Für Fans von Lucinda Riley ein Muß
Die Meerglas-SchwesternNach dem Tod ihrer Mutter verläßt Roz Hals über Kopf Australien. Nur den Ring, den sie beim Ausräumen des Hauses ihrer Mutter gefunden hat, nimmt sie mit. Bei einem Bummel durch London entdeckt sie im ...
Nach dem Tod ihrer Mutter verläßt Roz Hals über Kopf Australien. Nur den Ring, den sie beim Ausräumen des Hauses ihrer Mutter gefunden hat, nimmt sie mit. Bei einem Bummel durch London entdeckt sie im Schaufenster eines verstaubten Antiquitätenladens ein Gemälde, was sie auf unheimliche Weise magisch anzieht. Sie freundet sich mit dem alten Ladenbesitzer an, der Roz mehr über die Malerin erzählen kann. Die Anziehungskraft des Bildes, das eine Küste in Schottland zeigt, läßt Roz nicht mehr los. Sie fährt nach Skara, der Heimat der verstorbenen Malerin. Dort trifft sie den Hotelbesitzer Drew, mit dem sie gemeinsam den alten Geschichten, die sich um das verlassene Haus der Malerin ranken, auf den Grund geht. Sie erfahren nicht nur von einem alten Fluch, sondern auch von einer unerfüllten Liebe und von Schwestern, die auf tragische Weise auseinander gerissen wurden
Eleanor Buchanan hat mit ihrem Roman "Die Meerglasschwestern" einen überzeugenden Start ihrer Familiensaga hingelegt. Der Schreibstil war mir sofort vertraut und ich fühlte mich sehr wohl damit. Die Geschichte ist tragisch und führt die Leser von Schottland über Ceylon bis nach Australien. Dabei wird einem so richtig bewußt, wie langwierig das Reisen in den 1930er Jahren war und wie schnell man heute ans Ziel kommt. Eleanor Buchanan beschreibt die Orte in ihrem Buch so realistisch, daß es sich anfühlt, als wäre man dabei. Auch für die Menschen findet sie immer die richtigen Beschreibungen ihrer Eigenarten, so daß die meisten sympathisch erscheinen. So macht das Lesen richtig Spaß und man kann eine Fortsetzung kaum erwarten.