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Veröffentlicht am 08.06.2026

Eine wunderbare Geschichte über gemeinsame Vergangenheit, alte Träume und eine neue Zukunft.

People in Love
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"Aber das ist es ja eben!", schreit Nora, sie stampft sogar mit dem Fuß auf. "Genau darum geht es! Bei jeder Entscheidung, die man trifft und durchzieht, gibt es ein Hätte oder Könnte, immer (...) "
Kapitel ...

"Aber das ist es ja eben!", schreit Nora, sie stampft sogar mit dem Fuß auf. "Genau darum geht es! Bei jeder Entscheidung, die man trifft und durchzieht, gibt es ein Hätte oder Könnte, immer (...) "
Kapitel 16
Und genau dieses "Hätte" und "Könnte" steht plötzlich vor Noras Tür ... Seit vielen Jahren ist sie glücklich mit Robin. Obwohl sie immer gesagt hat, sie will nicht heiraten, hat sie erfreut "Ja!" gerufen, als er einen Ring in seiner Tasche hatte. Zu ihrer Verlobungsparty erscheint Bren, ihre Jugendliebe. Der Bren, der nach einem dramatischen Ereignis das Land verlassen und sie zurückgelassen hat. Mit seiner psychisch kranken Mutter, mit allen Problemen. Sie sind lose in Kontakt geblieben, haben aber nie über seine Flucht aus England geredet.
Jetzt steht er da - und mit ihm ein Blick in die Vergangenheit, ein großes Was wäre, wenn ... Was wäre, wenn sie ihm damals nachgereist wäre, wenn sie ihren Träumen gefolgt wäre. Jetzt hat Nora ein beschauliches Leben, ruhig, mit gemütlichen Abenden auf der Couch. Ganz anders als Brens Leben, der sich mit unterschiedlichen Jobs in verschiedenen Ländern seinen Unterhalt verdient. Ein Abenteuer nach dem anderen. Bren eröffnet Nora ganz andere Möglichkeiten, das Leben, von dem sie früher geträumt hat.
Und Nora muss sich fragen, welches Leben sie führen will ... Fast zu spät erkennt sie die Antwort.
Was für ein Buch! Brens und Noras Geschichte ist so voller unausgesprochener Worte, Geheimnissen und Anziehung. So lange waren sie Nachbarn, Freunde, Vertraute, der Fels in der Brandung für den jeweils anderen. Verbindet sie heute noch dasselbe?
Brens und Noras Perspektive wechseln sich ab, durch ihre Augen erleben wir die Zeit nach der Verlobungsparty und Brens plötzlichem Erscheinen, mit kurzen Einschüben von Robins Gedanken. Er ist jetzt der Ruhepol in Noras Leben, unterstützt sie und spürt, dass mit Bren eine neue Ungewissheit in ihr gemeinsames Leben getreten ist.
Ich habe "People in Love" verschlungen, mitgefiebert, mitgeweint und gelacht! Noras Mutter Freya ist eine Nummer für sich, ein Freigeist, der Nora zu einer selbstständigen Frau erzogen hat und die von der Hochzeit nicht begeistert ist. Ganz anders als Brens Mutter, die nebenan in der zweiten Hälfte eines Doppelhauses wohnt. Sie hat sich zurückgezogen, führt ein eintöniges Leben, das ihr die Sicherheit gibt, psychisch stabil zu bleiben. Für Bren, den es nie lange an einem Ort hält, unerträglich. Doch auch er muss sich den Geistern der Vergangenheit stellen.
Wie ihr merkt, Claire Daverley spart nicht mit schweren Themen, den Dramen, die ein Leben mit sich bringen kann, schrecklichen Ereignissen. Aber auch nicht mit viel Gefühl, Gedankenspielen und einer Erzählweise, die die Seiten nur so dahinfließen lassen.
Bren, Nora und auch Robin haben mich berührt, ihre Geschichte hat auch in meinem Kopf ein "Was wäre, wenn" angeregt - und auf wunderbare Weise aufgelöst.
Fazit:
Eine wunderbare Geschichte über gemeinsame Vergangenheit, alte Träume und eine neue Zukunft.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Eine wundervolle, mystische Geschichte über das Leben und die Prioritäten, die man setzt.

Die Mitternachtsreise
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"Ich weiß nicht, wo sich die Vergangenheit verbirgt, aber dort werden wir uns begegnen. Maggie"
Und genau dort treffen sie sich tatsächlich wieder, Wilbur und Maggie, in der Vergangenheit.
Der Roman beginnt ...

"Ich weiß nicht, wo sich die Vergangenheit verbirgt, aber dort werden wir uns begegnen. Maggie"
Und genau dort treffen sie sich tatsächlich wieder, Wilbur und Maggie, in der Vergangenheit.
Der Roman beginnt mit ihrer Hochzeitsreise und springt dann weit in die Zukunft, zu Wilburs Tod. Doch der Tod ist erst der Anfang. Ihn erwartet kein Fegefeuer, kein Licht am Ende des Tunnels, sondern ein Zug. Jener Zug, dessen kleines Modell sein geliebtes Spielzeug als Kind war. Im Mitternachtszug wartet Agnes, die Buchhändlerin, die ihn als Kind stundenlang in ihrem Laden stöbern lies. Sie ist Wilburs Begleiterin auf seiner letzten Reise , so wie sie ihn auch im Leben ein entscheidendes Stück begleitet hat.
Der Zug zieht an Wilburs ganzem Leben vorbei, an manchen Stellen kann er aussteigen, nein, muss er aussteigen. Denn gerade die schönen Augenblicke, wie sein erstes Treffen mit Maggie, verfliegen nur so. Doch gerade an den schrecklichsten muss er länger verweilen. Die finanzielle Not seiner Mutter, das Unglück, das seinem geliebten Bruder widerfahren ist.
Mit der Weisheit des Alters sieht Wilbur seine klugen Entscheidungen als junger Mann, aber auch seine schwerwiegendsten Fehler. Obwohl er nie studieren konnte, hat er es weit gebracht, erfolgreich eine Buchhandelskette gegründet, war Vortragender - doch das wirklich wichtige, das allerwichtigste, seine Maggie, hat er auf dem Weg verloren.
Ich habe mit Wilbur mitgelitten, wollte sein jüngeres Ich manchmal schütteln - so wie sein Geist aus dem Zug es selber gerne getan hätte. Denn jetzt weiß er, wohin sein Weg ihn geführt hat, zu Reichtum, aber vor allem zu Einsamkeit.
Matt Haig hat wieder eine wundervolle, mystische Geschichte erschaffen, die mich sprachlos und nachdenklich zurückgelassen hat. Was ist wirklich wichtig, welche Prioritäten will man in seinem Leben setzen?
Gesprochen wird "Die Mitternachtsreise" von Christoph Maria Herbst. Und was soll ich sagen, er hat mich von Anfang an mitgerissen. Seine etwas rasche Art zu sprechen hat perfekt zu dieser aufregenden Reise gepasst. Egal ob er Agnes, Maggie oder Wilbur sprach, er hat die unterschiedlichen Charaktere perfekt rübergebracht.
Fazit:
Eine wundervolle, mystische Geschichte über das Leben und die Prioritäten, die man setzt.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Eine spannende Verfolgungsjagd quer durch Europa, voller lustiger und bewegender Momente.

Freundschaft ist wie Liebe mit Verstand 
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"Ich habe nachgedacht ... Weißt du, was das Beste daran ist, alles zu verlieren?"
"Glaub mir, es gibt nichts, was daran gut ist."
"Das stimmt nicht. Es gibt dir Macht."
"Inwiefern?"
"Weil du verdammt ...

"Ich habe nachgedacht ... Weißt du, was das Beste daran ist, alles zu verlieren?"
"Glaub mir, es gibt nichts, was daran gut ist."
"Das stimmt nicht. Es gibt dir Macht."
"Inwiefern?"
"Weil du verdammt noch mal nichts mehr zu verlieren hast. Gar nichts."
Kapitel "Nichts zu verlieren"
Und ja, es stimmt, Maggie hat gar nichts mehr zu verlieren. Ein Love Scammer hat ihr alles genommen: Wohnung, Arbeit, Geld und vor allem jegliches Selbstvertrauen und Hoffnung!
Als die Journalistin Flix vor ihrem schimmeligen Wohnwagen auftaucht, ist Maggie am absoluten Tiefpunkt angelangt.
Flix hingegen hat die Nase voll von unbedeutenden Artikeln für die Regionalzeitung, sie will die große Story. Und sie hat eine Spur von dem Betrüger Theo, der Maggie um ihr ganzes Vermögen gebracht hat. Spontan beschließen die beiden Frauen, ihm nach Monte Carlo zu folgen und ihn dort zur Rede zu stellen. Unerwartet wird daraus eine Verfolgungsjagd quer durch Europa, mit neuen Orten, Erfahrungen und vor allem neuem Mut!
Ich kann euch gar nicht sagen, welche der so unterschiedlichen Frauen ich mehr gemocht habe! Flix ist witzig, gewieft, mutig. Maggie ist tapfer, nach einer Zeit der Trauer und Verzweiflung blüht sie auf der Reise auf und findet zu einem erstarkten Selbst wieder. Die beiden ergänzen sich wunderbar und lernen sich auf der Reise sehr intensiv kennen.
"Freundschaft ist wie Liebe mit Verstand" führt uns in alle großen Städte der Reichen und Schönen. Es war faszinierend, diese aus der Perspektive von Flix und Maggie kennenzulernen, denn sie erzählen abwechselnd ihre Erlebnisse - und ihre Geheimnisse vor der jeweils anderen. Die Handlung ist schon temporeich genug, aber diese Erzählweise hat noch zusätzlich Spannung gebracht, sehr gut gemacht.
Maggie und Flix haben wunderbare Begegnungen mit interessanten Menschen und finden auch unerwartet Verbündete bei ihrer Jagd. Diese können sie gut brauchen, denn Theo ist immer einen halben Schritt voraus.
Auf den Fahrten dazwischen berichtet Maggie, wie sie Theo kennengelernt hat, wie er ihr große Gefühle vorspielte, sie dazu brachte, Geld für ihre gemeinsame Zukunft bereitzustellen. Aber auch von den Momenten, in denen sie Zweifel bekam und letztendlich entdecken musste, dass er sie um alles gebracht hat und verschwunden ist.
Diese Teile waren wahnsinnig gut beschrieben und verdeutlichen, wie leicht jede:r auf so etwas hereinfallen kann. Denn diese Betrüger sind auch Meister darin, einen in dem Moment aufzuspüren, in dem man am verletzlichsten ist.
So ist dieser Roman nicht nur spannend und teilweise wirklich saukomisch, sondern auch sehr bewegend und nachdenklich stimmend.
Der große Star ist aber die Freundschaft, die auf jeder Seite gefeiert wird! Alte Freunde und neue, junge und junggebliebene.
Fazit: Eine spannende Verfolgungsjagd quer durch Europa, voller lustiger und bewegender Momente.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Romantisch, humorvoll, überraschend - das beste Date ever!

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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"Weil es Teil des Fünfjahresplans war, den wir vor Jahren zusammen aufgestellt haben", entgegnete sie. "Beruf, Hochzeit, dann ein Baby. Aber ..."
"Aber es läuft nicht immer alles nach Plan", erwiderte ...

"Weil es Teil des Fünfjahresplans war, den wir vor Jahren zusammen aufgestellt haben", entgegnete sie. "Beruf, Hochzeit, dann ein Baby. Aber ..."
"Aber es läuft nicht immer alles nach Plan", erwiderte ich und nahm einen Schluck von meinem Mimosa.
Seite 92/93
Nein, nach Plan läuft es ganz und gar nicht für Margot. Sie ist seit 4 Jahren Assistentin eines Literaturagenten, dabei will sie selbst endlich als Agentin wahrgenommen werden - die Arbeit macht ohnehin sie. Und für eine Heirat und ein Baby müsste erst mal der richtige Mann in Sicht sein. Margot träumt von einem Meet-Cute, einem romantischen Zusammentreffen. Doch in ihrer Verzweiflung lädt sie sich erneut Dating-Apps herunter. Und landet wie jedes Mal einen Treffer mit Oliver. Oliver, mit dem sie vor drei Jahren das schrecklichste Date aller Zeiten hatte. Doch als App-Freunde funktionieren sie super.
Margot ist eine jener Protagonistinnen, die mir von der ersten Seite weg ans Herz wachsen. Chaotisch, den Kopf in den Wolken und große Pläne - doch bei der Umsetzung hapert es. Ganz anders als ihre große Schwester Audrey, die das perfekte Leben auf Social Media führt, verheiratet ist, zwei entzückende Kinder hat und scheinbar immer für alles einen Plan hat, auch für Margot. Audrey scheint alles richtig zu machen - während Margot in einer WG mit ihrer besten Freundin Sloane wohnt und sich durch ihre Dating-Apps wischt. Ihre Beförderung rückt in unerreichbare Ferne und alles scheint schief zu gehen.
Auf der anderen Seite Oliver, der in seinen Nachrichten witzig, charmant und wortgewandt ist - ganz anders als bei ihrem missglückten Date vor drei Jahren. Doch die Chemie schien zu stimmen. Als es hart auf hart kommt, ist er für Margot da und unterstützt sie, aber anscheinend möchte er nur befreundet sein.
Man spürt von Anfang an richtig die Funken fliegen zwischen Margot und Oliver und fragt sich beim Lesen mehr als einmal, woran es scheitert. An Margots Vorstellung, dass die große Liebe nur durch Zufall und nicht durch Apps passieren kann, an Oliver, der ein großes Vertrauensproblem hat? Oder irgendwie an beiden?
Aber was immer die beiden tun, es knistert und ist voller zärtlicher, liebevoller Gesten.
Im Verlauf der Geschichte nimmt auch das Konkurrenzdenken zu Margots Schwester Audrey immer mehr Raum ein. Diese Teile haben mich ebenfalls sehr berührt und wurden für mich zu einer stimmigen Lösung geführt.
Und auch wenn ich den Plot-Twist habe kommen sehen, hat er mir sehr gut gefallen.
Bei all der Romantik kommt auch der Humor nicht zu kurz, und so habe ich mich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten und das Buch in Rekordzeit verschlungen!
Fazit:
Romantisch, humorvoll, überraschend - das beste Date ever!

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Eine verwirrende Geschichte über Kunst, Feminismus, Selbständigkeit, ganz anders als erwartet.

Fünf Tage im Licht
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"... aber ich hatte damals schon das Gefühl, zu zerfließen. Wir zerflossen alle. Ich konnte zusehen, wie sich meine Freundinnen vor meinen Augen auflösten, wie ihre Konturen mit dem Hintergrund dessen ...

"... aber ich hatte damals schon das Gefühl, zu zerfließen. Wir zerflossen alle. Ich konnte zusehen, wie sich meine Freundinnen vor meinen Augen auflösten, wie ihre Konturen mit dem Hintergrund dessen verschmolzen, was langsam und unmerklich unser Leben geworden war."
Sophie, Helena, Alessia und Iris verbringen 5 Tage auf einer traumhaften Insel in Griechenland. Es ist Helenas Junggesellinenabschied. 5 Tage feiern, in der Sonne liegen, das Leben genießen. 5 Tage, bevor die Männer dazustoßen sollen.
Sophie ist Malerin, arbeitet aber in einem Museumsshop. Sie erzählt ihre Geschichte, ihre 5 Tage im Licht, in denen sie ein Alktbild von Alessia malt, das Leben genießt - und eine heiße Affäre mit Ky, dem Kellner der nahen Taverne beginnt.
Sie stammt aus einfacheren Verhältnissen als ihre wohlhabenden Freundinnen, hat eine Schwester, die nach einem schweren Badeunfall beeinträchtigt ist und manchmal wirkt es, als würde sie nicht ganz in die Frauenrunde passen.
Sophie beginnt jedes Kapitel mit einem persönlichen Gespräch in Gedanken mit unterschiedlichen Künstlerinnen, deren Werke sie inspiriert haben. Sie beschäftigt sich viel mit Frauen in der Kunst, sei es als Schafferin oder als Modell. Diese Teile fand ich manchmal etwas verwirrend. Ich habe dann das ein oder andere erwähnte Bild gegoogelt und versucht, mich damit in die richtige Stimmung zu bringen.
Für mich war das gesamte Hörbuch ein Eintauchen in eine fremde Welt. Und ich rede nicht von Griechenland! 4 Frauen, die sich unterschiedlich gut verstehen, sehr feministisch geben, aus Verhältnissen stammen, die mir fremd sind. Dazu ein Bereich von Kunst, mit dem ich mich noch nicht viel beschäftigt habe. Es gibt mir zu denken, dass ich bei meinen ausgiebigen Museumstouren bisher auf wenig weibliche Künstlerinnen gestoßen bin - und es mir erst jetzt richtig bewusst wird.
Was mich zusätzlich irritierte: Die vier Frauen reden über Abtreibung, als würden sie sich ein Eis am Kiosk holen, goggsen (und ja, ich weiß, wie man das richtig schreibt, und nein, ich will nicht dass die Rezi wegen dieses Wortes gesperrt wird) wie andere Kaffee trinken. Eine mir völlig fremde Lebensart und -einstellung, mit der ich so meine Probleme hatte.
Als die Männer dazukommen, ändert sich der Ton der Geschichte. Helenas Verlobter ist fürchterlich, ebenso schrecklich wie das Spiel, das Sophie mit ihrem Freund Greg und ihrem Geliebten Ky spielt. Greg möchte unbedingt ein Kind, Sophie hat Angst, dass sie es dann nie in der Kunstwelt zu etwas bringen kann. Obwohl sie sich in ihren Gedanken-Gesprächen immer wieder mit Frauen beschäftigt, die noch unter viel schwierigeren Bedingungen Kunst erschaffen haben.
So abgeklärt und selbstständig sich die Frauen gaben, Sophies Affäre mit Ky, die Beziehung der Braut zu ihrem Verlobten, das zeigte ein ganz anderes Bild.
Immer wieder lässt Sophie uns in kurzen Einschüben an zukünftigen Ereignissen teilhaben, was manchmal die Spannung steigerte, einiges aber für mich zu früh verriet. Dadurch spürte man die Katastrophe herannahen, aber das ganze Ausmaß zeigte sich teilweise nur bruchstückhaft im aprubten Ende.
Henriette Schreurs spricht abwechslungsreich und spannend - außer in der direkten Rede. Da sie den Rest so gut macht, gehe ich davon aus, dass es gewollt ist, dass jeder gesprochene Satz unglaublich gelangweilt klang, wie bei einem trägen Teenager. Das machte das Zuhören manchmal etwas schwierig.
Was für mich unterm Strich übrig bleibt: Eine verwirrende Geschichte über Kunst, Feminismus, Selbständigkeit, ganz anders als erwartet.
"Fünf Tage im Licht" lässt mich etwas irritiert zurück - aber auch neugierig auf all die weiblichen Künstlerinnen, von denen ich bis jetzt viel zu wenig gehört habe.
Fazit:
Eine verwirrende Geschichte über Kunst, Feminismus, Selbständigkeit, ganz anders als erwartet.

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