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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2019

Das erste Lesen

Buchstabenzauber
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Lesen ist der Schlüssel zur Welt, das weiß jedes Kind. Und doch tun sich viele unserer Jüngsten schwer damit, sich fürs Lesen zu begeistern und einen Zugang zu Büchern und Geschichten zu finden. Eltern ...

Lesen ist der Schlüssel zur Welt, das weiß jedes Kind. Und doch tun sich viele unserer Jüngsten schwer damit, sich fürs Lesen zu begeistern und einen Zugang zu Büchern und Geschichten zu finden. Eltern sind dabei oft ratlos, wie es ihnen gelingen kann, den Nachwuchs von den Bildschirmen wegzulocken und geben oft einfach entmutigt auf. Christoph Biemann ist allen Eltern, Großeltern und Kindern aus »Die Sendung mit der Maus« bekannt und hat das unglaubliche Talent, komplizierte Dinge einfach darzustellen. Für Alt und Jung ist er mit seinem grünen Pulli wie ein sonntägliches Familienmitglied. Kinder fürs Lesen zu begeistern, ist ihm ein persönliches Anliegen und so erklärt er in diesem Buch gemeinsam mit Thomas Montasser, wie Eltern es endlich schaffen können, ihr Kind in die wundervolle Welt des Lesens zu entführen. (Klappcovertext vom Buch)

Das Thema des Buches hat mich total interessiert. Wie bekommt man Kinder zu Lesen. Ich hoffte Christoph, der uns ja alle bekannt ist, kann uns da helfen. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Christoph liebt genauso Bücher wie ich und seine Ideen und Vorschläger, finde ich gut. Dass das Lesen für die Entwicklung der Kinder wichtig ist, wissen wir. Aber Christoph zeigt das noch einmal sehr verständlich, wie es seine Art ist, auf. Kinder können nicht nur durch Bücher ihr Wissen erweitern, es regt auch die Fantasy der Kinder an und noch viel mehr. Aber lest das Buch und ihr bekommt neue Anregungen.

Vielen DANK an Christoph und seine Erläuterungen und Liebeserklärung. Ich hoffe so können doch noch einige vom Lese überzeugt werden.

Veröffentlicht am 13.10.2019

Warum musste Rita sterben?

Der Fund
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Wer hat die Supermarktverkäuferin, die doch nie jemand etwas zuleide getan hat, auf dem Gewissen? Hat die 53-jährige wirklich ihr Todesurteil unterschrieben, als sie eines Tages etwas mit nach Hause genommen ...

Wer hat die Supermarktverkäuferin, die doch nie jemand etwas zuleide getan hat, auf dem Gewissen? Hat die 53-jährige wirklich ihr Todesurteil unterschrieben, als sie eines Tages etwas mit nach Hause genommen hat, was sie besser im Laden gelassen hätte? Offiziell ist der Fall abgeschlossen – aber da ist einer, der nicht aufgibt. Ein Polizist, der scheinbar wie besessen Fragen stellt – und Ritas Tod bis zum Ende nicht akzeptieren will… (Klappcovertext vom Buch)

Ich bin sehr gut in die Story gekommen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere war gut und sehr bildlich dargestellt. Der Spannungsbogen war gut, wobei der Höhepunkt ganz am Schluss war. So dass ich das Buch immer sehr ungern aus der Hand legte. Aber jetzt zur Story. Die Supermarktverkäuferin Rita findet in einen Bananenkisten Drogen. Rita nimmt die Drogen mit nach Hause, das ein gravierender Fehler für sie war. Eigentlich ist der Fall geklärt, aber ein Polizist glaubt nicht an diese Erklärung und ermittelt weiter. Der Schluss hat mich sehr gefallen und doch überrascht, aber mehr schreibe ich hier jetzt nicht. Lest einfach das Buch und ihr wisst was ich meine.

Von mir eine Leseempfehlung für das Buch und den Autor. Für mich war es das erste Buch von Bernhard Aichner, aber sicherlich nicht das letzte. Denn mir hat sein Schreibstil sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 13.10.2019

Einmal ganz andere Geisel

Hotel Cartagena
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Der Hamburger Kiez in den 80ern, ein junger Mann will raus. Er nimmt ein Schiff nach Kolumbien und lernt am Strand von Cartagena, was passiert, wenn man mit den falschen Leuten feiert. Auf die große Party ...

Der Hamburger Kiez in den 80ern, ein junger Mann will raus. Er nimmt ein Schiff nach Kolumbien und lernt am Strand von Cartagena, was passiert, wenn man mit den falschen Leuten feiert. Auf die große Party folgt die Hölle. Erst das ganz große Drogengeschäft, dann Verrat, Flucht, Untertauchen. Später dann: Die Chance auf Vergeltung. Der inzwischen gar nicht mehr so junge Mann beschließt, sie zu ergreifen. Und so wird St. Pauli von einer spektakulären Geiselnahme erschüttert: Zwölf schwerbewaffnete Männer kapern eine Bar am Hamburger Hafen, nehmen Gäste und Personal in ihre Gewalt. Mittendrin: Chastity Riley. Die Polizei steht draußen und scheint zum Zuschauen verdammt, während die Staatsanwältin ihren inneren John McClane aktivieren muss. (Klappcovertext vom Buch)

Ich bin sehr gut in die Story gekommen, aber ich kannte auch schon die Autorin. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Ihr Schreibstil ist aber sehr besonders, wenn man ihn nicht kennt kann es sein das man ein paar Seiten zu rein lesen braucht. Die Charaktere sind gut dargestellt. Die Geschichte dieses mal ganz anders aufgebaut, hat mir aber gut gefallen.
Henning Garbarek, der aus Hamburg stammt, hat in Kolumbien, sein Glück mit Drogen gemacht. Aber dann ist einiges passiert und er kommt nach Hamburg zurück. Dann folgt ein ganz anderer Krimi mit einer Geiselnahme. Aber mehr will ich jetzt hier nicht verraten, dass ich euer Lesespaß nicht wegnehme. Nur noch eines der Schluss war sehr stimmig und hat mir gut gefallen.

Von mir eine Leseempfehlung für das Buch, da ich das Buch nur kaum aus den Händen legen konnte und mir die überraschenden Wendungen gut gefallen haben. Nur man muss sich an den Schreibstil der Autorin gewöhnen. Deshalb 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.10.2019

Neue Fantasyreihe

Der Untergang der Könige
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Jenn Lyons eröffnet mit »Der Untergang der Könige« ein großes Epos um einen Jungen, der mitten hinein gerät in die Konflikte zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen. Hängt von ihm das Schicksal des ...

Jenn Lyons eröffnet mit »Der Untergang der Könige« ein großes Epos um einen Jungen, der mitten hinein gerät in die Konflikte zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen. Hängt von ihm das Schicksal des ganzen Reiches ab? »Erzähl mir eine Geschichte.« Das Ungeheuer machte es sich vor den eisernen Gitterstäben von Kihrins Kerkerzelle bequem.

Und der Junge aus den Elendsvierteln von Quur beginnt zu erzählen. Von seinem Leben als Dieb, von seinem Vater, der Harfe spielte, und ihn mit den Geschichten verschollener Prinzen und ihrer Abenteuer großzog. Davon, wie sein Unglück begann, als ihn ein Prinz für seinen verloren geglaubten Sohn hielt und er von nun an der Macht und den Intrigen einer Adelsfamilie ausgeliefert war. Was hat es aber mit Kihrin auf sich, dass er später auf dem Sklavenmarkt zu einem unvorstellbar hohen Preis versteigert wurde? Und wie kam es dazu, dass er in der düsteren Gefängniszelle, bewacht von einem zum Plaudern aufgelegten Ungeheuer, landete? Vielleicht gehört Kihrin ja gar nicht zu den Helden, von denen die alten Sagen und Lieder erzählen. Vielleicht ist er auch nicht dazu bestimmt, die Welt zu retten – sondern sie zu vernichten. (Klappcovertext vom Buch)

Ich bin gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Die Charakter sind sehr gut dargestellt. Für mich fehlt es doch etwas an Spannung. Es ist ein gutes Einsteigerbuch in die Geschichte. Wir werden über alles was wir für die nächsten Bänden wissen sollten informiert. Vermutlich ist es deshalb sehr wichtig dieses Buch zu lesen, damit man keine Problem mit den nächsten Bänden bekommt. Die Geschichte dreht sich um einen Jungen, der zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen gerät. Einfach nur eine tolle Fantasy-Idee, ich werde sicherlich auf die nächsten Bände lesen. Das mich die Geschichte sehr interessiert, auch wenn hier doch etwas Spannung fehlt. Aber das hat mich vom Lesen nicht abgehalten.

Von mir eine Leseempfehlung für das Buch, denn es hat mich neugierig auf die anderen bald erscheinenden Bänder gemacht.

Veröffentlicht am 12.10.2019

Eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte

Der wundersame Adventskalender
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Ein Mann hastet am Abend des 24. Dezembers durch die Straßen. Die viel zu spät bestellten Geschenke sind nicht rechtzeitig angekommen. Kein Wunder, dass Martin Harnack deswegen zu Hause Ärger hat. Denn ...

Ein Mann hastet am Abend des 24. Dezembers durch die Straßen. Die viel zu spät bestellten Geschenke sind nicht rechtzeitig angekommen. Kein Wunder, dass Martin Harnack deswegen zu Hause Ärger hat. Denn für seine Frau ist das verpatzte Weihnachtsfest ein Symbol für den geringen Stellenwert der Familie in Martins Leben. Nun versucht er zu retten, was zu retten ist. Ein einziger verkramter alter Laden hat noch geöffnet. Dort erhält er ein seltsames Geschenk. Es ist ein mechanischer Adventskalender, der Martin an den Morgen des 1. Dezembers zurückversetzt und noch so manch weitere Überraschung bereithält ...

Eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte darüber, was im Leben wirklich von Bedeutung ist. (Klappcovertext vom Buch)

Ich bin sehr gut in die Story gekommen. Der Schreibstil ist einfach nur gut und flüssig. Die Charaktere sind auch sehr gut dargestellt. Der Autor bringt uns Martin sehr nahe und er wird mir von Kapitel zu Kapitel sympatischer. Die Idee der besonderen Weihnachtsgeschichte hat mir einfach nur super toll gefallen. Martin hat am Heiligen Abend noch keine Weihnachtsgeschenke und hetzt durch die Straßen. Bis er auf einen mechanischen Adventskalender trifft. Als er an der Kurbel drehen springt die Zeit auf den 1. Dezember. Wird Martin die neue Chance nutzen? Das werde ich euch aber nicht verraten, lest das tolle und auch spannende Buch. Mir hat es einfach nur toll gefallen. Ein tolles Buch, das vielleicht die Vorweihnachtszeit verkürzen kann. Ihr werden überrascht sein, was noch alles in der Geschichte passiert.

Von mir eine 100 % Leseempfehlung für die Vorweihnachtszeit. In dem die weihnachtlichen Gefühle und der Familienzusammenhang auch eine wichtige Position einnimmt.