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Veröffentlicht am 26.02.2026

4,5 Sterne für einen gemütlichen Heimatkrimi

Letzter Landler
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Aus dieser bodenständigen Krimireihe war dies mein drittes Buch und man kann jedes Buch für sich lesen. Auch dieser Fall zeichnet sich durch die sympathischen Hauptfiguren und das Setting aus. Gasperlmaier ...

Aus dieser bodenständigen Krimireihe war dies mein drittes Buch und man kann jedes Buch für sich lesen. Auch dieser Fall zeichnet sich durch die sympathischen Hauptfiguren und das Setting aus. Gasperlmaier ist ein Ermittler alter Schule, der sich auf die klassische Beinarbeit und Gespräche konzentriert, flankiert von starken Frauenfiguren im Beruf und privat. Charmant und lebensecht fand ich, wie der Gasperlmaier von seinem Umfeld über aktuelle Themen aufgeklärt wird, da er sich sehr bemüht, mit der Moderne mitzuhalten und das macht ihn sympathisch, da er in Details auf nette Weise ahnungslos ist und das auch zugeben kann. Der Fall ist interessant, es gibt viele Verdächtige und die Ermittlungen im Team bringen konstant neue Informationen zu Tage. Ich mache einen kleinen Abzug, da die Auflösung schon früh erahnt wird und ich noch einen Twist erhofft hatte. In sich ist die Handlung logisch und das Motiv plausibel und glaubhaft. Alles in allem ein solider Heimatkrimi, der alle losen Fäden zusammenführt.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Sehr erfrischend

Alt genug
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Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich fand ihren Schreibstil, den ich aus Artikeln in Zeitschriften kenne, auch in dieser Form sehr erfrischend. Ildiko von Kürthy hat eine tolle Beobachtungs- ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich fand ihren Schreibstil, den ich aus Artikeln in Zeitschriften kenne, auch in dieser Form sehr erfrischend. Ildiko von Kürthy hat eine tolle Beobachtungs- und Analysegabe. Als Frau im ähnlichen Alter konnte ich mich in viele Gedanken und Erinnerungen hineinversetzen. Einige Veränderungen in meinem eigenen Leben wurden mir erst durch dieses Buch richtig bewusst. Die Rahmenhandlung ist der Abend einer Geburtstagsfeier und während des Ablaufs erinnert sich die Autorin an bestimmte Ereignisse, Erfahrungen und Veränderungen im eigenen Leben. Dabei wird auch der Zeitgeist auf die Schippe genommen, intelligent analysiert sie erlernte Verhaltensweisen, die sie über Bord geworfen hat, da sie jetzt eben alt genug ist. Die Veränderungen in der Lebensmitte einer Frau werden einfühlsam, nachvollziehbar und humorvoll geschildert. Die Neudefinition von Lebensgenuss und sich davon zu verabschieden, gefallen zu müssen, das alles wird erfrischend und scharfsinnig erzählt. Es gibt aber auch traurige und intensive Gedanken, hat man doch bis zu diesem Alter schon einiges erlebt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Sehr unterhaltsam, da erschreckend glaubwürdig

Können Sie mich sehen?
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Dieses Buch von Martin Suter besteht aus einer Sammlung von Kurzgeschichten, die die Welt der Manager und ihre Fachsprache elegant auf die Schippe nimmt. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist ein Teil ...

Dieses Buch von Martin Suter besteht aus einer Sammlung von Kurzgeschichten, die die Welt der Manager und ihre Fachsprache elegant auf die Schippe nimmt. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist ein Teil davon bereits als Kolumne erschienen. Man merkt am Inhalt, dass sich der Autor über Jahre mit dem Thema beschäftigt hat, da die kurzen Szenen vor, während und auch nach der Pandemie spielen und sich auch die Managementsprache und ihre Themen mit dem jeweiligen Zeitgeist verändern. Teilweise muten die Dinge absurd an, aber ich bin mir sicher, dass manche Management Entscheidungen auf den hier präsentierten oder ähnlich sachfremden Erwägungen beruhen. Mit dem Streben nach Aufstieg wird in vielen kleinen Details humorvoll abgerechnet und auch kleine Missverständnisse und Fehlinterpretationen der Manager tragen zur Unterhaltung bei. Die Sprache ist sehr feinsinnig und pointiert und dadurch absolut treffend. Dieses Buch hat mich ausgesprochen gut unterhalten und sollte Pflichtlektüre für Manager sein!

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Interessantes Motiv mit einigen Leerstellen

Grüne Welle
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Das Motiv dieses Romans hat mich direkt angesprochen. Eine spontane Fahrt, zufällig getriggert durch eine grüne Welle der nächtlichen Ampeln, das finde ich ein charmantes Thema, das so viele Möglichkeiten ...

Das Motiv dieses Romans hat mich direkt angesprochen. Eine spontane Fahrt, zufällig getriggert durch eine grüne Welle der nächtlichen Ampeln, das finde ich ein charmantes Thema, das so viele Möglichkeiten bietet. Hier flüchtet eine namenlose Frau, die kurz zuvor ihre namenlose Freundin getroffen hat. Der Ehemann wird als Fluchtgrund angedeutet, aber mir blieb zu viel zu schwammig. Auch das Namenlose und die Verortung der Handlung in einer unbenannten Region war auf Dauer etwas sperrig zu lesen. Man könnte denken, dass diese Details unwichtig sind und der Fokus auf den Gedanken und Emotionen der Protagonistin liegen soll und von der Autorin deshalb so gewählt wurde. Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen. Mich hat dieses Stilmittel nicht so richtig abgeholt. Die Handlung, Gedanken und Emotionen der Charaktere, vor allem der Hauptfigur, fand ich in ihrer Zerrissenheit sehr gelungen und glaubhaft geschildert. Ich fand den Beginn spannend, das Ende allerdings etwas enttäuschend. Es gab einige Leerstellen, die man noch hätte füllen können und die das Ganze abgerundet hätten. Das Motiv hat ein großes Potenzial, das nur teilweise genutzt wurde.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Tolle Einschlaf-Geschichten zauberhaft illustriert

Herr Hütchen sagt Gute Nacht - Neue Einschlaf-Geschichten aus dem Wald
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Uns hat sehr gut gefallen, dass zu Beginn Herr Hütchen, sein Weckkäfer und seine Nachtwächteraufgabe kurz vorgestellt wurden, da wir das erste Buch noch nicht kennen. Die Buchidee, die Waldtiere von Herrn ...

Uns hat sehr gut gefallen, dass zu Beginn Herr Hütchen, sein Weckkäfer und seine Nachtwächteraufgabe kurz vorgestellt wurden, da wir das erste Buch noch nicht kennen. Die Buchidee, die Waldtiere von Herrn Hütchen ins Bett bringen zu lassen, ist zauberhaft. Jede Geschichte hat eine schöne Spannungskurve und eine kleine Moral oder ein Lernelement. Die Körperreise und das Nußballspiel haben uns besonders gut gefallen, ebenso wie Unerwartetes und Überraschendes, zum Beispiel wenn kleine Tiere die Großen trösten, weil sie Angst haben.
Die Zeichnungen sind wunderschön und die Farbwelten fand ich sehr passend für das Abendfeeling. Allerdings ist die schwarze Schrift auf dunklerem Hintergrund nicht immer gut zu lesen, vor allem nicht bei gedämpftem Licht im Schlafzimmer. Die Hintergründe hätten ein paar Nuancen heller sein dürfen. Es gibt bunte Seiten und Seiten mit Text schwarz auf weiß und kleinen Illustrationen, vielleicht könnte man das anders anordnen. Das ist nur eine kleine Verbesserungsmöglichkeit. Wir vergeben volle fünf Sterne für die tollen Einschlaf-Geschichten.

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