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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2026

Eher schlecht

Totentanz
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Dies ist mein erster "Thriller" aus dieser Reihe, und es wird auch mein einziger sein.

Erst mal handelt es sich nicht um einen Thriller, nicht mal um einen richtigen Krimi. Es ist eine Aneinanderreihung ...

Dies ist mein erster "Thriller" aus dieser Reihe, und es wird auch mein einziger sein.

Erst mal handelt es sich nicht um einen Thriller, nicht mal um einen richtigen Krimi. Es ist eine Aneinanderreihung von Ereignissen, zu denen niemand eine Verbindung herleitet. Außer natürlich Marie, die Tolle.

Marie ist eigensinnig, nicht teamfähig und anderen Menschen gegenüber einfach nur unverschämt.

Ich weiß nicht, warum Jakob und Tom überhaupt mit ihr verkehren.

Wir begleiten Tom in einem Kurzurlaub und das alles nur, um den Totentanz als Wandmalerei kennenzulernen.

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, ich habe die Sinnhaftigkeit dahinter bis zum Schluss nicht nachvollziehen können.

Zudem sind alle ständig irgendwohin unterwegs, als Nicht-Südtiroler wäre eine Karte hilfreich gewesen in welchem Verhältnis diese Orte zueinander stehen.

Dann gibt es immer wieder Einwürfe der politischen Meinung des Autors, auch zu Corona (ist ja nun mal doch schon ein paar Jahre her) und zu Verschwörungstheorien. Das hat hier alles nichts zu suchen.

Dann stören noch Rechtschreibfehler, mal fehlende und mal doppelte Worte sowie fehlende Absätze. Manchmal wechselt die Story zu anderen Personen innerhalb des Fließtextes. Das ist unschön.

Das Ende kommt dann auch recht zügig (zum Glück), eine wirkliche Motivlage des Täters wird nicht erklärt.

Insgesamt kein Lesevergnügen.

Der Ansatz war da, die Umsetzung für mich aber nahezu grauenvoll.

Veröffentlicht am 05.05.2026

Dana

Die Nacht
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Sowohl Cover als auch Titel passen sehr gut in die Reihe und machen sich toll im Bücherregal.

Im dritten Band der Reihe erfahren wir nun endlich mehr über Dana, die bereits in den vorhergehenden Bänden ...

Sowohl Cover als auch Titel passen sehr gut in die Reihe und machen sich toll im Bücherregal.

Im dritten Band der Reihe erfahren wir nun endlich mehr über Dana, die bereits in den vorhergehenden Bänden eine Rolle gespielt und von der Bildfläche verschwunden ist. Nun verschwindet zu allem Übel auch noch ihre Tochter Milla, die Art doch sehr in sein Herz geschlossen hat.

Der Schreibstil ist gewohnt zackig und die Story ist nachvollziehbar. Es gibt wieder Einiges an Irrungen und Wirrungen, bis man endlich soweit ist den Täter zu stellen.

Es gibt Kämpfe zwischen BKA und LKA und letztendlich versteht man auch, warum das so ist.

Nele und Art verstehen sich mittlerweile blind, hatten sie doch bisher noch ein wenig Berührungsängste aufgrund ihrer unterschiedlichen Einstellungen zum Job und zum Leben.

Ich freue mich nun auf Band 4, der zum Glück ja schon bald erscheint.

Veröffentlicht am 03.05.2026

Fremd

Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane Austen
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Ich kenne das Buch nicht, die Geschichte blieb mir leider fremd. Die Illustrationen waren nicht so schön umgesetzt und die Personen waren für mich nicht eindeutig zuzuordnen. Vielleicht muss man das Buch ...

Ich kenne das Buch nicht, die Geschichte blieb mir leider fremd. Die Illustrationen waren nicht so schön umgesetzt und die Personen waren für mich nicht eindeutig zuzuordnen. Vielleicht muss man das Buch kennen, um hier Gefallen zu finden. Bei mir hat das leider nicht geklappt. Vielleicht war ich einfach nicht die richtige Zielgruppe.

Veröffentlicht am 01.05.2026

Reich und tot

Das Gesetz der Elite
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Das Cover zeigt den ersten Tatort der Geschichte und kommt recht düster daher, genau wie der erste Fall auch.
Insgesamt sind die Todesfälle interessant ins Bild gestellt und beziehen sich in gewisser Weise ...

Das Cover zeigt den ersten Tatort der Geschichte und kommt recht düster daher, genau wie der erste Fall auch.
Insgesamt sind die Todesfälle interessant ins Bild gestellt und beziehen sich in gewisser Weise auf die Opfer, die sie gefordert haben.
Aufklären soll CC, eine ehemalige Polizistin und nun im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst zur Privatdetektivin gemacht. Dieses Konstrukt mutet schon einmal sehr seltsam an.
Ihr zur Seite steht ihr alter Freund und Verbündeter Dante. Eigentlich war er auch der einzig sympathische, wenn auch total verkorkste Mitspieler in dieser ganzen Story. CC ist mir immer fremd und unsympathisch geblieben, ebenso fragwürdig die Beziehung zum Bruder des ersten Opfers.
Der Schreibstil ist angenehm, die Kapitel haben eine gute Länge. Insgesamt habe ich mich allerdings nie ganz wohl gefühlt.

Veröffentlicht am 27.04.2026

Aufbruch

Poyais. Ein Land, das es nie gab
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Das Cover lädt uns ein auf die Reise in eine fremde Welt.

Dieser Roman enthält zwei Erzählstränge, die sich am Ende unweigerlich treffen werden.

Es geht um Kriege, die im Vorfeld des Verkaufs von Anteilen ...

Das Cover lädt uns ein auf die Reise in eine fremde Welt.

Dieser Roman enthält zwei Erzählstränge, die sich am Ende unweigerlich treffen werden.

Es geht um Kriege, die im Vorfeld des Verkaufs von Anteilen und Ländereien des neuen Landes Poyais geführt werden sowie um die Auswanderung unter anderem deutscher Siedler in dieses ferne Land. Wir lernen, wie beschwerlich und armselig das Leben, die Reisen sowie die Kämpfe um 1820 herum waren. Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar, wie die Bedingungen zu dieser Zeit waren.

Der Roman beruht auf wahren Tatsachen, die ich bis dato nicht kannte.

Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte teilweise allerdings etwas langatmig. Den "Kriegsteil" hätte es für mich nicht gebraucht beziehungsweise hätte dieser wesentlich weniger umfangreich erzählt werden können, um die Gesamtstory zu verstehen.

Die Protagonisten sind recht gut beschrieben, auch die Verhältnisse untereinander sowie zu den Ehefrauen werden lebendig.

Geschichtlich habe ich hier etwas lernen können.