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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2026

Spannende Lesestunden

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Darum geht es:



Die Justizvollzugsbeamtin Linda Osterbruck erhält einen Drohbrief. Kurz nachdem ihre Kollegin ermordet wurde. Daraufhin packt sie ihre Sachen und fährt zu ihren Zieheltern. Bereits in ...

Darum geht es:

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Die Justizvollzugsbeamtin Linda Osterbruck erhält einen Drohbrief. Kurz nachdem ihre Kollegin ermordet wurde. Daraufhin packt sie ihre Sachen und fährt zu ihren Zieheltern. Bereits in der ersten Nacht stellt sich allerdings heraus, dass sie auch dort nicht sicher ist. Linda soll sterben. Um jeden Preis.

Meine Meinung:

Schon viel zu lange habe ich keinen Spannungsroman mehr gelesen und gerade nach diesem hier, weiß ich erst recht wieder, warum ich das ändern muss.

Lasst mich heute mit dem Cover beginnen. Das gefällt mir nämlich richtig gut. Definitiv ist das gut gelungen und sticht schon mal ins Auge.

Sabine Schumacher hat ihr was ganz Feines aufs Papier gebracht. Von Anfang an bis zum Schluss blieb es kontinuierlich spannend. Langeweile kommt hier jedenfalls keine auf.
Ganz zu Beginn musste ich etwas darauf achten nicht konfus zu werden, aber das legte sich schnell. Was unter anderem an dem angenehmen und flüssigen Schreibstil lag, und daran, dass alles seine Gründe hatte.

Wortgewandt und einfallsreich hat mich die Autorin durch ihre Geschichte geführt, sodass ich durchgehend gut unterhalten wurde.

Neben der Spannung hat mich die Story auch emotional erreicht. Was insgesamt alles wunderbar zusammen passt. So ergibt sich eine abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Facetten.

Wenn ich dachte, ich weiß jetzt Bescheid, zack, hat mich Sabine Schumacher eines Besseren belehrt. Immer wieder Wendungen, die anders kamen, als ich gedacht hätte. Bis zum überraschenden Ende, mit dem ich jedenfalls gar nicht gerechnet hätte.

Linda hat mir als Protagonistin gut gefallen. Ich konnte so gut mit ihr mitfühlen und habe ebenso stark mit ihr mitgefiebert und -gezittert.

Ebenfalls sehr schön finde ich die bildhafte Schreibweise der Autorin. Beim Lesen hatte ich alles vor meinem inneren Auge und konnte mir so alles ganz wunderbar vorstellen. Stellenweise war ich mitten im Buch, als nur am Lesen. Herrlich kann ich da nur sagen.

Fazit:

Eine spannende Story mit Überraschungen. Ein packender Schreibstil, der mich an die Seiten gefesselt hat. Wer spannende Unterhaltung sucht, ist hier gut aufgeheben. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Der Nordpol hat andere Sorgen, als man denkt

Santas kleiner Helfer
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Darum geht es:

Drei schräge und humorvolle Novellen in einem Buch.

Ein besoffenes Rentier? Der Tod will Weihnachten abschaffen? Las Vegas?
Ein finanziell angeschlagener Santa? Santa pokert mit einer ...

Darum geht es:

Drei schräge und humorvolle Novellen in einem Buch.

Ein besoffenes Rentier? Der Tod will Weihnachten abschaffen? Las Vegas?
Ein finanziell angeschlagener Santa? Santa pokert mit einer Rocker Gang? Santa, der den Glauben an Weihnachten verloren hat? Unkonventionelle Elfen?
All das klingt irgendwie schräg, oder? Aber genau das findet man in diesen drei Weihnachtsnovellen.

Meine Meinung:

Dieses Cover ist ja mal super süß und passt so wunderbar. Einfach nur herrlich.

Da ich so gar nicht in Weihnachtsstimmung komme, habe ich mir mit diesem Buch etwas Zeit gelassen. Hätte ich aber gar nicht gemusst. Denn alle drei Novellen versprühen zwar einen wundervollen weihnachtlichen Charme, sie sind aber auch teilweise so komisch, dass so grinsen musste.

Stefan S. Kassner kenne ich bereits und schätze seine Bücher sehr. So hat mich sein Schreibstil auch dieses Mal abgeholt. Da steckt einfach jede Menge Charme drin. Locker leicht und flüssig zu lesen.

Christine Eisel und Thomas Tippner sind für mich neu. Aber auch ihre Kurzgeschichten haben mir sehr gut gefallen. Es herrscht ein herrlich chaotischer Weihnachtswahn mit einer wundervollen Portion an Humor. So lass sogar ich mich in, naja, eine etwas andere Art von Weihnachtsstimmung bringen, und doch auch pure Weihnachtsstimmung.

Die Probleme, die es am Nordpol gibt, ich würde behaupten, mit denen kann man nicht unbedingt rechnen. Umso unterhaltsamer war es die Geschichten zu lesen.

An und für sich ein perfektes Buch, das unter dem Weihnachtsbaum liegen könnte. Aber warum nicht auch nach den Festtagen lesen? Sich amüsieren und lachen schadet doch schließlich nie.

Drei herrlich unterhaltsame Geschichten, über die man schmunzeln kann, und auch ans Herz gehen. Eine schöne abwechslungsreiche Mischung. Da wird es garantiert nicht langweilig. Ich für meinen Teil hatte jede Menge Spaß beim Lesen, obwohl ich dieses Jahr mehr der Weihnachtsmuffel bin. Aber diese Novellen kann man nur genießen.

Fazit:

Drei Novellen in einem Buch. Charmante Geschichten, die ein bisschen verrückt sind und gleichzeitig liebevoll erzählt. Ich habe beim Lesen abschalten können und einfach nur genossen. Was will man mehr? Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Spannung, Intrigen und mehr

Schatten über dem Kloster
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Darum geht es:

Allgäu 1376

Ein verheerender Brand im Kloster Weißenfels. In den Ruinen wird die Leiche des Bürgermeisters entdeckt. Doch nicht der Brand ist schuld an seinem Tod. Er wurde bereits vor ...

Darum geht es:

Allgäu 1376

Ein verheerender Brand im Kloster Weißenfels. In den Ruinen wird die Leiche des Bürgermeisters entdeckt. Doch nicht der Brand ist schuld an seinem Tod. Er wurde bereits vor dem Feuer ermordet.
Da der zuständige Richter von Füssen erkrankt ist, und kurz vor dem Tode steht, setzt er seine Frau Isabella Falk als Erbin ein. Unter einer Bedingung, sie soll den Mord an seinem Freund aufklären.
Zusammen mit Gerichtsschreiber Leonhard folgt Isabella einer Spur aus Verrat, dunklen Machenschaften und Intrigen. Das wird auch für sie selbst gefährlich.

Meine Meinung:

Historische Romane lese ich tatsächlich sehr selten, aber Manuela Schörghofer hat mich bisher immer mit ihren Büchern gepackt. So wie auch mit ihrem neuen historischen Krimi, der es richtig in sich hat.

Die Autorin weiß, wie sie Spannung erzeugt und ich liebe dieses Gefühl, wenn ich mitfiebern kann.
Historische Geschichten haucht immer etwas ganz Besonderes mit. Es fühlt sich an wie eine andere Welt. Es ist ein eigener Reiz und die Autorin bringt dieses Flair wunderbar aufs Papier. Beim Lesen habe ich eine Zeitreise erlebt und das war schlichtweg richtig gut.

Manuela Schörghofer schreibt absolut fesselnd. So hat sie es wieder geschafft, dass ich schnell im Geschehen versunken war. Ich war schnell in der Geschichte und hatte überhaupt keine Anlaufschwierigkeiten.

Isabella hat es mir richtig angetan. Zu dieser Zeit als Frau sind ihr in vielerlei Hinsicht die Hände gebunden. Sie ist ja „nur“ eine Frau. Das wird im Buch immer wieder deutlich, welche Position Frauen zur damaligen Zeit hatten.
Doch Isabella ist mutig, hat Kampfgeist und Willensstärke. Sie ist eine so starke Persönlichkeit, auch wenn sie manchmal ihre verletzliche Seite zeigt, was nur allzu verständlich ist. Ich bin jetzt schon froh, dass dieses Buch nur der Auftakt ist und wir mehr von Isabella lesen werden wie es scheint. Das hat diese großartige Protagonistin aber auch sowas von verdient.

Der vermeintlich leichte Kriminalfall mit dem ermordeten Bürgermeister, entpuppt sich schnell als komplexer, als gedacht. Nicht nur darum muss sich Isabella kümmern, auch zu Hause muss sie um ihren Hof kämpfen und sich mit Gier anderer herumschlagen.

Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und zieht sich kontinuierlich durch das Buch. Es gibt keine Langeweile, keine langatmigen Abschnitte. Ständig passiert etwas. Manuela Schörghofer steigert diese Spannung immer und immer mehr, dass ich am liebsten an den Fingernägeln geknabbert hätte.

Diese Mischung aus packendem Krimi und dem Aufzeigen was das Leben als Frau damals bedeutet hat, hat mich in den Bann gezogen. Manchmal saß ich nur kopfschüttelnd da. Auch wenn man es weiß, aber wenn man durch das Lesen nochmal besondere Aufmerksamkeit darauf richtet, hat man es einfach nochmal deutlicher vor Augen. Und durch Isabella konnte ich umso mehr mitfühlen, weil sie so sehr kämpft.

Fazit:

Ein absolut packender historischer Kriminalroman. Gekonnt wortgewandt hat die Autorin ein spannendes Buch geschrieben, was mich an die Seiten gebannt hat. Nervenaufreibend und dazu eine großartige Protagonistin. Die Autorin hat mich erneut voll und ganz überzeugt. Daher gibt es von mir auch eine ganz klarer Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Packend

Ein Pakt aus Asche und Blut
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Darum geht es:



Feuerwehrmann Mark spürt ein düsteres Erwachen in sich. Die depressive Melanie wird von verstörenden Visionen heimgesucht. Und Fotografin Cat lässt sich auf ein gewagtes Experiment ein, ...

Darum geht es:

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Feuerwehrmann Mark spürt ein düsteres Erwachen in sich. Die depressive Melanie wird von verstörenden Visionen heimgesucht. Und Fotografin Cat lässt sich auf ein gewagtes Experiment ein, das sie in die dunkle Historie der Stadt hineinzieht.
Um 1460 wird eine Frau der Hexerei bezichtigt und ihre Schwester, Heilerin Helene, kämpft um das Leben ihrer Schwester. Dafür geht sie einen Pakt ein und zahlt einen hohen Preis, der sogar Generationen überschreitet.

Meine Meinung:

Ein historischer Mystery-Thriller… ich muss sagen, dass mich dieser Genre Mix schon sehr neugierig gestimmt hat. Weil ich glaube, dass gerade die Vergangenheit so viele Möglichkeiten dafür bietet. Und ich habe definitiv nicht bereut dieses Buch zu lesen.

Der Schreibstil von Sabine Riedel ist sehr einnehmend. Ich hab begonnen zu lesen und war schnell in der Geschichte vertieft. Anfangs empfand ich es noch leicht wirr, aber das wurde, während dem Lesen immer deutlicher, so dass ich keinerlei Schwierigkeiten mehr hatte.
Der Schreibstil der Autorin hat für mich persönliches das gewisse Etwas, was mich nicht los gelassen hat. Es ist düster und packend, dass man am liebsten an den Fingernägeln knabbern lassen möchte. Sie schafft es eine tolle Atmosphäre zu erschaffen, Spannung zu erzeugen und das mit dem besonderen Reiz der Historie. Sehr gut gelungen würde ich da auf jeden Fall behaupten.

Wir landen zum einen im 15. Jahrhundert beim Lesen, aber ebenso in der Gegenwart. Die Fäden laufen zusammen und lassen uns nach und nach wissen warum und wie alles zusammenhängt. Die Übergänge sind hier sehr angenehm und es fällt leicht sich zu orientieren, wo man gerade ist.

Hoch interessant fand ich auch, dass die Autorin hier die Realität und den Wahn vermischt hat. Was passiert wirklich? Was nur im Kopf? Ich finde das hat die Autorin wirklich großartig umgesetzt.

Es gibt viele Charaktere in der Geschichte. Mir hat es leichte Probleme gemacht mich an alle zu gewöhnen, aber auch nicht zu stark, dass völlig unübersichtlich wurde. Vielleicht ein klein wenig grenzwertig, aber gerade noch im Rahmen. Jedenfalls habe ich persönlich es so empfunden.
Ansonsten sind die Charaktere durchweg interessant und bringen das gewisse Etwas mit. Die Individualität ist gelungen und sie erscheinen mir lebhaft und real.


Fazit:

Wer Thrill mit historischen Elementen erleben möchte, sollte sich dieses Buch unbedingt mal anschauen. Ich empfehle diesen spannenden und interessanten historischen Mystery Thriller gerne weiter.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Ein wundervolles Buch

A Love full of Magic
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Hier handelt es sich um den zweiten Band einer dreiteiligen Reihe, der eigenständig lesbar ist und in sich abgeschlossen. In der richtigen Reihenfolge macht es dennoch noch mehr Spaß.

Darum geht es:



Ratschläge ...

Hier handelt es sich um den zweiten Band einer dreiteiligen Reihe, der eigenständig lesbar ist und in sich abgeschlossen. In der richtigen Reihenfolge macht es dennoch noch mehr Spaß.

Darum geht es:

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Ratschläge sind gut gemeint, auch wenn Liah sie alle in den Wind schießt. Die Toten ruhen lassen? Keine böse Hexe werden? Keinen Weltuntergang auslösen? Alles egal, wenn es um die große Liebe geht, die man retten will. Magische Gesetze sind dazu da um gebrochen zu werden. Aber…. Was war nochmal mit dem Weltuntergang?

Meine Meinung:

Was bin ich froh, dass ich den Teil direkt nach dem ersten lesen konnte. Nicht, weil sie direkt zusammen gehören, nein, aber weil es so schön ist und ich geahnt habe, dass der zweite Band mich wieder um den Finger wickeln wird. Hach ich könnte einfach nur in der Geschichte versinken.

Ich liebe den Schreibstil von Liane Mars einfach. Sie hat ihren ganz eignen Charme und das macht ihre Bücher immer wieder zu einem Lesegenuss. Neben Herz, Gefühl und Charme, gibt es hier wieder eine angenehme Prise an Humor. Das ist immer noch nicht alles, denn auch spannend wird es. In meinen Augen eine wunderbare Mischung, die der Autorin exzellent gelungen ist.

Aber wenn ich an Liah denke, denke ich doch vermehrt an die Liebe. Ach was habe ich mit ihr mitgefühlt. Ihre Reise ging mir dermaßen unter die Haut. Ihre Entscheidungen waren manchmal fragwürdig, ja, und trotzdem konnte ich sie irgendwo auch verstehen.
Ihr innerer Kampf hat es in sich. Da ist diese dunkle Seite, die die Oberhand gewinnen will, doch Liah kämpft dagegen an. Kann sie den Kampf gewinnen? Das verrate ich euch natürlich nicht. Es lohnt sich nämlich das Buch selbst zu lesen.

Tja, wenn man viel experimentiert, kann auch einiges schief gehen. Können wir da bitte mal über Fipps reden? Allein, dass Liane Mars dieses…Wesen…so getauft hat, herrlich.

Aber es gab auch viele traurige Momente, die mich bewegt haben. Hach Liah, das ging mir ganz schön ans Herz kann ich da nur sagen.
Aber Liah ist auch ein „ganz kleines bisschen“ durchgeknallt mit all ihrem Chaos und dafür liebe ich sie nur umso mehr.

Aber auch die Spannung kam hier nicht zu kurz. Rundherum wieder schön abwechslungsreich.

Und auch hier gibt es wieder liebgewonnene magische Wesen, die der Geschichte noch das gewisse Etwas einhauchen.

Fazit:

Gefühlvoll, spannend, magisch. Die Geschichte hat für mich einfach alles, was mein Leserherz begehrt und ich habe das Buch von Seite eins bis zum Schluss sehr genossen. Ich kann es euch nur ans Herz legen und empfehle es sehr gerne weiter.

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