Wieder ein wunderbarer, berührender Roman von Abby Jimenez - für mich der beste bis jetzt.
The Night We Met"Vielleicht erfährt man die Wahrheit über sich selbst nur, wenn man glaubt, alles verloren zu haben, und sieht, was noch von einem übrig ist."
Seite 379
Und Larissa hat alles verloren. Seit sie auf der ...
"Vielleicht erfährt man die Wahrheit über sich selbst nur, wenn man glaubt, alles verloren zu haben, und sieht, was noch von einem übrig ist."
Seite 379
Und Larissa hat alles verloren. Seit sie auf der Welt ist, kämpfen sie und ihre Mutter gegen finanzielle Probleme. Ich Vater ist spielsüchtig und hat es geschafft, nicht nur ihre Mutter sondern auch sie mit hohen Schulden zu belasten. Larissa hat 3 Jobs, um diese irgendwie abzubezahlen und ihre Kreditwürdigkeit wieder herzustellen. Bei einem Konzert lernt sie die besten Freunde Mike und Chris kennen. Während Chris eher mürrisch wirkt, ist Mike charismatisch und die beiden werden ein Paar. Doch immer wenn Larissa wirklich Unterstützung braucht, schickt Mike Chris vor. So lernen sich die beiden näher kennen und stellen fest, dass sie viel gemeinsam haben. Als die beiden einen verwaisten Hund retten, kümmern sie sich gemeinsam um ihn.
Je mehr Zeit vergeht, umso mehr beschleicht Larissa das Gefühl, dass Mike anders ist, als er vorzugeben scheint - und sie sich in jener Nacht beim Konzert vielleicht falsch entschieden hat.
Wieder einmal hat mich Abby Jimenez von der ersten Seite weg gepackt! In drei Tagen habe ich die fast 500 Seiten durchgelesen, ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Dabei serviert uns die Autorin - wie gewohnt - keine leichte Kost. Abgesehen von den finanziellen Problemen und Larissas Vater thematisiert sie auch Alkoholismus und psychische Probleme. So haben ihre Protagonisten wirklich Persönlichkeit, Probleme sowie Ecken und Kanten.
"The Night we met" ist abwechselnd aus Chris´ und Larissas Perspektive erzählt, so hat sie mich noch mehr ins Geschehen gesaugt. Die beiden unterstützen sich auf so liebevolle Weise, dass schnell klar ist, wer eigentlich zusammengehört. Doch eine Trennung von Mike würde nicht nur seine Freundschaft zu Chris zerstören, sondern Mikes ganzes Leben.
Gerade die Dynamik zwischen Mike und Chris ist schwierig, gerade dieses Auf und Ab berührte mich sehr. Während Chis immer für Mike einsteht, fühlt er sich mit seinen Problemen allein gelassen.
Je näher sich Chris und Larissa kommen, ums mehr versuchen sie, sich aus dem Weg zu gehen, um ihre Gefühle nicht überhand nehmen zu lassen. Aber da ist auch noch der kleine Hund Wufferine, der für mehr als einen lustigen Moment gesorgt hat.
Wie immer hat Abby Jimenez einen Glaubenssatz in den Fokus gestellt, der im Buch immer wieder vorkommt - und mir zu denken gegeben hat.
Und auch wenn ihren Protagonisten wirklich nicht nur Gutes widerfährt, bleibt man nach dem Lesen mit einem Lächeln und ein wenig Hoffnung zurück!
Fazit:
Wieder ein wunderbarer, berührender Roman von Abby Jimenez - für mich der beste bis jetzt.