist unschön.
Das Ende kommt dann auch recht zügig (zum Glück), eine wirkliche Motivlage des Täters wird nicht erklärt.
Insgesamt kein Lesevergnügen.
Der Ansatz war da, die Umsetzung für mich aber nahezu grauenvoll.