Cover-Bild Der Kriminale Inquisitor
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Feuertanz-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 01.10.2025
  • ISBN: 9783910619197
Manfred Schumacher

Der Kriminale Inquisitor

Kriminalroman im historischen Goslar
Goslar im Jahr 1368: Jan von Granitweiler, ehemaliger Ordensritter und jetziger kriminaler Inquisitor, ist einem Serientäter auf der Spur, der alles daransetzt, eine Adelsfamilie zu dezimieren. Der Mörder hinterlässt Zeichen, zu denen ein geheimnisvoller Schneemann und ein zweckentfremdeter Kinderreim zählen. In sein Visier gerät auch Isolde, Tochter aus gutem Haus, die als heimliche Wilddiebin selbst ein kleines, dunkles Geheimnis hütet. Es gibt aber noch jemanden, der aus ganz anderem Grund auf Rache sinnt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Mord, Rache und Mittelalter in Goslars finsterer Gasse

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Der Kriminale Inquisitor entführt die Leserschaft ins Goslar des Jahres 1368 – eine düstere, aber faszinierende Zeit, geprägt von mittelalterlicher Pest, Klassenunterschieden und übernatürlichem Aberglauben. ...

Der Kriminale Inquisitor entführt die Leserschaft ins Goslar des Jahres 1368 – eine düstere, aber faszinierende Zeit, geprägt von mittelalterlicher Pest, Klassenunterschieden und übernatürlichem Aberglauben. Der ehemalige Ordensritter Jan von Granitweiler, heute kriminaler Inquisitor, wird in einen gefährlichen Fall hineingezogen: Ein Serienmörder dezimiert eine Adelsfamilie und hinterlässt verstörende Spuren wie Schneemann-Symbole und grausame Kinderreime.

Mir gefällt, wie der Autor nicht nur Spannung erzeugt, sondern dem Mittelalter Leben einhaucht. Die Beschreibungen von Goslars Gassen, die Angst vor der Pest, das Misstrauen und die Geheimnisse – alles wirkt authentisch. Figuren wie Isolde, die heimliche Wilddiebin, bringen zusätzlichen Reiz: Sie steht zwischen sozialer Norm und eigenem Empfinden und sorgt dafür, dass die Ermittlungen nicht nur ein Krimi bleiben, sondern auch Einblicke in die persönlichen Schicksale der Betroffenen eröffnen.

Auch der Aufbau gefällt: Der Fall entfaltet sich Schritt für Schritt. Vieles bleibt verborgen, vieles zweifelhaft – und immer wieder gibt es Hinweise, die einen tiefer graben lassen. Die Mischung aus historischen Details, spannendem Plot, moralischen Fragen (Was ist Schuld? Wie viel Recht hat Gerechtigkeit im Schatten der Vergangenheit?) und überraschenden Wendungen macht das Buch zu einer lohnenden Lektüre.

Ein kleiner Kritikpunkt: Manche Passagen ziehen sich ein wenig, besonders beim Einbetten historischer Erklärungen. Für Leser:innen, die primär Spannung wollen, könnten diese Abschnitte etwas zu detailreich sein. Aber gerade diese Tiefe bringt auch Mehrwert: Glossar, Verzeichnis historischer Personen und Vergleich alter und heutiger Ortsnamen sorgen dafür, dass man sich nicht verloren fühlt.

Fazit: Ein historischer Kriminalroman, der nicht nur wegen seines Settings besticht, sondern auch durch seine durchdachten Charaktere und eine Handlung, die sowohl zum Miträtseln als auch zum Nachdenken anregt. Wer Mittelalter, düstere Geheimnisse und perfekte Stimmung für lange Herbst- oder Winterabende mag, wird dieses Buch lieben.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Mittelalter Kriminalroman

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Klappentext / Inhalt:

Goslar, 1368: Ein gnadenloser Serienmörder hält die alte Kaiserstadt in Atem und fordert seine Opfer aus einer begüterten Adelsfamilie. Nur ein kriminaler Inquisitor kann dem mörderischen ...

Klappentext / Inhalt:

Goslar, 1368: Ein gnadenloser Serienmörder hält die alte Kaiserstadt in Atem und fordert seine Opfer aus einer begüterten Adelsfamilie. Nur ein kriminaler Inquisitor kann dem mörderischen Treiben Einhalt gebieten, bevor die gesamte Sippe ausgelöscht ist.
Tauchen Sie ein in die düstere Welt des 14. Jahrhunderts mit Manfred Schumachers packendem Historischen Kriminalroman 'Der kriminale Inquisitor'.
Der ehemalige Ordensritter Jan von Granitweiler – kurz Granit – ist einem Serientäter auf der Spur, der die Adelsfamilie von Trossberg heimsucht. Doch dies ist keine gewöhnliche Mordserie, denn der Täter hinterlässt makabre Zeichen: einen mysteriösen Schneemann und einen grausam missbrauchten Kinderreim, die Granit immer tiefer in ein Netz aus Rache und alten Sünden ziehen. Die Ermittlungen in diesem Mittelalter-Krimi führen durch die Goslarer Gassen und das Harzer Vorland, wo die Pest einst ihre Spuren hinterließ und die Menschen bis heute an den Folgen leiden.
Der Spannungsroman entwickelt sich zu einem Historischen Thriller, als Granit feststellt, dass die Morde nicht zufällig geschehen, sondern Teil eines lange geplanten Rachefeldzugs sind. Jedes Opfer ist sorgfältig ausgewählt, jede Tat eine makabre Botschaft, die auf eine blutige Vergangenheit verweist. Die Jagd nach dem Serienmörder wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn die von Trossbergs stehen kurz vor ihrer vollständigen Auslöschung. Im Zentrum der Ermittlungen steht auch Isolde Bracht, eine junge Frau, die sich als heimliche Wilddiebin selbst in Gefahr bringt und ungewollt zum Spielball in diesem tödlichen Drama wird.

Cover:

Das Cover ist passend umgesetzt und bringt die Atmosphäre und Zeit der Geschichte und des Buches sehr gut herüber und man fühlt sich direkt in diese versetzt. Kriegerisch und der Vergangenheit nah fühlt man sich bei diesem Anblick und dies wurde gut umgesetzt und herüber gebracht, Auch optisch und farblich ist das Ganze sehr schön und passend gestaltet.

Meinung:

Ein spannender mittelalterlicher Kriminalroman. Die Entwicklung ist spannend und interessant, sowie rätselhaft umgesetzt.

Zum inhaltlichen möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In Geschehnisse und Charaktere findet man sich gut und schnell hinein. Der Spannungsbogen ist gut umgesetzt und auch das Tempo hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und lassen so einen spannenden Lesefluss zu. Die Anfänge sind optisch hervorgehoben, so dass man diese sehr gut erkennen kann. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen und wurde toll umgesetzt. Auch das Glossar am Ende fand ich sehr interessant und toll umgesetzt. Da konnte man zusätzlich noch so einiges erfahren und dies fand ich auch hilfreich.

Die Geschichte in sich fand ich spannend und interessant umgesetzt. Auch die Atmosphäre der Zeit kommt sehr gut herüber. Man merkt dieses mittelalterliche Flair, aber auch die Spannung und die Krimi-Elemente kommen nicht zu kurz.

Ich kam schnell in Geschichte und die Atmosphäre hinein und wurde von dieser mitgenommen. Ich wurde sehr gut unterhalten und für Krimi und Mittelalter Fans empfehle ich das Buch sehr gern weiter. Es ist ein gelungener Mittelalter Kriminalroman, der gut unterhält.

Fazit:

Ein spannender mittelalterlicher Kriminalroman.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

„Ene, mene, muh, raus bist du…“

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Goslar, 1368.
Ein gnadenloser Serienmörder dezimiert die Adelsfamilie von Trossberg und hinterlässt makabre Spuren: einen unheilvollen Schneemann und einen entstellten Kinderreim. Inmitten von Pestschatten ...

Goslar, 1368.
Ein gnadenloser Serienmörder dezimiert die Adelsfamilie von Trossberg und hinterlässt makabre Spuren: einen unheilvollen Schneemann und einen entstellten Kinderreim. Inmitten von Pestschatten und mittelalterlichen Intrigen nimmt Jan von Granitweiler – ein ehemaliger Ordensritter und heutiger kriminaler Inquisitor – die Verfolgung auf.
Doch Granit stößt bald auf mehr als nur eine Mordserie: Hinter den Taten verbirgt sich ein lange geplanter Rachefeldzug, der in die dunkelsten Abgründe der Vergangenheit führt. Jeder Mord ist Botschaft und Vergeltung zugleich, jedes Opfer sorgfältig gewählt.
Zwischen den Gassen der alten Kaiserstadt und den Wäldern des Harzer Vorlands kreuzen sich Schicksale: die junge Isolde Bracht, Tochter aus gutem Haus, die heimlich als Wilddiebin ihr eigenes Geheimnis hütet – und jemand, der aus ganz anderem Grund nach blutiger Vergeltung dürstet.

Mit detailverliebter Sprache, packender Spannung und authentischem Mittelalter-Flair erschafft Manfred Schumacher einen historischen Kriminalroman, der tief in die Welt des 14. Jahrhunderts entführt.
Ein Thriller, so düster wie faszinierend – und so lebendig erzählt, dass man die Schatten Goslars atmen hört.
☃️☃️☃️☃️☃️ | 5

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Ein Rachefeldzug im düsteren Mittelalter

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Von der ersten Seite, war ich direkt im düsteren Mittelalter...die Pest wütet im Lande, wer nicht an der Krankheit stirbt, der stirbt am Hunger, Wilderer werden gnadenlos auf geknüpft...

Jahre später, ...

Von der ersten Seite, war ich direkt im düsteren Mittelalter...die Pest wütet im Lande, wer nicht an der Krankheit stirbt, der stirbt am Hunger, Wilderer werden gnadenlos auf geknüpft...

Jahre später, wir schreiben inzwischen das Jahr 1368, werden die Söhne von Isidor von Trossenberg grausam gemeuchelt, seine Enkelin Isolde Bracht, wird unschuldig in den düsteren, stinkenden Kerker geworfen, in seiner Not, wendet sich der Edelmann, an seinen alten Freund Jan von Granitweiler, kurz Granit.

In seiner Funktion als Krimimaler Inquisitor, ermittelt der einstige Ordensritter, mit scharfen Verstand, Witz und vorallen, schaut Granit "genau hin", dabei ist er sowohl autoritär, als auch menschlich...

Dem Schriftsteller, Manfred Schumacher, gelingt es von Anfang an, eine fesselnde, authentische Spannung aufzubauen, mit grandiosen Verstrickungen, überraschenden Wendungen und das ganze so bildgewaltig, das ich das Taschenbuch, schlichtweg nicht mehr aus der Hand legen konnte.

"Man sehe mich in absoluter Begeisterung!"

Genau so stelle ich mir einen 5 Sterne Mittelalter Krimi vor.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Düsterer Mordfall im 14. Jahrhundert

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Dieser historische Kriminalroman entführt direkt ins Jahr 1368 nach Goslar und öffnet ein eindrucksvolles Fenster ins Mittelalter. Schon zu Beginn spürt man, wie gefährlich und unsicher das Leben damals ...

Dieser historische Kriminalroman entführt direkt ins Jahr 1368 nach Goslar und öffnet ein eindrucksvolles Fenster ins Mittelalter. Schon zu Beginn spürt man, wie gefährlich und unsicher das Leben damals war – geprägt von Pest, Aberglauben und klaren Grenzen zwischen den Ständen. Gerade diese Kulisse hat mich beim Lesen immer wieder gefesselt, weil sie so anschaulich beschrieben ist und das Geschehen dadurch besonders authentisch wirkt.
Im Mittelpunkt steht Jan von Granitweiler, ein ehemaliger Ordensritter mit klarem Verstand, der die Ermittlungen aufnimmt. An seiner Figur hat mir gefallen, dass er nicht nur analytisch denkt, sondern auch mit seiner Vergangenheit ringt und innere Zweifel mit sich trägt. Dadurch wirkt er vielschichtig und glaubwürdig. Neben ihm spielt Isolde eine wichtige Rolle – eine junge Frau mit einem gefährlichen Geheimnis. Sie bringt eine eigene Sichtweise ein, die sich gut mit der eigentlichen Ermittlungsarbeit verbindet und der Geschichte zusätzliche Tiefe gibt.
Die Mordserie entfaltet sich Schritt für Schritt, bleibt spannend und nachvollziehbar. Besonders gelungen fand ich, wie verborgene Zusammenhänge nach und nach ans Licht kommen. Für mich war das Lesen fast so, als würde man Stück für Stück ein komplexes Puzzle zusammensetzen, bei dem sich mit jeder neuen Erkenntnis ein klareres Bild ergibt.
Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Kriminalhandlung und historischem Hintergrund. Die Atmosphäre ist dunkel, manchmal beklemmend, doch die Figuren zeigen immer wieder Momente voller Menschlichkeit. So entsteht ein ausgewogenes Bild, das weder übertrieben noch künstlich wirkt, sondern in sich stimmig bleibt.
Am Ende bleibt ein historischer Kriminalroman, der sowohl durch Spannung als auch durch seine überzeugende Authentizität punktet – und den ich ohne Zögern weiterempfehle. Von mir gibt es 5 Sterne.

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