Spannend, Unterhaltsam, Historisch!
Im November 1925 hat Beate Maly gemeinsam mit dem Verlag emons: den historischen Kriminalroman „Mord im Planetarium“ herausgebracht. Das Cover passt gut in die Reihe und in das Genre. Es ist der siebte ...
Im November 1925 hat Beate Maly gemeinsam mit dem Verlag emons: den historischen Kriminalroman „Mord im Planetarium“ herausgebracht. Das Cover passt gut in die Reihe und in das Genre. Es ist der siebte Teil der Reihe mit den Ermittlern Ernestine Kirsch und Anton Böck. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Von Beate Maly habe ich schon einige Kriminalromane gelesen. Ich mag ihren Schreibsteil. Er ist unaufgeregt und lässt sich gut lesen. Er ist bildhaft und ich kann mir alles gut vorstellen. Er ist atmosphärisch stark und es knistert beim Lesen. So habe ich gleich zugegriffen, als ich „Mord im Planetarium“ in die Hände bekommen habe. Voller Vorfreude bin ich in die vor mir liegenden ca. 256 Seiten gestartet.
Gedanklich versetzte ich mich nach Wien, wo ich einmal ein paar Jahre gearbeitet habe. Allerdings nicht um 1927. Das ist das Jahr, in dem das erste Planetarium Österreichs eröffnet wird. Natürlich sind Anton und Ernestine mit von der Partie. Das können sie sich nicht entgehen lassen. Doch was ist das? Als die Vorstellung zu Ende ist und das Licht angeht, ist einer der Gäste tot. Ernestine und Anton sind sich sicher, der Gast starb keines natürlichen Todes und sie beginnen mit ihren Ermittlungen. Schnell wird klar, der Tote hatte nicht nur Freunde. Und es bleibt nicht bei einer Leiche.
Unaufgeregt und mit einem freundlichen Humor führt Beate Maly durch ihre Geschichte. Es macht mir Spaß, Ernestine und Anton bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Ich verbringen einige Lesestunden mit ihnen im historischen Wien und nehme die ein oder andere Gelegenheit gerne wahr um etwas dazuzulernen. Dieser Teil der Österreichischen Geschichte ist mir fremd und ich hoffe, so etwas wiederholt sich nicht.
Der Krimi selbst ist zum Miträtseln geeignet. Am Ende sind meine Fragen beantwortet und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Abenteuer von Ernestine und Anton, die ich von nun an gerne weiter begleiten möchte.
Alles in allem hat Beate Maly mit „Mord im Planetarium“ einen historischen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, der im Jahr 1927 spielt und alles hat, was ein guter Krimi so haben sollte. Wer Lust auf ein paar unterhaltsame Lesestunden hat, der ist hier richtig. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.