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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2026

Für Fans von Lucinda Riley ein Muß

Die Meerglas-Schwestern
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Nach dem Tod ihrer Mutter verläßt Roz Hals über Kopf Australien. Nur den Ring, den sie beim Ausräumen des Hauses ihrer Mutter gefunden hat, nimmt sie mit. Bei einem Bummel durch London entdeckt sie im ...

Nach dem Tod ihrer Mutter verläßt Roz Hals über Kopf Australien. Nur den Ring, den sie beim Ausräumen des Hauses ihrer Mutter gefunden hat, nimmt sie mit. Bei einem Bummel durch London entdeckt sie im Schaufenster eines verstaubten Antiquitätenladens ein Gemälde, was sie auf unheimliche Weise magisch anzieht. Sie freundet sich mit dem alten Ladenbesitzer an, der Roz mehr über die Malerin erzählen kann. Die Anziehungskraft des Bildes, das eine Küste in Schottland zeigt, läßt Roz nicht mehr los. Sie fährt nach Skara, der Heimat der verstorbenen Malerin. Dort trifft sie den Hotelbesitzer Drew, mit dem sie gemeinsam den alten Geschichten, die sich um das verlassene Haus der Malerin ranken, auf den Grund geht. Sie erfahren nicht nur von einem alten Fluch, sondern auch von einer unerfüllten Liebe und von Schwestern, die auf tragische Weise auseinander gerissen wurden

Eleanor Buchanan hat mit ihrem Roman "Die Meerglasschwestern" einen überzeugenden Start ihrer Familiensaga hingelegt. Der Schreibstil war mir sofort vertraut und ich fühlte mich sehr wohl damit. Die Geschichte ist tragisch und führt die Leser von Schottland über Ceylon bis nach Australien. Dabei wird einem so richtig bewußt, wie langwierig das Reisen in den 1930er Jahren war und wie schnell man heute ans Ziel kommt. Eleanor Buchanan beschreibt die Orte in ihrem Buch so realistisch, daß es sich anfühlt, als wäre man dabei. Auch für die Menschen findet sie immer die richtigen Beschreibungen ihrer Eigenarten, so daß die meisten sympathisch erscheinen. So macht das Lesen richtig Spaß und man kann eine Fortsetzung kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Zwei Ermittler mit Herzblut

Das kalte Herz von Oxford - Ein Fall für DI Wilkins
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Die 4jährige Poppy Clarke verschwindet spurlos aus dem Kindergarten. Niemand hat etwas gesehen. DI Ray Wilkins wird mit dem Fall beauftragt. Auch Ryan Wilkins, vom Dienst suspendiert, mittlerweile bei ...

Die 4jährige Poppy Clarke verschwindet spurlos aus dem Kindergarten. Niemand hat etwas gesehen. DI Ray Wilkins wird mit dem Fall beauftragt. Auch Ryan Wilkins, vom Dienst suspendiert, mittlerweile bei einer Sicherheitsfirma angestellt, läßt die Tat keine Ruhe. Zumal er in der Tatnacht Kontakt zu dem Kriminellen Mick Dick hatte, der wenige Minuten später bei einem Unfall verstarb. Mick Dick hatte bei der Begegnung offensichtlich Panik und Ryan ahnt, daß er etwas mit Poppys Verschwinden zu tun hat. Er setzt seine Wiedereinstellung aufs Spiel, um bei der Lösung des Falles zu helfen.

"Das kalte Herz von Oxford" ist der zweite Fall für DI Wilkins. Simon Mason hat ihn aber so geschrieben, daß man auch perfekt mit diesem Band starten kann. Wichtige Dinge aus Band 1 werden kurz erläutert und auch die Charaktere erhalten hier eine neue kurze Vorstellung, so daß ein klares Bild vor Augen erscheint. Dieser Fall hat es wieder in sich. DI Ray Wilkins, der selbst bald Vater von Zwillingen wird, sieht sich einer Verbrechensorganisation entgegen gesetzt, die es auf kleine Kinder abgesehen hat. Dies belastet nicht nur ihn, sondern auch seine Frau Diane, deren Schwangerschaft nicht ohne Komplikationen verläuft und sie eigentlich die ganze Hilfe ihres Mannes benötigt. Und auch Ryan Wilkins mischt kräftig auf seine ganz eigene Art mit. Er läßt sich nichts verbieten und macht das, was sein Herz ihm sagt - und genau das macht ihn für mich zum Sympathieträger des Buches. Er ist der Außenseiter - aber mit Herz und Mut. Die Handlung ist wieder sehr spannend und mit vielen Wendungen und Überraschungen gespickt, so daß auch von dieser Seite her keine Langeweile aufkommt. Mit diesem Buch erhält man einen typisch englischen Krimi im modernen Gewand. Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Nicht so spannend wie erwartet

Die Verborgenen
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Sven und Franziska Hoffmann leben mit ihrer 17jährigen Tochter Tabea in einem tollen Haus und ihr Leben scheint nach außen hin perfekt. Plötzlich verschwinden Dinge, Türen stehen auf und der Fernseher ...

Sven und Franziska Hoffmann leben mit ihrer 17jährigen Tochter Tabea in einem tollen Haus und ihr Leben scheint nach außen hin perfekt. Plötzlich verschwinden Dinge, Türen stehen auf und der Fernseher geht nachts von alleine an. Sie ahnen nicht, daß jemand fremdes auf ihrem Dachboden lebt und sich an ihrem Sachen bedient.

"Die Verborgenen" verspricht eigentlich viel Spannung. Diese kam bei mir leider nicht auf. Anstatt das unheimliche Geschehen durch den Untermieter auszubauen, erzählt der Autor viel mehr rund um das Leben der Familie Hoffmann und einem Mord an einer Mitschülerin von Tochter Tabea. Durch diese Erzählungen verliert nach und nach jede Charaktere sämtliche Sympathiepunkte. Diese Aufdeckungen der Geheimnisse sind zwar auch etwas spannend, aber sind halt nicht das, was man sich vom Buch her verspricht

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Atmosphärisch

Der Tower
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"Der Tower" hat mich trotz seines Themas begeistert. KI ist eigentlich nicht so ganz mein Thema, doch hier wurde es perfekt umgesetzt. Von Beginn an fesselt dieses Buch. Man ist sofort in der Handlung ...

"Der Tower" hat mich trotz seines Themas begeistert. KI ist eigentlich nicht so ganz mein Thema, doch hier wurde es perfekt umgesetzt. Von Beginn an fesselt dieses Buch. Man ist sofort in der Handlung drin, spürt die Atmosphäre dieses Gebäudes und bekommt Gänsehaut. Die Bewohner der Etage 32 sind allesamt gut gezeichnet, wirken leicht skurril ohne daß dies übertrieben dargestellt wird. Mit Nova konnte man alles gut nachvollziehen. Ihr glaubt man jede einzelne Handlungsweise. Der Autor spart hier nicht an überraschenden Wendungen,so daß es an keiner Stelle langweilig wird.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Wow!

Die Therapie
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Bisher dachte ich, die älteren Fitzek-Bücher wären nicht so toll, wie die neueren. Duch "Die Therapie" wurde ich eines besseren belehrt. Selbst sein Debüt hat schon die typische Fitzek-Note. Spannend von ...

Bisher dachte ich, die älteren Fitzek-Bücher wären nicht so toll, wie die neueren. Duch "Die Therapie" wurde ich eines besseren belehrt. Selbst sein Debüt hat schon die typische Fitzek-Note. Spannend von Beginn an, erfährt man nach und nach immer mehr Einzelheiten. Jeder Charakter hat mich in seinen Bann gezogen. Und wie üblich muß man hier zum Schluß gewaltig umdenken und erlebt eine große Überraschung, die ich überhaupt nicht in Erwägung gezogen hatte. Bis dahin erlebt man ein auf und ab der Gefühle und des Vertrauens in die Charaktere. Die Kapitel sind von angenehmer Länge, enden stets so, daß man auf das weitere Geschehen neugierig wird. Ich werde mir nun tatsächlich alle Fitzek-Bücher zusammen sammeln - es scheint sich zu lohnen!

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