Cover-Bild Mord im Planetarium
Band 10 der Reihe "Ernestine Kirsch und Anton Böck"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 11.11.2025
  • ISBN: 9783740826024
Beate Maly

Mord im Planetarium

Nostalgisch-spannender Cosy Crime aus dem Wien der 1920er Jahre mit einem unschlagbaren Ermittlerduo – Historischer Kriminalroman

Mörderjagd zwischen Sternen und Planeten. Der neue Fall für Anton und Ernestine!

Wien, 1927: Das erste Planetarium Österreichs wird eröffnet, die Besucher kommen in Scharen. Auch Anton und Ernestine wollen sich das Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen. Doch als nach der Vorführung das Licht wieder angeht, ist einer der Besucher tot. Schnell wird klar, dass er nicht auf natürliche Weise starb. Anton und Ernestine wittern das Motiv hinter der schillernden Fassade einer angesehenen Familie und machen sich an die Ermittlungen...

Mit feinem Humor, historischem Flair und einem Hauch Nostalgie entführt Beate Maly in »Mord im Planetarium« in das Wien der Goldenen Zwanziger – ein raffiniert konstruierter Wohlfühlkrimi voller Atmosphäre, Spannung und Wiener Esprit. Tauchen Sie ein in die Glanzzeit Wiens und rätseln Sie mit!

»Beate Maly gehört zu den erfolgreichsten heimischen Autorinnen.« – »Kronenzeitung«

Band 10 der Reihe »Ernestine Kirsch und Anton Böck«. Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Spannung mit geschichtlichem Hintergrund

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Ich bin Fan dieser Reihe um die ehemalige Lehrerin Ernestine Kirsch und den Apotheker im Teilruhestand Anton Böck sowie ihre Familien.

Geschickt versteht es die Autorin, wahre Begebenheiten mit ihrer ...

Ich bin Fan dieser Reihe um die ehemalige Lehrerin Ernestine Kirsch und den Apotheker im Teilruhestand Anton Böck sowie ihre Familien.

Geschickt versteht es die Autorin, wahre Begebenheiten mit ihrer Geschichte zu verweben. Als in Wien 1927 das erste Planetarium Österreichs eröffnet, wird der eher gemütliche Anton von der umtriebigen Ernestine mitgeschleppt und muss danach zugeben: „Du hattest recht, es war sehenswert.“

Leider ist am Ende der Vorführung ein Mann tot, ein Mitglied der Familie Faber, die auch heute noch eine große Auswahl an Stoffen für Vorhänge und Möbel anbieten. Ein Todesfall in direkter Umgebung, da kann es Ernestine natürlich nicht lassen und sie muss wieder einmal ermitteln, sehr zum Missfallen ihres Quasi-Schwiegersohnes Erich, der sehr unter dem aufkeimenden Judenhass bei der Polizei zu leiden hat.

Und es zeigt sich wieder einmal, Geld allein macht nicht glücklich. Der Getötete hatte viele Feinde, auch innerhalb seiner Familie und war ein unsympathischer Mann.

Und während Ernestine und Anton nach Motiven suchen, erfahre ich etwas über den Schattendorf Prozess und die Massendemonstrationen, die nach diesem Urteil resultierten. Ich muss gestehen, dass ich als Nicht-Österreicherin bisher noch nie davon gehört hatte, aber es passt in die damalige Zeit und ich kann nur hoffen, dass sich solche Geschichten nicht wiederholen.

Wenn ich am Ende ein Buch von Beate Maly zuklappe, fühle ich mich immer wieder ein bisschen schlauer und vor allem sehr gut unterhalten. Ihre historischen Kriminalromane sind spannend, gut recherchiert und Anton und Ernestine sind mir mit ihren Familien inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Ich freue mich schon auf weitere Bände dieser großartigen Reihe.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Es wird nie langweilig mit Anton und Ernestine

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Wien im Jahr 1927: Die Eröffnung des ersten Planetariums Österreichs zieht die Menschen in Scharen an. Auch Anton Böck und Ernestine Kirsch lassen sich dieses spektakuläre Ereignis nicht entgehen. Doch ...

Wien im Jahr 1927: Die Eröffnung des ersten Planetariums Österreichs zieht die Menschen in Scharen an. Auch Anton Böck und Ernestine Kirsch lassen sich dieses spektakuläre Ereignis nicht entgehen. Doch statt eines Blicks in die Sterne erwartet sie ein Verbrechen – denn als nach der Vorführung das Licht wieder angeht, ist ein Besucher tot. Schnell wird klar: Dies war kein natürlicher Tod.

Beate Maly nutzt das außergewöhnliche Setting des Planetariums hervorragend. Die Mischung aus wissenschaftlicher Faszination, schummrigem Licht und Menschenmengen schafft eine dichte Atmosphäre, in der sich Spannung und Rätsel perfekt entfalten. Hinter der glanzvollen Fassade einer angesehenen Familie stoßen Anton und Ernestine auf ein Netz aus Lügen, Geheimnissen und verborgenen Motiven.

Wie gewohnt überzeugt das Ermittlerduo mit Charme, Scharfsinn und feinem Humor. Besonders das Zusammenspiel der beiden sorgt für Wärme und Leichtigkeit, ohne die Ernsthaftigkeit des Falls zu schmälern. Der Kriminalfall ist raffiniert konstruiert und lädt dazu ein, selbst mitzurätseln, während der historische Hintergrund der Goldenen Zwanziger lebendig und detailreich eingefangen wird.

Der Roman versprüht Wiener Esprit, Nostalgie und Wohlfühlatmosphäre – ein Krimi, der Spannung bietet, ohne düster zu werden, und der gerade durch seine liebevoll gezeichnete Zeitkulisse besticht.

"Mord im Planetarium* ist ein atmosphärischer Wohlfühlkrimi mit außergewöhnlichem Schauplatz, cleverer Mörderjagd und viel Herz. Ideal für Fans historischer Krimis, die Spannung, Charme und ein starkes Ermittlerduo schätzen.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

der Blick in den Sternenhimmel

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Wien 1927: Das erste Planetarium in Österreich wird eröffnet und Ernestine hat natürlich mal wieder exclusive Freikarten ergattert. Zusammen mit Anton, seiner Tochter und Schwiegersohn und den Kindern ...

Wien 1927: Das erste Planetarium in Österreich wird eröffnet und Ernestine hat natürlich mal wieder exclusive Freikarten ergattert. Zusammen mit Anton, seiner Tochter und Schwiegersohn und den Kindern Rosa und Fritzi lauschen sie dem Vortrag des Professors. In dem großen Saal sind nur noch einige wenige Personen und die Mitglieder der Fabrikantenfamilie Faber anwesend. Vor dem Vortrag gibt es einen heftigen Streit in der Familie und hinterher ist Konrad Faber tot. Ernestines Spürsinn ist geweckt.
Das Cover und der Titel passen zu dieser Krimi-Reihe. Die Protagonisten kenne ich aus dem vorherigen Buch und bin sofort wieder drin im Geschehen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und der historische Hintergrund zum Schattendorf Prozess ist auch gut gewählt. Diesen Fall kann man ohne Vorkenntnisse lesen.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Familienstreitigkeiten

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Zum ersten Mal gibt es ein Planetarium in Österreich, vorher gab es diese Attraktion nur in Deutschland.
Ernestine hat es geschafft, vier Karten für eine exklusive Vorstellung inklusive Buffet zu erhalten. ...

Zum ersten Mal gibt es ein Planetarium in Österreich, vorher gab es diese Attraktion nur in Deutschland.
Ernestine hat es geschafft, vier Karten für eine exklusive Vorstellung inklusive Buffet zu erhalten. Dabei hatten sich Anton, Ernst und Heide vor allem auf einen ruhigen Tag gefreut. Vor allem Heide und Anton sind permanent übermüdet, weil der kleine Juli(an) sie nachts nicht schlafen lässt. Und so kommt es, dass beide während der Vorstellung schlafen - und dann neben einem Toten aufwachen.
Schon vorher gab es Streit bei den Mitgliedern der Stofffabrikantenfamilie Faber, bei den Zwillingen kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung. Aber Ernst lässt sich nicht täuschen und den Toten in die Gerichtsmedizin bringen. Er ist überzeugt, dass es sich um Mord handelt und beginnt mit den Ermittlungen.
Aber ganz Wien ist wegen des Schattendorfprozesses in Aufregung - was das war, das erfährt man auch im Buch.
Das Buch kann man gut ohne Vorkenntnisse der anderen Bände lesen, aber natürlich ist es schöner, wenn man die handelnden Personen schon kennt.
Beate Maly hat wieder einen gut recherchierten historischen Kriminalroman geschrieben und geschickt Fiktion und historische Hintergründe miteinander verbunden und einen unterhaltsamen Roman verfasst.

Veröffentlicht am 14.11.2025

Historischer Wienkrimi mit Esprit

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Meine Meinung
Der Autorin Beate Maly ist mit „Mord im Planetarium“ ein spannender historischer Krimi im Wien des Jahres 1927 wunderbar gelungen.
Auch wenn man die Vorgängerbände des jetzigen 7. Bandes ...

Meine Meinung
Der Autorin Beate Maly ist mit „Mord im Planetarium“ ein spannender historischer Krimi im Wien des Jahres 1927 wunderbar gelungen.
Auch wenn man die Vorgängerbände des jetzigen 7. Bandes nicht gelesen hat, findet man sich rasch durch geschickt platzierte Informationen aus den Vorbänden im Buch zurecht.

Die ehemalige Lateinlehrerin Ernestine Kirsch wird Zeugin eines mysteriösen Todesfalles beim Besuch des ersten Planetariums Österreichs in Wien. Rasch wird für sie klar, dass ihre Hilfe in diesem Fall von Vorteil sein kann und begibt sich mit zeitweiser Hilfe ihres Lebensgefährten Anton Böck, ehemaliger Apotheker, auf die Suche nach den Hintergründen des Mordfalles.

Beate Maly versteht es vortrefflich, das historische Flair der Stadt Wien in den 1920er Jahren mit gesellschaftskritischen Ansätzen zu verbinden und ich hatte den Eindruck, mich mit Ernestine durch Wien zu bewegen und die geschilderten Umstände mit eigenen Augen zu sehen. Auch war mein Eindruck, dass die Autorin zu ihren historischen Angaben eine intensive Recherche betrieb und dort, wo sie von den geschichtlichen Daten abweicht, dies auch im Nachwort deutlich kennzeichnet. So hatte ich den Eindruck, mein historisches Wissen auf unterhaltsame und kurzweilige Art zu erweitern.
Die Charaktere wurden mit viel Liebe zum Detail ausgestaltet und so wuchsen mir einige direkt ans Herz.

Der Krimiplot ist fein gesponnen und ich war bis zuletzt am Rätseln, wie alles zusammenhängen könnte. So blieb es bis zu einem schlüssigen Ende spannend für mich. Die Ermittlungsmethoden sind passend zur Epoche gewählt und trotz weniger technischer Hilfsmittel, gelingt es der Autorin, ihre Hauptdarstellerin mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die richtigen Schlüsse ziehen zu lassen.

Was mir an diesem Wohlfühlkrimi besonders gefiel, war die genau richtige Menge an Inhalten aus dem privaten Bereich der Hauptdarstellerin und ihrer „Wahlfamilie“. So konnte ich auch die verschiedenen Lebensumstände der Bevölkerung in den 1920er Jahren in Wien als zusätzliche interessante Information des Krimis nutzen.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem geschickt eingefädelten historischen Krimi im Wien der 1920er Jahre mit einer aufgestellten und sympathischen Hauptdarstellerin ist, dem sei „Mord im Planetarium“ wärmstens empfohlen. Ich verbrachte kurzweilige, spannende und mein Wissen erweiternde Krimilesestunden!

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