Cover-Bild Hannas Leichen

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 340
  • Ersterscheinung: 17.04.2019
  • ISBN: 9783839223680
Alex Buchenberger

Hannas Leichen

Kriminalroman
Der Softwareunternehmer Lothar Brinkmann wird zusammen mit seiner Freundin tot im Pool seiner luxuriösen Villa nahe Burghausen aufgefunden. Um zu klären, womit man es hier zu tun hat, wird Hauptkommissarin Hanna Schmiedinger von der Traunsteiner Mordkommission in aller Frühe zum Tatort beordert. Gemeinsam mit dem Computerspezialisten Rainer Talgruber beginnt die eigenwillige Kommissarin zu ermitteln, doch der Fall entpuppt sich als weitaus komplizierter, als sie zunächst angenommen hat.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 16 Regalen.
  • 9 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2019

Spannend mit seltsamem Ende

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Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn ich hatte sehr verschiedene Kommentare darüber gelesen. Das macht es immer besonders spannend.
Ich kam gut in die Geschichte rein und fand auch den Fall sehr ...

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn ich hatte sehr verschiedene Kommentare darüber gelesen. Das macht es immer besonders spannend.
Ich kam gut in die Geschichte rein und fand auch den Fall sehr interessant, aber leider hat mir das Ende die Freude dann doch ziemlich verhagelt. Vorher mochte ich die Ermittlerin Hanna recht ger-ne, aber dann war es irgendwie aus. Schade, denn das hätte nicht sein müssen und war auch für den Fall völlig unerheblich.
Bis auf die letzten Kapitel hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen und hat mich gut unterhalten. Die Figuren werden realitätsnah und detailreich beschrieben, sodass man als Leser dem Gesche-hen gut folgen kann. Der Fall war rund und mit einem roten Faden, sodass man das gut nachvoll-ziehen konnte. Allerdings hatte ich schon früh einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Für mich war das ziemlich glasklar und eine Wendung wäre noch schön gewesen. Aber wie ge-sagt, abgesehen vom Ende hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Sollte es weitere Fälle mit Han-na geben, würde ich sie gerne lesen und ihren Werdegang weiter mitverfolgen.

Veröffentlicht am 13.06.2019

Hannas Leichen

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Ein merkwürdiger Doppelmord und wenig später eine aufgeknüpfte Haushälterin – Hanna Schmiedinger und ihr Team stehen vor einem Rätsel. Um dem Mörder auf die Spur zu kommen lassen die Beamten sich zu vielen ...

Ein merkwürdiger Doppelmord und wenig später eine aufgeknüpfte Haushälterin – Hanna Schmiedinger und ihr Team stehen vor einem Rätsel. Um dem Mörder auf die Spur zu kommen lassen die Beamten sich zu vielen Dummheiten hinreißen, die der Sache weder dienlich sind, noch zu weiterführenden Hinweisen führen. Angereichert mit platten sexistischen Anspielungen und derben Sprüchen, die zur Aufklärung des Falles wenig beisteuern, dümpelt der Fall ohne wirkliche Spannung so vor sich hin, bis es tatsächlich zur wenig überraschenden Aufklärung kommt.

FAZIT
Eine inkompetentes und unglaubwürdiges Ermittlerteam und ein schwacher Plot, der sich mit vielen sachlichen Widersprüchen und fernab vom Chiemsee, als absolute Mogelpackung erweist.

Veröffentlicht am 25.05.2019

An die neue Kommissarin muss ich mich erst noch gewöhnen

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Kaum hat Softwareentwickler Florian Bauer seine Frau Anna mit seinem Geschäftspartner und bis dahin besten Freund Lothar Brinkmeier in seinem Bett erwischt und rausgeschmissen, werden sie am darauf folgenden ...

Kaum hat Softwareentwickler Florian Bauer seine Frau Anna mit seinem Geschäftspartner und bis dahin besten Freund Lothar Brinkmeier in seinem Bett erwischt und rausgeschmissen, werden sie am darauf folgenden Morgen von Brinkmeiers Zugehfrau tot in seinem Swimmingpool gefunden. Suizid, Unfall oder Mord – diese Frage müssen sich Kriminalhauptkommissarin Hanna Schmiedinger und ihr Kollege Rainer Talgruber von der Kripo in Traunstein fragen. Da wird auch schon das nächste Mordopfer gefunden…


Dies ist der erste Fall für die Traunsteiner Ermittlerin und ihr Team. Demzufolge erfahre ich hier schon mal sehr viel Privates von den Ermittlern, aber auch von den weiteren handelnden Personen. Richtig sympathisch ist mir Hanna bis jetzt nicht geworden, was auch an der meist etwas derben Sprache und dem rüden Umgangston, den sie pflegt, liegen mag. Rainer dagegen kann ich mir als guten Freund durchaus vorstellen. Die Gedanken der Handelnden werden kursiv dargestellt. Das lässt mich noch näher an dem Geschehen teilhaben.

Durch das viele Private geht leider die Spannung, die sich langsam aufbaut, immer wieder verloren. Schon früh hatte ich einen Verdacht, wer hier als Mörder seine Finger im Spiel haben könnte, was aber dem Lesegenuss keinen Abbruch getan hat. Was mich eher gestört hat, sind die vielen kleinen Nebenschauplätze, die zum einen nichts mit dem Fall zu tun hatten. Die mir aber auch zum Teil überhaupt nicht gefallen haben und sehr unrealistisch wirken. Es kam mir vor, als wenn plötzliche Ideen noch schnell verarbeitet werden müssten. Auch die Ermittlungen selbst kommen für mich unglaubwürdig rüber und haben mit Plizeiarbeit in meinen Augen wenig zu tun. Trotzdem hat mich das Ende mit seiner schlüssigen Auflösung entspannt zurück gelassen.

Gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Umgegend, wenn die Kommissare unterwegs waren. Hier habe ich mich in Trostberg und Burghausen wie zuhause gefühlt.

Wer Krimis mag, die nicht bierernst gemeint sind, mit einem derben Zungenschlag und vielen kleinen Nebenschauplätzen, der ist hier genau richtig. Ich bin gespannt, welchen Fall Hanna das nächste Mal aufzulösen hat.

Veröffentlicht am 18.05.2019

Mord im schönen Bayern

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Bei den Leichen, von denen im Buchtitel gesprochen wird, handelt es sich um den Softwareentwickler Brinkmann, dessen, mit seinem Geschäftspartner verheirateten Geliebten und später auch noch um die Putzfrau ...

Bei den Leichen, von denen im Buchtitel gesprochen wird, handelt es sich um den Softwareentwickler Brinkmann, dessen, mit seinem Geschäftspartner verheirateten Geliebten und später auch noch um die Putzfrau des Toten. Hanna ist die Hauptkommissarin, die diesen verzwickten Fall aufklären soll. Blöd nur, dass sie Schwierigkeiten hat den Fall und ihr Privatleben zu trennen, ist doch der gutaussehende Geschäftspartner von Brinkmann, gleichzeitig einer der Verdächtigen.


Der Autor baut um seine Hauptfiguren ein umfangreiches Netz aus liebenswert schrulligen Familienangehörigen, unkorrekten Arbeitskollegen und mehr oder weniger nützlichen Zeugen. Diese ganzen Nebenschauplätze waren mir teils zu konstruiert, unnötig weitschweifend, fast als wären sie Füllmaterial, das die Geschichte strecken soll. Nur in wenigen Situationen diente es dazu, die Hintergründe einer Figur näher zu beleuchten und so ihr Handeln nachvollziehbarer zu machen. Generell fand ich die Figuren oberflächlich und blass, ihr Tun teils überzogen und nicht stimmig.

Die Geschichte ist in ihren Grundzügen durchaus gut. Es wurden schon Menschen wegen weitaus weniger umgebracht. Allerdings hatte ich auch hier etwas Probleme. Das Motiv und der Täter waren mir relativ früh klar, die Auflösung am Ende dann aber dünn und nicht plausibel genug. Das Ganze wurde relativ schnell abgearbeitet. Hier haben es die Figuren und ihre Hintergründe nicht geschafft mich zu überzeugen. Schade!

Eine kurzweilige Lektüre für ein verregnetes Wochenende, mit einigen Schwächen.

Veröffentlicht am 12.05.2019

Mehr Comedy statt Krimi

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Kurz nachdem Florian Bauer seine Frau Anne mit seinem besten Freund und Geschäftspartner Lothar Brinkmeier im Bett erwischt hat, werden beide Tod aufgefunden. Noch während Hauptkommisarin Hanna Schmiedinger ...

Kurz nachdem Florian Bauer seine Frau Anne mit seinem besten Freund und Geschäftspartner Lothar Brinkmeier im Bett erwischt hat, werden beide Tod aufgefunden. Noch während Hauptkommisarin Hanna Schmiedinger und ihr Kollege Rainer Talgruber von der Traunstein Mordkommision nach dem Verdächtigen suchen, geschieht ein weiterer Mord.....

"Hannas Leichen" ist der 1. Fall um Ermittlerin Hanna Schmiedinger. Der Krimi beginnt etwas verwirrend und auch die Ermittler waren sehr gewöhnungsbedürftig. Ausnahmslos alle hatten "nur das Eine" im Kopf, was sich in den Dialogen wiedergespiegelt hat. Entsprechend derb ist der Schreibstil. Anfangs hatte ich deshalb Mitleid mit Hanna. Im Laufe des Buches entpuppt sie sich aber als nicht besser. Außerdem waren ihre Umgangsformen gegenüber der Kollegen doch sehr fragwürdig. So ist es nicht ausgeblieben, dass sie mir sehr unsympathisch wurde. Zu den Protagonisten hat man einiges erfahren, dabei hat aber die nötige Tiefe gefehlt, um sie wirklich zu verstehen. Ermittelt wurde zwar, hat aber nicht im Vordergrund gestanden. Essen und Trinken waren wichtiger, wie zum Beispiel einen Flüchtigen zu verhaften. Außerdem haben sich die Ermittler sehr unprofessionell verhalten. Auch die Familie von Hanna wurde stark thematisiert. Allgemein habe ich das Buch wie einen Aufsatz empfunden. Ich hatte das Gefühl, immer wenn dem Autor etwas eingefallen ist, musste das auch verarbeitet werden. So hat man in der Gegenwart als auch Vergangenheit mit etlichen Straftaten zu tun. Anfangs las sich das Buch noch wie ein Krimi, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Doch je weiter ich gelesen habe, kam mir das ganze wie eine dieser Comedy Serien vor.
Fazit: Wer Krimikomödien mag und zudem nichts gegen einen derben Schreibstil hat, kann bestimmt mehr mit dem Buch anfangen als ich. Einige gute Ansätze waren vorhanden. Leider wurde das Potential nicht ausgeschöpft.