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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2021

Wild Card - nichts für schwache Nerven

Wild Card
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Mein erstes Buch des Autors und das Genre Thriller wird hier nicht unberechtigt vergeben.
An manchen Stellen wirklich extrem brutal, andererseits schlaue Schachzüge eines Mannes, der in ein für ihn fremdes ...

Mein erstes Buch des Autors und das Genre Thriller wird hier nicht unberechtigt vergeben.
An manchen Stellen wirklich extrem brutal, andererseits schlaue Schachzüge eines Mannes, der in ein für ihn fremdes Land kommt und man miterlebt, wie er sich aufgrund der äußeren Umstände verändert. Spannung pur von der ersten bis zur wahrlich letzten Seite.
Der Schreibstil ist mitreissend, sowohl die Protagonisten, Örtlichkeiten sowie Begebenheiten werden absolut detailliert beschrieben. Man fühlt sich mitten drin statt nur dabei und hofft selbst beim Lesen mit dem Leben davon zu kommen.
Ob hier wahrhaftige Regimes vom inneren heraus beschrieben werden oder es sich um absolute Fiktion handelt kann ich als Leser überhaupt nicht beurteilen. Ich bin einfach froh, nicht in einem solchen Land mit solchen Hintergründen zu leben und mir jeden Tag Gedanken machen zu müssen, ob ich ihn überlebe.
Dieses Buch ist absolut mitreissend.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2021

Brenzlige Wahlen

Brenzlige Wahlen
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Der Titel täuscht ein wenig - es geht eigentlich nicht darum, dass die Wahlen brenzlig sind - sondern eher darum was in einer Minderheitsregierung passiert. Wie man es in Deutschland gewohnt ist wollen ...

Der Titel täuscht ein wenig - es geht eigentlich nicht darum, dass die Wahlen brenzlig sind - sondern eher darum was in einer Minderheitsregierung passiert. Wie man es in Deutschland gewohnt ist wollen nämlich - egal welche Parteien - eigentlich nur ihre eigenen Interessen durchgesetzt wissen. Egal ob GroKo oder Minderheitsregierung - immer ist es das gleiche Spiel: die Bürger bleiben auf der Strecke und die Parteien und deren Mitglieder machen sich die Taschen voll.

Geschrieben aus mehreren Perspektiven an Protagonisten ist der Schreibstil schön und treibt zum Lesen an. Die Protagonisten kommen bei mir nicht wirklich an. Man bleibt als Leser außen vor. Die vielen Parteien haben mich irritiert, ich konnte mir einfach nicht wirklich merken wer hier für was einsteht.

Ein bisschen genervt haben mich die vielen Rechtschreibfehler.

Gute Idee, ganz gut umgesetzt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2021

75 ist kein Alter

Erben wollen sie alle
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„ Erben wollen sie alle“ ist ein wirklich lustiger Roman mit kleinen Krimielementen von Tessa Hennig.
Bereits die Leseprobe war von Humor und Witz geprägt.

Von Anfang an fesselnd, flüssiger Schreibstil, ...

„ Erben wollen sie alle“ ist ein wirklich lustiger Roman mit kleinen Krimielementen von Tessa Hennig.
Bereits die Leseprobe war von Humor und Witz geprägt.

Von Anfang an fesselnd, flüssiger Schreibstil, Witz, Humor und fast schon Krimielemente lassen den Leser nur so durch den Roman fliegen.

Ich war hin und hergerissen von Biancas Familie, erst outeten sie sich als Erbschleicher, dann aber kam es zu einem richtigen Familienzusammenschluss. Einfach schön.

Man lernt Mallorca in manchen Teilen gut kennen - ich habe einiges aus meinen Urlauben auch wiedererkennen können.

Die Protagonisten sind detailliert beschrieben, die Geschichte ist kurzweilig, macht einfach Spaß. Man fühlt sich, als sei man mit auf dieser schönen Finca und würde am gemütlichen Esstisch auf der Terrasse sitzen.

Ich kann eine absolute Leseempfehlung geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2021

Reise in die Prohibitionszeit

Das Meer von Mississippi
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Bei dieser Reise in die Vergangenheit lernt man die Zeiten der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts in den USA kennen. Es sind Zeiten, in denen noch stark zwischen weißen und schwarzen Einwohnern unterschieden ...

Bei dieser Reise in die Vergangenheit lernt man die Zeiten der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts in den USA kennen. Es sind Zeiten, in denen noch stark zwischen weißen und schwarzen Einwohnern unterschieden wurden. Zeiten, in denen Alkohol verboten war. Und somit Zeiten, in denen die Schwarzbrennerei hoch im Kurs stand.
Man reist auf verschiedenen Wegen. Einmal mit Ingersoll, einem Prohibitionsagenten mit Herz und Verstand. Auf der anderen Seite mit Dixie Clay, einer Schwarzbrennerin mit einem Tyrannen als Ehemann.
Beide begegnen sich auf einem seltsamen Weg - Ingersoll hinterlässt ihr ein Kind, welches er an einem Verbrechensschauplatz aufgelesen hat und nach vielem Hin und Her nicht ins Waisenhaus geben möchte.
Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr realitätsnah beschrieben, die Personen sind gut dargestellt, die Örtlichkeiten können aufgrund der detailreichen Beschreibungen nahezu in der Fantasie besucht werden.
Es sind sogar wenige Krimiaspekte zu finden. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Alles in Allem kann man in diesem Buch schwelgen, es ist sehr kurzweilig und geschichtlich lässt sich Einiges entdecken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2021

Toller Urlaub auf Madeira

Tod auf Madeira
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Das Cover sowie der Titel laden ein, sich gedanklich nach Madeira entführen zu lassen. Ich selbst kenne die Insel nicht, diese wird aber hervorragend in vielen Kleinigkeiten beschrieben und macht Lust, ...

Das Cover sowie der Titel laden ein, sich gedanklich nach Madeira entführen zu lassen. Ich selbst kenne die Insel nicht, diese wird aber hervorragend in vielen Kleinigkeiten beschrieben und macht Lust, dort einmal einen Urlaub zu verbringen.
Der Klappentext weckt Neugierde. Die Umsetzung der Story ist hervorragend gelungen. Spannung ist quasi bis zur letzten Seite garantiert. Die Protagonisten sind sehr liebevoll und detailreich sowie authentisch beschrieben.
Der Schreibstil und die relativ kurzen Kapitel laden zum weiterlesen ein, auch der Spannungsaufbau tut seiniges dazu.
Herausgekommen ist ein - wie ich hoffe - Auftakt zu einer neuen Serie. Immerhin heisst es auf dem Cover: "Commissario Torres löst seinen ersten Fall". Ein Kommissar, der zwar sein eigenes Leid erfahren hat, aber fest im Leben steht und seine Meinung vertritt.
Dieser Krimi ist durch und durch für kurzweilige Stunden auf der Couch, im Liegestuhl oder auch auf Reisen geeignet. Er macht Spaß und lässt trotzdem nicht an Spannung vermissen.
Ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen.
Eventuell zieht ja Laura nach Madeira und führt demnächst ein Hotel? Lassen wir uns überraschen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere