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Veröffentlicht am 27.03.2020

Superhelden mal ganz anders

Vicious - Das Böse in uns
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Der Klappentext: „…Victor Vale und Eli Ever wollen sterben. Allerdings nicht, um tot zu bleiben, sondern um mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder aufzuerstehen. Als junge, brillante Medizinstudenten ...

Der Klappentext: „…Victor Vale und Eli Ever wollen sterben. Allerdings nicht, um tot zu bleiben, sondern um mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder aufzuerstehen. Als junge, brillante Medizinstudenten wissen sie genau, was sie tun. Sie planen das Experiment minutiös ¬? und haben Erfolg: Beide kommen verwandelt wieder ins Leben zurück. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, Victor kann anderen Schmerz zufügen oder nehmen. Was sie nicht unter Kontrolle haben, ist die Tragödie, die durch ihr Experiment ausgelöst wird. Denn Superkräfte allein machen keine Helden...“
Zum Inhalt: Victor und Eli treffen zum ersten Mal an der Uni aufeinander und freunden sich an, beide interessieren sich für besondere Kräfte und Fähigkeiten und sind zu gefährlichen Experimenten bereit. Beide gewinnen sie dank des Experiments „Superkräfte“, doch als Superhelden gehen sie nicht durch. Und die Freundschaft währt nicht ewig und so stehen sie sich bald als Kontrahenten gegenüber.
Der Stil: V.E. Schwab wirft seine Leser gleich mitten rein in die Geschichte, so dass man sich das Geschehen und die Abläufe innerhalb von relativ kurzen Kapiteln mit Zeitensprüngen fast wie Puzzleteile zusammensuchen muss. Dadurch wird eine Spannung aufgebaut und man fiebert so richtig mit, wie es denn überhaupt so weit gekommen ist und wie es weitergeht, zugleich hat es mir persönlich aber auch den Einstieg sehr erschwert und ich habe etwas gebraucht, bis mich das Buch so richtig in seinen Bann gezogen hat. Wieso oft bei Superhelden-Comics oder –Filmen gibt es kein zufriedenstellendes Ende, so dass man auf den nächsten Band schon gespannt wartet.
Mein Fazit: Unter echten Superhelden verstehe ich etwas anderes, aber diese Seite ist noch interessanter.

Ich danke dem S.Fischer Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

Die liebe Familie

Ein Sommer auf Sylt
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Das Cover: Ein schlichtes aber bestechendes Cover in Naturweiß mit zwei Blautönen, das graphische Lösung von Wellen und Leuchtturm überzeugt. Als haptische Besonderheit dient der reliefierte Lack, mit ...

Das Cover: Ein schlichtes aber bestechendes Cover in Naturweiß mit zwei Blautönen, das graphische Lösung von Wellen und Leuchtturm überzeugt. Als haptische Besonderheit dient der reliefierte Lack, mit dem die Blautöne überzogen sind. Kurz ein Cover das trotz seiner Schlichtheit auffällt und gut zum Thema passt.
Der Klappentext: „Eigentlich bräuchte Julia dringend eine Auszeit. Aber die Reise nach Sylt entpuppt sich als wenig erholsam. Denn mit Julia sitzen auch ihre Mutter und zwei Tanten im Autozug auf die Insel. Die drei Schwestern sind vollkommen zerstritten und lassen keine Gelegenheit aus, den anderen auf die Füße zu treten. Vor allem streiten sie darüber, was mit dem Haus auf Sylt geschehen soll, in dem sie früher unbeschwerte Familienurlaube verbracht haben. Zunächst kommen die Frauen aber in einer Pension unter. Und hier zeigt Sylt sich endlich von seiner besten Seite. Zumal der Besitzer sehr charmant ist und Julia anbietet, ihr die Schönheit der Insel zu zeigen. Doch damit fangen Julias Probleme erst an …“
Zum Inhalt: Der Klappentext verspricht ja bereits eine amüsante und etwas verworrene Familiengeschichte und was soll ich sagen? Der Inhalt hält dieses Versprechen. Das Miteinander von Mutter und Tochter, von den drei Schwestern und von Nichte und Tanten ist einfach herrlich, man kann mitlachen und –leiden, vor allem mit Julia, die häufig zwischen allen Stühlen sitzt. Julia reist mit Mutter und Tanten nach Sylt um das geerbte Haus ihres Vaters zu begutachten und möglichst schnell loszuwerden. Das Problem ist eine ominöse Mieterin, die den Verkauf erschwert und das Haus besetzt, so dass die vier in einer Pension unterkommen müssen. Ein gewisser Lichtblick ist der Pensionswirt, da könnte sich doch glatt etwas anbahnen.
Der Stil: Die Autorin Lena Wolf beweist hier einen flüssigen und angenehmen Schreibstil, der durch witzige und freche Dialoge und bildliche Beschreibungen besticht. Man kann sich Sylt wirklich gut vorstellen, auch wenn man die Insel selbst noch nicht kennt. Erzählt wird übrigens in Ich-Form aus der Sicht von Julia, so dass sie einem besonders nahe kommt, aber auch die anderen Charaktere wirken sehr lebendig, vor allem die zerstrittenen Schwestern, die ihre Streitereien so richtig genießen und zelebrieren.
Mein Fazit: Eine kurzweilige, manchmal etwas klischeehafte Urlaubslektüre für äußerst angenehme Lesestunden.

Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2020

Was lange währt...

King's Legacy - Nur mit dir
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Der Klappentext: „Logan Hill hat alles erreicht. Dank harter Arbeit hat er es als CEO einer großen Bank endlich an die Spitze geschafft und wird außerdem schon bald die Tochter seines Chefs heiraten. Trotzdem ...

Der Klappentext: „Logan Hill hat alles erreicht. Dank harter Arbeit hat er es als CEO einer großen Bank endlich an die Spitze geschafft und wird außerdem schon bald die Tochter seines Chefs heiraten. Trotzdem vergisst er seine Wurzeln nicht: Regelmäßig unterstützt er Jaxon und dessen Schwester Chloe im King’s Legacy. Doch plötzlich bekommt sein perfektes Leben einen Riss. In einem Moment der Schwäche werden seine Gefühle für seine Verlobte in Frage gestellt. Hat er bisher eine Lüge gelebt? Logan steht kurz davor, alles aufs Spiel zu setzen. In der ganzen Zeit steht Chloe ihm zur Seite, und auf einmal merkt er, dass er mehr für sie empfindet, als er sollte ... Doch ist es schon zu spät?“
Zum Inhalt: „Nur mit Dir“ ist der zweite Teil der King´s Legacy Serie von Amy Baxter und natürlich gibt es Überschneidungen mit dem ersten Band, dennoch würde ich sagen man kann die Teile auch gut einzeln lesen, da jeder ein anderes Paar begleitet. Hier dreht sich nun alles um Jaxons kleine Schwester Chloe und dem gemeinsamen Freund Logan. Die beiden kennen sich nun schon lange, doch endlich kommen die beiden zusammen. Oder?
Der Stil: Die Autorin Amy Baxter hat einen sehr unterhaltsamen und anschaulichen Schreibstil, der wirklich sehr flüssig ist. Erzählt wird abwechselnd von Logan und Chloe als Ich-Erzähler, nicht nur dadurch werden diese beiden Charaktere besonders lebendig und greifbar, auch die übrigen Personen, auch die bereits bekannten gewinnen an Lebendigkeit. Logans innerer Konflikt sorgt für eine gewisse Spannung ansonsten stehen die Gefühle und das Sexleben im Vordergrund.
Mein Fazit: Der zweite Band ist von der Story her vielleicht etwas schwächer als der erste Band, dennoch ist es eine unterhaltsame, sexy Geschichte.
Ich danke be ebooks vom Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Die Hexen kommen

Long Island Witches
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Der Klappentext: „Als Emma Lucchesi im Auftrag ihres Hexenzirkels nach North Carolina fährt, um ein versehentlich geöffnetes Höllentor zu versiegeln, hat sie nicht damit gerechnet, in einer Stadt wie Smithville ...

Der Klappentext: „Als Emma Lucchesi im Auftrag ihres Hexenzirkels nach North Carolina fährt, um ein versehentlich geöffnetes Höllentor zu versiegeln, hat sie nicht damit gerechnet, in einer Stadt wie Smithville zu landen – oder einen sexy Cop wie Kyle Treharne zu treffen. Doch irgendetwas ist in Smithville anders. Warum sind alle Menschen, denen Emma dort begegnet, groß und gut aussehend? Und warum lässt Kyle sie nicht mehr aus den Augen, seit sie in Smithville aufgetaucht ist? Als Emma herausfindet, dass Smithville das Zuhause einer Vielzahl von Gestaltwandlern ist, ist sie Kyles Charme längst verfallen ... In zwei Novellen erzählt G. A. Aiken die erotischen Abenteuer des New Yorker Hexenzirkels der Dunkelsten Nacht.“

Zum Inhalt: Es handelt sich hier um einen Sammelband mit zwei Novellen . Kennern der Serie ist klar der Ort Smithville ist Gestaltwandler-Land und das Wolfsrudel der Smiths hat hier das Sagen. Allen anderen wird die Sache so langsam dämmern wie der New Yorker Hexe Emma, die auf der Suche nach einem Kraftort auf Smithville trifft und gleich nicht nur mit einem heißen Deputy, sondern auch mit einem höllischen Wesen zu tun bekommt. In der zweiten Geschichte dreht sich alles um die Hohepriesterin des Hexenzirkels Jamie und dem Bürgermeister der Stadt Tully Smith und seinen Familienproblemen. Beide Geschichten sind eng miteinander verzahnt, können aber problemlos ohne Vorkenntnisse der Serie gelesen und genossen werden.

Zum Stil: Der Schreibstil von G.A. Aiken ist immer äußerst mitreißend und flüssig. Die Ereignisse folgen so schnell aufeinander, dass man die Geschichten kaum aus der Hand legen kann. Und obwohl es sich hier ja „nur“ um Kurzgeschichten handelt kommen weder die Charaktere noch Smithville mit seinen Eigenheiten zu kurz..

Mein Fazit: Zwei sehr gelungene, schwungvolle und sexy Storys aus der Gestaltwandler-Welt von G.A. Aiken.

Ich danke dem Piper Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2020

Spannend, amüsant und fesselnd

Blind Date – Tödliche Verführung
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Der Klappentext: „Vier Jahre nach dem Unfalltod ihres Ehemannes findet Hartley endlich wieder den Mut, sich zu verabreden – und sich vielleicht sogar zu verlieben. Wird einer ihrer Blind Dates sie in seinen ...

Der Klappentext: „Vier Jahre nach dem Unfalltod ihres Ehemannes findet Hartley endlich wieder den Mut, sich zu verabreden – und sich vielleicht sogar zu verlieben. Wird einer ihrer Blind Dates sie in seinen Bann ziehen? Prickelnder Nervenkitzel macht sich in ihr breit, als sie ihre Verabredungen zum ersten Mal trifft. Doch was die junge Witwe nicht ahnen kann: Einer der Männer ist ein gesuchter Serienmörder, der sie unbedingt um den Finger wickeln will. Muss Hartley den Reiz des Unbekannten mit ihrem Leben bezahlen?“
Zum Inhalt: Hartleys Freundin überredet sie zu 3 Blind Dates, immerhin ist sie seit 4 Jahren Witwe und hat sich ganz zurückgezogen. Überraschender Weise wird die ganze Sache amüsanter als Hartley erwartet hat und ein Kandidat scheint gar nicht so ohne zu sein. Außerdem fällt ihr das erste Mal auch ihr Nachbar auf. So langsam gewinnt Hartley wieder Freude am Leben, doch dann beginnen seltsame Dinge zu passieren – verliert sie den Verstand oder treibt jemand ein böses Spiell? Nur wer? Anscheinend ist Hartley das nächste Opfer eines Serienmörders, der erst sein perfides Spiel mit den Opfern spielt.
Der Stil: Die Autorin Becca Foster hat einen sehr angenehmen und fesselnden Schreibstil, der locker und flüssig zu lesen ist. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich von Hartley in der Ich-Form, so dass wir Leser ihr besonders nahe kommen. Aber auch die anderen Charaktere sind gut dargestellt und wirken lebensecht. Vor allen Hartleys engere Favoriten, der Innenarchitekt Jacob und der grummelige Nachbar und Detective Ace, der übrigens am Schluss auch einige Kapitel aus seiner Sicht erzählt. Bis zum Schluss gelingt es der Autorin einen Spannungsbogen aufzubauen und bis zum großen Finale zu halten, so dass ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe. Außerdem sorgt sie mit einigen von Hartleys Bemerkungen und den Hick-Hack mit Ace für einige auflockernde und lustige Begebenheiten.
Mein Fazit: Spannend bis zum Schluss.

Ich danke dem Piper Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere