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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2020

Blue

Die Frauen von Richmond Castle
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England in den 1920er Jahren - ein ganzes Jahr lang begleiten wir als Leser die "Frauen von Richmond Castle". Blue, eine Tochter aus gutem Hause, möchte gerne ihren Lebensunterhalt als Journalistin bestreiten. ...

England in den 1920er Jahren - ein ganzes Jahr lang begleiten wir als Leser die "Frauen von Richmond Castle". Blue, eine Tochter aus gutem Hause, möchte gerne ihren Lebensunterhalt als Journalistin bestreiten. Jedoch hat sie als Rückhalt ihre reiche Familie. Deshalb bringt sie die mittellose Delphine mit nach Hause. Dann gibt es noch Blues Stiefmutter Midge. Um diese drei Frauen dreht sich die Geschichte, die mit Blues 21. Geburtstag beginnt und mit ihrem 22. endet. Für mich reicht dieses Buch nicht an "Die Reise der Amy Snow" heran, das mich damals faszinierend konnte. Die Autorin bleibt hier hinter ihren Möglichkeiten zurück und die Figuren sind für mich einfach zu blass geblieben und auch der Spannungsbogen war für mich zu flach. Sehr schade, denn es scheint, als ob hier an ein erfolgreiches Buch angeknüpft werden sollte.

Veröffentlicht am 21.02.2020

Wettlauf

Das Wolkenschiff
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Wettlauf
Das Buch spielt in einer fiktiven Welt und in dieser Welt gibt es den bisher unerforschten Kontinenten Südpolaris. Der Vater der Zwillinge Arthur und Marie war auf einer Expedition nach Südpolaris ...

Wettlauf
Das Buch spielt in einer fiktiven Welt und in dieser Welt gibt es den bisher unerforschten Kontinenten Südpolaris. Der Vater der Zwillinge Arthur und Marie war auf einer Expedition nach Südpolaris und kehrt von dort nicht zurück. Nicht nur das, Ernest Brightstorm wird Unehrenhaftigkeit vorgeworfen und es geht sogar so weit, dass seine beiden Kinder verkauft werden - das fand ich neben einigen Todesfällen doch arg grausam für ein Kinderbuch, auch wenn mir das Buch ansonsten gut gefallen hat. Doch dann erhalten Arthur und Marie die Möglichkeit, ihren Vater zu rehabilitieren und selbst auf dem Wolkenschiff "Aurora" von Harriet Culpfeffer zu einer Expedition aufzubrechen. Eine spannende und abenteuerliche Geschichte. Und mit einem gemeinen Cliffhanger, der den Leser auf baldige Fortsetzung hoffen lässt.

Veröffentlicht am 21.02.2020

Freundinnen

Was wir sind
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Im Jahr 2004 wohnen Cate, Hannah und Rissa in einer Wohngemeinschaft in einem alten viktorianischen Haus in London. Alle drei studieren und genießen das Leben in der pulsierenden Metropole. Zehn Jahre ...

Im Jahr 2004 wohnen Cate, Hannah und Rissa in einer Wohngemeinschaft in einem alten viktorianischen Haus in London. Alle drei studieren und genießen das Leben in der pulsierenden Metropole. Zehn Jahre später sind die Frauen alle Mitte 30 und haben sich auseinander gelebt und stehen auf ganz unterschiedlichen Lebenswegen. Während Cate Mutter geworden ist und sich allein gelassen fühlt, sowohl von ihrem Mann als auch von ihren Freundinnen und auch noch mit ihrer nicht ganz einfachen Schwiegermutter zu kämpfen hat, hätte ihre Freundin Hannah gerne Kinder. Dafür ist sie beruflich erfolgreich und führt eine tolle Beziehung mit Nathan. Die dritte im Bunde, Lissa, träumt von einer Karriere als Schauspielerin. Wechselnde Perspektiven, sowohl chronologische als auch personelle machen das Buch aus. Ein guter Schreibstil und ein gutes Porträt unserer Zeit. Eine Geschichte über Freundschaft und darüber, was das Leben so an Überraschungen bereit hält.

Veröffentlicht am 10.02.2020

Magische Verbindungen

Das neunte Haus
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An der Elite-Universität Yale gibt es mächtige, alte Studenten-Verbindungen, die auch noch magisch sind. Das sogenannte "Neunte Haus", Lethe, ist die neunte Verbindung, deren Aufgabe es ist, darüber zu ...

An der Elite-Universität Yale gibt es mächtige, alte Studenten-Verbindungen, die auch noch magisch sind. Das sogenannte "Neunte Haus", Lethe, ist die neunte Verbindung, deren Aufgabe es ist, darüber zu wachen, ob die Magie der anderen nicht ausufert und Unheil anrichtet. Alex Stern ist gerade neu in Yale und Mitglied von Lethe. Ihre Fähigkeiten muss sie schon sofort einsetzen bei der Aufklärung eines Mordfalles, der tief in die Vergangenheit hinein reicht. Aber ihre Fähigkeit, Geister zu sehen kann sie hier einsetzen - aber nutzt sie ihr? Eine Protagonistin, die wahrlich Mut beweist und vor nicht viel zurück schreckt. Ein Schreibstil und eine Geschichte, die mir sehr gefallen haben und ich bin schon auf eine Fortsetzung gespannt.

Veröffentlicht am 10.02.2020

Zweiter Fall

Doggerland. Tiefer Fall
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Dies ist der zweite Fall der Doggerland-Reihe von Maria Adolfsson. Doggerland - eine fiktive skandinavische Inselgruppe, nicht weit entfernt von Großbritannien, mit einer eigenen Sprache. Der erste Fall ...

Dies ist der zweite Fall der Doggerland-Reihe von Maria Adolfsson. Doggerland - eine fiktive skandinavische Inselgruppe, nicht weit entfernt von Großbritannien, mit einer eigenen Sprache. Der erste Fall spielte sich im Herbst ab; inzwischen ist Weihnachten und Karen Eiken Hornbys Haus ist voll - für ihren Geschmack zu voll. Vor allem ihre Mutter mit ihrer frischen Liebe ist ihr zu nah. Sigrid ist auch quasi bei ihr eingezogen und auch Leo wohnt immer noch bei ihr. Außerdem ist Karen immer noch krank geschrieben und ihr Knie schmerzt mehr als sie es sich eingestehen möchte. Da kommt Rettung in Sicht, als ihr Chef sie darum bittet, die Aufklärung eines Mordfalles auf der Insel Noorö zu übernehmen. Ein ehemaliger Hochschullehrer wurde ermordet. Der Kollege auf Noorö ist sehr hilfsbereit, vor allem, wenn es um komplizierte Verwandschaftsbeziehungen auf der Insel geht. Karen macht außerdem eine Reise in die Vergangenheit, denn ihr Vater stammte von der Insel und nach vielen Jahren besucht sie wieder ihre Tante und ihren Onkel sowie ihre Cousins. Keine einfachen Besuche. Auch hier wird wieder viel Zeit darauf verwendet, die Landschaft zu beschreiben oder auch die Distillerie und den Motorradclub. Ein wieder eher langsames Buch, das sich Zeit nimmt.