Interessant, aber sehr kurz gehalten
Schottland im Mittelalter. Eine Frau und ihre drei Gefährtinnen sind auf der Flucht vor Männern, die sie töten wollen. Die Frau ist keine geringere als Queen Macbeth, die Frau des Königs von Schottland. ...
Schottland im Mittelalter. Eine Frau und ihre drei Gefährtinnen sind auf der Flucht vor Männern, die sie töten wollen. Die Frau ist keine geringere als Queen Macbeth, die Frau des Königs von Schottland.
Mit "Queen Macbeth" betritt die Krimiautorin Val McDermid ein völlig neues Genre. Sie schreibt hier über eine Person, die man bisher nur durch Shakespeare kannte. Dabei bedient sie sich einer moderneren, aber trotzdem angepassten Sprache, die die Zeit widerspiegelt, ohne "holzig" und starr zu wirken. Man erlebt die Flucht von Queen Macbeth hautnah und sieht in Rückblenden ihre Vergangenheit, die unter die Haut geht. Denn leicht hatte sie es nicht. Diese zwei Erzählstränge sind jeder für sich sehr spannend und animieren zum Lesen. Denn man will wissen, wie sich jeder Strang entwickelt und am Ende beide Stränge ein Gesamtbild ergeben. Leider war dieses sehr gute Buch viel zu schnell gelesen, so wie jedes gute Buch. Für mich war es eine kleine Perle im Bücherdschungel!