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Veröffentlicht am 31.05.2026

Giftmorde in Serie

Gärten, Gift und kalte Rache
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Gärten, Gift und kalte Rache ist der dritte Gartenkrimi rund um die pensionierte Lehrerin Pauline und ihrer Nachbarin und besten Freundin Berta, die im beschaulichen Oberdistelbrunn zu Hause sind. Und ...

Gärten, Gift und kalte Rache ist der dritte Gartenkrimi rund um die pensionierte Lehrerin Pauline und ihrer Nachbarin und besten Freundin Berta, die im beschaulichen Oberdistelbrunn zu Hause sind. Und Oberdistelbrunn soll schöner, grüner und nachhaltiger werden. Der Bürgermeister hat extra einen Experten für Biodiversität kommen lassen, der invasive Pflanzen austauschen lässt und insektenfreundliche Bepflanzungen, die auch noch klimafreundlich sind vornehmen soll. Bei der ersten Aktion kommt gleich ein Hundeskelett zum Vorschein und dann setzt eine wahre Mordserie ein. Und wie es der Zufall will, stirbt der erste auch noch auf Paulines Türschwelle. Vergiftet! Für den bleistiftkauenden Inspektor steht die Kräuterhexe natürlich unter Verdacht. Also müssen Pauline und ihre Truppe den wahren Täter ausfindig machen.

Wie schon sein Vorgängerband ist Gärten, Gift und kalte Rache ein verzwickter Krimi voller schwarzen Humor. Pauline fungiert wieder als Ich-Erzählerin und ihre Beobachtungen, Meinungen und Probleme, werden wie immer herrlich überspitzt in den Fall eingebaut. Dieses Mal ist es mir persönlich allerdings zu viel. Es wird mir zu sehr vom Fall abgelenkt und so lustig Paulines Gedankengänge sind, sie verzettelt sich zu sehr. Die Giftmorde gehen im übrigen Geschehen fast unter und auch wenn die Lösung logisch und überzeugend ist, dieses Mal war ich sogar auch der richtigen Spur, wird sie am Ende fast zu schnell abgehandelt.
Am Ende des Buches findet sich übrigens wieder eine kleine, interessante Kräuterkunde für die verwendeten Pflanzen.
Zum Aufbau des Buches möchte ich noch anmerken, dass es keine Einteilung in Kapitel gibt, nur Absätze, zum einen erleichtert das zwar den Lesefluss, zum anderen fehlt dadurch aber eine klare Abtrennung der Ereignisse und der Zeitabschnitte. Die Autorin Klaudia Blasl hat einen sehr angenehmen, lockeren Erzählstil, der mit österreichischen Zungenschlag zusätzlich für Lokalkolorit sorgt.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Thriller trifft auf Fantasy

Age of Trinity - Verlorener Himmel
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Verlorener Himmel ist der neunte Band der AGE-OF-TRINITY-Serie, die nahtlos an die PSY-CHANGELING-Serie anschließt. Alle Teile sind in sich abgeschlossen und es geht immer um ein neues Paar. Die Welt um ...

Verlorener Himmel ist der neunte Band der AGE-OF-TRINITY-Serie, die nahtlos an die PSY-CHANGELING-Serie anschließt. Alle Teile sind in sich abgeschlossen und es geht immer um ein neues Paar. Die Welt um Gestaltwandler, Medialen und Menschen, die sich Nalini Singh erdacht hat, ist sehr komplex und es gibt einen übergeordneten, fortlaufenden Handlungsstrang, der alle Bände mehr oder weniger stark beeinflusst. Es ist in meinen Augen ein noch größerer Lesegenuss, wenn man die anderen Teile kennt, allerdings hat dieser Band einen gewissen Einzelcharakter. Hier geht es das erste Mal um Falken-Gestaltwandler und es kommt das erste Mal ein starker Psycho-Thriller-Anteil mit ins Spiel. Die Autorin hat ja schon einige Thriller geschrieben, hier beweist sie, dass auch Fantasy und Thriller sehr gut zusammenpassen.
Der Justiz-Medialen Eleri Dias bleibt nicht mehr viel Zeit, bevor ihr Gehirn kollabiert. Die verbleibende Zeit will sie nutzen um einen Serienmörder aufzuspüren. Der Weg führt sie in das Gebiet der Falken-Gestaltwandler. Mit deren Alpha sie eine besondere Beziehung verbindet. Eine Verbindung die sich nie entwickeln konnte und jetzt läuft Eleri die Zeit davon. Adam Garret ist alles andere als erfreut, als er Eleri wiedersieht, sie hat ihn einmal verraten und das kann er ihr nicht verzeihen. Oder doch? Haben die beiden vielleicht doch eine Chance? Während sie nach dem Serienmörder, den Sandmann suchen überschlagen sich die Ereignisse. Denn der Sandmann spielt sein eigenes Spiel und er bestimmt die Regeln.
Nalini Singh hat einfach einen sehr flüssigen, wunderbaren Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich persönlich habe das Buch verschlungen und fand die Kombination aus Fantasy und Thriller sehr gelungen. Und die Falken-Gestaltwandler bringen eine ganz neue Welt mit.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Ostern in Neapel

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl ist der zweite Fall der in Neapel spielenden Reihe von Fabio Nola. Die Fälle sind immer abgeschlossen und unabhängig voneinander zu lesen. Es handelt sich bei ...

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl ist der zweite Fall der in Neapel spielenden Reihe von Fabio Nola. Die Fälle sind immer abgeschlossen und unabhängig voneinander zu lesen. Es handelt sich bei Fabio Nola um einen deutschen Autor mit italienischem Pseudonym, aber man merkt bei seinen Beschreibungen von Neapel und der Schilderung der neapolitanischen Lebensweise, dass er lange in Neapel studiert hat und sich in der Stadt heimisch fühlt.
Während in der Osterwoche die Touristen scharenweise in Neapel einfallen hat sich Commissario Gaetano zusammen mit seinem Bruder Aniello und seiner Nichte Carla auf das Landgut seines Vaters im kampanischen Hinterland zurückgezogen. Allerdings wird am Karfreitag eine Leiche aus dem Hafenbecken gefischt und Gaetano muss seinen Familienurlaub unterbrechen. Als erstes muss geklärt werden ob es ein tragischer Unfall, ein Selbstmord oder ein Mord war. Als eine zweite Leiche auftaucht, ist es klar, dass es ein Mord war.
So sehr mir die Beschreibungen und das italienische Flair beim Lesen gefallen haben, an einigen Stellen hätte ich mir eine Straffung der Handlung gewünscht, dann wäre der Fall noch spannender geworden. Im ersten Drittel des Buches musste ich mich etwas durchkämpfen, dann hat mich der Krimi allerdings gefesselt und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Wer also ein bisschen Durchhaltevermögen beweist kann sich auf einen durchaus spannenden Krimi vor einer traumhaften Kulisse freuen.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Neue und alte Teufel

Devil`s Wheels MC Teil 2: Hard to Resist
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Mit Hard to Resist ist der zweite Band der Reihe um den Devil`s Wheels MC von Emma Snow. Wie bei den meisten Biker-Romanen, bewegen sich auch die Mitglieder des Devil`s Wheels MCs in einer Grauzone und ...

Mit Hard to Resist ist der zweite Band der Reihe um den Devil`s Wheels MC von Emma Snow. Wie bei den meisten Biker-Romanen, bewegen sich auch die Mitglieder des Devil`s Wheels MCs in einer Grauzone und nehmen es mit den Gesetzen nicht ganz so genau, aber es gibt schlimmere Clubs. Auch wenn die Protagonistin dieses Bandes, die Ärztin Elizabeth, das so nicht glauben will und kann. Sie hat eine Vergangenheit mit Bikern und diese Vergangenheit hat sie jetzt eingeholt und droht sie wieder in die Hölle zu reißen, aus der sie sich so mühsam rausgekämpft hat. Sie braucht Schutz und die Devil´s schulden ihr etwas. Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, das versucht Liz. Sie rechnet nicht damit, dass die Devil´s anders sein könnten und vor allem Hunter stellt eine ganz andere Gefahr für sie dar. Aber haben sie wirklich eine Chance?
Wie es sich für einen Biker-Roman gehört gibt es hier starke Alphatypen, einen gefährlichen Gegner, ständige Spannung und eine heiße Liebesgeschichte. Man kann den zweiten Band ohne Vorkenntnisse lesen, allerdings knüpft er direkt an Hard to Forget an und das Ende verspricht eine weitere spannende Geschichte mit neuen Protagonisten. Teilweise bietet die Geschichte echt harten Tobak, gerade was die seelischen Abgründe und emotionalen sowie körperlichen Narben angeht und die Handlung ist brutaler als im ersten Band, aber die Geschichte ist einfach fesselnd und gerade die sensiblen Themen werden gut ausgeführt.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Stehen die Sterne dieses Mal richtig?

Highland Happiness – Die Sternwarte von Kirkby
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Die Sternwarte von Kirkby führt den Leser ein weiteres Mal nach Kirkby, einem malerischen Städtchen in den Highlands, das die Autorin nicht nur als Schauplatz der Highland-Happiness Reihe ausgesucht hat, ...

Die Sternwarte von Kirkby führt den Leser ein weiteres Mal nach Kirkby, einem malerischen Städtchen in den Highlands, das die Autorin nicht nur als Schauplatz der Highland-Happiness Reihe ausgesucht hat, sondern auch für die vierbändigen Highland Hope Reihe und einer Krimi Reihe. Die einzelnen Bände der Reihen können aber sehr gut ohne Vorkenntnisse und unabhängig gelesen werden. Es gibt natürlich Überschneidungen, Anspielungen und immer wiederkehrende Charaktere, die in allen Teilen mitmischen. Aber es gibt am Ende des Buches immer ein Personenregister, bei dem die wichtigsten Charaktere vorgestellt werden und man auch als Neuling die Zusammenhänge erklärt bekommt.
Auch der Protagonist Leo Spencer ist neu in Kirkby und eigentlich nur auf der Durchreise, er will die kleine Highland-Gemeinde von nachhaltiger Energiegewinnung überzeugen und ein klimafreundliches Energiekonzept vorstellen. Mit diesem Ansatz und als Engländer hat er damit keinen leichten Stand, zum Glück lassen sich der Bürgermeister und einige der Anwohner von seinem Konzept überzeugen und er kann ein erstes Projekt an der Destilliere verwirklichen. Natürlich sorgt dieses Projekt für Gesprächsstoff und für ungewollte Aufregung. Für Leo ist es auch deswegen ein Glücksfall, weil er so einen guten Grund hat in Kirkby zu bleiben, denn hier hat er Flora wiedergefunden. Vor sieben Jahren haben sich ihre Wege schon einmal gekreuzt, aber sie hatten damals keine Chance. Vielleicht hat eine Beziehung zwischen den beiden ja jetzt mehr Zukunftsaussichten? Und welches Geheimnis steckt hinter dem viktorianischen Observatorium, das von allen vergessen auf einem bewaldeten Hügelversteckt liegt? Es gibt hier viele spannende Ansätze und ein vor allem ein Paar, das sich selbst im Weg steht. Sowohl Flora als auch Leo haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und neigen dazu alles zu sehr durch zu denken. Aber in Kirkby gibt es immer jemanden, der sich einmischt bzw. mit Rat und Tat zur Seite steht.

Für mich war es nicht der erste Ausflug nach Kirkby und es wird ganz bestimmt nicht der letzte sein. Ich warne euch gleich mal vor: diese Reihen machen süchtig und es wird für die meisten von euch ganz bestimmt auch nicht bei einem Besuch im zauberhaften Kirkby, im Herzen der Highlands bleiben.

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