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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2020

Ein kleines Schmankerl der Autorin

Sommer der Erinnerung
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Ich habe bereits den 1. Teil „Ein Sommer wie Limoneneis“ von Marie Matisek gelesen.
Jetzt bevor ich den 2. Teil „Unter dem Limonen Himmel“ anfange, habe ich gesehen, dass es eine kurzes eBook, quasi eine ...

Ich habe bereits den 1. Teil „Ein Sommer wie Limoneneis“ von Marie Matisek gelesen.
Jetzt bevor ich den 2. Teil „Unter dem Limonen Himmel“ anfange, habe ich gesehen, dass es eine kurzes eBook, quasi eine Vorgeschichte gibt.
Natürlich musste ich die zwischen den 2. Bänden einschieben.
Hier lernt man Marco Pantanella kennen, spürt die ersten Anzeichen von seinem Burn out und die Spannung die in seiner Ehe herrscht.
Dann führt die Erinnerung Marc zurück ins Jahr 1987 nach Amalfi wo er eine glückliche Kindheit hatte.
Man lernt seine Eltern und seine Nonna kennen und auch seinen besten Freund Pippo.
Der flüssige und unkomplizierte Schreibstil der Autorin macht das Lesen zu einem Genuss. Man bekommt richtig Urlaubsgefühle, wenn man die Beschreibung des schönen Amalfis liest und in der kalten Jahreszeit wird es einen direkt etwas wärmer ums Herz.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Ein Buch das lange nachhallt

Poppy
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Poppy lebt mit ihrer Mutter Patricia in einem heruntergekommenen Vorstadtviertel. An Poppys 6. Geburtstag ziehen Poppy und ihre Mutter zu Patricias neuem Freund in eine Villa, ein dunkelbraunes Schloss ...

Poppy lebt mit ihrer Mutter Patricia in einem heruntergekommenen Vorstadtviertel. An Poppys 6. Geburtstag ziehen Poppy und ihre Mutter zu Patricias neuem Freund in eine Villa, ein dunkelbraunes Schloss wie es Poppy nennt.
Hier beginnt Poppys Geschichte.
Mit „Poppy“ hat Astrid Korten ein Buch veröffentlicht, dass den Leser lange über die Geschichte nachdenken lässt. Man muss sich immer vor Augen halten, es ist eine wahre Begebenheit.
Das Zitat am Anfang von Tim Robbins trifft es genau auf den Punkt „Nachdem du Poppy gelesen hast, möchtest du das Mädchen nie wieder alleine lassen“
Auch ich hätte Poppy oft gerne einfach nur in den Arm genommen.
Es ist kaum vorstellbar welches Schicksal das arme Mädchen erleiden musste.
Natürlich hat es niemand bemerkt.
Besonders die Mutter Patricia. Seit sie mit ihrem neuen Mann zusammen lebt hat sie nur noch dessen Geld im Kopf und natürlich Shoppen gehen, ihre Lieblingsbeschäftigung.
Ich denke es gab so viele Anzeichen und da frage ich mich, hat sie einfach nur weggeguckt um ihren Luxus nicht zu verlieren?
Die Geschichte wird aus Sicht von Poppy erzählt. Es sind die kindlichen Gedanken die mich sehr berühren. Zu Beginn ist sie gerade mal 6 Jahre und sie fragt sich ist das normal. Poppy traut sich aber nicht zu fragen. So zieht Poppy sich immer mehr in sich selbst zurück.
Das Buch ist aber nicht nur traurig, nein es gibt auch viele Augenblicke bei denen man Schmunzeln muss.
Meiner Meinung nach hat die Autorin genau die richtige Mischung an Tragik und auch an lustigen Augenbliche gefunden. Man hat beim Lesen mit Poppy geweint und gelacht.
Nachdem ich dieses Buch gelesen habe muss ich noch lange über das Buch nachdenken. Ich bewundere Poppy, die heute eine erwachsene Frau ist für ihren Mut Astrid Korten ihre Geschichte anzuvertrauen und ich bewundere die Autorin dafür, dass sie sich mit dem Schicksal so intensiv beschäftigt hat. Das war bestimmt nicht einfach.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Spannender Fall für Frida und Haverkorn

Sterbekammer
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Josef Hader wohnt in der alten, dem Verfall preisgegebenen Deichmühle. Er ist ein rechter Eigenbrötler und hält sich mit seinen Boshaftigkeiten und zur Not auch mit seinem Jagdgewehr die Bewohner vom Hals.
Doch ...

Josef Hader wohnt in der alten, dem Verfall preisgegebenen Deichmühle. Er ist ein rechter Eigenbrötler und hält sich mit seinen Boshaftigkeiten und zur Not auch mit seinem Jagdgewehr die Bewohner vom Hals.
Doch als sein Hund im Hof bellt und jault wird eine Bewohnerin aufmerksam. In der Annahme, dass da etwas nicht stimmt fährt sie auf den Hof der Paulsens und bittet um Hilfe.
Frida und ihr Vater öffnen gewaltsam die Tür der Mühe und finden Hader Tod an der Treppe liegen.
Doch Frida macht noch einen grausamen Fund. Unter der Küche ist eine Kammer und in der finden sich Spuren von einer Frau die vor 10 Jahren verschwunden ist.
Wurde die Frau die ganzen Jahre in der Kammer festgehalten?

„Sterbekammer“ ist der 3. Fall mit Frida Paulsen und Kommissar Haverkorn, einer Krimireihe die in der Elbmarsch spielt aus der Feder von Romy Fölck.
Ich freue mich Frida und Haverkorn wiederzutreffen.
Es ist wie mit guten Freunden, wenn man sie längere Zeit nicht gesehen hat merkt man erst wie sehr man sie vermisst hat.
Haverkorn hat sich von seiner Rauchvergiftung die er sich im letzten Fall zugezogen hat langsam erholt und denkt daran wieder zu arbeiten.
Mich freut auch, dass er ein so gutes Verhältnis zu seiner Tochter Henni hat, die er doch erst als erwachsene Frau kennengelernt hat.
Frida wohnt jetzt fest auf dem Hof ihrer Eltern. Sie hat sich vorgenommen den Hof zu retten und dafür zu sorgen, dass der Hof in der Familie bleibt. Keine leichte Aufgabe, ist der Hof doch hoch verschuldet.
Bei der Mordkommission in Itzehoe gibt es einen Führungswechsel. Fridas bisheriger Vorgesetzter Andreas Vollmer wechselt nach Kiel und dafür kommt Nick Wahler mit dem Frida einige Schwierigkeiten hat.
Es gibt auch gleich viel zu tun. 2 Fälle in denen die Beamten auf der Stelle treten.
Der eine ist ein Mord an einer Tankstelle und der andere die Frau die offensichtlich in Deichmühle festgehalten wurde.
Frida und Haverkorn fragen sich immer wieder, „lebt die Frau noch?“
Zu Beginn des Buches erlebt der Leser die Entführung der Frau und zwischendurch liest man immer wieder einmal einen kurzen Abschnitt der mit „Ich-Tag X“ überschrieben ist von der Gefangenschaft der Frau.
Man spürt ihre Ängsten und ihrer Verzweiflung. Gefangen in Dunkelheit dem Willen des „Monsters“
ausgesetzt. Er bestimmt wann es hell und wann es dunkel ist. Kein Gefühl mehr für Raum und Zeit.
Bis zum Ende weiß der Leser nicht ob die Frau noch lebt oder tot ist. Auch ob Josef Hader wirklich der Entführer ist oder ob es noch einen anderen Täter gibt weiß man nicht und so bleibt das Buch spannend bis zum Ende.
Die einzelnen Fälle der Krimireihe sind in sich abgeschlossen und können ohne weiteres einzeln gelesen werden.
Da die Personen aber auch ein ereignisreiches Privatleben haben das fortlaufend erzählt wird finde ich es schöner, wenn man die Bücher in der Reihenfolge des Erscheinens liest.
Die Mischung aus Kriminalfall, Ermittlungen und Privatleben ist recht ausgeglichen, interessant und unterhaltsam.
Jetzt kann ich mich nur noch auf den 4. Fall von Romy Fölck freuen.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

In einem Zug durchgelesen

SoKo Hamburg - Ein Fall für Heike Stein / Hafengesindel
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Als großer Fan der Ermittlerin Heike Stein ist auch der neue Krimi in MUSS für mich.
Dieses Buch habe ich als Vorableseexemplar vom Autor von Martin Barkawitz bekommen.
Und es ist wieder passiert, ich ...

Als großer Fan der Ermittlerin Heike Stein ist auch der neue Krimi in MUSS für mich.
Dieses Buch habe ich als Vorableseexemplar vom Autor von Martin Barkawitz bekommen.
Und es ist wieder passiert, ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen.
Martin Barkawitz macht kein großes Drumherum, er schafft sofort Fakten.
So ist das Buch auch wieder spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Heike Stein und ihre Kollegen ermitteln diesmal im Fall eines Frauenmörders. Der Täter ist schon gefasst aber die Menschen wollen Rache, in diesem Fall an der Familie des Täters.
Und auch Heike Stein gerät in Gefahr.
Frauentöter ist ein Kurzkrimi von ca. 114 geladen mit Spannung.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Spannend wie immer

Killer Hotel
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Heike Stein und ihre Kollegen ermitteln wieder.
Der aktuelle Fall ist der Mord an einer Frau, die mit durchgeschnittener Kehle aus einem Hotelfenster geworfen wurde.
Doch bei der einen Leiche bleibt es ...

Heike Stein und ihre Kollegen ermitteln wieder.
Der aktuelle Fall ist der Mord an einer Frau, die mit durchgeschnittener Kehle aus einem Hotelfenster geworfen wurde.
Doch bei der einen Leiche bleibt es nicht.
Bald stellt sich heraus, dass eine Gruppe von Serienmördern ihr Unwesen treibt. Sie Morden um in einem „Club“ aufgenommen zu werden.
Auch Maja, die Frau von Heikes Kollegen Ben, hat es immer noch auf das Leben von Heike abgesehen.
Dieses Buch habe ich als Vorableseexemplar vom Autor von Martin Barkawitz bekommen.
Martin Barkawitz macht kein großes Drumherum, er schafft sofort Fakten.
Sein Schreibstil ist spannend und fesselnd, man kann das Buch nicht aus der Hand legen.
Und so ist es wieder passiert, ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen.
Killer Hotel ist der 20. Band der erfolgreichen Heike Stein Reihe und ein MUSS für alle Krimifans.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere